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Tom Gullikson

US-amerikanischer Tennisspieler
Tom Gullikson Tennisspieler
Nation: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag: 8. September 1951
Größe: 180 cm
Gewicht: 77 kg
1. Profisaison: 1976
Rücktritt: 1987
Spielhand: Links
Preisgeld: 889.492 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 218:225
Karrieretitel: 1
Höchste Platzierung: 34 (30. April 1984)
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 293:224
Karrieretitel: 15
Höchste Platzierung: 4 (12. September 1983)
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Tom Gullikson (* 8. September 1951 in La Crosse, Wisconsin) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Tennisspieler und Tennistrainer.

LebenBearbeiten

Gullikson und sein Zwillingsbruder Tim besuchten die Northern Illinois University. 1985 gewann er seinen ersten und einzigen Einzeltitel. Zudem stand er mit seinem Bruder Tim zwei Mal in einem Doppelfinale, sie unterlagen jedoch jeweils. 1978 gewann er an der Seite seines Bruders drei Doppeltitel sowie einen vierten zusammen mit Gene Mayer. Von den insgesamt 15 Doppeltiteln seiner Karriere gewann er zehn zusammen mit seinem Bruder. Seine höchste Notierung in der Tennis-Weltrangliste erreichte er 1984 mit Position 34 im Einzel sowie 1983 mit Position vier im Doppel.

Sein bestes Einzelresultat bei einem Grand Slam-Turnier war die Viertelfinalteilnahme bei den US Open 1982. In der Doppelkonkurrenz erreichte er 1983 mit seinem Bruder das Finale von Wimbledon, sie unterlagen jedoch Peter Fleming und John McEnroe in drei Sätzen. Weiterhin stand er im Halbfinale der Australian Open und der US Open. 1984 gewann er die Mixedkonkurrenz der US Open an der Seite von Manuela Maleewa. Sie besiegten im Finale John Fitzgerald und Elizabeth Sayers in drei Sätzen.

Nach dem Ende seiner Profikarriere wurde er Tennistrainer bei der United States Tennis Association (USTA), wo er unter anderem Todd Martin, Jennifer Capriati und Andy Roddick betreute. Zwischen 1994 und 1999 war er Teamchef des US-amerikanischen Davis-Cup-Teams, welches 1995 den Davis Cup gewinnen konnte. 1996 war er Trainer des US-amerikanischen Tennisteams bei den Olympischen Sommerspielen 1996 in Atlanta, bei denen Andre Agassi die olympische Goldmedaille gewann.

TurniersiegeBearbeiten

Legende
Grand Slam (1)
Tennis Masters Cup
ATP Masters Series
ATP International Series Gold
ATP International Series (16)

EinzelBearbeiten

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Endergebnis
1. 1985 Vereinigte Staaten  Newport Rasen Vereinigte Staaten  John Sadri 6:3, 7:5

DoppelBearbeiten

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Endergebnis
1. 1978 Vereinigte Staaten  Newport Rasen Vereinigte Staaten  Tim Gullikson Australien  Colin Dibley
Australien  Bob Giltinan
6:4, 6:4
2. 1978 Vereinigte Staaten  Stowe Hartplatz Vereinigte Staaten  Tim Gullikson Australien  Mark Edmondson
Australien  Kim Warwick
3:6, 7:6, 6:3
3. 1978 Vereinigte Staaten  Hawaii Hartplatz Vereinigte Staaten  Tim Gullikson Vereinigte Staaten  Peter Flemming
Vereinigte Staaten  John McEnroe
7:6, 7:6
4. 1978 Vereinigte Staaten  Miami Teppich Vereinigte Staaten  Gene Mayer Australien  Bob Carmichael
Vereinigte Staaten  Brian Teacher
7:6, 6:3
5. 1979 Vereinigtes Konigreich  Queen’s Club Rasen Vereinigte Staaten  Tim Gullikson Vereinigte Staaten  Marty Riessen
Vereinigte Staaten  Sherwood Stewart
6:4, 6:4
6. 1979 Vereinigtes Konigreich  Surbiton Rasen Vereinigte Staaten  Tim Gullikson Vereinigte Staaten  John du Pre
Vereinigte Staaten  Marty Riessen
6:4, 6:4
7. 1980 Vereinigte Staaten  Atlanta Hartplatz Vereinigte Staaten  Butch Walts Indien  Anand Amritraj
Vereinigte Staaten  John Austin
6:7, 7:6, 7:5
8. 1981 Vereinigtes Konigreich  Los Angeles Hartplatz Vereinigte Staaten  Butch Walts Vereinigte Staaten  John McEnroe
Vereinigte Staaten  Ferdi Taygan
6:4, 6:4
9. 1982 Vereinigte Staaten  Tampa Hartplatz Vereinigte Staaten  Tim Gullikson Vereinigte Staaten  Brian Gottfried
Vereinigte Staaten  Hank Pfister
6:2, 6:3
10. 1982 Vereinigtes Konigreich  Bristol Rasen Vereinigte Staaten  Tim Gullikson Australien  Mark Edmondson
Australien  Kim Warwick
6:4, 7:6
11. 1982 Japan  Tokio Teppich Vereinigte Staaten  Tim Gullikson Vereinigte Staaten  John McEnroe
Vereinigte Staaten  Peter Rennert
6:4, 3:6, 7:6
12. 1982 Schweiz  Zürich Teppich Vereinigte Staaten  Sammy Giammalva Polen  Wojciech Fibak
Australien  John Fitzgerald
6:4, 6:2
13. 1983 Niederlande  Rotterdam Teppich Vereinigte Staaten  Fritz Buehning Vereinigte Staaten  Peter Fleming
Tschechoslowakei  Pavel Složil
7:6, 4:6, 7:6
14. 1984 Belgien  Brüssel Teppich Vereinigte Staaten  Tim Gullikson Sudafrika 1961  Kevin Curren
Vereinigte Staaten  Steve Denton
6:4, 6:7, 7:6
15. 1985 Schweiz  Basel Teppich Vereinigte Staaten  Tim Gullikson Vereinigte Staaten  Mark Dickson
Vereinigte Staaten  Tim Wilkison
4:6, 6:4, 6:4

MixedBearbeiten

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Endergebnis
1. 1984 Vereinigte Staaten  US Open Hartplatz Bulgarien 1971  Manuela Maleewa Australien  John Fitzgerald
Australien  Elizabeth Sayers
2:6, 7:5, 6:4

WeblinksBearbeiten