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Grischa Prömel (* 9. Januar 1995 in Stuttgart-Bad Cannstatt) ist ein deutscher Fußballspieler. Er steht beim 1. FC Union Berlin unter Vertrag.

Grischa Prömel
Grischa Prömel - Rio 2016.jpg
Grischa Prömel (2016)
Personalia
Geburtstag 9. Januar 1995
Geburtsort StuttgartDeutschland
Größe 183 cm
Position Zentrales Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
TSV RSK Esslingen
0000–2013 Stuttgarter Kickers
2013–2014 TSG 1899 Hoffenheim
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2014–2015 TSG 1899 Hoffenheim II 24 (5)
2015–2017 Karlsruher SC 44 (2)
2017– 1. FC Union Berlin 35 (4)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2015–2016 Deutschland U20 15 (2)
2016 Deutschland Olympiaauswahl 4 (0)
2016 Deutschland U21 3 (1)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 4. November 2018

Inhaltsverzeichnis

KarriereBearbeiten

Im VereinBearbeiten

Prömel begann seine Laufbahn beim TSV RSK Esslingen. Nach seinem Wechsel in die Jugend der Stuttgarter Kickers durchlief er deren Jugendmannschaften bis zur U-19. 2013 verließ er Stuttgart, um sich der Jugend der TSG 1899 Hoffenheim anzuschließen. Zur Saison 2015/16 sollte Prömel an die erste Mannschaft herangeführt werden und nahm am Trainingslager teil.[1] Zu einem Profieinsatz sollte es jedoch nicht kommen. Am 11. August 2015 wechselte er in die zweite Bundesliga zum Karlsruher SC,[2] wobei sich die TSG Hoffenheim eine Rückkaufoption sicherte. Seinen ersten Einsatz bestritt er dort am 3. Spieltag der Saison 2015/16 beim 2:1-Auswärtssieg gegen den FSV Frankfurt auf der für ihn ungewohnten Position des Rechtsverteidigers. Am 12. Spieltag dieser Saison erzielte Prömel mit einem Fernschuss beim 2:0-Heimsieg gegen den 1. FC Kaiserslautern sein erstes Tor als Profi.

Nach dem Abstieg des KSC in die 3. Liga wechselte Prömel zur Saison 2017/18 zum 1. FC Union Berlin.[3] Sein Debüt für Union gab er am 20. August 2017 (3. Spieltag) beim 2:2 im Spiel gegen den 1. FC Nürnberg, als er in der 80. Spielminute für Steven Skrzybski eingewechselt und in der Nachspielzeit wegen eines groben Foulspiels mit der roten Karte des Feldes verwiesen wurde.[4] Nach abgesessener Sperre spielte er ab dem 8. Spieltag regelmäßig und erzielte beim 3:3 gegen den SV Darmstadt 98 am 24. November 2017 (15. Spieltag) sein erstes Tor für Union Berlin mit dem Treffer zum 1:0.[5]

NationalmannschaftBearbeiten

Prömel war deutscher U20-Nationalspieler. Sein Debüt für die U20 gab er bei der 1:2-Niederlage gegen Italien am 21. April 2015, als er in der 70. Spielminute für Tobias Pachonik eingewechselt wurde.[6] Bei der U20-WM 2015 in Neuseeland bestritt er alle Spiele für die deutsche Nationalmannschaft. Im Oktober 2015 gewann er mit der deutschen U20 den Mercedes-Benz Elite Cup.[7]

Am 15. Juli 2016 wurde er in den Kader des DFB für die Olympischen Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro berufen.[8] Hier kam Prömel beim 10:0-Sieg gegen Fidschi zum ersten Einsatz, als er in der 67. Spielminute für Max Christiansen eingewechselt wurde.[9] Auch im Viertelfinale gegen Portugal, im Halbfinale gegen Nigeria und im Finale gegen Brasilien wurde er eingewechselt.

Am 1. November 2016 wurde ihm zusammen mit der Olympia-Fußballmannschaft das Silberne Lorbeerblatt verliehen.[10]

Am 2. September 2016 debütierte Prömel für die deutsche U21-Auswahl beim Freundschaftsspiel gegen die Slowakei und erzielte das Tor zum 1:0 in der 4. Spielminute.[11]

WeblinksBearbeiten

  Commons: Grischa Prömel – Sammlung von Bildern

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Zwei Deutsche U19-Meister für die Profis auf achtzehn99.de, abgerufen am 15. August 2015
  2. Grischa Prömel wechselt zum KSC auf ksc.de, abgerufen am 16. November 2018
  3. Nächster Neuzugang: Union verpflichtet Grischa Prömel auf fc-union-berlin.de, abgerufen am 10. Juni 2017.
  4. Behrens bezwingt famosen Busk doch noch, Spielbericht auf kicker.de, abgerufen am 25. November 2017.
  5. Rosenthals Eigentor krönt eine verrückte Partie, Spielbericht auf kicker.de, abgerufen am 25. November 2017.
  6. Spielbericht bei transfermarkt.de, abgerufen am 5. August 2016.
  7. DFB-U20-Titelgewinn auch für Barry und Prömel (Memento vom 18. August 2016 im Internet Archive) auf ksc.de vom 14. Oktober 2015, abgerufen am 28. Oktober 2015.
  8. Die Olympia-Kader stehen fest. In: www.dfb.de. Deutscher Fußball-Bund e. V. (DFB), 15. Juli 2016, abgerufen am 15. Juli 2016.
  9. 10:0! Fünferpacker Petersen & Co. fertigen Fidschi ab. In: www.kicker.de. Kicker, 10. August 2016, abgerufen am 11. August 2016.
  10. Pressemitteilung des Bundespräsidialamtes vom 1. November 2016: Verleihung des Silbernen Lorbeerblattes. Abgerufen am 30. März 2017.
  11. Spielbericht bei kicker.de, abgerufen am 2. September 2016.