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Deutsche Fußballolympiamannschaft

Auswahlvertetung des Deutschen Fußball-Bundes zur Teilnahme an Olympischen Spielen
Deutscher Fußball-Bund logo.svg

Die deutsche Fußballolympiamannschaft ist eine Auswahlvertretung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), die dreimal an Fußballturnieren der Olympischen Spiele teilnahm.

Vor 1984 wurde Deutschland durch die deutsche Fußballnationalmannschaft der Amateure bei Olympischen Spielen vertreten. 1984 und 1988 waren alle Spieler, die noch nie bei einer Weltmeisterschaft spielten, spielberechtigt. Danach ersetzte die U-21-Europameisterschaft die Qualifikation. Seit 1992 dürfen bis zu drei Spieler der Olympiamannschaft über 23 Jahre alt sein.

Da die deutsche U-21-Nationalmannschaft bei der U-21-Europameisterschaft 2015 das Halbfinale erreicht hatte, qualifizierte sich die deutsche Fußballolympiamannschaft für die Olympischen Spiele 2016, bei denen sie im Finale Brasilien unterlagen und somit die Silbermedaille gewannen.

GeschichteBearbeiten

Die Olympia-Auswahlmannschaft war die Nachfolgerin der zuvor bei Olympischen Spielen zugelassenen Amateurnationalmannschaften und ließ – nach einer Regeländerung – ab 1984 nur Spieler zu, die noch nicht für die A-Nationalmannschaft bei einer Weltmeisterschaft zum Einsatz gekommen waren. Nach einer erneuten Regeländerung sind seit 1992 die U-21-Nationalmannschaften für die olympischen Fußballturniere teilnahmeberechtigt.

Das erste Spiel der deutschen Olympia-Auswahlmannschaft fand am 16. November 1982 in Emmen statt und endete 0:0 gegen die Niederlande.

Die Mannschaft, die erstmals antrat:

FrankeGeils, Bast, Hupe, GrohPagelsdorf, Bittcher (Heck), Möhlmann (Mohr), Koch (Otten) – Klotz (Schatzschneider), Dreßel

Das vorerst letzte Spiel der deutschen Olympia-Auswahlmannschaft fand am 20. August 2016 in Rio de Janeiro statt und endete mit einer 4:5-Niederlage im Elfmeterschießen des Olympia-Finales gegen Brasilien nachdem das Spiel nach 120 Minuten 1:1 stand.

Die Mannschaft, die letztmals antrat:

Timo HornLukas Klostermann, Niklas Süle, Matthias Ginter, Jeremy ToljanSven BenderSerge Gnabry, Max Meyer (C) , Lars Bender (67. Grischa Prömel), Julian BrandtDavie Selke (76. Nils Petersen)

Olympiaturnier 1984Bearbeiten

In der Qualifikation für das olympische Fußballturnier 1984 in Los Angeles hatte die Olympia-Auswahlmannschaft vier Spiele gegen Portugal und Israel zu bestreiten; darüber hinaus bestritt sie fünf Vorbereitungsspiele. Sie gewann ihre Europa-Qualifikationsgruppe, konnte sich aber in der Ausscheidungsrunde gegen den weiteren Gruppensieger Frankreich nicht durchsetzen. Wegen des Olympiaboykotts der Ostblockstaaten wurde Deutschland nachträglich in das Olympiaturnier aufgenommen, in dem die Olympia-Auswahlmannschaft im Viertelfinale nach einer 2:5-Niederlage gegen Jugoslawien aus dem Turnier ausschied.

