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Mel Purcell

US-amerikanischer Tennisspieler
Mel Purcell Tennisspieler
Mel Purcell
Nation: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag: 18. Juli 1959
Größe: 178 cm
Gewicht: 70 kg
1. Profisaison: 1980
Rücktritt: 1987
Spielhand: Rechts
Preisgeld: 797.197 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 190:164
Karrieretitel: 3
Höchste Platzierung: 21 (3. November 1980)
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 118:139
Karrieretitel: 4
Höchste Platzierung: 47 (20. August 1984)
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Mel Purcell (* 18. Juli 1959 in Joplin, Missouri) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Tennisspieler.

LebenBearbeiten

Purcell studierte ein Jahr an der Memphis State University bevor er an die University of Tennessee wechselte. Dort gewann er 1980 bei den NCAA-Meisterschaften an der Seite von Rodney Harmon den Doppeltitel. Im selben Jahr erreichte er das Finale von Indianapolis sowie das Halbfinale der Japan Open. 1981 war sein erfolgreichstes Jahr auf der ATP World Tour, er konnte drei Einzeltitel erringen. Zudem stand er erstmals in einem Doppelfinale. Im darauf folgenden Jahr gewann er die Doppeltitel von Delray Beach und München und stand im Einzelfinale der Turniere von Los Angeles und Boston. 1983 konnte er in Wien einen weiteren Doppeltitel gewinnen und stand im Einzelfinale von Wien sowie bei den Monte Carlo Masters.

1985 wurde er am rechten Ellenbogen operiert und musste daraufhin mehrere Monate aussetzen. Er spielte daraufhin auf der ATP Challenger Tour und erreichte das Finale von Raleigh. 1987 gewann er mit Tim Wilkison seinen vierten und letzten Doppeltitel. Seine höchste Notierung in der Tennis-Weltrangliste erreichte er 1980 mit Position 21 im Einzel sowie 1984 mit Position 47 im Doppel.

Im Einzel war sein bestes Resultat bei einem Grand-Slam-Turnier die Viertelfinalteilnahme Wimbledon 1983. In der Doppelkonkurrenz erreichte er 1981 das Viertelfinale der French Open, das Achtelfinale von Wimbledon sowie drei Mal das Achtelfinale der US Open.

In die Köpfe der deutschen Tennis-Fans kam Purcell durch seinen Sieg gegen Boris Becker am Hamburger Rothenbaum im September 1986.[1]

Nach dem Ende seiner Profikarriere wurde er Cheftrainer der Murray State University.

TurniersiegeBearbeiten

Legende
Grand Slam
Tennis Masters Cup
ATP Masters Series
ATP International Series Gold
ATP International Series (7)

EinzelBearbeiten

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Endergebnis
1. 1981 Vereinigte Staaten  Tampa Hartplatz Vereinigte Staaten  Jeff Borowiak 4:6, 6:4, 6:3
2. 1981 Vereinigte Staaten  Atlanta Hartplatz Frankreich  Gilles Moretton 6:4, 6:2
3. 1981 Israel  Tel Aviv Hartplatz Schweden  Per Hjertquist 6:1, 6:1

DoppelBearbeiten

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Endergebnis
1. 1982 Deutschland  München Sand Vereinigte Staaten  Chip Hooper Sudafrika  Tian Viljoen
Sudafrika  Danie Visser
6:4, 7:6
2. 1982 Vereinigte Staaten  Delray Beach Sand Vereinigte Staaten  Eliot Teltscher Tschechoslowakei  Tomáš Šmíd
Ungarn  Balázs Taróczy
6:4, 7:6
3. 1983 Osterreich  Wien Teppich Vereinigte Staaten  Stan Smith Brasilien  Marcos Hocevar
Brasilien  Cássio Motta
6:3, 6:4
4. 1987 Osterreich  Wien Teppich Vereinigte Staaten  Tim Wilkison Spanien  Emilio Sánchez Vicario
Spanien  Javier Sánchez
6:3, 6:3

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Traurig, aber wahr. In: Der Spiegel 23/1987. Abgerufen am 18. November 2015.