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Klára Koukalová

tschechische Tennisspielerin
(Weitergeleitet von Klára Zakopalová)
Klára Koukalová Tennisspieler
Klára Koukalová
2014 beim Nürnberger Versicherungscup
Nation: TschechienTschechien Tschechien
Geburtstag: 24. Februar 1982
Größe: 166 cm
1. Profisaison: 1999
Rücktritt: 2016
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Preisgeld: 4.084.344 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 510:434
Karrieretitel: 3 WTA, 7 ITF
Höchste Platzierung: 20 (15. April 2013)
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 105:147
Karrieretitel: 4 WTA, 0 ITF
Höchste Platzierung: 31 (19. Mai 2014)
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Klára Koukalová (* 24. Februar 1982 in Prag, Tschechoslowakei) ist eine ehemalige tschechische Tennisspielerin.

Inhaltsverzeichnis

KarriereBearbeiten

2001 erreichte sie in Antwerpen erstmals das Finale eines WTA-Turniers, 2005 gewann sie ihre ersten beiden WTA-Titel im Einzel. Hinzu kommen sieben Einzeltitel auf dem ITF Women’s Circuit. Koukalová war 2006 neben Nicole Vaidišová, Lucie Šafářová und Iveta Benešová die vierte tschechische Spielerin, die in die Top 50 vorstoßen konnte.

Bei der Fed-Cup-Partie 2006 gegen Thailand wurde sie zur gefeierten Person, als sie mit ihrem Sieg (6:2, 7:6) über Montinee Thangpong für Tschechien den Weg zum Aufstieg in die Weltgruppe ebnete.

Im Juni 2011 gelang ihr im niederländischen ’s-Hertogenbosch, wo sie auf den Tag genau sechs Jahre zuvor ihren ersten Einzeltitel gefeiert hatte, an der Seite von Barbora Záhlavová-Strýcová der erste WTA-Erfolg im Doppel.

2012 erreichte Koukalová ihr bestes Ergebnis bei den French Open, als sie bis ins Achtelfinale vorstoßen konnte, in dem sie sich nach über drei Stunden Marija Scharapowa mit 4:6, 7:6, 2:6 geschlagen geben musste. Beim Rasenturnier in Eastbourne erreichte sie das Semifinale, in dem sie Angelique Kerber mit 0:6 und 3:6 unterlag. In Wimbledon erreichte sie mit Siegen über Dominika Cibulková und Wolha Hawarzowa die dritte Runde, in der sie gegen Francesca Schiavone eine deutliche Zweisatzniederlage kassierte.

Bei den Olympischen Spielen in London traf sie in der ersten Runde erneut auf Schiavone, der sie ein weiteres Mal unterlag, diesmal in drei Sätzen. In Seoul zog sie 2012 ins Viertelfinale ein und schied dort gegen Caroline Wozniacki in zwei glatten Sätzen aus.

Zu Jahresbeginn 2013 stand sie im Finale von Shenzhen, in dem sie sich gegen Li Na in drei Sätzen geschlagen geben musste. Nachdem sie in Hobart, Doha, Indian Wells und Miami jeweils das Achtelfinale erreicht hatte, kletterte sie in der WTA-Weltrangliste bis auf Platz 20. Im Juli gelang ihr in Båstad an der Seite von Anabel Medina Garrigues im Doppel der zweite Titelgewinn bei einem WTA-Turnier. Im Einzel schied sie dort im Halbfinale gegen Serena Williams aus.

In Brasilien gewann Koukalová im März 2014 nach fast achteinhalb Jahren wieder einen Einzeltitel auf der WTA Tour, es war ihr dritter und letzter. Bereits in der Woche zuvor hatte sie beim WTA-Sandplatzturnier Rio Open im Finale gestanden, gegen Kurumi Nara aber in drei Sätzen verloren. Im April, nach ihrer Endspielteilnahme in Katowice an der Seite von Monica Niculescu, mit der sie im Januar 2014 schon zwei WTA-Turniere gewonnen hatte, erzielte sie mit Platz 34 eine neue persönliche Bestmarke im Doppel-Ranking, die sie im Mai 2014 noch um drei Positionen verbessern konnte.

2012 und 2013 – jeweils noch als Klára Zakopalová – sowie 2014 wurde sie mit dem TC Blau-Weiss Bocholt Deutsche Mannschaftsmeisterin.[1]

Im September 2016 beendete sie ihre Tenniskarriere.

PersönlichesBearbeiten

Von 2006 bis 2010 war Klára Koukalová mit dem tschechischen Fußballprofi Jan Zakopal verheiratet.[2][3] Sie nahm mit der Heirat dessen Namen an und hieß nun Klára Zakopalová. Ab März 2014 verwendete sie wieder ihren Mädchennamen.

