Hauptmenü öffnen

Kanadische Fußballnationalmannschaft/Weltmeisterschaften

Kanada
Canada
Fed canada.svg
WM-Rekordtorschütze: keiner
WM-Rekordspieler: Ian Bridge, Bob Lenarduzzi, David Norman, Branko Šegota und Carl Valentine (je 3)
Rang: 72
Bilanz
3 WM-Spiele
0 Siege
0 Unentschieden
3 Niederlagen
0:5 Tore
Statistik
Erstes WM-Spiel
KanadaKanada Kanada 0:1 Frankreich FrankreichFrankreich
León (MEX); 1. Juni 1986
Höchste WM-Niederlagen
KanadaKanada Kanada 0:2 Ungarn Ungarn 1957Ungarn
Irapuato (MEX); 6. Juni 1986
KanadaKanada Kanada 0:2 UdSSR SowjetunionSowjetunion
Irapuato (MEX); 9. Juni 1986
Erfolge

Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 1 (Erste: 1986)
Beste Ergebnisse Vorrunde, 1986
Beste Platzierungen in den Austragungsländern der FIFA-Fußballweltmeisterschaften
Kanadische-WM-Platzierungen.PNG
(Stand: Nach der WM 2018)

Der Artikel beinhaltet eine ausführliche Darstellung der kanadischen Fußballnationalmannschaft bei Fußball-Weltmeisterschaften. Kanada nahm bisher erst einmal an einer Weltmeisterschafts-Endrunde teil und schied dabei in der Vorrunde, ohne ein Tor zu erzielen, aus. In der ewigen Tabelle der WM-Endrundenteilnehmer belegt Kanada den 72. Platz.

ÜbersichtBearbeiten

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzte(r) Gegner Ergebnis[1] Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1930 Uruguay nicht teilgenommen
1934 Italien nicht teilgenommen
1938 Frankreich nicht teilgenommen
1950 Brasilien nicht teilgenommen
1954 Schweiz nicht teilgenommen
1958 Schweden nicht qualifiziert
1962 Chile zurückgezogen
1966 England nicht teilgenommen
1970 Mexiko nicht qualifiziert In der Qualifikation in der 1. Runde an den USA gescheitert, die sich ebenfalls nicht qualifizieren konnten.
1974 Deutschland nicht qualifiziert In der Qualifikation in der 1. Runde an den Mexiko gescheitert, das sich ebenfalls nicht qualifizieren konnte.
1978 Argentinien nicht qualifiziert In der Qualifikation in der 2. Runde wieder an Mexiko gescheitert.
1982 Spanien nicht qualifiziert In der Qualifikation im Finalturnier als Gruppendritter an El Salvador und Honduras gescheitert.
1986 Mexiko Vorrunde Frankreich, Ungarn, UdSSR 24. England  Tony Waiters Nach drei Niederlagen als Gruppenletzter ausgeschieden.
1990 Italien nicht qualifiziert In der Qualifikation in der Vorausscheidungsrunde an Guatemala gescheitert, das sich ebenfalls nicht qualifizieren konnte.
1994 USA nicht qualifiziert In der Qualifikation in der interkontinentalen Qualifikation in der ersten Runde an Australien nach Elfmeterschießen gescheitert. Australien verlor dann in der 2. Runde gegen Argentinien.
1998 Frankreich nicht qualifiziert In der Qualifikation in der Finalrunde als Gruppenletzter von sechs Teilnehmern gescheitert.
2002 Südkorea/Japan nicht qualifiziert In der Qualifikation in der Zwischenrunde an Trinidad und Tobago und Mexiko gescheitert, von denen sich Trinidad und Tobago ebenfalls nicht qualifizieren konnte.
2006 Deutschland nicht qualifiziert In der Qualifikation in der 3. Runde an Costa Rica und Guatemala gescheitert, das sich ebenfalls nicht qualifizieren konnte.
2010 Südafrika nicht qualifiziert In der Qualifikation in der 3. Runde an Honduras und Mexiko gescheitert.
2014 Brasilien nicht qualifiziert In der Qualifikation scheiterte Kanada in der 3. Runde an Honduras und Panama.
2018 Russland nicht qualifiziert In der Qualifikation traf die Mannschaft in der zweiten Runde im Juni 2015 auf Dominica und setzte sich durch. In der dritten Runde schaltete Kanada Belize aus. In der vierten Runde scheiterte Kanada an Mexiko und Honduras.
2022 Katar
2026 Kanada, Mexiko und USA

