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GeschichteBearbeiten

Der Ort entwickelte sich um die Benediktinerabtei St. Walburg, in der Friedrich II., Herzog von Schwaben († April 1147), und das Herz seiner Ehefrau Judith von Bayern († wohl 1130/31), die Eltern des Kaisers Friedrich Barbarossa, begraben wurden.

In den Bauernkriegen verwüstet, wurde das Kloster dem Stift Weißenburg eingegliedert und gelangte dann unter die Herrschaft der Kurpfalz. 1687 von Ludwig XIV. dem Seminar in Straßburg zugeordnet. Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Walbourg als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Weißenburg im Bezirk Unterelsaß zugeordnet.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr 1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2013
Einwohner 552[1] 531 519 861 822 707 786 792 823

KircheBearbeiten

Die gotische Kirche St. Walburga, 1456–1462 erbaut, enthält Elemente eines romanischen Vorgängerbaus. Von dieser Kirche erhielt der Ort seinen Namen.

LiteraturBearbeiten

  • Le Patrimoine des Communes du Bas-Rhin. Flohic Editions, 2 Bände, Paris 1999, ISBN 2-84234-055-8.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Walbourg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Walbourg bei der Communauté de communes de la Vallée de la Sauer (französisch)

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Kreis Weißenburg