Vorbereitungs- und QualifikationsspieleBearbeiten

16. November 1982 Emmen Deutschland  Deutschland Niederlande  Niederlande 0:0
29. März 1982 Wuppertal Deutschland  Deutschland Polen  Polen 1:1 Schatzschneider
24. April 1983 Lissabon Portugal  Portugal Deutschland  Deutschland 3:1 Schatzschneider
8. Juni 1983 Wuppertal Deutschland  Deutschland Israel  Israel 2:0 Hartwig, Waas
20. September 1983 Hof Deutschland  Deutschland Tschechoslowakei  Tschechoslowakei 0:1
4. Oktober 1983 Osnabrück Deutschland  Deutschland Portugal  Portugal 3:0 Schatzschneider (2), Bommer
25. Oktober 1983 Maribor Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Jugoslawien Deutschland  Deutschland 3:2 Buchwald, Klotz
20. November 1983 Tel Aviv-Jaffa Israel  Israel Deutschland  Deutschland 0:1 Schatzschneider
23. März 1984 Paris Frankreich  Frankreich Deutschland  Deutschland 1:1 Schatzschneider
17. April 1984 Bochum Deutschland  Deutschland Frankreich  Frankreich 0:1
17. Juni 1984 Koblenz Deutschland  Deutschland China Volksrepublik  China 6:2 Schatzschneider (2), Bommer, Brehme, Mill, Rahn

TurnierspieleBearbeiten

30. Juli 1984 Palo Alto Deutschland  Deutschland Marokko  Marokko 2:0 Brehme, Rahn
1. August 1984 Palo Alto Brasilien  Brasilien Deutschland  Deutschland 1:0
3. August 1984 Palo Alto Deutschland  Deutschland Saudi-Arabien  Saudi-Arabien 6:0 Bommer (2), Schreier (2), Mill, Rahn
6. August 1984 Pasadena Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Jugoslawien Deutschland  Deutschland 5:2 Bommer, Rahn

Eingesetzte SpielerBearbeiten

Nachfolgende 37 Spieler wurden von Trainer Erich Ribbeck in 15 Länderspielen zwischen 1983 und 1984 eingesetzt:

Tor: Bernd Franke (12/4 Einsätze/davon Endrunde), Walter Junghans (2), Ralf Zumdick (2)
Abwehr: Dieter Bast (14/4), Bernd Wehmeyer (13/4), Manfred Bockenfeld (11/4), Roland Dickgießer (6/1), Karl-Heinz Geils (6), Dirk Hupe (4), Thomas Allofs (1), Lothar Huber (1), Dieter Schlindwein (1)
Mittelfeld: Jürgen Groh (14/4), Rudi Bommer (11/4), Andreas Brehme (10/4), Guido Buchwald (9/4), Jimmy Hartwig (8), Peter Lux (5/3), Uwe Rahn (5/4), Jürgen Mohr (4), Uwe Bein (2), Werner Heck (2), Frank Pagelsdorf (2), Alfred Schön (2/1), Ulrich Bittcher (1), Ralf Falkenmayer (1), Meinolf Koch (1), Benno Möhlmann (1), Jonny Otten (1)
Angriff: Dieter Schatzschneider (11/3), Christian Schreier (10/3), Frank Mill (8/4), Bernd Klotz (5), Werner Dreßel (4), Karl Del’Haye (3), Wolfgang Patzke (3), Herbert Waas (1)

TorschützenBearbeiten

Schatzschneider (8/- Tore/davon Endrunde), Bommer (5/3), Rahn (4/3), Brehme (2/1), Mill (2/1), Schreier (2/2), Buchwald (1), Hartwig (1), Klotz (1), Waas (1)

Olympiaturnier 1988Bearbeiten

Für den Jahrgang 1987/88 übertrug der DFB dem früheren Nationalspieler Hannes Löhr das Traineramt für die Olympia-Auswahlmannschaft, die unter seiner Leitung 18 Länderspiele bestritt. In der Qualifikation für das olympische Fußballturnier 1988 in Seoul hatte die Olympia-Auswahlmannschaft acht Spiele gegen Rumänien, Griechenland, Polen und Dänemark zu bestreiten; darüber hinaus bestritt sie vier Vorbereitungsspiele. Mit fünf Siegen, zwei Unentschieden und einer Niederlage qualifizierte sich das Löhr-Team — nur weil der sportliche Gruppensieger Dänemark gegen Polen den nicht-spielberechtigten Per Frimann eingesetzt hatten — für das Turnier, aus dem sie als Bronzemedaillengewinner hervorging.