ErfolgeBearbeiten

EinzelBearbeiten

TurniersiegeBearbeiten

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Finalgegnerin Ergebnis
1. 18. Juni 2005 Niederlande  ’s-Hertogenbosch WTA Tier III Rasen Tschechien  Lucie Šafářová 3:6, 6:2, 6:2
2. 25. September 2005 Slowenien  Portorož WTA Tier IV Hartplatz Slowenien  Katarina Srebotnik 6:2, 4:6, 6:3
3. 2. März 2014 Brasilien  Florianópolis WTA International Hartplatz Spanien  Garbiñe Muguruza 4:6, 7:5, 6:0

FinalteilnahmenBearbeiten

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Turniersiegerin Ergebnis
1. 19. Mai 2001 Belgien  Antwerpen WTA Tier V Sand Deutschland  Barbara Rittner 3:6, 2:6
2. 14. Juli 2002 Marokko  Casablanca WTA Tier V Sand Osterreich  Patricia Wartusch 7:5, 3:6, 3:6
3. 2. August 2003 Polen  Sopot WTA Tier III Sand Israel  Anna Smaschnowa 2:6, 0:6
4. 19. Juni 2004 Niederlande  ’s-Hertogenbosch WTA Tier III Rasen Frankreich  Mary Pierce 6:7, 2:6
5. 14. August 2004 Polen  Sopot WTA Tier III Sand Italien  Flavia Pennetta 5:7, 6:3, 3:6
6. 24. Juli 2005 Italien  Palermo WTA Tier IV Sand Spanien  Anabel Medina Garrigues 4:6, 0:6
7. 17. Februar 2008 Chile  Viña del Mar WTA Tier III Sand Italien  Flavia Pennetta 4:6, 4:5 Aufgabe
8. 8. August 2010 Danemark  Kopenhagen WTA International Hartplatz (Halle) Danemark  Caroline Wozniacki 2:6, 6:75
9. 26. September 2010 Korea Sud  Seoul WTA International Hartplatz Russland  Alissa Kleibanowa 1:6, 3:6
10. 5. Januar 2013 China Volksrepublik  Shenzhen WTA International Hartplatz China Volksrepublik  Li Na 3:6, 6:1, 5:7
11. 11. Januar 2014 Australien  Hobart WTA International Hartplatz Spanien  Garbiñe Muguruza 4:6, 0:6

DoppelBearbeiten

TurniersiegeBearbeiten

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Partnerin Finalgegnerinnen Ergebnis
1. 18. Juni 2011 Niederlande  ’s-Hertogenbosch WTA International Rasen Tschechien  Barbora Záhlavová-Strýcová Slowakei  Dominika Cibulková
Italien  Flavia Pennetta
1:6, 6:4, [10:7]
2. 21. Juli 2013 Schweden  Båstad WTA International Sand Spanien  Anabel Medina Garrigues Rumänien  Alexandra Dulgheru
Italien  Flavia Pennetta
6:1, 6:4
3. 4. Januar 2014 China Volksrepublik  Shenzhen WTA International Hartplatz Rumänien  Monica Niculescu Ukraine  Ljudmyla Kitschenok
Ukraine  Nadija Kitschenok
6:3, 6:4
4. 11. Januar 2014 Australien  Hobart WTA International Hartplatz Rumänien  Monica Niculescu Vereinigte Staaten  Lisa Raymond
China Volksrepublik  Zhang Shuai
6:2, 6:75, [10:8]

FinalteilnahmenBearbeiten

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Partnerin Turniersiegerinnen Ergebnis
1. 17. Juli 2011 Italien  Palermo WTA International Sand Tschechien  Andrea Hlaváčková Italien  Sara Errani
Italien  Roberta Vinci
5:7, 1:6
2. 22. Juni 2013 Vereinigtes Konigreich  Eastbourne WTA Premier Rasen Rumänien  Monica Niculescu Russland  Nadja Petrowa
Slowenien  Katarina Srebotnik
3:6, 3:6
3. 13. April 2014 Polen  Katowice WTA International Hartplatz (Halle) Rumänien  Monica Niculescu Ukraine  Julija Bejhelsymer
Ukraine  Olha Sawtschuk
4:6, 7:5, [7:10]

Abschneiden bei Grand-Slam-TurnierenBearbeiten

EinzelBearbeiten

Turnier 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 Bilanz Karriere
Australian Open 3 1 2 1 1 1 1 1 2 1 2 1 2 1 6:14 3
French Open 1 2 2 1 2 1 2 1 AF 1 1 1 Q3 7:12 AF
Wimbledon 1 2 1 1 1 1 AF 3 3 3 2 1 Q1 11:12 AF
US Open 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 0:12 1

DoppelBearbeiten

Turnier 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 Bilanz Karriere
Australian Open 1 2 1 2 1 1 2 1 3:8 2
French Open 1 1 1 1 2 AF 1 2 4:8 AF
Wimbledon 1 1 1 1 2 2 1 1 2 1 3:10 2
US Open 1 1 1 1 2 1 2 1 AF 1 4:10 AF

WeblinksBearbeiten

  Commons: Klára Koukalová – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. für diesen Verein spielte sie seit 2005 in der deutschen Bundesliga; nach dessen Rückzug aus finanziellen Gründen wechselte sie zur Saison 2015 nach Regensburg zum Eckert Tennis Team
  2. Tenistka Zakopalová a explzeňský fotbalista: Rozvod!, veröffentlicht am 12. Februar 2014 (tschechisch)
  3. Ze Zakopalové bude opět Koukalová. Třetí titul neoslavila, v letadle usnula, veröffentlicht am 3. März 2014 (tschechisch)