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Jürgen Mohr, auch Hans Jürgen Mohr (* 18. August 1958 in Aachen) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

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LebenBearbeiten

Der Mittelfeldspieler Jürgen Mohr unterschrieb 1978 beim Deutschen Meister 1. FC Köln unter Trainer Hennes Weisweiler seinen ersten Profivertrag. Nach nur fünf Einsätzen in zwei Jahren wechselte Mohr 1980 in die 2. Bundesliga zur Berliner Hertha, mit der er in die 1. Bundesliga aufstieg. In der Saison 1982/83 wurde der technisch versierte, aber durch Verletzungen mehrfach zurückgeworfene Mittelfeldspieler in die neu installierte deutsche Olympia-Auswahlmannschaft unter Erich Ribbeck berufen, für die er vier Einsätze bestritt, darunter zwei Olympia-Qualifikationsspiele.

1983 ging Mohr als einer der ersten Millionentransfers zu Eintracht Frankfurt, wo er nach dem dritten Spiel gegen Bayer 04 Leverkusen eine schwere Adduktorenverletzung erlitt, womit er fast die gesamte Saison ausfiel und auch die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Los Angeles 1984 verpasste. 1985 wechselte er zum Aufsteiger 1. FC Saarbrücken und 1986 in die Schweiz zum FC Luzern, der mit ihm 1989 Schweizer Meister wurde.

Im selben Jahr wechselte Mohr zum FC Sion, im darauf folgenden zu Servette Genf unter Trainer Gilbert Gress. Hier wurde Mohr an den beiden Achillessehnen operiert, womit er wieder fast die gesamte Saison ausfiel. 1991 ging er nochmals in die 2. Bundesliga zu Blau-Weiß 90 Berlin und 1992 zu Eintracht Trier, wo man zweimal knapp den Aufstieg in die 2. Bundesliga in den Aufstiegsspielen verpasste. 1995 beendete er dann mit 37 Jahren seine Karriere. 2007 trainierte er den Erstligisten SV Grevenmacher in Luxemburg und 2010 noch einmal den Bezirksligisten SV Hetzerath.

Seit 1996 ist Mohr selbständiger Handelsvertreter für Weine. Er bestreitet noch Spiele mit der Traditionsmannschaft von Eintracht Frankfurt und Einsätze im Team von Lotto Rheinland-Pfalz.

StationenBearbeiten

StatistikBearbeiten

  • 1. Bundesliga
    5 Spiele, 1. FC Köln
    33 Spiele, 5 Tore, Hertha BSC
    41 Spiele, 5 Tore, Eintracht Frankfurt
    22 Spiele, 2 Tore, 1. FC Saarbrücken
  • 2. Bundesliga
    71 Spiele, 26 Tore, Hertha BSC
    15 Spiele, Blau-Weiß 90 Berlin
    3 Europa League Spiele
    13 DFB Pokal Spiele
    2 Relegationsspiele Bundesliga
    9 Relegationsspiele zur 2. Bundesliga
  • Nationalliga A, Schweiz
    125 Spiele, 30 Tore
    4 Spiele in der deutschen Olympiamannschaft 1982/83
    69 Spiele, 23 Tore für Eintracht Trier, 3. Liga

ErfolgeBearbeiten

  • 1980 DFB-Pokal-Finale (Bank)
  • 1982 Aufstieg in die 1. Bundesliga
  • 1989 Schweizer Meister mit dem FC Luzern
  • 2 × Südwestmeister Eintracht Trier (3. Liga)

WeblinksBearbeiten