Statistik (Angaben inkl. 2014: 20 Weltmeisterschaften; Prozentangaben sind gerundet)

  • Sportliche Qualifikation: 1× (5 % bzw. bei 8 % der Versuche)
  • Teilnahmeverzicht: 6× (30 %; 1930, 1934, 1938, 1950, 1954 und 1966)
  • Zurückgezogen: 1× (5 %; 1962)
  • Nicht qualifiziert: 12× (60 %; 1958, 1970, 1974, 1978, 1982, 1990, 1994, 1998, 2002, 2006, 2010 und 2014)
  • Vorrunde: 1× (5 %; 1986)

1930 bis 1954Bearbeiten

Obwohl die Canadian Soccer Association bereits 1912 gegründet wurde und seit 1913 FIFA-Mitglied ist, nahm die Mannschaft an den ersten fünf Weltmeisterschaften nicht teil.

1958 in SchwedenBearbeiten

Die Qualifikation für die WM in Schweden war dann die erste, an der Kanada teilnahm. Am 22. Juni 1957 bestritten die Kanadier in Toronto ihr erstes WM-Qualifikationsspiel und gewannen gegen den Nachbarn USA mit 5:1. Acht Tage später verloren sie in Mexiko-Stadt gegen Mexiko mit 0:3 und auch das Rückspiel vier Tage später ebenda verloren sie mit 0:2. Danach gewannen sie zwar noch in St. Louis gegen die USA mit 3:2, da aber Mexiko auch beide Spiele gegen die USA gewonnen hatten, fuhren die Mexikaner zur WM, nachdem sie sich auch gegen Costa Rica durchgesetzt hatten.

1962 in ChileBearbeiten

Für die WM in Chile wollten sich schon acht Mannschaften aus Nord- und Mittelamerika qualifizieren, darunter Kanada. Dennoch wurde den Nord- und Mittelamerikaner kein direkter Startplatz zugestanden, sondern der Sieger der Nord- und Mittelamerika-Qualifikation musste noch gegen eine südamerikanische Mannschaft antreten. Kanada sollte wieder gegen Mexiko und die USA antreten, zog aber vor Beginn der Qualifikation zurück. CONCACAF-Sieger Mexiko gewann die interkontinentale Relegation gegen Paraguay und qualifizierte sich für die WM 1962 in Chile, und schied dort in der Vorrunde aus.

1966 in EnglandBearbeiten

An der Qualifikation für die WM im Mutterland des Fußballs nahm Kanada dann auch nicht teil. Aus der CONCACAF-Zone qualifizierte sich Mexiko für die WM, und schied dort in der Vorrunde aus.

1970 in MexikoBearbeiten

Da Mexiko als Gastgeber der ersten WM in Mittelamerika automatisch qualifiziert war, fiel dieser Stolperstein weg. Um den zweiten Startplatz bewarben sich nun 12 Mannschaften. Kanada musste in der ersten Runde gegen die USA und die Bermudas antreten. Kanada und die USA gewannen ihre Heimspiele, während aber die USA auch in Bermuda gewannen, erreichten die Kanadier dort nur ein torloses Remis. Damit hatten die USA einen Punkt mehr und erreichten das Halbfinale. Dort scheiterten sie an Haiti, das im Finale dann gegen El Salvador in drei Spielen unterlag.

1974 in der Bundesrepublik DeutschlandBearbeiten

Für die erste WM in Deutschland konnte sich Kanada erneut nicht qualifizieren, da in der ersten Qualifikations-Runde wieder Mexiko, das alle Spiele gewann, zu stark war und nur gegen den Nachbarn USA nicht verloren wurde (ein Sieg und ein Remis). Zur allgemeinen Überraschung gelang aber auch den Mexikanern nicht die Qualifikation und Haiti kam zu seiner bis heute einzigen WM-Teilnahme und überraschte dabei insbesondere die Italiener.

1978 in ArgentinienBearbeiten

Für die vierte WM in Südamerika musste sich Kanada in der 1. Runde wieder mit Mexiko und den USA auseinandersetzen. Da jede Mannschaft je einmal gewann, verlor und remis spielte, hatten am Ende alle 4:4 Punkte. Die Mexikaner hatten aber die bessere Tordifferenz und waren direkt für die zweite Runde qualifiziert. Zwischen Kanada und den USA gab es ein Entscheidungsspiel in Port-au-Prince, das Kanada mit 3:0 gewann und damit in die zweite Runde einzog. Diese fand als CONCACAF-Nations-Cup 1977 in Mexiko statt und Mexiko nutzte den Heimvorteil, um sich mit fünf Siegen zu qualifizieren, während Kanada nur den vierten Platz belegte und lediglich gegen Suriname und Guatemala gewinnen konnte.

