Cássio Motta

Tennisspieler
Cássio Motta Tennisspieler
Nation: BrasilienBrasilien Brasilien
Geburtstag: 22. Februar 1960
Größe: 180 cm
1. Profisaison: 1979
Rücktritt: 1994
Spielhand: Rechts
Preisgeld: 986.595 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 108:174
Höchste Platzierung: 48 (8. Dezember 1986)
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 226:195
Karrieretitel: 10
Höchste Platzierung: 4 (26. September 1983)
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Cássio Motta (* 22. Februar 1960 in São Paulo) ist ein ehemaliger brasilianischer Tennisspieler.

LebenBearbeiten

Motta wurde 1979 Tennisprofi und konnte noch im selben Jahr an der Seite seines Landsmannes Carlos Kirmayr in Madrid seinen ersten Doppeltitel auf der ATP World Tour erringen. Bis 1983 spielten sie zusammen und gewannen drei weitere Doppeltitel, fünf weitere Male standen sie in einem Finale. Danach war Motta mit verschiedenen Partnern erfolgreich. Insgesamt gewann er in seiner Karriere zehn Doppeltitel. Sein einziges Endspiel im Einzel erreichte er 1987 beim Turnier in Guarujá; er unterlag dort seinem Doppelpartner Luiz Mattar, mit dem er das Turnier im Doppel gewann. Seine höchsten Notierungen in der ATP-Weltrangliste erreichte er 1986 mit Position 48 im Einzel und 1983 mit Position 4 im Doppel.

Sein bestes Abschneiden bei einem Grand-Slam-Turnier im Einzel erzielte er mit dem Erreichen der dritten Runde bei den French Open und in Wimbledon. In der Doppelkonkurrenz stieß er zwei Mal ins Halbfinale der French Open vor. Zudem stand er 1982 mit Cláudia Monteiro im Mixed-Finale der French Open, in dem sie John Lloyd und Wendy Turnbull unterlagen.

Motta spielte zwischen 1978 und 1993 29 Einzel- und 20 Doppelpartien für die brasilianische Davis-Cup-Mannschaft. Sein größter Erfolg mit der Mannschaft war der Einzug 1992 ins Halbfinale der Weltgruppe, wobei er jeweils im Doppel zum Einsatz kam. An der Seite von Fernando Roese gewann er gegen Boris Becker und Eric Jelen in der ersten Runde sowie gegen Omar Camporese und Diego Nargiso im Viertelfinale. Bei der 0:5-Halbfinalniederlage gegen die Schweiz unterlagen sie Jakob Hlasek und Marc Rosset glatt in drei Sätzen.

TurniersiegeBearbeiten

DoppelBearbeiten

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 24. September 1979 Italien  Madrid Sand Brasilien  Carlos Kirmayr Vereinigtes Konigreich  Robin Drysdale
Vereinigtes Konigreich  John Feaver
7:6, 6:4
2. 7. Juni 1982 Italien  Venedig Sand Brasilien  Carlos Kirmayr Argentinien  José Luis Clerc
Rumänien  Ilie Năstase
6:4, 6:2
3. 15. November 1982 Brasilien  São Paulo Sand Brasilien  Carlos Kirmayr Australien  Peter McNamara
Vereinigte Staaten  Ferdi Taygan
6:3, 6:1
4. 4. April 1983 Portugal  Lissabon Sand Brasilien  Carlos Kirmayr Tschechoslowakei  Pavel Složil
Vereinigte Staaten  Ferdi Taygan
7:5, 6:4
5. 11. Juli 1983 Vereinigte Staaten  Boston Sand Vereinigte Staaten  Mark Dickson Chile  Hans Gildemeister
Chile  Belus Prajoux
7:5, 6:3
6. 18. Juli 1983 Vereinigte Staaten  Washington Sand Vereinigte Staaten  Mark Dickson Australien  Paul McNamee
Vereinigte Staaten  Ferdi Taygan
6:2, 1:6, 6:4
7. 22. April 1985 Spanien  Marbella Sand Ecuador  Andrés Gómez Frankreich  Loïc Courteau
Niederlande  Michiel Schapers
6:1, 6:1
8. 26. Januar 1987 Brasilien  Guarujá Hard Brasilien  Luiz Mattar Deutschland  Martin Hipp
Deutschland  Tore Meinecke
7:6, 6:1
9. 10. Juli 1989 Schweiz  Gstaad Sand Vereinigte Staaten  Todd Witsken Tschechoslowakei  Petr Korda
Tschechien  Milan Šrejber
6:4, 6:4
10. 29. April 1991 Spanien  Madrid Sand Argentinien  Gustavo Luza Brasilien  Luiz Mattar
Brasilien  Jaime Oncins
6:0, 7:5

WeblinksBearbeiten