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Tremezzina ist eine italienische Gemeinde mit 5118 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2017) in der Provinz Como in der Region Lombardei und Mitglied der Gesellschaft I borghi più belli d’Italia[2] („Die schönsten Orte Italiens“).

Tremezzina
Kein Wappen vorhanden.
Tremezzina (Italien)
Tremezzina
Staat Italien
Region Lombardei
Provinz Como (CO)
Koordinaten 45° 59′ N, 9° 12′ OKoordinaten: 45° 59′ 0″ N, 9° 12′ 0″ O
Höhe 209 m s.l.m.
Fläche 29,41 km²
Einwohner 5.118 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte 174 Einw./km²
Postleitzahl 22016
Vorwahl 0344
ISTAT-Nummer 013252
Volksbezeichnung Tremezzini
Website Gemeinde Tremezzina
Die Gemeinde Tremezzina in der Provinz Como
Tremezzina mit den Berg La Grigna im Hintergrund
Grand Hotel Tremezzo
Villa Carlotta
Ehemalige Klosterkirche San Benedetto in Val Perlana

GeographieBearbeiten

Die Gemeinde liegt am Fuße des Monte di Tremezzo (1700 m s.l.m.). Zur Gemeinde gehören die am See gelegenen und vom internationalen Tourismus geprägten Ortsteile Tremezzo, Mezzegra, Lenno und Ossuccio. Die Nachbargemeinden sind: Griante, Grandola ed Uniti, Menaggio, Perledo (LC), Plesio, San Siro, Varenna (LC) und Bellagio und Ponna.

GeschichteBearbeiten

Tremezzina war eine Gemeinde in der italienischen Provinz Como. Sie entstand im Jahre 1928 aus dem Zusammenschluss der drei Gemeinden Lenno, Mezzegra und Tremezzo.[3] Benannt wurde sie nach der Landschaft Tremezzina, einer Region im Westen des Comer Sees.

In der Gemeinde lebten zu jener Zeit 4242 Einwohner (Stand: 1936). Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde sie im Jahre 1947 wurde sie aufgelöst und die drei Gründungsgemeinden wurden wieder selbständig.[4]

Am 4. Februar 2014 wurde die Gemeinde Tremezzina durch einen Zusammenschluss der Gemeinden Lenno, Mezzegra, Tremezzo sowie Ossuccio neuerlich gegründet. In diesen vier Gemeinden fand am 1. Dezember 2013 ein nicht bindendes Referendum statt, bei dem sich 63 % der Wähler für einen Zusammenschluss der Gemeinden aussprachen. Zuvor waren vorgenannte Gemeinden gemeinsam mit der Nachbargemeinde Griante in dem Gebietszusammenschluss Unione die Comuni della Tremezzina organisiert. Letztgenannte wurde indes nicht Teil der neugegründeten Gemeinde.

Die Gemeinde gehört zur Comunità Montana del Lario Intelvese und wurde im Jahre 2014 neu gebildet, nachdem sie bereits in den Jahren 1928 bis 1947 unter diesem Namen bestanden hatte.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

PersönlichkeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Piera Gatta Papavassiliou: Il Sacro Monte di Ossuccio. Guida alle Cappelle. Gorle (Bergamo) 1996.
  • Luigi Mario Belloni: L’Isola Comacina e la sua antica pieve. Como 1958.
  • Grazia Marocco Clerici: Recupero del Patrimonio Artistico della Provincia di Como, Ossuccio, San Benedetto al Monte in Val Perlana. Albese con Cassano 1990.
  • Luigi Mario Belloni: Il San Benedetto in Valperlana. Menaggio 1990.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Tremezzina – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2017.
  2. I borghi più belli d’Italia. Borghipiubelliditalia.it, abgerufen am 27. Juli 2017 (italienisch).
  3. R. D., 6. Dezember 1928, n. 3172
  4. D.L.C.p.S., 20. August 1947, n. 977
  5. Kirche San Bartolomeo (Foto)
  6. Villa Carlotta (Foto)
  7. Grand Hotel Tremezzo (Foto)
  8. Abtei Acquafredda (Foto)
  9. Kirche Santo Stefano (Foto)
  10. Romanisches Baptisterium
  11. Romanische Kirche Sant’Andrea (Foto)
  12. Hospitalis Santa Maria Maddalena (Foto)
  13. Kirche San Benedetto (Foto)
  14. Sacro Monte di Ossuccio (Foto)
  15. Villa del Balbianello (Foto)
  16. Villa Sola Cabiati
  17. Non solo Villa Olmo, ma anche la Tremezzina: è tutto blindato a Villa Balbiano – Ciao Como. In: CiaoComo. 19. September 2018 (ciaocomo.it [abgerufen am 22. Oktober 2018]).