1982 in SpanienBearbeiten

Vier Jahre später standen den CONCACAF-Mannschaften wieder zwei Startplätze zu. In der Qualifikation für die WM in Spanien waren wieder Mexiko und die USA in der ersten Runde die Gegner. Kanada konnte erstmals den ersten Platz vor Mexiko belegen und damit zusammen mit Mexiko das Finalturnier erreichen. Dieses wurde als CONCACAF-Nations-Cup 1981 in der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa ausgetragen. Überraschend scheiterten dann aber beide punktgleich an Honduras, das den Heimvorteil nutzte und sich erstmals qualifizierte, sowie El Salvador.

1986 in MexikoBearbeiten

Obwohl die Mexikanische Fußballnationalmannschaft als Gastgeber der zweiten WM in Mexiko wieder automatisch qualifiziert war und damit wie 1970 der größte Stolperstein für die Konkurrenz wegfiel, wurde es für die restlichen Mannschaften schwerer, sich für die WM zu qualifizieren als 1982. Denn die FIFA gestand der CONCACAF-Zone neben Gastgeber Mexiko nur einen einzigen Endrundenplatz zu. In der ersten Runde sollte Kanada gegen Jamaika antreten. Da Jamaika zurückzog, kam Kanada kampflos in die zweite Runde. In der zweiten Runde waren dann Guatemala und Haiti die Gegner. Kanada setzte sich mit drei Siegen und einem Remis durch und erreichte die CONCACAF-Endrunde gegen Costa Rica und Honduras. Kanada gewann beide Spiele gegen Honduras und spielte zweimal remis gegen Costa Rica. Damit war Kanada zum bisher einzigen Mal für die WM-Endrunde qualifiziert.

In Mexiko trafen die Kanadier in ihrem ersten WM-Spiel auf Europameister Frankreich und hielten 78 Minuten lang das 0:0. Dann traf Jean-Pierre Papin zum 1:0 für den Favoriten. Dabei blieb es. Im zweiten Spiel gegen Ungarn gerieten sie bereits in der zweiten Minute in Rückstand, in der 75. Minute gelang den Ungarn dann der 2:0-Endstand. Mit diesem Ergebnis endete dann auch das letzte Spiel gegen die UdSSR. Damit verabschiedete sich Kanada für mindestens 36 Jahre von der WM-Bühne. Kanada hatte zwar kein Spiel gewonnen, aber im Vergleich mit anderen WM-Neulingen achtbare Ergebnisse gegen renommierte Mannschaften erzielt. Dabei standen in der Mannschaft sieben vereinslose Spieler und neun Spieler, die in der Major Indoor Soccer League in den Vereinigten Staaten spielten. Nur drei Spieler spielten bei kleineren europäischen Vereinen.

1990 in ItalienBearbeiten

Diesmal standen den Qualifikationsteilnehmern der CONCACAF-Zone wie 1982 wieder zwei Endrundenplätze zu. Und weil Mexiko bei einem Junioren-Turnier, das als Qualifikation für die Olympischen Spiele 1988 fungierte, ältere Spieler eingesetzt hatte, von der Qualifikation zur WM 1990 in Italien ausgeschlossen wurde, war die Chance sich zu qualifizieren enorm gestiegen. In der Qualifikation für die zweite WM in Italien scheiterte Kanada dann bereits in der Vorausscheidungsrunde an Guatemala. Nach einem 0:1 in Guatemala reichte ein 3:2 im Heimspiel nicht, da die Auswärtstorregel für Guatemala sprach. Guatemala belegte dann bei der CONCACAF-Endrunde nur den vierten Platz hinter den USA, die sich damit nach 40 Jahren Abstinenz von der WM-Bühne wieder qualifizierten, Costa Rica, das sich erstmals qualifizierte, und Trinidad und Tobago.

1994 in den Vereinigten StaatenBearbeiten

Für die WM im Nachbarland konnte sich Kanada nicht qualifizieren. In der zweiten Runde wurde zunächst hinter El Salvador der zweite Platz vor Jamaika und Bermuda belegt, wodurch die dritte Runde erreicht wurde. In dieser wurde wieder der zweite Platz belegt, diesmal hinter Mexiko vor El Salvador und Honduras. Damit musste Kanada in die interkontinentalen Playoffs. Nach einem 2:1 im Heimspiel gegen Australien wurde das Rückspiel in Australien mit 1:2 verloren. Damit musste das Elfmeterschießen entscheiden. Hier hatten die Australier die besseren Schützen und gewannen es mit 4:1. Australien scheiterte dann aber im Interkontinental-Finale an Argentinien.