Vorbereitungs- und QualifikationsspieleBearbeiten

25. März 1987 Tel Aviv Israel  Israel B Deutschland  Deutschland 1:2 W. Funkel, Mill
18. April 1987 Cluj-Napoca Rumänien  Rumänien Deutschland  Deutschland 1:0
10. August 1987 Aschaffenburg Deutschland  Deutschland Tschechoslowakei  Tschechoslowakei 0:1
8. September 1987 Maastricht Niederlande  Niederlande Deutschland  Deutschland 1:1 Walter
22. September 1987 Offenbach Deutschland  Deutschland Griechenland  Griechenland 3:0 Mill (2), Wuttke
13. Oktober 1987 Osnabrück Deutschland  Deutschland Polen  Polen 5:1 Hochstätter, Mill, Klinsmann (2), Wuttke
18. November 1987 Aarhus Danemark  Dänemark Deutschland  Deutschland 0:1 Wuttke
12. Dezember 1987 Larisa Griechenland  Griechenland Deutschland  Deutschland 0:2 Schreier, Walter
30. März 1988 Osnabrück Deutschland  Deutschland Danemark  Dänemark 1:1 Görtz
27. April 1988 Chorzów Polen  Polen Deutschland  Deutschland 1:1 Mill
31. Mai 1988 Dortmund Deutschland  Deutschland Rumänien  Rumänien 3:0 Klinsmann (2), Wuttke
30. August 1988 Siegen Deutschland  Deutschland Nigeria  Nigeria 2:1 Schreier (2)

TurnierspieleBearbeiten

17. September 1988 Busan Deutschland  Deutschland China Volksrepublik  China 3:0 Mill (2), Wuttke
19. September 1988 Busan Deutschland  Deutschland Tunesien  Tunesien 4:1 Grahammer, Wuttke, Mill / Eigentor Mizouri
21. September 1988 Daegu Deutschland  Deutschland Schweden  Schweden 1:2 Walter
25. September 1988 Gwangju Deutschland  Deutschland Sambia  Sambia 4:0 Klinsmann (3), W. Funkel
27. September 1988 Seoul Deutschland  Deutschland Brasilien  Brasilien 1:1 n. V. 2:3 i. E. Fach
30. September 1988 Seoul Deutschland  Deutschland Italien  Italien 3:0 Kleppinger, Klinsmann, Schreier

Eingesetzte SpielerBearbeiten

Im Laufe der insgesamt 18 ausgetragenen Spiele hatte sich aus 44 eingesetzten Spielern folgende Stammmannschaft herauskristallisiert:
Tor: Uwe Kamps (8/6 Einsätze/davon Endrunde), Andreas Köpke (8/-)
Abwehr: Wolfgang Funkel (17/5), Roland Grahammer (14/6), Thomas Hörster (12/6), Ulrich Borowka (9/-), Michael Schulz (7/6)
Mittelfeld: Thomas Häßler (12/6), Christian Schreier (12/4), Wolfram Wuttke (11/6), Armin Görtz (9/5), Rudi Bommer (9/1), Gerhard Kleppinger (8/6), Holger Fach (7/5), Olaf Janßen (3/2), Ralf Sievers (2/1)
Angriff: Jürgen Klinsmann (14/6), Frank Mill (12/5), Fritz Walter (8/1), Karl-Heinz Riedle (1/1),

TorschützenBearbeiten

Klinsmann (8/4 Tore/davon Endrunde), Mill (8/3), Wuttke (6/2), Schreier (4/1), Walter (3/1), W. Funkel (2/1), Fach (1), Görtz (1), Grahammer (1), Hochstätter (1), Kleppinger (1).

Spiel um Platz 3Bearbeiten

Das Spiel um die Bronzemedaille bestritten:
Uwe KampsThomas HörsterRoland Grahammer, Wolfgang Funkel, Michael Schulz, Gerhard KleppingerThomas Häßler, Wolfram Wuttke (Christian Schreier), Ralf Sievers (Rudi Bommer) – Jürgen Klinsmann, Frank Mill.

