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Walmobil

ehemaliger Automobilhersteller
Werkzeugmaschinen- und Autobau-AG
Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 1919 (als Walter Loebel Maschinenfabrik)
Auflösung 1921
Sitz Leipzig, Dresden, Deutschland
Branche Kraftfahrzeughersteller

Walmobil

Walmobil war eine deutsche Automarke.

BeschreibungBearbeiten

Fahrzeuge dieser Marke wurden zwischen 1919 und 1921 vermarktet.[1]

Es war eine Zusammenarbeit zwischen Walter Loebel und E. Landgrebe von Landgrebe. In Anzeigen findet sich einerseits Walter Löbel Maschinenfabrik Leipzig und andererseits Walter Löbel Maschinenfabrik mit Zentrale in Berlin sowie Filiale und Fabrik in Leipzig.[2]

Das Modell Walmobil System Loebel-Landgrebe war ein Kleinwagen. Die Produktion begann bei der Walter Loebel Maschinenfabrik in Leipzig. Noch im selben Jahr zog die Firma nach Dresden um. 1920 erfolgte ein erneuter Umzug zurück nach Leipzig und die Umbenennung in Werkzeugmaschinen- und Autobau-AG.

Gebaut wurde ein Dreiradfahrzeug mit nur einem Sitzplatz. Angetrieben wurde das Fahrzeug von einem V2-Viertaktmotor mit 770 cm³ Hubraum und einer Leistung von 6 bis 7 PS. Der Motor war oberhalb des Vorderrades montiert und trieb es über eine Kardanwelle an.[2]

1921 wurde die Fertigung des Walmobils eingestellt, da die Nachfrage für eine wirtschaftliche Produktion nicht mehr ausreichte.

LiteraturBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. GTÜ (Memento vom 4. Februar 2018 im Internet Archive)
  2. a b Michael Wolff Metternich: 100 Jahre auf 3 Rädern. Deutsche Dreispur-Fahrzeuge im Wandel der Zeiten. Neue Kunst Verlag, München, ISBN 3-929956-00-4, S. 377–378.