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Senegalesische Fußballnationalmannschaft/Weltmeisterschaften

Republik Senegal
République du Sénégal
WM-Rekordtorschütze: Papa Bouba Diop (3)
WM-Rekordspieler: 7 Spieler mit je 5 Spielen
Rang: 41
Bilanz
8 WM-Spiele
3 Siege
3 Unentschieden
2 Niederlagen
11:10 Tore
Statistik
Erstes WM-Spiel
SenegalSenegal Senegal 1:0 Frankreich FrankreichFrankreich
Seoul (KOR); 31. Mai 2002
Höchste WM-Siege
SenegalSenegal Senegal 1:0 Frankreich FrankreichFrankreich
Seoul (KOR); 31. Mai 2002
SenegalSenegal Senegal 2:1 n. V. (GG) Schweden SchwedenSchweden
Ōita (JPN); 16. Juni 2002
SenegalSenegal Senegal 2:1 Polen PolenPolen
Moskau (RUS); 19. Juni 2018
Höchste WM-Niederlagen
SenegalSenegal Senegal 0:1 n. V. (GG) Türkei TurkeiTürkei
Osaka (JPN); 22. Juni 2002
SenegalSenegal Senegal 0:1 Kolumbien KolumbienKolumbien
Samara (RUS); 28. Juni 2018
Erfolge

Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 2 (Erste: 2002)
Beste Ergebnisse Viertelfinale 2002
Beste Platzierungen in den Austragungsländern der FIFA-Fußballweltmeisterschaften
Senegalesische-WM-Platzierungen.PNG
(Stand: 28. Juni 2018)

Der Artikel beinhaltet eine ausführliche Darstellung der senegalesischen Fußballnationalmannschaft bei Fußball-Weltmeisterschaften. Die senegalesische Mannschaft nahm erstmals an der Qualifikation für die WM 1970 teil und konnte sich bisher erst zweimal für die WM qualifizieren. In der ewigen Rangliste belegte der Senegal vor der WM den 47. Platz und war damit die beste Mannschaft, die nur einmal die Endrunde erreichte. 2018 nahm die Mannschaft erneut teil und ist die erste Mannschaft in der WM-Geschichte, die aufgrund der Fair-Play-Wertung ausschied. Sie verbesserte sich in der ewigen Rangliste auf Platz 41 und ist die zweitbeste Mannschaft, die nur zweimal teilnahm.

Inhaltsverzeichnis

ÜbersichtBearbeiten

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzte(r) Gegner Ergebnis[1] Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1930 Uruguay nicht teilgenommen Kein selbständiger Staat
1934 Italien nicht teilgenommen Kein selbständiger Staat
1938 Frankreich nicht teilgenommen Kein selbständiger Staat
1950 Brasilien nicht teilgenommen Kein selbständiger Staat
1954 Schweiz nicht teilgenommen Kein selbständiger Staat
1958 Schweden nicht teilgenommen Kein selbständiger Staat
1962 Chile nicht teilgenommen Kein FIFA-Mitglied
1966 England zurückgezogen Alle 15 afrikanischen Mannschaften zogen sich aus der Qualifikation zurück, da die FIFA den Mannschaften aus Afrika, Asien und Ozeanien nur einen Endrundenplatz zugestand.
1970 Mexiko nicht qualifiziert In der Qualifikation in der 1. Runde nach Entscheidungsspiel an Marokko gescheitert.
1974 Deutschland nicht qualifiziert In der Qualifikation in der 1. Runde erneut an Marokko gescheitert, das sich ebenfalls nicht qualifizieren konnte.
1978 Argentinien nicht qualifiziert In der Qualifikation in der 1. Runde an Togo gescheitert, das sich ebenfalls nicht qualifizieren konnte.
1982 Spanien nicht qualifiziert In der Qualifikation wieder in der 1. Runde an Marokko gescheitert, das sich ebenfalls nicht qualifizieren konnte.
1986 Mexiko nicht qualifiziert In der Qualifikation in der 1. Runde an Angola im Elfmeterschießen gescheitert, das sich ebenfalls nicht qualifizieren konnte.
1990 Italien nicht teilgenommen
1994 USA nicht qualifiziert In der Qualifikation in der 2. Runde erneut an Marokko gescheitert.
1998 Frankreich nicht qualifiziert In der Qualifikation in der 1. Runde erneut an Togo gescheitert, das sich ebenfalls nicht qualifizieren konnte.
2002 Südkorea/Japan Viertelfinale Türkei 7. Frankreich  Bruno Metsu Niederlage nach Verlängerung durch Golden Goal. Sieg im Eröffnungsspiel gegen den amtierenden Weltmeister Frankreich.
2006 Deutschland nicht qualifiziert In der Qualifikation in der 2. Runde erneut an Togo gescheitert.
2010 Südafrika nicht qualifiziert In der Qualifikation in der 2. Runde an Algerien gescheitert.
2014 Brasilien nicht qualifiziert In der Qualifikation scheiterte die Mannschaft in die Playoff-Runde an der Elfenbeinküste.
2018 Russland Vorrunde Polen, Japan, Kolumbien 17. Aliou Cissé Nach je einem Sieg, einem Remis und einer Niederlage aufgrund der Fair-Play-Wertung ausgeschieden.
2022 Katar