Olympia 1992Bearbeiten

Im Vorfeld des olympischen Fußballturniers 1992 in Barcelona gab es Irritationen über die Zulassungsregelung. Während der Fußballweltverband FIFA eine Altersbegrenzung auf 23 Jahre durchsetzen wollte, sprach sich das Internationale Olympiakomitee gegen diese Beschränkung aus. Schließlich setzte sich die FIFA mit ihrer Forderung durch. Der DFB reagierte auf diese unsichere Situation mit der zeitweisen Bildung einer erneuten Olympia-Auswahlmannschaft, die zunächst 1990 mit unter 21 Jahre alten Spielern nachstehende Vorbereitung begann.

VorbereitungsspieleBearbeiten

15. Mai 1990 Muri Schweiz  Schweiz Deutschland  Deutschland 1:2 Hubner, Franck
18. Mai 1990 Würzburg Deutschland  Deutschland Tschechoslowakei  Tschechoslowakei 0:3
28. August 1990 Amadora Portugal  Portugal Deutschland  Deutschland 1:1 Kranz

Anschließend fanden die Qualifikationsspiele für die U-21-Europameisterschaft statt, die gleichzeitig als Europa-Qualifikation für das Olympiaturnier 1992 dienten. Dort trat Deutschland offiziell mit seiner U-21-Nationalmannschaft an, deren Zusammensetzung aber im Wesentlichen der Olympia-Mannschaft von 1990 entsprach. Das U-21-Team gewann die Qualifikation und nahm im Mai und Juni 1992 an der Europameisterschaft teil.

Zuvor jedoch war erneut die Olympia-Auswahlmannschaft gefordert und bestritt zwei weitere

Vorbereitungsspiele

18. Februar 1992 Sabadell Spanien  Spanien Deutschland  Deutschland 2:0
25. Februar 1992 Troisdorf Deutschland  Deutschland Polen  Polen 2:1 Kranz, Poschner

in denen noch elf Spieler mitwirkten, die schon 1990 aktiv waren:

Einen Monat später traten elf der im Februar in der Olympia-Auswahlmannschaft eingesetzten Akteure als U-21-Mannschaft in der U-21-Europameisterschaft gegen Schottland an. Nach dem 1:1 am 10. März 1992 in Bochum und der 3:4-Niederlage am 24. März 1992 in Aberdeen schied Deutschland aus dem Turnier aus und hatte gleichzeitig die Qualifikation für das olympische Fußballturnier verpasst.

Eingesetzte SpielerBearbeiten

In den fünf Länderspielen der Olympia-Auswahlmannschaft setzte (abermals) Trainer Hannes Löhr, zugleich Trainer der U-21-Nationalmannschaft, 33 Spieler ein, von denen die meisten Spiele bestritten:

Tor: Jens Lehmann (5 Einsätze)
Abwehr: Christian Wörns (5), Nils Schmäler (4), Joachim Stadler (4), Markus Kranz (2)
Mittelfeld: Thomas Franck (4), Horst Heldt (3), Thomas Lasser (3), Ulf Kliche (3), Gerhard Poschner (3)
Angriff: Heiko Herrlich (5), Henri Fuchs (2), Michael Klauß (2), Frank Türr (2)

TorschützenBearbeiten

Markus Kranz (2), Thomas Franck, Michael Hubner und Gerhard Poschner. Trainer war erneut Hannes Löhr, der gleichzeitig die U-21-Nationalmannschaft betreute.

Olympia 2000Bearbeiten

In Vorbereitung auf das olympische Fußballturnier 2000 in Sydney wurde 1998 für fünf Spiele wieder eine Olympia-Auswahlmannschaft ins Leben gerufen, die nachstehende

VorbereitungsspieleBearbeiten

4. März 1998 Casablanca Marokko  Marokko Deutschland  Deutschland 0:1 Klitzpera
14. April 1998 Darmstadt Deutschland  Deutschland Israel  Israel 1:1 Nehrbauer
15. Mai 1998 Toulon0000 Deutschland  Deutschland China Volksrepublik  China 1:1 Hertzsch
17. Mai 1998 Arles000000 Deutschland  Deutschland Brasilien  Brasilien 1:3 Nehrbauer
19. Mai 1998 Mallemort00 Deutschland  Deutschland Portugal  Portugal 0:1

bestritt. Von den 24 eingesetzten Spielern ging nachstehende Stammelf hervor:

Robert Enke (4 Einsätze) – Frank Fahrenhorst (4) – Alexander Klitzpera (4), Stefan Blank (4) – Ralf Keidel (4), Thorsten Nehrbauer (5), Christian Fröhlich (4), Christoph Dabrowski (4), Frank Wiblishauser (5) – Marcel Ketelaer (5), Stefan Siedschlag (3)

Aus der Olympia-Auswahlmannschaft entwickelte sich im September 1998 die neue U-21-Nationalmannschaft, die sich an der Qualifikation für die U-21-Europameisterschaft 2000 beteiligte. Die EM galt zugleich als Qualifikation für das olympische Fußballturnier 2000, in der Deutschland scheiterte und damit die Teilnahme an diesem Turnier verpasste.

Olympiaturnier 2016Bearbeiten

 
Leicht abgewandelte Variante des Bundesadlers, die als Abzeichen der Deutschen Fußballolympiamannschaft für die Spiele in Rio 2016 eingesetzt wurde.

Nachdem die deutsche U-21-Nationalmannschaft bei der U-21-Europameisterschaft 2015 das Halbfinale erreicht hatte, stand die Teilnahme der deutschen Olympiamannschaft am Fußballturnier der Olympischen Spiele 2016 fest.

Aus diesem Turnier ging sie nach einer 4:5-Niederlage im Elfmeterschießen gegen Brasilien im Olympischen Finale als Silbermedaillengewinner hervor.

KaderBearbeiten

 
Die deutsche Startaufstellung für die Halbfinal-Partie gegen Nigeria
 
Die deutsche Mannschaft während des Elfmeterschießens im Olympischen Finale.

Spielberechtigt sind Spieler, die nach dem 1. Januar 1993 geboren wurden, und drei ältere Spieler. Am 15. Juli 2016 wurde der Kader benannt.[1][2] Als ältere Spieler wurden die Zwillinge Lars und Sven Bender sowie Nils Petersen, der zweitbeste Torschütze der 2. Bundesliga 2015/16, nominiert. Sieben Spieler sowie Ersatzspieler Christian Günter haben bereits A-Länderspiele bestritten.

Zwischen DFB und Bundesliga wurde vereinbart:

  • dass maximal zwei Spieler pro Verein für den Stammkader nominiert werden.
  • Auch sollten keine Profis berufen werden, die zu der neuen Saison den Verein gewechselt haben, wie etwa Yannick Gerhardt, Timo Werner oder Kevin Volland.
  • Spieler aus Vereinen, die bei der Qualifikation für die Champions League (Borussia Mönchengladbach, z. B. Mahmoud Dahoud) oder für die Europa League (Hertha BSC, z. B. Niklas Stark) antreten werden, sollten ebenfalls nicht berufen werden.
  • Das Gleiche traf auf Spieler zu, die bereits bei der EM 2016 im deutschen Aufgebot standen (z. B. Leroy Sané, Julian Weigl, Jonathan Tah).

Von RB Leipzig und Bayer 04 Leverkusen wurden aber neben den beiden Spielern für den deutschen Kader auch noch Yussuf Poulsen für Dänemark bzw. Ryu Seung-woo für Südkorea nominiert. Poulsen sagte dann später ab,[3] Ryu wurde zur neu beginnenden Saison nicht in den Kader der Profimannschaft aufgenommen.[4]

