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Alexandra Dulgheru

rumänische Tennisspielerin
Alexandra Dulgheru Tennisspieler
Alexandra Dulgheru
Alexandra Dulgheru (2018)
Nation: RumänienRumänien Rumänien
Geburtstag: 30. Mai 1989
Größe: 172 cm
Gewicht: 61 kg
1. Profisaison: 2005
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Daniel Dobre
Preisgeld: 2.272.530 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 371:242
Karrieretitel: 2 WTA, 11 ITF
Höchste Platzierung: 26 (11. April 2011)
Aktuelle Platzierung: 164
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 85:98
Karrieretitel: 0 WTA, 3 ITF
Höchste Platzierung: 41 (4. Juli 2011)
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox:
4. Februar 2019
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Alexandra Dulgheru (* 30. Mai 1989 in Bukarest) ist eine rumänische Tennisspielerin.

Inhaltsverzeichnis

KarriereBearbeiten

Alexandra Dulgheru, die bereits mit vier Jahren mit dem Tennisspielen begann, bevorzugt Hartplätze. Im Mai 2005 wurde sie Profispielerin. Seit 2010 hat sie 15 Partien (7 Siege) für die rumänische Fed-Cup-Mannschaft bestritten.

Ihren ersten Titel auf der WTA Tour gewann sie 2009 in Warschau. Erst über die Qualifikation ins Hauptfeld gekommen, besiegte sie im Finale Aljona Bondarenko mit 7:63, 3:6, 6:0. Mit ihrem Sieg über die Titelverteidigerin, die Weltranglistendritte Dinara Safina, sorgte sie 2010 bei den Italian Open in Rom für eine Überraschung. Am 22. Mai konnte sie dann in Warschau ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen; im Finale setzte sie sich mit 6:3 und 6:4 gegen Zheng Jie aus China durch.

Das Jahr 2011 begann für Dulgheru mit Erstrundenniederlagen bei den Australian Open sowie den WTA-Turnieren von Sydney, Dubai und Indian Wells. Erst in Miami konnte sie an ihre Leistungen der Vorsaison anknüpfen. Nach einem Freilos in der ersten Runde rückte sie mit glatten Siegen über Chanelle Scheepers, Johanna Larsson und Peng Shuai bis ins Viertelfinale vor, in dem sie Maria Scharapowa in deren bis dahin längstem Karrierematch 6:3, 6:7, 6:7 unterlag.

Einen Grund für ihren plötzlichen Leistungsaufschwung sah sie vor allem in der Zusammenarbeit mit ihrem neuen Coach Gabriel Urpi, der Flavia Pennetta viele Jahre betreut und diese als erste Spielerin ihres Landes in die Top 10 der Weltrangliste geführt hatte.[1]

Wegen erneut auftretender Knieprobleme konnte sie ihre Erfolge auf Sand aus dem Vorjahr nicht bestätigen. Ihr bestes Resultat war der Einzug ins Viertelfinale beim WTA-Turnier in Brüssel, wo sie sich Wera Swonarjowa 0:6, 1:6 geschlagen geben musste. Bei den French Open und in Wimbledon verlor sie 2011 jeweils in der zweiten Runde. Nach der Rasensaison nahm sie sich eine mehrwöchige Regenerationspause. Bei den US Open sorgte sie dann mit ihrem Zweisatzsieg über die frischgebackene Wimbledon-Siegerin Petra Kvitová am ersten Spieltag für eine Sensation. Noch nicht in Topverfassung verlor sie allerdings ihre folgende Partie gegen Landsfrau Monica Niculescu mit 3:6 und 0:6.

Mit ihrer Aufgabe gegen Swetlana Kusnezowa beim WTA-Turnier von Peking begannen neue Verletzungsprobleme. Im März 2012 musste sie auch in Indian Wells das Turnier aufgeben und eine Pause einlegen. Im November spielte sie einige ITF-Turniere, ehe sie 2013 in Indian Wells auf die WTA Tour zurückkehrte. 2014 gewann sie zwei Einzeltitel auf größeren ITF-Turnieren; ab Juli 2014 trat sie nur noch in der Einzelkonkurrenz an. Im Frühjahr 2015 setzte sie ein Ausrufezeichen, als sie beim WTA-Turnier in Kuala Lumpur ins Endspiel einzog. Sie unterlag zwar Caroline Wozniacki in drei Sätzen, kehrte mit der Finalteilnahme aber zurück in die Top 100.

TurniersiegeBearbeiten

EinzelBearbeiten

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Finalgegnerin Ergebnis
1. 15. Mai 2005 Rumänien  Bukarest ITF $10.000 Sand Rumänien  Liana-Gabriela Balaci 6:2, 6:2
2. 26. April 2009 Italien  Bari ITF $25.000 Sand Tschechien  Sandra Záhlavová 6:4, 6:4
3. 23. Mai 2009 Polen  Warschau WTA Premier Sand Ukraine  Aljona Bondarenko 7:63, 3:6, 6:0
4. 20. September 2009 Bulgarien  Sofia ITF $100.000 Sand Italien  Tathiana Garbin 6:74, 7:5, 6:1
5. 11. Oktober 2009 Libanon  Jounieh ITF $75.000+H Sand Slowakei  Zuzana Kučová 3:6, 6:3, 6:4
6. 22. Mai 2010 Polen  Warschau WTA Premier Sand China Volksrepublik  Zheng Jie 6:3, 6:4
7. 12. Februar 2012 Kolumbien  Cali ITF $100.000+H Sand Luxemburg  Mandy Minella 6:3, 1:6, 6:3
8. 27. Januar 2013 Turkei  Antalya ITF $10.000 Sand Ungarn  Réka Luca Jani 6:2, 6:2
9. 8. Juni 2014 Frankreich  Marseille ITF $100.000 Sand Schweden  Johanna Larsson 6:3, 7:5
10. 15. November 2014 Vereinigte Arabische Emirate  Dubai ITF $75.000 Hartplatz Japan  Kimiko Date-Krumm 6:3, 6:4
11. 12. Juli 2015 Frankreich  Contrexéville ITF $100.000 Sand Kasachstan  Julija Putinzewa 6:3, 1:6, 7:5
12. 25. Juni 2017 Frankreich  Montpellier ITF $25.000+H Sand Frankreich  Shérazad Reix 6:2, 6:2
13. 27. August 2017 Ungarn  Hódmezővásárhely ITF $25.000 Sand Ukraine  Hanna Posnichirenko 7:5, 6:2

DoppelBearbeiten

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Partnerin Finalgegnerinnen Ergebnis
1. 18. November 2006 Agypten  Kairo ITF $10.000 Sand Niederlande  Marcella Koek Sudafrika  Tegan Edwards
Ukraine  Oksana Pawlowa
6:3, 6:2
2. 25. November 2006 Agypten  Kairo ITF $10.000 Sand Niederlande  Marcella Koek Osterreich  Stefanie Haidner
Bulgarien  Biljana Pawlowa-Dimitrova
7:64, 3:6, 7:65
3. 2. April 2010 Spanien  Monzón ITF $75.000 Hartplatz Thailand  Tamarine Tanasugarn Indonesien  Yayuk Basuki
Vereinigte Staaten  Riza Zalameda
6:2, 6:0

WeblinksBearbeiten

  Commons: Alexandra Dulgheru – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Alexandra Dulgheru: Romanian on the Rise (Memento vom 29. August 2011 im Internet Archive)