1998 in FrankreichBearbeiten

Für die zweite WM in Frankreich, für die sich drei CONCACAF-Mannschaften qualifizieren durften, konnte sich Kanada dann ebenfalls nicht qualifizieren. In der Halbfinalrunde setzte sich die Mannschaft zunächst zusammen mit El Salvador gegen Panama und Kuba durch, indem fünf Spiele gewonnen wurden und eins remis endete. In der Finalrunde wurde dann aber nur der letzte Platz hinter Mexiko, den USA, Jamaika, das sich erstmals auch qualifizieren konnte, Costa Rica und El Salvador belegt. Kanada konnte dabei nur das Heimspiel gegen Costa Rica gewinnen sowie drei Remis erreichen, verlor aber sechs Spiele.

2002 in Japan und SüdkoreaBearbeiten

In der Qualifikation für die erste WM in Asien setzte sich Kanada in der Interzonen-Qualifikation mit 1:0 und 0:0 gegen Kuba durch und erreichte damit die Zwischenrunde zusammen mit Trinidad und Tobago, Mexiko und Panama. Kanada konnte nur das Heimspiel gegen Panama gewinnen und zudem zwei Remis erreichen. Damit reichte es nur zu Platz 3. Gruppensieger Trinidad und Tobago wurde dann in der letzten Runde nur Gruppenletzter, während sich der Gruppenzweite Mexiko dort punktgleich mit den USA als Zweiter hinter Costa Rica für die WM-Endrunde qualifizierte.

2006 in DeutschlandBearbeiten

Für die zweite WM in Deutschland qualifizierte sich Kanada ebenfalls nicht. Die Mannschaft musste erst in der zweiten Runde eingreifen und gewann gegen Belize beide Spiele mit 4:0. In der dritten Runde wurde hinter Costa Rica, Guatemala und Honduras nur der letzte Gruppenplatz belegt. Lediglich das letzte Spiel in Guatemala wurde mit 1:0 gewonnen, als Guatemala schon für die nächste Runde qualifiziert war. In dieser belegte Guatemala aber nur den fünften Platz. Aus der CONCACAF-Zone qualifizierten sich USA, Mexiko und Costa Rica; und nach interkontinentaler Relegation gegen den AFC-Fünften Bahrain auch Trinidad und Tobago für die WM-Endrunde 2006 in Deutschland.

2010 In SüdafrikaBearbeiten

Für die erste WM in Afrika qualifizierte sich Kanada ebenfalls nicht. In der zweiten Qualifikationsrunde wurden St. Vincent und die Grenadinen mit 3:0 und 4:1 ausgeschaltet. Die dritte Runde musste Kanada gegen Honduras, Mexiko und Jamaika bestreiten. Da es in sechs Spielen zwei Remis und vier Niederlagen gab belegte Kanada nur den letzten Platz. Honduras und Mexiko konnten sich dann in der letzten Runde neben den USA für die WM qualifizieren. Der CONCACAF-Vierte Costa Rica scheiterte in der interkontinentalen Relegation gegen den CONMEBOL-Fünften Uruguay.

2014 in BrasilienBearbeiten

Die Qualifikation für die zweite WM in Brasilien begann zunächst gut für Kanada. In der zweiten Runde setzte sich die Mannschaft mit vier Siegen und zwei Unentschieden gegen Puerto Rico, St. Kitts und Nevis sowie St. Lucia durch. In der Dritten Runde wurde aber hinter Honduras und Panama nur der dritte Platz belegt. Dabei hatte Kanada am Ende zwar nur einen Punkt weniger, aber das entscheidende Spiel um den Gruppensieg in Honduras mit 1:8 verloren. Der dritte Gruppengegner Kuba hatte mit dem Ausgang nichts zu tun und erreichte nur ein Remis bei fünf Niederlagen. Nach dem 1:9 musste Trainer Stephen Hart seinen Hut nehmen, seine drei Nachfolger konnten aber die Geschicke bisher nicht zum Besseren wenden. Gruppensieger Honduras konnte sich anschließend für die WM qualifizieren. Panama scheiterte dagegen knapp: Im letzten Spiel der Qualifikation in Panama stand es bis zur 90. Minute 2:1 für Panama gegen die bereits qualifizierten US-Amerikaner, wodurch Panama vor Mexiko auf Platz 4 die interkontinentalen Playoffs erreicht hätte. Dann erzielten Graham Zusi und Aron Jóhannsson in der 90. Minute noch zwei Tore zum 3:2 für die USA.[2] Hierdurch wurde Mexiko Vierter und konnte sich dann gegen Neuseeland in den Playoffs durchsetzen. Costa Rica qualifizierte sich als Gruppenzweiter der CONCACAF-Endrunde ebenfalls für die WM-Endrunde in Brasilien.