Statistik (Angaben inkl. 2018: 21 Weltmeisterschaften; Prozentangaben sind gerundet)

  • Nicht teilgenommen (davon 6× kein selbständiger Staat oder nicht anerkannt): 7× (33 %; 1930 bis 1962, 1990),
  • Zurückgezogen: 1× (5 %; 1966)
  • Nicht qualifiziert: 11× (52 %; 1970, 1974, 1978, 1982, 1986, 1990, 1994, 1998, 2006, 2010 und 2014)
  • Sportliche Qualifikation: 2× (10 % bzw. bei 15 % der Versuche)
    • Vorunde: 1× (5 %; 2018)
    • Viertelfinale: 1× (5 %; 2002)

WM-TurniereBearbeiten

1930 bis 1962Bearbeiten

Der Senegal war bis 1960 Teil von Französisch-Westafrika. Die Fédération Sénégalaise de Football wurde zwar bereits 1960 im Jahr der Unabhängigkeit gegründet, aber erst 1964 in die FIFA aufgenommen. Daher konnte der Senegal an den ersten WM-Turnieren nicht teilnehmen.

1966 in EnglandBearbeiten

Für die WM im „Mutterland des Fußballs“ hatte der Senegal erstmals gemeldet und sollte der in der Qualifikations-Vorrunde gegen Marokko und Mali antreten. Da aber den Mannschaften aus Afrika, Asien und Ozeanien nur ein Platz bei der Endrunde zugestanden wurde, zogen alle 15 afrikanischen Mannschaften zurück.

1970 in MexikoBearbeiten

Für die erste WM in Mexiko wurde den Afrikanern ein direkter Startplatz zuerkannt, um den sich elf Mannschaften beworben. Der Senegal musste in der Qualifikation in der ersten Runde gegen Marokko antreten. Am 3. November 1968 bestritten die Senegalesen in Casablanca ihr erstes WM-Spiel und verloren mit 0:1 Im Heimspiel gelang ein 2:1-Sieg und da die Auswärtstorregel nicht galt, gab es ein Entscheidungsspiel in Las Palmas, das mit 0:2 verloren wurde. Marokko konnte sich in den weiteren Spielen dann erstmals qualifizieren, womit erstmals seit 1934 wieder eine afrikanische Mannschaft bei der WM vertreten war.

1974 in DeutschlandBearbeiten

Auch in der Qualifikation für die WM in der Bundesrepublik Deutschland traf der Senegal in der ersten Runde auf Marokko. Nach einem 0:0 in Marokko wurde das Heimspiel mit 1:2 verloren. Marokko scheiterte aber ebenfalls in der weiteren Qualifikation.

1978 in ArgentinienBearbeiten

In der Qualifikation zur WM in Argentinien konnte sich der Senegal in der ersten Runde nicht gegen Togo durchsetzen. Nach einer 0:1-Auswärtsniederlage reichte es im Rückspiel nur zu einem 1:1. Togo scheiterte aber in der zweiten Runde an Guinea.

1982 in SpanienBearbeiten

Für die WM in Spanien wurde die Anzahl der Startplätze erhöht und den Afrikanern ein weiterer zugestanden. In der Qualifikation mussten die Senegalesen in der ersten Runde wieder gegen Marokko antreten. Nach einem 0:1 im Heimspiel gelang zwar in Marokko ein 0:0, aber das reichte nicht. Marokko scheiterte dann in der letzten Runde an Kamerun, das sich damit erstmals qualifizierte.

1986 in MexikoBearbeiten

In der Qualifikation zur zweiten WM in Mexiko mussten die Senegalesen in der ersten Runde gegen Angola antreten. Beide gewannen ihre Heimspiele mit 1:0, so dass das Elfmeterschießen entscheiden musste, das der Senegal mit 3:4 verlor. Angola schied dann in der zweiten Runde gegen Algerien aus.

