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Jorge Lozano Tennisspieler
Nation: MexikoMexiko Mexiko
Geburtstag: 17. Mai 1963
Größe: 180 cm
Gewicht: 70 kg
1. Profisaison: 1986
Rücktritt: 1995
Spielhand: Rechts
Preisgeld: 739.424 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 26:49
Höchste Platzierung: 51 (12. September 1988)
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 208:164
Karrieretitel: 9
Höchste Platzierung: 4 (22. August 1988)
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Jorge Lozano (* 17. Mai 1963 in San Luis Potosí) ist ein ehemaliger mexikanischer Tennisspieler.

LebenBearbeiten

Lozano spielte von 1983 bis 1985 für die University of Southern California und wurde 1986 Tennisprofi. Im selben Jahr stand er an der Seite von Todd Witsken, seinem Partner aus Collegezeiten, im Viertelfinale von Indianapolis. 1987 erreichte er in Itaparica mit Diego Pérez sein erstes Doppelfinale auf der ATP World Tour. Im Jahr darauf konnte er mit Todd Witsken vier Turniersiege erringen, zwei weitere folgten 1989. Nach zwei Finalniederlagen 1990 trennten sich die Wege von Lozano und Witsken, Lozano gewann daraufhin mit anderen Doppelpartnern drei weitere Turniere. Insgesamt konnte er in der Doppelkonkurrenz neun Titel erringen, sechs davon mit seinem langjährigen Partner Witsken. Weitere 13 Mal stand er in einem Doppelfinale. Seine höchste Notierung in der Tennisweltrangliste erreichte er 1988 mit Position 51 im Einzel und Position vier im Doppel.

Sein bestes Einzelergebnis bei einem Grand Slam-Turnier war das Erreichen des Achtelfinales der US Open 1988. Im selben Jahr stand er dort an der Seite von Todd Witsken auch im Halbfinale der Doppelkonkurrenz. Beide erreichten in diesem Jahr zudem das Viertelfinale der French Open. 1988 gewann er an der Seite von Lori McNeil die Mixedkonkurrenz der French Open. 1990 wiederholte er diesen Triumph mit Arantxa Sánchez Vicario.

Lozano spielte zwischen 1982 und 1995 19 Einzel- sowie 24 Doppelpartien für die mexikanische Davis-Cup-Mannschaft. Gleich bei seinem ersten Antritt 1981 hieß der Gegner in der Erstrundenbegegnung der Weltgruppe USA. Er gewann zwar das Doppel an der Seite von Raúl Ramírez, unterlag jedoch in beiden Einzeln gegen John McEnroe und Roscoe Tanner. 1986 wurde er in der Viertelfinalbegegnung gegen die USA im Doppel eingesetzt, mit Fernando Perez-Pascal unterlag er dem Weltklasse-Doppel Ken Flach und Robert Seguso in vier Sätzen.

Lozano ist seit 2009 Teamchef des mexikanischen Davis-Cup-Teams.[1]

TurniersiegeBearbeiten

Legende
Grand Slam
Tennis Masters Cup
ATP Masters Series
ATP International Series Gold
ATP International Series (9)

DoppelBearbeiten

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Endergebnis
1. 8. Mai 1988 Vereinigte Staaten  Forest Hills Sand Vereinigte Staaten  Todd Witsken Sudafrika  Pieter Aldrich
Sudafrika  Danie Visser
6:3, 7:6
2. 15. Mai 1988 Italien  Rom Sand Vereinigte Staaten  Todd Witsken Schweden  Anders Järryd
Tschechien  Tomáš Šmíd
6:3, 6:3
3. 10. Juli 1988 Vereinigte Staaten  Boston Sand Vereinigte Staaten  Todd Witsken Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Bruno Orešar
Peru  Jaime Yzaga
6:2, 7:5
4. 31. Juli 1988 Vereinigte Staaten  Stratton Mountain Hartplatz Vereinigte Staaten  Todd Witsken Sudafrika  Pieter Aldrich
Sudafrika  Danie Visser
6:3, 7:6
5. 16. April 1989 Brasilien  Rio de Janeiro Teppich Vereinigte Staaten  Todd Witsken Vereinigte Staaten  Patrick McEnroe
Vereinigte Staaten  Tim Wilkison
2:6, 6:4, 6:4
6. 12. November 1989 Schweden  Stockholm Teppich Vereinigte Staaten  Todd Witsken Vereinigte Staaten  Rick Leach
Vereinigte Staaten  Jim Pugh
6:3, 5:7, 6:3
7. 26. Februar 1990 Schweden  Stockholm Teppich Mexiko  Leonardo Lavalle Italien  Diego Nargiso
Venezuela  Nicolás Pereira
6:3, 7:6
8. 16. März 1992

Marrakesch

Sand Argentinien  Horacio de la Peña Lettland  Ģirts Dzelde
Vereinigte Staaten  T.J. Middleton
2:6, 6:4, 7:6
9. 4. Oktober 1993 Griechenland  Athen Sand Argentinien  Horacio de la Peña Sudafrika  Royce Deppe
Vereinigte Staaten  John Sullivan
3:6, 6:1, 6:2

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. American Chronicle (Memento vom 17. Juli 2012 im Webarchiv archive.today) (englisch)