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Ulrich „Uli“ Bittcher (* 10. September 1957 in Gelsenkirchen) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

KarriereBearbeiten

Bittcher begann seine Laufbahn bei der STV Horst-Emscher und kam schon mit 15 Jahren in die Jugend des FC Schalke 04. 1976 wurde er mit der A-Jugend der „Knappen“ mit Jugendtrainer Uli Maslo deutscher Meister. Sein Bundesliga-Debüt gab er ebenfalls noch als A-Jugendlicher: am 20. März 1976 setzte Trainer Friedel Rausch den Mittelfeldspieler erstmals in der Eliteklasse ein – das Spiel bei Eintracht Braunschweig endete mit einer 1:4-Niederlage.

Ab der Saison 1976/77 war Bittcher sieben Jahre lang in der ersten Mannschaft der Schalker und wurde gleich in seinem ersten Profijahr Vizemeister. Nach 168 Bundesliga- und 38 Zweitligaspielen für die Blauen wechselte er 1983 für die stattliche Ablösesumme von 700.000 Mark zu[1] deren Erzrivalen Borussia Dortmund. 1986 begann für ihn eine verletzungsgeplagte Zeit, er musste sich einer Knieoperation unterziehen und verpasste dadurch die komplette Hinrunde der Spielzeit 1986/87. Nur zwei Wochen nach seinem Comeback am 14. März reißt bei einem Trainingsunfall die Quadrizeps-Sehne wodurch Bittcher Sportinvalide wird und seine Karriere beenden muss.[1]

Bittcher absolvierte zwischen 1977 und 1981 sieben Länderspiele für die B-Nationalmannschaft des DFB. Am 16. November 1982 kam er in Emmen im Premiere-Länderspiel der Olympia-Auswahlmannschaft beim torlosen Unentschieden gegen die Auswahl der Niederlande einzig zum Einsatz.

Nach der aktiven Laufbahn leitete Bittcher elf Jahre lang seine eigene Massage- und Bäderpraxis in Essen.

Bittcher ist gelernter Industrie-Kaufmann.[1]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c 14. Februar: Bittcher gleicht kurz vor Schluss gegen die Bayern aus. In: Fußball. 14. Februar 2019, abgerufen am 14. Februar 2019 (deutsch).