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Tim Wilkison

US-amerikanischer Tennisspieler
Tim Wilkison Tennisspieler
Spitzname: Rambo,[1] Doctor Dirt[2]
Nation: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag: 23. November 1959
Größe: 180 cm
1. Profisaison: 1977
Spielhand: Links
Preisgeld: 1.289.085 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 294:297
Karrieretitel: 6
Höchste Platzierung: 23 (29. September 1986)
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 263:257
Karrieretitel: 10
Höchste Platzierung: 21 (31. Juli 1989)
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Tim Wilkison (* 23. November 1959 in Shelby, North Carolina) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Tennisspieler.

Inhaltsverzeichnis

KarriereBearbeiten

Wilkison wurde 1977 Tennisprofi und stand im Einzelfinale von Auckland, in dem er Vijay Amritraj unterlag. Im darauf folgenden Jahr gewann er in Sydney seinen ersten Einzeltitel auf der ATP World Tour durch einen Finalsieg gegen Kim Warwick. 1980 feierte er in Manchester an der Seite von John Sadri seinen ersten Doppeltitel. Insgesamt gewann er in seiner Karriere sechs Einzel- und zehn Doppeltitel. Seine höchsten Weltranglistennotierungen erreichte er 1986 mit Position 23 im Einzel sowie 1989 mit Platz 21 im Doppel.

Sein bestes Resultat bei einem Grand-Slam-Turnier erzielte er 1986 in Wimbledon, als er als letzter US-Amerikaner im Viertelfinale gegen Stefan Edberg ausschied. In der Doppelkonkurrenz stand er 1979 im Halbfinale der Australian Open und von Wimbledon. Im selben Jahr stand er zudem im Viertelfinale der US Open.

Nach seiner Profikarriere spielte er auf der ATP Seniors Tour. 1998 gelang ihm bei den Nuveen Masters Championships sein erster Sieg über Jimmy Connors, dem er zuvor bei elf Begegnungen seit 1979 immer unterlegen war.[3] Seine beste Notierung in der Weltrangliste der Senioren hatte er mit Position 15 im Jahr 2000.[4]

Zu seinen Spitznamen Doctor Dirt und Rambo kam er durch seine aggressive Spielweise und seine Hechtsprünge. Vitas Gerulaitis sagte über Wilkison “Every match I've played with him he always comes out bleeding. One of these days, he’s going to kill himself” (deutsch: „Nach jedem unserer Spiele blutete er. Irgendwann wird er sich dabei umbringen“)[1]

TurniersiegeBearbeiten

Legende
Grand Slam
Tennis Masters Cup
ATP Masters Series
ATP International Series Gold
ATP International Series (16)

EinzelBearbeiten

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 18. Dezember 1978 Australien  Sydney Rasen Australien  Kim Warwick 6:3, 6:3, 6:7, 3:6, 6:2
2. 1. Januar 1979 Neuseeland  Auckland Hartplatz Australien  Peter Feigl 6:3, 4:6, 6:4, 2:6 6:2
3. 14. Dezember 1981 Australien  Sydney Rasen Neuseeland  Chris Lewis 6:4, 7:6, 6:3
4. 11. Januar 1982 Neuseeland  Auckland Hartplatz Neuseeland  Russell Simpson 6:4, 6:4, 6:4
5. 22. Oktober 1984 Osterreich  Wien Hartplatz (i) Tschechien  Pavel Složil 6:1, 6:1, 6:2
6. 18. März 1985 Frankreich  Nancy Teppich (i) Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Slobodan Živojinović 4:6, 7:6, 9:7

DoppelBearbeiten

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 1980 Vereinigtes Konigreich  Manchester Rasen Vereinigte Staaten  John Sadri Vereinigte Staaten  Dennis Ralston
Vereinigte Staaten  Roscoe Tanner
6:7, 7:5, 6:2
2. 1981 Neuseeland  Auckland Hartplatz Vereinigte Staaten  Ferdi Taygan Vereinigte Staaten  Tony Graham
Vereinigte Staaten  Bill Scanlon
7:5, 6:1
3. 1981 Osterreich  Wien Hartplatz (i) Vereinigte Staaten  Steve Denton Vereinigte Staaten  Sammy Giammalva
Vereinigte Staaten  Fred McNair
7:5, 6:4
4. 1984 Italien  Treviso Sand Tschechoslowakei  Pavel Složil Schweden  Jan Gunnarsson
Vereinigte Staaten  Sherwood Stewart
7:5, 6:3
5. 1986 Vereinigte Staaten  Newport Rasen Indien  Vijay Amritraj Sudafrika  Eddie Edwards
Paraguay  Francisco González
4:6, 7:5, 7:6
6. 1987 Osterreich  Wien Hartplatz (i) Vereinigte Staaten  Mel Purcell Spanien  Emilio Sánchez Vicario
Spanien  Javier Sánchez
6:3, 7:5
7. 1988 Vereinigte Staaten  Rye Brook Hartplatz Vereinigtes Konigreich  Andrew Castle Vereinigtes Konigreich  Jeremy Bates
Danemark  Michael Mortensen
4:6, 7:5, 7:6
8. 1988 Vereinigte Staaten  Scottsdale Hartplatz Vereinigte Staaten  Scott Davis Vereinigte Staaten  Rick Leach
Vereinigte Staaten  Jim Pugh
6:4, 7:6
9. 1989 Vereinigtes Konigreich  Bristol Rasen Vereinigte Staaten  Paul Chamberlain Vereinigte Staaten  Mike DePalmer
Vereinigte Staaten  Gary Donnelly
7:6, 6:4
10. 1989 Vereinigte Staaten  Livingston Hartplatz Vereinigte Staaten  Tim Pawsat Neuseeland  Kelly Evernden
Vereinigte Staaten  Sammy Giammalva
7:5, 6:3

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b ATP (englisch)
  2. bluegraytennis.com (englisch)
  3. AP Online (Memento des Originals vom 17. April 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.highbeam.com (englisch)
  4. ITF Tennis (englisch)