1990 in ItalienBearbeiten

Für die Qualifikation zur zweiten WM in Italien hatte der Senegal, der sich 1989 im Krieg mit Mauretanien befand, nicht gemeldet.

1994 in den Vereinigten StaatenBearbeiten

An der Qualifikation zur WM in den USA, für die die Afrikaner einen weiteren Startplatz erhielten, nahmen die Senegalesen dann wieder teil. Sie sollten in einer Gruppe gegen Gabun, Mosambik und Mauretanien antreten. Mauretanien verzichtete aber und mit drei Siegen sowie einer Niederlage gegen die beiden anderen Mannschaften gewann der Senegal die Gruppe. In der nächsten Runde waren Marokko und Sambia die Gegner. Mit nur einem Punkt belegte der Senegal nur den letzten Platz in der Gruppe. Dieser Punkt fehlte dann Sambia am Ende, so dass sich Marokko für die WM qualifizierte.

1998 in FrankreichBearbeiten

Die Qualifikation zur zweiten WM in Frankreich, für die den Afrikanern nun sogar fünf Startplätze zustanden, verlief dann noch schlechter. Bereits in der ersten Runde schied der Senegal gegen Togo aus, da nach einer 1:2-Auswärtsniederlage im Heimspiel nur ein 1:1 gelang. In der zweiten Runde scheiterte dann auch Togo als Gruppenletzter einer Vierergruppe.

2002 in Japan und SüdkoreaBearbeiten

Die Qualifikation für die erste WM in Asien verlief dann endlich erfolgreich für die Senegalesen. In der ersten Runde wurde der Benin mit 1:1 und 1:0 ausgeschaltet. In der zweiten Runde wurden der ewige Kontrahent Marokko sowie Ägypten, Algerien und Namibia ausgeschaltet. Dabei startete der Senegal, der seit Januar 2001 von Bruno Metsu trainiert wurde, zunächst mit drei Remis, ehe der erste Sieg gelang. Nach einem weiteren Sieg wurde dann zwar gegen Ägypten verloren, die letzten beiden Spiele aber gewonnen. Am Ende war Marokko zwar punktgleich, Tordifferenz und direkter Vergleich sprachen aber für die Senegalesen.

Für die Endrunde wurde der Senegal in die Gruppe mit Titelverteidiger Frankreich, Dänemark und Ex-Weltmeister Uruguay gelost. Nach einem 1:0 im Eröffnungsspiel gegen Frankreich, bei dem Papa Bouba Diop das erste WM-Tor für den Neuling erzielte, gelang in Unterzahl – Salif Diao hatte in der 80. Minute die Rote Karte erhalten – ein 1:1 gegen Dänemark. Im letzten Gruppenspiel gegen Uruguay, bei dem insgesamt 12 Spieler die Gelbe Karte erhielten, führten die Afrikaner zur Halbzeit mit 3:0, mussten in der zweiten Halbzeit aber noch drei Gegentore hinnehmen. Dennoch reichte es zum zweiten Platz hinter Dänemark, während die beiden Ex-Weltmeister ausschieden. Im Achtelfinale war Schweden der Gegner und führte bereits nach 11 Minuten. Rekordnationalspieler Henri Camara gelang aber bereits in der 37. Minute der Ausgleich für die Senegalesen. Dabei blieb es bis zur 90. Minute. In der anschließenden Verlängerung gelang Camara in der 104. Minute das Golden Goal. Im Viertelfinale trafen die Afrikaner auf die Türkei, die sich erstmals nach 1954 wieder qualifiziert hatte. Nach 90 torlosen Minuten ging es erneut in die Verlängerung, in der wieder das Golden Goal entschied, diesmal aber zu Ungunsten der Senegalesen. Es ist das bis dato letzte Golden Goal bei einer WM der Männer gewesen. Damit verabschiedete sich die Mannschaft für 16 Jahre von der WM-Bühne. Nach einem Spiel im Dezember endete dann auch das Engagement von Bruno Metsu im Senegal.

2006 in DeutschlandBearbeiten

Für die zweite Weltmeisterschaft in Deutschland konnte sich der Senegal dann wieder nicht qualifizieren. Nach einem Freilos in der ersten Runde wurde in der zweiten Runde in einer Gruppe hinter Togo, das sich erstmals qualifizierte, und vor Sambia, der Republik Kongo, Mali und Liberia nur der zweite Platz belegt. Zwar hatten die Senegalesen eine bessere Tordifferenz als die Togoer, aber zwei Punkte weniger, die sie beim 2:2 gegen Togo liegengelassen hatten.

