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Philipp Max

deutscher Fußballspieler

Philipp Martin Max[1] (* 30. September 1993 in Viersen) ist ein deutscher Fußballspieler. Seine bevorzugte Position ist die linke Abwehrseite. Sein Vater ist der frühere Bundesliga-Torschützenkönig Martin Max.

Philipp Max
Philipp-Max-2016-07.jpg
im Trainingsleibchen des FC Augsburg (2016)
Spielerinformationen
Name Philipp Martin Max
Geburtstag 30. September 1993
Geburtsort ViersenDeutschland
Größe 178 cm
Position Abwehr
Junioren
Jahre Station
2000–2003
2003–2007
2007–2010
2010–2012
SC Baldham
TSV 1860 München
FC Bayern München
FC Schalke 04
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2012–2014
2014
2014–2015
2014
2015–
FC Schalke 04 II
FC Schalke 04
Karlsruher SC
Karlsruher SC II
FC Augsburg
54 (3)
2 (0)
23 (0)
1 (0)
62 (2)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2016 Deutschland Olympiaauswahl 3 (1)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 4. November 2017

2 Stand: 17. August 2016

Inhaltsverzeichnis

KarriereBearbeiten

VereineBearbeiten

AnfängeBearbeiten

Philipp Max wurde in Viersen geboren, als sein Vater bei Borussia Mönchengladbach unter Vertrag stand. Seine Mutter war ebenfalls Fußballspielerin und spielte in der Westfalen-Auswahl.[2] Nach vier Spielzeiten für den FC Schalke 04 – von 1995 bis 1999 – wechselte sein Vater 1999 zum TSV 1860 München. Philipp Max begann 2000 schließlich in Vaterstetten, wenige Kilometer von München entfernt, beim SC Baldham mit dem Fußballspielen und wechselte in die Nachwuchsabteilung des TSV 1860 München. 2007 wechselte er in das Nachwuchsleistungszentrum des FC Bayern München. Max und seine Mutter lebten auch während des einjährigen Gastspiels von Martin Max bei Hansa Rostock im Großraum München.

FC Schalke 04Bearbeiten

Im Jahr 2010 zog er mit seiner Familie nach Haltern am See[3] und wechselte in die Knappenschmiede des FC Schalke 04.[4] Mit dem FC Schalke 04 gewann er 2012 die Deutsche A-Juniorenmeisterschaft.

Im Sommer 2012 rückte Max in die zweite Mannschaft des FC Schalke 04 auf, mit der er in der Regionalliga West spielte und sich zum Stammspieler entwickelte. Am 25. März 2014 (17. Spieltag) kam er zu seinem ersten Einsatz in der Bundesliga; beim 0:0 im Revierderby bei Borussia Dortmund wurde er in der Nachspielzeit für Julian Draxler eingewechselt. Einen zweiten Kurzeinsatz hatte er am 28. März 2014 (28. Spieltag) beim 2:0-Sieg im Heimspiel gegen Hertha BSC, als er in der Nachspielzeit erneut für Draxler eingewechselt wurde.

Karlsruher SCBearbeiten

Zur Saison 2014/15 wechselte er zum Zweitligisten Karlsruher SC.[5] Seinen ersten Einsatz in der 2. Bundesliga bestritt er am 27. September 2014 (8. Spieltag) bei der 0:1-Niederlage im Heimspiel gegen den FC Ingolstadt 04. Zuvor war er lediglich einmal für die zweite Mannschaft zum Einsatz gekommen. Ab der Rückrunde war er Stammspieler der Karlsruher auf der Position des linken Außenverteidigers und kam in jedem Spiel über die gesamte Spieldauer zum Einsatz. In 22 Spielen bereitete er ein Tor vor. Als Drittplatzierter nahm er mit seiner Mannschaft gegen den Drittletzten der Bundesliga, den Hamburger SV, in den Relegationsspielen um den Aufstieg bzw. Verbleib in die Bundesliga teil; scheiterte jedoch knapp mit 2:3 nach Hin- und Rückspiel.

Sein letztes Spiel für den Karlsruher SC bestritt er in der Folgesaison am 25. Juli 2015 (1. Spieltag) bei der 0:1-Niederlage im Auswärtsspiel der Zweitligabegegnung mit der SpVgg Greuther Fürth.

FC AugsburgBearbeiten

Seit dem 4. August 2015 gehört er dem Kader des Bundesligisten FC Augsburg an.[6] Dort sollte er den zum FC Chelsea abgewanderten Abdul Rahman Baba ersetzen. Sein erstes Bundesligaspiel bestritt er am 15. August 2015 (1. Spieltag) bei der 0:1-Niederlage im Heimspiel gegen Hertha BSC. Am 17. September 2015 bestritt er im ersten Gruppenspiel bei der 1:3-Niederlage gegen Athletic Bilbao sein erstes Spiel in der Europa League und schied mit seiner Mannschaft gegen den FC Liverpool im Sechzehntelfinale aus dem Turnier aus. Die Saison schloss er mit seiner Mannschaft als Zwölftplatzierter ab; er absolvierte 26 Punktspiele.

Wegen seiner Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen verpasste er den Auftakt der Saison 2016/17. Am 30. April 2017 erzielte er beim 4:0-Sieg im Heimspiel gegen den Hamburger SV in seinem 50. Bundesligaspiel mit dem Treffer zum 3:0 in der 76. Minute sein erstes Tor. [7]

NationalmannschaftBearbeiten

 
Philipp Max (2016)

Am 15. Juli 2016 wurde er in den DFB-Kader für das Olympische Fußballturnier 2016 in Rio de Janeiro berufen.[8] Nachdem er im letzten Gruppenspiel beim 10:0-Sieg gegen die Auswahl Fidschis mit seiner Einwechslung für Jeremy Toljan zur Halbzeit zu seinem ersten Turniereinsatz gekommen war, erzielte er im Viertelfinale gegen die Auswahl Portugals seinen einzigen Turniertreffer zum 4:0-Endstand. Als unterlegener Finalist gegen die Auswahl Brasiliens errang er mit der Mannschaft die Silbermedaille.

Am 1. November 2016 wurde ihm gemeinsam mit der Olympia-Fußballmannschaft das Silberne Lorbeerblatt verliehen.[9]

WeblinksBearbeiten

  Commons: Philipp Max – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Siehe die offizielle Kaderliste für die Olympischen Spiele 2016, S. 7 (abrufbar als PDF; 3,81 MB).
  2. Heiko Ostendorp: Max: So schwer ist das Leben als Promi-Sohn. In: Axel Springer Verlag SE (Hrsg.): Sport Bild. 12. August 2014, S. 46–47.
  3. Fabian Hollenhorst: Der Torriecher. In: WAZ/DerWesten. FUNKE DIGITAL GmbH & Co. KG, 9. November 2010; abgerufen am 26. März 2014.
  4. Terminator und der doppelte Max spox.com
  5. Philipp Max wechselt zum Karlsruher SC. schalke04.de, abgerufen am 1. Mai 2014.
  6. FCA verpflichtet Philipp Max. Internetpräsenz des FC Augsburg, abgerufen am 4. August 2015.
  7. Altintop ebnet den Weg - Max' tolles Jubiläum, Spielbericht auf kicker.de, abgerufen am 1. Mai 2017.
  8. Die Olympia-Kader stehen fest. In: www.dfb.de. Deutscher Fußball-Bund e.V. (DFB), 15. Juli 2016; abgerufen am 15. Juli 2016.
  9. Pressemitteilung des Bundespräsidialamtes vom 1. November 2016: Verleihung des Silbernen Lorbeerblattes. Abgerufen am 31. März 2017.