Hauptmenü öffnen

GeografieBearbeiten

Das Dorf ist eine Streusiedlung. Weite Teile des Gemeindegebietes sind bewaldet. Lobsann hat Anteil am Biosphärenreservat Pfälzerwald-Vosges du Nord. Wissembourg liegt etwa 14 Kilometer nordöstlich, die Gemeinde Soultz-sous-Forêts etwa vier Kilometer südöstlich.

GeschichteBearbeiten

Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Lobsann als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Weißenburg im Bezirk Unterelsaß zugeordnet.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2013
Einwohner 448[1] 505 538 510 491 579 496 586 627

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Die Kirche des Ortes wurde 1760/61 als Simultankirche gebaut und am 22. Juli 1761 geweiht. 1837 wurde das Simultaneum aufgelöst, nachdem die Lutheraner sich eine eigene Kirche gebaut hatten. Seitdem ist die Kirche römisch-katholisch.[2]

PartnergemeindenBearbeiten

Lobsann ist seit 1986 mit Schwegenheim in Rheinland-Pfalz verpartnert.[3]

LiteraturBearbeiten

  • Le Patrimoine des Communes du Bas-Rhin. Flohic Editions, 2 Bände, Paris 1999, ISBN 2-84234-055-8.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Lobsann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Kreis Weißenburg
  2. Kathrin Ellwardt: Lutheraner zwischen Frankreich und dem Reich: Kirchenbauten in den elsässischen Ämtern der Grafschaft Hanau-Lichtenberg unter Johann Reinhard III. und Ludwig IX. In: Neues Magazin für Hanauische Geschichte 2016, S. 18–59 (38).
  3. "Partnerschaftsfeier in Schwegenheim am 17. Mai 1986 mit Unterzeichnung der Urkunde von Bürgermeister Albert Eckert und Kurt Kaufmann"@1@2Vorlage:Toter Link/www.schwegenheim.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Abgerufen am 9. März 2019, 16:10