2010 in SüdafrikaBearbeiten

Die Qualifikation für die erste WM in Afrika verlief noch schlechter. Es gab zwar wieder ein Freilos für die erste Runde, aber in der zweiten Runde hatte Algerien am Ende einen Punkt mehr, obwohl sie ein Spiel mehr verloren hatten, und auch die punktgleichen Gambier lagen durch die bessere Tordifferenz noch vor dem Senegal. Nur die sieglosen Liberianer lagen noch hinter ihnen.

2014 in BrasilienBearbeiten

Auch die Qualifikation für die zweite WM in Brasilien endete erfolglos. In der Gruppenphase wurden zwar Uganda, Angola und Liberia mit drei Siegen und drei Remis ausgeschaltet, in den Entscheidungsspielen der Gruppensieger war aber die Elfenbeinküste stärker. Nach einem 1:3 im Auswärtsspiel reichte das 1:1 im Heimspiel nicht, um zur WM zu fahren.

2018 in RusslandBearbeiten

Im Januar 2015 hatte Aliou Cissé, Kapitän der 2002er-WM-Mannschaft, von Alain Giresse das Amt des Nationaltrainers übernommen nachdem der Senegal bei der Fußball-Afrikameisterschaft 2015 bereits in der Vorrunde ausgeschieden war. In der Qualifikation musste die Mannschaft erst in der zweiten Runde eingreifen, die im November 2015 stattfand. Gegner war Madagaskar, das in der ersten Runde die Zentralafrikanische Republik ausgeschaltet hatte. Nachdem es im Auswärtsspiel nur zu einem 2:2 reichte, konnte das Heimspiel mit 3:0 gewonnen werden. Damit stand der Senegal in der dritten Runde, die im Oktober 2015 begann und bis November 2017 dauerte. Gegner waren Burkina Faso, die Kapverden und Südafrika. Am vorletzten Spieltag der dritten Runde musste die Mannschaft auswärts nochmals gegen Südafrika antreten, nachdem die ursprünglich mit 1:2 verlorene Partie wegen Spielmanipulation durch den ghanaischen Schiedsrichter nicht gewertet wurde.[2][3] Die Partie konnte mit 2:0 gewonnen werden, womit sich das Team zum zweiten Mal für die WM-Endrunde qualifizierte.[4]

In die Endrunde starteten die Senegalesen mit einem 2:1-Sieg gegen Polen, das vor der WM in der FIFA-Weltrangliste 19 Plätze besser platziert war. Im zweiten Spiel gegen Japan gingen sie zweimal in Führung, mussten sich am Ende aber mit einem 2:2 begnügen. Damit lagen sie punkt- und tordifferenzgleich mit den Japanern vor dem letzten Spiel gegen Kolumbien auf dem zweiten Platz, da sie mehr gelbe Karten als die Japaner kassiert hatten. Um in die K.-o.-Runde einzuziehen benötigten sie ein Remis gegen Kolumbien oder mussten bei einer Niederlage auf eine höhere Niederlage der Japaner gegen die bereits chancenlosen Polen hoffen. Beide verloren dann mit 0:1, so dass Kolumbien noch an beiden vorbeizog und Gruppensieger wurde. Da Japan und der Senegal in ihrem letzten Spiel beide nur noch eine gelbe Karte erhielten, hatten die Japaner weiterhin weniger gelbe Karte aufzuweisen und zogen damit als Gruppenzweiter ins Achtelfinale, wogegen der Senegal die erste Mannschaft in der WM-Geschichte wurde, die aufgrund der Fair-Play-Wertung die K.-o.-Runde verpasste.

SpielerBearbeiten

Rangliste der senegalesischen WM-Spieler mit den meisten EinsätzenBearbeiten

01. Ferdinand Coly, Omar Daf, Lamine Diatta, Papa Bouba Diop, Pape Malick Diop, El Hadji Diouf und Tony Sylva – je 5 Spiele bei einem Turnier

Rangliste der senegalesischen WM-Spieler mit den meisten TorenBearbeiten

01. Papa Bouba Diop 3 Tore
02. Henri Camara 2 Tore

WM-KapitäneBearbeiten

Bei Weltmeisterschaften gesperrte SpielerBearbeiten

Anteil der im Ausland spielenden Spieler im WM-KaderBearbeiten

Im Kader für die WM 2002 stand mit Ersatztorhüter Kalidou Cissokho, der nicht zum Einsatz kam, nur ein Spieler, der im Senegal spielte. Der zweite, ebenfalls nicht eingesetzte Ersatztorhüter Omar Diallo spielte in Marokko, alle anderen Spieler in Frankreich, die meisten in der ersten Liga. Von diesen wurden Habib Beye und Sylvain N’Diaye in Frankreich geboren. 2018 standen keine Spieler mehr im Kader, die im Senegal spielten. Die Mehrzahl spielte in England (7, davon zwei in der 2. Liga) und Frankreich (7, davon einer beim AS Monaco).

