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Lobsann ist eine französische Gemeinde mit 638 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Bas-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie ist Mitglied der Communauté de communes Sauer-Pechelbronn.

Lobsann
Wappen von Lobsann
Lobsann (Frankreich)
Lobsann
Region Grand Est
Département Bas-Rhin
Arrondissement Haguenau-Wissembourg
Kanton Reichshoffen
Gemeindeverband Sauer-Pechelbronn
Koordinaten 48° 58′ N, 7° 51′ OKoordinaten: 48° 58′ N, 7° 51′ O
Höhe 157–308 m
Fläche 2,73 km2
Einwohner 638 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 234 Einw./km2
Postleitzahl 67250
INSEE-Code

Ortseingang Lobsann

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Das Dorf ist eine Streusiedlung. Weite Teile des Gemeindegebietes sind bewaldet. Lobsann hat Anteil am Biosphärenreservat Pfälzerwald-Vosges du Nord. Wissembourg liegt etwa 14 Kilometer nordöstlich, die Gemeinde Soultz-sous-Forêts etwa vier Kilometer südöstlich.

GeschichteBearbeiten

Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Lobsann als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Weißenburg im Bezirk Unterelsaß zugeordnet.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2013
Einwohner 448[1] 505 538 510 491 579 496 586 627

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Die Kirche des Ortes wurde 1760/61 als Simultankirche gebaut und am 22. Juli 1761 geweiht. 1837 wurde das Simultaneum aufgelöst, nachdem die Lutheraner sich eine eigene Kirche gebaut hatten. Seitdem ist die Kirche römisch-katholisch.[2]

PartnergemeindenBearbeiten

Lobsann ist seit 1986 mit Schwegenheim in Rheinland-Pfalz verpartnert.[3]

WeblinksBearbeiten

  Commons: Lobsann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Kreis Weißenburg
  2. Kathrin Ellwardt: Lutheraner zwischen Frankreich und dem Reich: Kirchenbauten in den elsässischen Ämtern der Grafschaft Hanau-Lichtenberg unter Johann Reinhard III. und Ludwig IX. In: Neues Magazin für Hanauische Geschichte 2016, S. 18–59 (38).
  3. "Partnerschaftsfeier in Schwegenheim am 17. Mai 1986 mit Unterzeichnung der Urkunde von Bürgermeister Albert Eckert und Kurt Kaufmann" Abgerufen am 9. März 2019, 16:10