2018 in RusslandBearbeiten

In der Qualifikation für die WM in Russland musste Kanada erst in der zweiten Runde eingreifen und traf dabei auf Dominica, den Sieger der Erstrundenpartie gegen die Britischen Jungferninseln. Kanada setzte sich mit zwei Siegen (2:0 und 4:0) durch und traf in der dritten Runde auf Belize. Nach einem Heimsieg und einem Auswärtsremis stand Kanada in der vierten Runde, die als Gruppenphase ausgetragen wurde. Dort belegte Kanada nur den dritten Platz hinter Mexiko und Honduras und schied gemeinsam mit dem Tabellenletzten El Salvador aus.

Rangliste der kanadischen WM-Spieler mit den meisten EinsätzenBearbeiten

01. Ian Bridge, Bob Lenarduzzi, David Norman, Branko Šegota und Carl Valentine – 3 Einsätze bei einem Turnier

Rangliste der kanadischen WM-Spieler mit den meisten WM-TorenBearbeiten

Bisher keine.

Bei Weltmeisterschaften gesperrte SpielerBearbeiten

Anteil der im Ausland spielenden Spieler im WM-KaderBearbeiten

Legionäre stellten neben sieben vereinslosen Spielern das größte Kontingent im bisher einzigen WM-Kader der Kanadier. Nur zwei Spieler (Paul Dolan und George Pakos – beide je ein Spiel) spielten in Kanada. Mindestens neun Spieler waren nicht in Kanada geboren worden, 3 in Schottland, je 1 in Deutschland, England, Italien, Jugoslawien, Trinidad & Tobago sowie der Tschechoslowakei.

Jahr (Spiele) Anzahl (Länder) Spieler (Einsätze)
1986 (3) 13 (1 in Belgien, 1 in Nordirland, 1 in Schottland, 1 in der Schweiz, 9 in den USA) Igor Vrablić (2); Terry Moore (0); Colin Miller (0); Ian Bridge (3); Pasquale de Luca (0), Gerry Gray (2), Bob Lenarduzzi (3), Tino Lettieri (2), Dale Mitchell (1), David Norman (3), Branko Šegota (3), Mike Sweeney (2), Carl Valentine (3)

SpieleBearbeiten

Kanada bestritt bisher drei WM-Spiele, die alle verloren wurden. Dabei spielte Kanada nie im Eröffnungsspiel, nie gegen den Gastgeber, Neulinge, den Titelverteidiger oder späteren Weltmeister. Alle Spiele sind bisher einmalig. Alle drei Niederlagen sind die höchsten gegen diese Gegner.

Alle WM-Spiele
Nr. Datum Ergebnis Gegner Austragungsort Anlass Bemerkung
1. 01.06.1986 0:1 Frankreich  Frankreich * León (MEX) Vorrunde Erstes Länderspiel gegen Frankreich
2. 06.06.1986 0:2 Ungarn 1957  Ungarn * Irapuato (MEX) Vorrunde Erstes Länderspiel gegen Ungarn
3. 09.06.1986 0:2 Sowjetunion  Sowjetunion * Irapuato (MEX) Vorrunde Einziges Länderspiel gegen die UdSSR

NegativrekordeBearbeiten

  • Kanada gehört zu den fünf der bisher 79 WM-Endrundenteilnehmer, die bisher noch kein Tor erzielten. Alle nahmen erst an einem WM-Endrundenturnier teil: Niederländisch-Indien (1938), Zaire (1974), Kanada (1986), China (2002) sowie Trinidad & Tobago (2006)

Siehe auchBearbeiten

Einzelnachweise und FußnotenBearbeiten

  1. Die Platzierungen ab Platz 5 wurden von der FIFA festgelegt, ohne dass es dafür Platzierungsspiele gab. Siehe: All-time FIFA World Cup Ranking 1930–2010 (PDF; 200 kB)
  2. weltfussball.de „Panama - USA 2:3“