SpieleBearbeiten

Die Senegalesen bestritten bisher acht WM-Spiele, davon wurden drei gewonnen, zwei verloren und drei endeten remis. Zwei Spiele mussten verlängert werden und je eins wurde in der Verlängerung durch Golden Goal gewonnen und verloren. Die Senegalesen trafen noch nicht auf einen Gastgeber und nicht auf den späteren Weltmeister oder einen Neuling, aber auf den Titelverteidiger und bestritten gegen ihn das Eröffnungsspiel.

Alle WM-Spiele
Nr. Datum Ergebnis Gegner Austragungsort Anlass Bemerkung
1 31. Mai 2002 1:0 Frankreich  Frankreich Seoul (KOR) * Eröffnungsspiel Erstes Spiel gegen Frankreich
2 6. Juni 2002 1:1 Danemark  Dänemark Daegu (KOR) * Gruppenspiel
3 11. Juni 2002 3:3 Uruguay  Uruguay Suwon (KOR) * Gruppenspiel Erstes Spiel gegen Uruguay
4 16. Juni 2002 2:1 n. V. (GG) Schweden  Schweden Ōita (JPN) * Achtelfinale Erstes Spiel gegen Schweden
5 22. Juni 2002 0:1 n. V. (GG) Turkei  Türkei Osaka (JPN) * Viertelfinale
6 19. Juni 2018 2:1 Polen  Polen Moskau (RUS) * Gruppenspiel Erstes Länderspiel gegen Polen
7 24. Juni 2018 2:2 Japan  Japan Jekaterinburg (RUS) * Gruppenspiel
8 28. Juni 2018 0:1 Kolumbien  Kolumbien Samara (RUS) * Gruppenspiel

Höchste Siege und NiederlagenBearbeiten

Die drei WM-Siege des Senegals waren gleichzeitig die höchsten Siege gegen diese Mannschaften:

  • Frankreich  Frankreich: Vorrunde 2002 – 1:0 (einziges Spiel gegen Frankreich)
  • Polen  Polen: Vorrunde 2018 – 2:1 (einziges Spiel gegen Polen)
  • Schweden  Schweden: Achtelfinale 2002 – 2:1 n. V. (einziges Spiel gegen Schweden)

Die beiden WM-Niederlagen des Senegal sind auch die höchsten Niederlagen gegen diese Mannschaften:

  • Kolumbien  Kolumbien: Vorrunde 2018 – 0:1 (erste Niederlage gegen Kolumbien)
  • Turkei  Türkei: Viertelfinale 2002 – 0:1 n. V. (einziges Spiel gegen die Türkei)

BesonderheitenBearbeiten

  • Der Senegal war 2002 erst die zweite Mannschaft, die ihr erstes Spiel gegen den Titelverteidiger bestritt, und ist die einzige Mannschaft, die ihr erstes Spiel gegen den Titelverteidiger gewann. Zuvor hatte 1938 Norwegen gegen Titelverteidiger Italien mit 1:2 n. V. das erste WM-Spiel verloren.
  • Einzige Mannschaft, die zweimal nacheinander die Entscheidung durch Golden Goal erlebte.
  • Der Senegal hatte von allen Mannschaften, die vor 2018 nur einmal teilnahmen, die meisten Tore erzielt (7) und als einzige dieser Mannschaften eine positive Tordifferenz (+1).
  • Der Senegal ist die erste Mannschaft, die aufgrund der Fair-Play-Wertung ausschied, da die Senegalesen 2018 sechs gelbe Karten erhielten wogegen die punkt- und torgleichen Japaner nur vier erhalten hatten.

WeblinksBearbeiten

Einzelnachweise und FußnotenBearbeiten

  1. Die Platzierungen ab Platz 5 wurden von der FIFA festgelegt, ohne dass es dafür Platzierungsspiele gab. Siehe: All-time FIFA World Cup Ranking 1930–2010 (PDF; 200 kB)
  2. Manipulation: Fifa sperrt Schiedsrichter lebenslang. In: kicker.de. Kicker-Sportmagazin, 20. März 2017, abgerufen am 21. März 2017.
  3. WM-Qualifikationsspiel in Südafrika wird wiederholt. In: spiegel.de. 17. September 2017, abgerufen am 11. November 2017.
  4. fifa.com: Senegal schnappt sich WM-Ticket – Schweden legt vor