Thorsten Nehrbauer

deutscher Fußballspieler

Thorsten Nehrbauer (* 12. Januar 1978 in Bonn) ist ein deutscher Fußballtrainer und ehemaliger -spieler. Ab der Saison 2019/20 steht er beim Bonner SC unter Vertrag.

Thorsten Nehrbauer
Personalia
Name Thorsten Nehrbauer
Geburtstag 12. Januar 1978
Geburtsort BonnDeutschland
Größe 178 cm
Position Mittelfeldspieler
Junioren
Jahre Station
bis 1991 Bonner SC
1991–1997 Bayer 04 Leverkusen
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1997–1998 Bayer 04 Leverkusen
1998–1999 Fortuna Düsseldorf 25 (1)
1999 Arminia Bielefeld 0 (0)
1999–2001 1. FSV Mainz 05 35 (1)
2001–2003 Hannover 96 21 (1)
2003–2007 1. FC Saarbrücken 106 (3)
2007–2009 Kickers Emden 50 (0)
2009 Bonner SC 9 (0)
2010–2012 TSV Germania Windeck 45 (3)
2012 TuS Homburg-Bröltal
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1997–1999 Deutschland U-21 13 (2)
1998 Deutsche Olympia-Auswahl 5 (2)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2012 TuS Homburg-Bröltal (spielender Co-Trainer)
2012–2014 TuS Homburg-Bröltal
2014–2019 1. FC Kaan-Marienborn
2019– Bonner SC
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

KarriereBearbeiten

Nehrbauer begann als Jugendspieler beim Bonner SC. Dort wurde sein Talent von Bayer 04 Leverkusen entdeckt und er wechselte 1991 in die Jugend des Bundesligisten. In Leverkusen wurde Nehrbauer zum U-21-Nationalspieler (13 Spiele, 2 Tore zwischen 1997 und 1999) und in der Saison 1997/98 stand er im Profikader von Bayer 04 Leverkusen, die den 3. Platz in der Bundesliga belegten. Allerdings kam er während der Spielzeit nicht zum Einsatz und wechselte zu Fortuna Düsseldorf in die 2. Bundesliga, wo er in 25 Spielen ein Tor erzielte.

Nachdem der Klassenerhalt verpasst wurde, ging Nehrbauer zunächst zum Bundesliga-Aufsteiger Arminia Bielefeld. Ohne dort eingesetzt worden zu sein, wechselte er bereits im Laufe der Hinrunde zurück in die 2. Bundesliga zum 1. FSV Mainz 05. Hier konnte er sich gegen Ende seiner ersten Saison einen Stammplatz erkämpfen, den er allerdings gegen Ende der zweiten Saison verlor. Daher ging er 2001 zum damaligen Zweitligisten Hannover 96. In der ersten Saison kam er auf 19 Einsätze, wobei er nur zwei Partien über die volle Spieldauer bestritt und 16 Mal eingewechselt wurde. Nach dem Aufstieg in die erste Liga bestritt er allerdings nur zwei Partien: Gegen Hansa Rostock am 7. Spieltag der Saison 2002/03 wurde er in der 87. Minute eingewechselt, eine Woche später gegen Borussia Dortmund erst in der 88. Minute.

Ab 2003 stand der im Mittelfeld aktive Spieler beim 1. FC Saarbrücken unter Vertrag. In der Mannschaft, die zunächst in der Regionalliga Süd antrat, hatte er anfangs einen Stammplatz. Diesen verlor er am 7. Spieltag, als er in der Partie gegen Kickers Offenbach des Feldes verwiesen wurde. Gegen Mitte der Saison erkämpfte sich Nehrbauer seinen Platz in der Startelf zurück und konnte den Aufstieg feiern. In der 2. Bundesliga bestritt er in der folgenden Saison 21 Partien, gegen den MSV Duisburg gelang ihm sein einziges Saisontor. 2005/06 kam er auf 32 Spiele und verpasste die beiden anderen Saisonspiele, da er zweimal mit Gelb-Rot bedacht wurde. Auch nach dem Abstieg war Nehrbauer Stammspieler. Nur nach seiner roten Karte am 4. Spieltag musste der Verein auf Nehrbauer verzichten.

Zur Saison 2007/08 wechselte Nehrbauer zu Kickers Emden in die Regionalliga Nord. Nachdem sich Emden nach der Saison 2008/09 aus lizenzrechtlichen Gründen freiwillig in die Oberliga zurückzog, verließ er den Verein. Im Herbst 2009 erhielt er die Spielberechtigung für den Regionalliga-West-Aufsteiger Bonner SC, seinen Stammverein, für den er bis zur Winterpause der Saison 2009/10 ohne Bezahlung antrat. Beim ersten Spiel nach seiner Verpflichtung am 17. Oktober 2009 gegen den VfL Bochum II stand er in der Startformation. In der Winterpause der Saison wechselte er zum TSV Germania Windeck.

Nach einem kurzen Gastspiel als Spielertrainer der ersten Mannschaft des TuS Homburg-Bröltal in der Bezirksliga wurde Nehrbauer im Januar 2014 als Trainer des zu dieser Zeit in der Westfalenliga spielenden 1. FC Kaan-Marienborn vorgestellt.[1] Mit diesem gewann er 2014, 2016 und 2017 den Kreispokal.[2] In der Saison 2015/16 stieg er mit seiner Mannschaft in die Oberliga Westfalen auf,[3] 2018 folgte der Aufstieg in die Regionalliga West.[4] Nach Ende der Saison 2018/19 verließ er den Verein.[5]

Zur Saison 2019/20 schloss er sich dem Bonner SC an.[6]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Siegener Zeitung, gesichtet am 29. Januar 2014
  2. Kaan gewinnt den Cup, die SG Sympathien, abgerufen am 24. Juni 2014
  3. Jubel über Aufstieg, abgerufen am 2. März 2017
  4. Remis bringt den Aufstieg in die Regionalliga, abgerufen am 28. Mai 2018
  5. Meldung auf der Website des FC Kaan-Marienborn, abgerufen am 5. Juni 2019
  6. Meldung auf der Website des Bonner SC, abgerufen am 5. Juni 2019

WeblinksBearbeiten