Position Nr.[5] Spieler Geburtsdatum Verein A-Länder-
spiele
A-Länder-
spieltore
OS-Spiele OS-Tore
Tor 1 Timo Horn 12.05.1993 Deutschland  1. FC Köln 00 0 6 0
12 Jannik Huth 15.04.1994 Deutschland  1. FSV Mainz 05 00 0 0 0
Abwehr 14 Robert Bauer 09.04.1995 Deutschland  FC Ingolstadt 04 00 0 1 0
4 Matthias Ginter 19.01.1994 Deutschland  Borussia Dortmund 09 0 5 2
3 Lukas Klostermann 03.06.1996 Deutschland  RB Leipzig (II ) 00 0 6 1
13 Philipp Max 30.09.1993 Deutschland  FC Augsburg 00 0 3 1
5 Niklas Süle 03.09.1995 Deutschland  TSG 1899 Hoffenheim 00 0 6 0
2 Jeremy Toljan 08.08.1994 Deutschland  TSG 1899 Hoffenheim 00 0 6 0
Mittelfeld 8 Lars Bender 27.04.1989 Deutschland  Bayer 04 Leverkusen 19 4 6 0
6 Sven Bender 27.04.1989 Deutschland  Borussia Dortmund 07 0 6 0
11 Julian Brandt 02.05.1996 Deutschland  Bayer 04 Leverkusen 01 0 6 0
15 Max Christiansen 25.09.1996 Deutschland  FC Ingolstadt 04 00 0 2 0
17 Serge Gnabry 14.07.1995 England  FC Arsenal 00 0 6 6
10 Leon Goretzka 06.02.1995 Deutschland  FC Schalke 04 01 0 1 0
7 Max Meyer 18.09.1995 Deutschland  FC Schalke 04 01 0 6 4
16 Grischa Prömel 09.01.1995 Deutschland  Karlsruher SC (II) 00 0 3 0
Angriff 18 Nils Petersen 06.12.1988 Deutschland  SC Freiburg (II ) 00 0 6 6
9 Davie Selke 20.01.1995 Deutschland  RB Leipzig (II ) 00 0 5 2

Trainer: Horst Hrubesch
Stand: 20. August 2016

Ersatzspieler auf AbrufBearbeiten

Position Spieler Geburtsdatum Verein A-Länder-
spiele
A- Länder-
spieltore
OS-Spiele
Tor Eric Oelschlägel 20.09.1995 Deutschland  Werder Bremen 00 0
Abwehr Christian Günter 28.02.1993 Deutschland  SC Freiburg (II ) 01 0
Mittelfeld Leonardo Bittencourt 19.12.1993 Deutschland  1. FC Köln 00 0
Sebastian Kerk 17.04.1994 Deutschland  SC Freiburg (II ) 00 0

TurnierspieleBearbeiten

4. August 2016 Salvador Deutschland  Deutschland Mexiko  Mexiko 2:2 Gnabry, Ginter
7. August 2016 Salvador Deutschland  Deutschland Korea Sud  Südkorea 3:3 Gnabry (2), Selke
10. August 2016 Belo Horizonte Deutschland  Deutschland Fidschi  Fidschi 10:0 Gnabry (2), Petersen (5), Meyer (3)
13. August 2016 Brasília Deutschland  Deutschland Portugal  Portugal 4:0 Gnabry, Ginter, Selke, Max
17. August 2016 São Paulo Deutschland  Deutschland Nigeria  Nigeria 2:0 Klostermann, Petersen
20. August 2016 Rio de Janeiro Deutschland  Deutschland Brasilien  Brasilien 1:1 n. V.; 4:5 i. E. Meyer

StatistikBearbeiten

Die Fußballolympiamannschaft bestritt zwischen 1982 und 2016 49 Länderspiele:

  • 23 wurden gewonnen,
  • 12 endeten unentschieden
  • 14 wurden verloren.

Von 150 Spielern wurden am häufigsten eingesetzt:

Eine komplette Liste der eingesetzten Spieler ist unter Liste der deutschen Fußballspieler der Olympia-Auswahlmannschaften zu finden

Von 31 Torschützen trafen am häufigsten:

Aus 10 Spieler stellenden Vereinen ergeben/ergibt sich nachstehende Berufungen/Anzahl Spieler:

LiteraturBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Die Olympia-Kader stehen fest. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, abgerufen am 15. Juli 2016.
  2. Team und Trainer. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, abgerufen am 15. Juli 2016.
  3. dbu.dk: „OL-afbud fra to profiler“
  4. Kader Saison 2016/17 (Memento des Originals vom 18. August 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bayer04.de; bayer04.de, abgerufen am 18. August 2016.
  5. Nummern gemäß Kaderliste