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GeographieBearbeiten

Menaggio liegt am Westufer des Comersees an der Mündung der Sanagra. Westlich des Ortes liegt das Valle Menaggio, durch welches ein Verbindungsweg über Porlezza ins schweizerische Lugano führt. Die Gemeinde umfasst folgende Fraktionen: Castello, Croce, Fossato, Loveno, Nobiallo, Sonenga.

Die Nachbargemeinde sind: Grandola ed Uniti, Griante, Perledo (LC), Plesio, San Siro, Tremezzina und Varenna (LC).

Menaggio gehört zu den am meisten vom Tourismus geprägten Orten am See. Es gibt viele Hotels entlang der langen Seepromenade. Das Herz Menaggios ist die Piazza Garibaldi, die zwischen dem See und der Kirche Santo Stefano liegt.

Im Ortsteil Loveno oberhalb des Zentrums befindet sich das Deutsch-Italienische Zentrum Villa Vigoni, welches gemeinsam von der deutschen Bundesregierung und der italienischen Regierung betrieben wird.

Eine Fähre verbindet Menaggio mit Varenna und Bellagio an den gegenüberliegenden Ufern, zwischen 1884 und 1939 verkehrte die Eisenbahn Menaggio-Porlezza zwischen Porlezza am Luganer See und dem Ort.

InfrastrukturenBearbeiten

  • Villa Vigoni Centro Italo-Tedesco per l’Eccellenza Europea[2]

SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Propsteikirche Santo Stefano[3]
  • Kirche Santa Marta[4]
  • Kirche Santi Loreno e Agnese im Ortsteil Loveno, mit Gemälde Madonna Addolorata[5]
  • Kirche Santi Bartolomeo e Nicola im Ortsteil Nobiallo[6]
  • Wallfahrtskirche Madonna della Pace[7]
  • Kirche San Giusto im Ortsteil Croce[8]
  • Kirche San Carlo im Ortsteil Castello[9]
  • Villa Erba[10]
  • Villa Pensa[11]
  • Villa Scanavino im Ortsteil Loveno[12]

PersönlichkeitenBearbeiten

  • Gabriele Malagrida (1689–1761), Jesuitenmissionar in Brasilien, nach der Aufhebung des Jesuitenordens in Portugal verurteilt und erschossen in Lissabon.
  • Giacomo Rezia (1745–1825), Anatomieprofessor an der Universität Pavia, wo er das Museo anatomico gründete.
  • Heinrich Mylius (1769–1854), erwarb 1829 eine Villa in Loveno, heute als Villa Vigoni Sitz des Deutsch-italienischen Zentrums für europäische Exzellenz.
  • Enrico Caronti (* 28. Oktober 1901 in Blevio; † 23. Dezember 1944 in Menaggio), genannt Romolo, Partisan, Kommunist, politischer Kommissar der 52ma Brigata Garibaldi „Luigi Clerici“. Erschossen.

StädtepartnerschaftenBearbeiten

BilderBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Anna Ferrari-Bravo, Paola Colombini: Guida d'Italia. Lombardia (esclusa Milano). Milano 1987, S. 299.
  • Lombardia – Touring club italiano, Touring Editore (1999), ISBN 88-365-1325-5, Menaggio Online

WeblinksBearbeiten

  Commons: Menaggio – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten