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Major League Soccer

höchste Spielklasse im kanadischen und US-amerikanischen Fußball
Major League Soccer
Logo der Major League SoccerVorlage:InfoboxFußballwettbwerb/Wartung/Logoformat
Voller Name Major League Soccer
Abkürzung MLS
Verband USSF
Erstaustragung 1994
Hierarchie 1. Liga
Mannschaften 23
Meister Toronto FC (1. Titel)
Rekordmeister LA Galaxy (5 Titel)
Rekordspieler US-AmerikanerUS-Amerikaner Nick Rimando (471)
Rekordtorschütze US-AmerikanerUS-Amerikaner Landon Donovan (140)
Aktuelle Saison 2018
Website www.mlssoccer.comVorlage:InfoboxFußballwettbwerb/Wartung/Webseite
Qualifikation für CONCACAF Champions League
Lamar Hunt U.S. Open Cup

Die Major League Soccer, kurz MLS, ist die höchste Spielklasse im US-amerikanischen und kanadischen Fußball. Die MLS ist eine eigenständige Organisation, wird aber von der United States Soccer Federation (USSF) anerkannt. Die Liga ist dem nord- und zentralamerikanischen Kontinentalverband CONCACAF zugeordnet, für dessen Wettbewerbe sich die Mannschaften qualifizieren können.

Aktuell nehmen 23 Mannschaften teil, davon kommen 20 aus den USA und drei aus Kanada. Eine Saison dauert von März bis Dezember und startet mit der Regular Season, in der jede Mannschaft 34 Spiele austrägt. Die erfolgreichste Mannschaft gewinnt den MLS Supporters’ Shield. Anschließend tragen die zwölf besten Mannschaften der Liga die sogenannten MLS Cup Playoffs aus. Im K.-o.-System wird so ermittelt, wer am Ende den Meistertitel und damit den MLS Cup gewinnt.

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

GründungBearbeiten

 
1999 wurde das erste reine Fußballstadion (Soccer-specific stadium) einer MLS-Franchise gebaut, das Columbus Crew Stadium.
 
Heimspiel von D.C. United gegen Chicago Fire (März 2009)

Es gab bereits früher Versuche, in Nordamerika eine Profiliga zu etablieren. Der bekannteste Vorläufer der MLS war die North American Soccer League (NASL, 1968–1984), in der Fußball-Legenden wie Pelé und Franz Beckenbauer unter Vertrag standen.

1988 musste die United States Soccer Federation der FIFA zusagen, eine professionelle und landesweite Fußballliga zu gründen. Dieses war eine der Auflagen für den Zuschlag zur Ausrichtung der Fußball-Weltmeisterschaft 1994. Am 17. Dezember 1993 legte die USSF die Major League Professional Soccer (die Vorgängerin der MLS) als höchste professionelle Liga in den USA fest. Die Major League Soccer wurde im Februar 1995 als eigenständige Organisation gegründet. Ursprünglich plante man, den Ligabetrieb ab 1995 mit zwölf Mannschaften zu starten. Allerdings gab die MLS im November 1994 bekannt, den Saisonstart auf 1996 zu verschieben und diesen auf folgende zehn Mannschaften zu begrenzen: Columbus Crew, D.C. United, New York/New Jersey MetroStars, New England Revolution, Tampa Bay Mutiny, Colorado Rapids, Dallas Burn, Kansas City Wiz, LA Galaxy und San José Clash.

Um den Start der Liga für Zuschauer und Investoren attraktiv zu gestalten, wurden mehrere bekannte Spieler wie z. B. die damaligen US-Nationalspieler Alexi Lalas, Tony Meola und Eric Wynalda verpflichtet. International sorgten Spieler wie der mexikanische Torhüter Jorge Campos und der kolumbianische Nationalspieler Carlos Valderrama für Aufmerksamkeit. Bevor die erste Saison gestartet wurde, verteilte die MLS in jede Mannschaft vier dieser bekannten Spieler.

Die ersten Jahre der Liga wurden dominiert von DC United, welche vom späteren US-Nationaltrainer Bruce Arena trainiert wurden. Sie konnten in den ersten vier Saisons dreimal den MLS Cup gewinnen. 1998 kamen zwei weitere Mannschaften (Expansion Teams) in die MLS. Miami Fusion und Chicago Fire nahmen am Spielbetrieb teil, wobei Chicago gleich in seiner ersten Saison den MLS Cup gewinnen konnte.

Nach der ersten Saison ließ das Interesse an der MLS stark nach. Zum einen lag es daran, dass nicht in Fußballstadien, sondern oftmals in Football-Stadien gespielt wurde, die über 60.000 Zuschauern Platz boten. So konnte keine große Stimmung aufkommen. In den kommenden Jahren wurde auch das Regelwerk immer wieder angepasst. Es wurden Elemente vom College Soccer, High School Fußball und der ehemaligen Profiliga North American Soccer League übernommen. Es gab zum Beispiel bei einem Unentschieden immer ein Elfmeterschießen zur Bestimmung des Siegers oder es wurde für einen Sieg ein Punkt berechnet (nicht wie in Europa üblich drei Punkte). Die MLS begrenzte die Spielzeit zudem auf exakt 90 Minuten, sodass es in den Stadien eine Uhr gab, die die Zeit rückwärts nach unten gezählt hat. Nach und nach wurden diese Regeln später wieder abgeschafft.

In diesen Jahren konnten immer mehr amerikanische Talente in der Liga für Furore sorgen. Zum Beispiel schafften DaMarcus Beasley und Landon Donovan aus der Liga heraus den Sprung in die US-Nationalmannschaft. Bereits etablierte Nationalspieler wie Brian McBride, Eddie Pope und Clint Mathis konnten durch ihre Leistungen in der Liga ihren Nationalspielerstatus behalten. Der Ligafußball entwickelte sich spielerisch. Daraus resultierte auch, dass viele ausländische Spieler wieder aus den USA abwanderten.

Nachdem es immer mehr finanzielle Probleme gegeben hatte, wurde 1999 der bisherige Commissioner Doug Logan, der Hauptverantwortliche der MLS, durch den NFL-Manager Don Garber ersetzt. Unter seiner Führung wurde 1999 das erste reine Fußballstadion (Soccer-specific stadium) einer MLS-Franchise gebaut, das Columbus Crew Stadium. Daraus resultierend setzten andere MLS-Teams ihre Pläne für neue Stadien ebenfalls um. Somit wurden die Fußballplätze attraktiver für die Fans.

Insgesamt machte die Major League Soccer in den ersten acht Jahren einen Verlust von 350.000.000 US-Dollar. Dadurch war die Führung gezwungen, viele der kurz- und mittelfristigen Pläne zum Ausbau der Liga zu stoppen. Vor der Saison 2001 einigten sich alle Franchise-Besitzer darauf, die Budgets einzufrieren und keine neuen teuren Spieler mehr zu verpflichten. Im Januar 2002 wurden die beiden Mannschaften Tampa Bay Mutiny und Miami Fusion aus finanziellen Gründen aus der MLS zurückgezogen und stellten ihren Franchisebetrieb ein.

Wiederaufleben der LigaBearbeiten

 
Red Bull Arena, 2006 übernahm der österreichische Energy-Drink-Hersteller Red Bull das Franchise Metro Stars und nannte es in New York Red Bulls um.

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2002 sorgte für ein Wiederaufleben des US-amerikanischen Fußballs und der MLS. Die Nationalmannschaft erreichte überraschend das Viertelfinale des Turniers. Das Endspiel um den MLS Cup 2002 erreichte mit 61.316 Zuschauern im Gillette Stadium einen neuen Rekord. Der Fußball gewann wieder an Popularität.

Die Major League Soccer nahm 2003 die Regeln und Standards des International Football Association Board an. 2004 sorgte die Liga durch das Debüt des erst 14 Jahre alten Freddy Adu von D.C. United international für Aufmerksamkeit. Er galt damals als Jahrhunderttalent des amerikanischen Fußballs. Bis zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 erlebte die Liga einen nie dagewesenen Aufschwung. Einige junge amerikanische Spieler schafften durch die MLS sogar den Sprung zu europäischen Spitzenvereinen. Tim Howard wechselte zu Manchester United, was zu einem der teuersten Transfers in der Ligageschichte führte.

2005 wurden zum ersten Mal wieder neue Franchises aufgenommen. Real Salt Lake und CD Chivas USA nahmen von nun an am Ligabetrieb teil. Die Chivas fungierten dabei als Kooperationsclub des mexikanischen Erstligisten Club Deportivio Guadalajara. 2006 zogen die San Jose Earthquakes nach Houston (Texas) um, weil in San Jose kein neues Stadion gebaut werden konnte. Fortan nannte sich das Team Houston Dynamo.

2006 übernahm der österreichische Energy-Drink-Hersteller Red Bull das Franchise Metro Stars und nannte es in New York Red Bulls um.

2007 bis 2014Bearbeiten

2007 strebte die MLS wiederum an, die Liga mit international erfahrenen Spielern zu besetzen. Durch die Einführung der Designated Player Rule war es Mannschaften erlaubt, eine bestimmte Anzahl von Spielern zu verpflichten, deren Gehalt höher liegt als es das MLS-Reglement zulässt. Der erste Spieler, der auf diese Weise verpflichtet wurde, war der damalige englische Nationalspieler David Beckham. Die Einführung eines weiteren Wettbewerbes, der North American SuperLiga, sorgte dafür, dass sich die mexikanische und US-amerikanische Liga gegeneinander messen konnten. In dieser Zeit wurde mit dem Toronto FC auch die erste kanadische Mannschaft aufgenommen.

Durch die Verpflichtung von David Beckham konnte die Liga wiederum eine höhere nationale und internationale Popularität erreichen. Später trugen Spieler wie Cuauhtémoc Blanco, Juan Pablo Ángel und Fredrik Ljungberg auch dazu bei.

2008 kehrten die San José Earthquakes als neues Franchise wieder zurück. 2009 nahm zum ersten Mal eine Mannschaft, die bislang in den unterklassigen Ligen gespielt hat, den Spielbetrieb in der MLS auf. Seattle Sounders wurde dafür neugegründet.

2010 nahm Philadelphia Union als 16. Mannschaft den Spielbetrieb auf. Zur Saison 2011 nahm die Liga zwei weitere Teams auf. Bewerbungsschluss hierfür war der 15. Oktober 2008. Von den zu Beginn sieben Bewerberstädten[1] erhielten Vancouver (Whitecaps) und Portland (Timbers) den Zuschlag.[2] Mit der Franchise Montreal wurde 2012 die bereits dritte Mannschaft aus Kanada in den Spielbetrieb aufgenommen.[3] Dabei ersetzte es das bisherige NASL-Team der Impact.

2015 zog sich der CD Chivas USA aus der MLS zurück. Mit dem New York City FC, einem Gemeinschaftsprojekt von Manchester City und den New York Yankees, kam man wieder auf 19 Mannschaften. Der New York City FC ist neben den Red Bulls das zweite Team aus der Metropolregion.[4] Im gleichen Jahr wurde als weiteres MLS-Expansion-Team aus Orlando, Florida, aufgenommen. Orlando City war das erste Team seit 14 Jahren aus dem Bundesstaat. Das bisherige USL-Pro-Team stellte Ende 2014 den Spielbetrieb ein.

Am 16. April 2014 erhielt Arthur Blank, Besitzer des NFL-Teams Atlanta Falcons, die Lizenz für ein MLS-Franchise in Atlanta ab der Saison 2017.

Die Liga hat das Ziel, bis zur Saison 2020 eine Ligastärke von 24 Mannschaften zu erreichen.[5]

2015: Beginn von MLS NextBearbeiten

 
Entwicklung der MLS-Teams

Am 8. September 2014 wurde das neue Logo der MLS vorgestellt, welches ab der Saison 2015 die Liga zierte. Dieses ist eine der Maßnahmen für die neue Marketing Offensive „MLS Next“ der Major League Soccer.[6] Diese sieht vor, die Liga ab der Saison 2015 weiter zu beleben. Neben weiteren Expansionen, neuen Medien-Partnerschaften und auch Neubauten von Stadien, gab es weitere internationale Fußballer in der MLS zu sehen. Das Konzept sah auch vor, dass jede Mannschaft ihre eigene Version des MLS-Logos auf dem Trikot trägt.[6]

Am 27. Oktober 2014 wurde bekanntgegeben, dass CD Chivas USA den Betrieb einstellt. Die Liga startete also mit 20 Teams in die Saison 2015. Die Mannschaften von Houston Dynamo und Sporting Kansas City wurden in die West-Conference verschoben. Die Spieler des Chivas-Kaders wurden teilweise in einem „Dispersal Draft“ auf die anderen 20 Teams verteilt. Gleichzeitig wurde verkündet, dass zur Saison 2017 ein neues Team aus dem Großraum Los Angeles den Platz der Chivas einnehmen wird.[7]

Am 25. März 2015 erhielt eine Investorengruppe aus Minneapolis, Minnesota den Zuschlag für ein weiteres MLS-Franchise. Diese Mannschaft wirkt seit der Saison 2017 in der Liga mit. Im Zuge dessen wurde das NASL-Franchise Minnesota United aufgelöst und ging in dem MLS-Franchise auf.

Am 8. Juli 2015 wurde für das Franchise aus Atlanta der offizielle Name bekannt gegeben: Atlanta United ist seit der Saison 2017 in der MLS aktiv.

Zur Saison 2015 konnten viele Spieler aus den höchsten europäischen Ligen verpflichtet werden. Darunter die für ihr Land aktiven oder ehemaligen Nationalspieler: Kaká, Andrea Pirlo, Frank Lampard, Steven Gerrard, Didier Drogba, David Villa und Sebastian Giovinco. Am 6. Dezember 2015 gab die MLS bekannt die Anzahl der aktiven Franchises auf 28 erhöhen zu wollen.[8] Im April 2016 gab der Liga-Kommissar Don Garber bekannt, dass hierfür die Städte Cincinnati, Detroit, Sacramento, St. Louis, San Antonio und San Diego potentielle Kandidaten seien. Diese Liste wurde im Dezember 2016 um die Städte Charlotte, Nashville, Raleigh/Durham und Tampa Bay erweitert. Der Plan war ein 25. und 26. Franchise im Jahr 2017 zu benennen und ab 2020 in der Liga spielen zu lassen. Im Januar 2017 erhielt die MLS Bewerbungen von insgesamt 12 Eigentümergruppen aus den bereits genannten Städten, hierbei waren auch Gruppen aus Indianapolis und Phoenix vertreten.[9]

Am 20. Dezember 2017 gab die MLS bekannt ein Expansion Franchise nach Nashville zu vergeben. Am 29. Januar 2018 bekam Miami den Zuschlag für ein weiteres Franchise. Inter Miami wird von dem ehemaligen Fußballspieler David Beckham als Eigentümer angeführt und soll ab der Saison 2020 den Ligabetrieb aufnehmen. Ein weiteres Franchise der MLS wurde im Mai 2018 an den FC Cincinnati vergeben. Die Eigentümergruppe um den bisherigen Fußballklub, der in der United Soccer League spielt, sicherte sich die Rechte ab der Saison 2019 in der Liga spielen zu dürfen.[10]

NamensänderungenBearbeiten

  • 1997: Die Kansas City Wiz änderten ihren Namen in Kansas City Wizards. Die Änderung erfolgte nach einem Streit um das Warenzeichen „Wiz“.
  • 1998: Die New York/New Jersey MetroStars strichen die Ortsnamen und spielten als MetroStars weiter.
  • 1999: Die San José Clash änderten ihren Namen in San José Earthquakes, unter welchem sie ab der Saison 2000 antraten. Diese Namensänderung ist eine Hommage an die alten Earthquakes, die zwischen 1974 und 1984 in der North American Soccer League spielten.
  • 2005: Die Dallas Burn änderten ihren Namen in FC Dallas. Laut Management steht das FC für „Futból Club“.
  • 2006: Nach dem Umzug der San José Earthquakes nach Houston wurde per Internet-Umfrage ein neuer Name für das Team ausgewählt. Sieger wurde der Name Houston 1836. Die Jahreszahl bezieht sich auf das Gründungsjahr der Stadt Houston, doch die Namenswahl war nicht unumstritten. Viele Einwohner mexikanischer Herkunft – die größte ethnische Gruppe der Stadt Houston – boykottierten das neue Team, weil im Jahr 1836 der texanische Unabhängigkeitskrieg geführt wurde. Am 6. März 2006 wurde der Name fallen gelassen und beschlossen, dass das Team unter dem Namen Houston Dynamo geführt wird, womit die elektronische Industrie gewürdigt werden soll.[11]
  • 2006: Nach dem Kauf durch Red Bull benannten sich die MetroStars in New York Red Bulls um.
  • 2010: Nach der Saison tauften sich die Kansas City Wizards in Sporting Kansas City um.[12]
  • 2014: Die Columbus Crew nannte sich in Columbus Crew Soccer Club um.[13]

Mannschaften 2018Bearbeiten

Standorte der Franchises der MLS (Rot: aktuell, Blau: zukünftig, Gelb: ehemalig)

Western ConferenceBearbeiten

Franchise Einstieg Standort Bundesstaat/Provinz
  Colorado Rapids 1996 Commerce City USA-Colorado  Colorado
FC Dallas 1996 Frisco USA-Texas  Texas
  Houston Dynamo 2006 Houston USA-Texas  Texas
Los Angeles FC 2018 Los Angeles USA-Kalifornien  Kalifornien
  LA Galaxy 1996 Carson USA-Kalifornien  Kalifornien
Minnesota United 2017 Golden Valley USA-Minnesota  Minnesota
Portland Timbers 2011 Portland USA-Oregon  Oregon
  Real Salt Lake 2005 Sandy USA-Utah  Utah
  San José Earthquakes 2008 San José USA-Kalifornien  Kalifornien
  Seattle Sounders 2009 Seattle USA-Washington  Washington
  Sporting Kansas City 1996 Kansas City USA-Kansas  Kansas
  Vancouver Whitecaps 2011 Vancouver   British Columbia, Kanada

Eastern ConferenceBearbeiten

Franchise Einstieg Standort Bundesstaat/Provinz
Atlanta United 2017 Atlanta USA-Georgia  Georgia
  Chicago Fire 1998 Bridgeview USA-Illinois  Illinois
Columbus Crew 1996 Columbus USA-Ohio  Ohio
  D.C. United 1996 Washington, D.C. USA-District of Columbia  District of Columbia
  Montreal Impact 2012 Montreal Québec  Québec, Kanada
  New England Revolution 1996 Foxborough USA-Massachusetts  Massachusetts
New York City FC 2015 New York City USA-New York  New York
New York Red Bulls 1996 Harrison USA-New Jersey  New Jersey
Orlando City 2015 Orlando USA-Florida  Florida
  Philadelphia Union 2010 Chester USA-Pennsylvania  Pennsylvania
  Toronto FC 2007 Toronto Ontario  Ontario, Kanada

Zukünftige MannschaftenBearbeiten

Franchise Einstieg Standort Bundesstaat/Provinz
FC Cincinnati 2019 Cincinnati USA-Ohio  Ohio
Inter Miami 2020 Miami USA-Florida  Florida
Nashville MLS Team 2020[14] Nashville USA-Tennessee  Tennessee

Ehemalige MannschaftenBearbeiten

Franchise Einstieg Ausstieg Standort Bundesstaat/Provinz
  Miami Fusion 1998 2001 Fort Lauderdale USA-Florida  Florida
Tampa Bay Mutiny 1996 2001 Tampa USA-Florida  Florida
  CD Chivas USA 2005 2014 Carson USA-Kalifornien  Kalifornien

ModusBearbeiten

Die Liga startet mit der Regular Season. Die 23 Mannschaften sind in die Eastern Conference und Western Conference aufgeteilt. Jede Mannschaft bestreitet 34 Spiele (17 Heimspiele und 17 Auswärtsspiele) nach einem asymmetrischen Spielplan:

  • Es wird je ein Hin- und Rückspiel gegen jede Mannschaft der eigenen Conference ausgetragen
  • Es wird ein Spiel gegen jede Mannschaft der anderen Conference ausgetragen (5 oder 6 Heimspiele)
  • Es werden drei Spiele gegen – zufällig zugeloste[15] – Mannschaften der eigenen Conference gespielt, wobei aufgrund der ungeraden Teilnehmerzahl ein Team der Western Conference gegen ein Team der Eastern Conference spielt.[16] Bei der Auslosung wird das Heimrecht so berücksichtigt, dass am Ende jede Mannschaft 17 Heimspiele bestritten hat.

Am Ende der Regular Season erhält die insgesamt punktbeste Mannschaft den MLS Supporters’ Shield. Es gibt kein Auf- bzw. Abstiegssystem.

Die besten sechs Mannschaften jeder Conference qualifizieren sich für die MLS Cup Playoffs zur Bestimmung des MLS Cup-Siegers.[16] Die Playoffs werden in vier Runden ausgetragen. Die ersten drei Runden bleiben Conference-intern, erst in der letzten Runde, dem MLS Cup-Endspiel treffen Mannschaften aus den beiden Conferences aufeinander.

In der ersten Runde, der Knockout Round, tritt jeweils der Dritt- gegen den Sechstplatzierten und der Viert- gegen den Fünftplatzierten der jeweiligen Conference an, wobei nur je ein Spiel zwischen diesen Mannschaften ausgetragen wird. Die Sieger qualifizieren sich für die Conference-Halbfinals, in welchen sie auf die Erst- und Zweitplatzierten der eigenen Conferences treffen. Jeweils die beiden Sieger der Conference-Halbfinals spielen in den beiden Conference-Finals die Teilnehmer des Endspiels um den MLS Cup aus. Sowohl in den Conference-Halbfinals als auch den Conference-Finals finden ein Hin- und Rückspiel statt. Sollte (unter Beachtung der Auswärtstorregel) nach der regulären Spielzeit keine Entscheidung gefallen sein, so folgt auf das Rückspiel eine Verlängerung von zweimal 15 Minuten sowie gegebenenfalls ein Elfmeterschießen.

Das Endspiel um den MLS Cup wird ohne Rückspiele ausgetragen. Heimrecht hat die Mannschaft, die in der regulären Spielzeit die höhere Punktzahl erreicht hat. Steht es im MLS-Cup-Endspiel nach der regulären Spielzeit unentschieden, wird der Sieger zunächst in der Verlängerung und ggf. im Elfmeterschießen ermittelt.

Qualifikation für internationale WettbewerbeBearbeiten

Die Major League Soccer hat vier Startplätze für die CONCACAF Champions League:

  • MLS-Cup-Sieger
  • Gewinner der beiden Conferencen in der Regular Season
  • Sieger des U.S. Open Cups

Die kanadischen Vereine in der MLS können sich nicht über die Liga qualifizieren. Daher tragen sie die Canadian Championship aus und ermitteln den kanadischen Teilnehmer an der Champions League (Qualifikation) in diesem Turnier.[17][18]

Qualifikation für den U.S. Open CupBearbeiten

Beim U.S. Open Cup steigen die US-Teams der MLS in der 4. Runde ein.

RegeländerungenBearbeiten

In den ersten Jahren experimentierte die MLS mit einigen Regeländerungen, um den Sport zu „amerikanisieren“. Während die Uhr im internationalen Fußball aufwärts zählt, lief die Uhr in der MLS abwärts. Bei Unterbrechungen wurde die Uhr angehalten. Wenn die Uhr 0:00 Minuten anzeigte, war das Spiel zu Ende. Eine weitere wichtige Änderung war die Einführung eines „Shootouts“, wenn das Spiel nach 90 Minuten unentschieden stand. Dabei wurde der Ball 35 Yards vom Tor entfernt auf den Boden gelegt. Der Spieler hatte fünf Sekunden Zeit, den Ball ins Tor zu schießen. Der Sieger bekam einen Punkt, der Verlierer keinen. Diese Regeländerungen brachten der Liga keine zusätzlichen Zuschauer.

Ab der Saison 2000 lief die Uhr nach den IFAB-Standards und der „Shootout“ wurde durch eine zehnminütige Verlängerung mit Golden Goal ersetzt.[19] Seit der Saison 2004 gibt es in der Regular Season bei Unentschieden keine Verlängerung mehr. In der Saison 2004 wurde die Golden-Goal-Regel für die Playoff-Spiele beibehalten, 2005 wurde hier die übliche Verlängerung von 2 × 15 Minuten eingeführt.

MeisterschaftenBearbeiten

Saison Meister Supporters’ Shield
1996 D.C. United Tampa Bay Mutiny
1997 D.C. United D.C. United
1998 Chicago Fire LA Galaxy
1999 D.C. United D.C. United
2000 Kansas City Wizards Kansas City Wizards
2001 San José Earthquakes Miami Fusion
2002 LA Galaxy LA Galaxy
2003 San José Earthquakes Chicago Fire
2004 D.C. United Columbus Crew
2005 LA Galaxy San José Earthquakes
2006 Houston Dynamo D.C. United
2007 Houston Dynamo D.C. United
2008 Columbus Crew Columbus Crew
2009 Real Salt Lake Columbus Crew
2010 Colorado Rapids LA Galaxy
2011 LA Galaxy LA Galaxy
2012 LA Galaxy San José Earthquakes
2013 Sporting Kansas City New York Red Bulls
2014 LA Galaxy Seattle Sounders FC
2015 Portland Timbers New York Red Bulls
2016 Seattle Sounders FC FC Dallas
2017 Toronto FC Toronto FC

Der Meister der Major League Soccer wird im Anschluss an die Regular Season in den Playoffs und deren abschließenden Endspiel, dem MLS Cup, ermittelt. Der Meister bekommt seit 2008 die Philip F. Anschutz-Trophy überreicht.[20] Um die Anzahl der MLS Cup-Siege zu symbolisieren erhalten die Teams für jede errungene Meisterschaft einen Meisterstern. Diesen Stern erhält der aktuelle Titelträger allerdings erst in der übernächsten Saison, da er in der Folgesaison in Anlehnung an die italienische Serie A zunächst das Symbol des amtierenden Meisters, den sogenannten Scudetto, auf dem Trikot trägt.[21] Rekordtitelträger ist L.A. Galaxy mit fünf Meisterschaften.

Um aber auch die konstanteste Mannschaft der Saison nach traditionellem Vorbild zu ehren, erhält der Sieger der Regular Season das Supporters’ Shield. Der Sieger dieses Titels bekommt zwar keine offizielle Ehrung, dennoch wird der Titel von der MLS anerkannt und gestattet dem Sieger die Teilnahme an der CONCACAF Champions League. Hier halten D.C. United und L.A. Galaxy mit jeweils vier Titeln gemeinsam den Rekord.

Meisterschaften nach AnzahlBearbeiten

  • 5: L.A. Galaxy
  • 4: D.C. United
  • 2: Houston Dynamo, San Jose Earthquakes, Sporting Kansas City
  • 1: Chicago Fire, Columbus Crew, Real Salt Lake, Colorado Rapids, Portland Timbers, Seattle Sounders FC, Toronto FC

Supporters ShieldBearbeiten

  • 4: D.C. United, L.A. Galaxy
  • 3: Columbus Crew
  • 2: San Jose Earthquakes, New York Red Bulls
  • 1: Tampa Bay Munity, Sporting Kansas City, Miami Fusion, Seattle Sounders FC, FC Dallas, Chicago Fire, Toronto FC

StadienBearbeiten

 
NY Red Bulls gegen LA Galaxy vor 66.237 Zuschauern im Giants Stadium

Als die MLS ihren Spielbetrieb aufnahm, spielten die meisten Teams in American-Football-Stadien. Die Liga hat sich zum Ziel gesetzt, dass für ihre Teams eigene, fußballspezifische Stadien gebaut werden. Der Umzug in fußballspezifische Stadien wird von vielen als Notwendigkeit angesehen. Jedes Team, das in ein fußballspezifisches Stadion umgezogen ist, verzeichnete steigende Zuschauerzahlen und verbesserte die finanzielle Situation. Durch ihr neues Stadion konnte die LA Galaxy 2003 als erstes Team einen Gewinn erzielen.[22]

Seitdem Columbus Crew 1999 als erstes Team ein fußballspezifisches Stadion bezog, folgte diesem Vorbild inzwischen der Großteil der Teams.

Team Ort Stadionname Eröffnung Plätze
Atlanta United Atlanta (Georgia) Mercedes-Benz Stadium 1 2017 71.000
New England Revolution Foxborough (Massachusetts) – Großraum Boston Gillette Stadium 1 2002 68.756
Seattle Sounders Seattle (Washington) CenturyLink Field 1 2002 67.000
Vancouver Whitecaps Vancouver (British Columbia) BC Place Stadium 1 1983 59.841
Minnesota United FC Minneapolis (Minnesota) TCF Bank Stadium 1 2009 50.805
New York City FC New York City (New York) Yankee Stadium 1 2009 49.642
Toronto FC Toronto (Ontario) BMO Field 2007 30.000
LA Galaxy Carson (Kalifornien) – Großraum Los Angeles StubHub Center 2003 27.000
Orlando City Orlando (Florida) Orlando City Stadium 2017 25.500
New York Red Bulls Harrison (New Jersey) – Großraum New York Red Bull Arena 2010 25.000
Houston Dynamo Houston (Texas) BBVA Compass Stadium 2012 22.000
Los Angeles FC Los Angeles (Kalifornien) Banc of California Stadium 2018 22.000
Chicago Fire Bridgeview (Illinois) – Großraum Chicago Toyota Park 2006 21.210
FC Dallas Frisco (Texas) – Großraum Dallas Toyota Stadium 2005 20.500
Portland Timbers Portland (Oregon) Providence Park 1926 20.438
Montreal Impact Montreal (Québec) Stade Saputo 2008 20.341
Columbus Crew Columbus (Ohio) Mapfre Stadium 1999 20.145
Real Salt Lake Sandy (Utah) – Großraum Salt Lake City Rio Tinto Stadium 2008 20.008
D.C. United Washington, D.C. Audi Field 2018 20.000
Philadelphia Union Chester (Pennsylvania) – Großraum Philadelphia Talen Energy Stadium 2010 18.500
Sporting Kansas City Kansas City (Kansas) Children’s Mercy Park 2011 18.467
Colorado Rapids Commerce City (Colorado) – Großraum Denver Dick’s Sporting Goods Park 2007 18.000
San José Earthquakes San José (Kalifornien) Avaya Stadium 2015 18.000
1 Kein reines Fußballstadion

Finanzen und OrganisationBearbeiten

Ø Zuschauerzahlen[23]
Jahr Reg. Season Playoffs
1996 17.406 17.673
1997 14.603 16.015
1998 14.312 17.885
1999 14.282 16.089
2000 13.756 11.973
2001 14.961 11.805
2002 15.821 13.872
2003 14.898 14.978
2004 15.559 13.972
2005 15.108 14.390
2006 15.504 15.179
2007 16.770 19.771
2008 16.460 16.489
2009 16.040 23.559
2010 16.675 19.535
2011 17.872 22.524
2012 18.807[24] 23.824[24]
2013 18.594[24] 21.979[24]
2014 19.147[24] 23.633[24]
2015 21.558[25] 22.841[25]

OrganisationBearbeiten

Die Major League Soccer operiert unter einer Einheitsstruktur. Anders als bei europäischen Fußballligen wird sie nicht vom Fußballverband des Landes verwaltet, sondern regelt sich intern selbst. Dabei sind die Team-Besitzer Anteilseigner an der MLS und haben ein Mitspracherecht.

Wird ein Spieler von einem Franchise verpflichtet, schließt dieser in der Regel einen Vertrag mit der MLS ab und nicht mit der Mannschaft. Die MLS kontrolliert weiterhin die Finanzen der einzelnen Franchises und legt eine Gehaltsobergrenze der Spieler fest. Damit soll ein zu hoher Verlust bei einzelnen Teams vermieden werden. Ausnahme ist hier die Designated Player Rule, bei der Gehälter oberhalb des von der MLS festgelegten Maximums ausgegeben werden können. Jedes Franchise hat aber auch die Möglichkeit selber Spieler zu verpflichten. Hierbei muss sich aber auch an die Gehaltsgrenzen der MLS gehalten werden.

Der Commissioner der Major League Soccer ist seit dem 4. August 1999 Don Garber. Die Organisation hat ihren Sitz in New York City.

FranchiseBearbeiten

Anders als in vielen europäischen Ligen, sind die Mannschaften in der MLS sogenannte Franchises. Hierbei erwirbt der Eigentümer eine Lizenz von der MLS, um ein Team für die Liga stellen zu dürfen. Er muss sich aber an die Auflagen und Vorgaben der Liga halten. Zurzeit besteht die Liga aus 18 Eigentümern für die 20 Franchise. Das Unternehmen Anschutz Entertainment Group ist dabei das einzige, welches mit LA Galaxy und Houston Dynamo zwei Franchises besitzt. Drei Franchises werden von ausländischen, also nicht US-amerikanischen oder kanadischen, Investoren betrieben. Hierbei handelt es sich um New York Red Bulls, D.C. United und New York City FC. Die Liga hat das Recht jedes Franchise aufzulösen oder unter die eigene Kontrolle zu stellen, wenn die Auflagen nicht erfüllt werden. Dieses passierte zuletzt 2014, nachdem die Besitzer der Mannschaft CD Chivas USA in finanzielle Schwierigkeiten geraten waren.

ZuschauerBearbeiten

Seit Gründung der Liga mussten bis 2004 Verluste in Höhe von 350 Millionen US-Dollar hingenommen werden. Für die nächsten Jahre wird eine Trendwende vorausgesagt. Seit einigen Jahren wird zunehmend Fußball im TV übertragen. Sender wie ESPN, ABC und der Fox Soccer Channel übertragen Spiele der MLS, aus Südamerika und aus den europäischen Topligen (z. B. Bundesliga, Serie A). Seit geraumer Zeit besitzt Eurosport die Rechte für Europa alle MLS-Spiele zu zeigen. Der Kontrakt läuft bis 2018. Wie erwartet, erhält die MLS zurzeit erstmals TV-Gelder. Dadurch könnte die MLS ihr Image als Liga für eine Randsportart verlieren. Darüber hinaus konnten die Teams durch fußballspezifische Stadien ihre Einnahmen erhöhen. Für die Saison 2006 konnten die Teams 25 % mehr Dauerkarten verkaufen als in der Vorsaison. Dies ist der höchste Anstieg der Ligageschichte. Durch die neuen Stadien, mehr TV-Präsenz und eine stetig wachsende Fanbasis war die MLS 2008 auf dem Weg in die Gewinnzone.[26][27]

ZuschauertabelleBearbeiten

Der Zuschauerschnitt der MLS wuchs in den letzten Jahren stetig. Mit einem Schnitt von 21.692 Zuschauern in der Saison 2016 liegt man vor der italienischen Serie A (20.081 in der laufenden Saison) und der französischen Ligue 1 mit 19.891 Zuschauern. Den weltweit höchsten Schnitt hat die Fußball-Bundesliga mit 41.356 Zuschauern pro Spiel.[28] Den höchsten Schnitt 2016 hatte der Meister Seattle Sounders mit 42.048 pro Partie.[29]

Saison Schnitt Spiele Gesamt
Major League Soccer 1996 17.398 160 2.783.637
Major League Soccer 1997 14.600 160 2.336.028
Major League Soccer 1998 14.312 192 2.747.921
Major League Soccer 1999 14.282 192 2.742.202
Major League Soccer 2000 13.794 191 2.634.593
Major League Soccer 2001 14.961 158 2.363.869
Major League Soccer 2002 15.821 140 2.214.989
Major League Soccer 2003 14.900 150 2.235.049
Major League Soccer 2004 15.556 150 2.333.397
Major League Soccer 2005 15.014 192 2.882.716
Major League Soccer 2006 15.855 192 3.044.248
Major League Soccer 2007 16.768 195 3.269.690
Major League Soccer 2008 16.459 210 3.456.440
Major League Soccer 2009 16.037 225 3.608.329
Major League Soccer 2010 16.675 240 4.001.970
Major League Soccer 2011 17.869 306 5.467.996
Major League Soccer 2012 18.801 323 6.072.764
Major League Soccer 2013 18.606 323 6.009.758
Major League Soccer 2014 19.095 323 6.167.723
Major League Soccer 2015 21.547 338 7.282.952
Major League Soccer 2016 21.692 340 7.375.280
Major League Soccer 2017 22.113 374 8.270.187

SponsoringBearbeiten

Ein weiterer Schritt dorthin ist ein Vertrag mit dem Sportartikel-Hersteller adidas, der seit der Saison 2005 offizieller Ausstatter der MLS ist. Neben exklusiven Werberechten stellt adidas den offiziellen Spielball und kleidet seit der Saison 2006 sämtliche Teams ein (2005 liefen bei einigen Teams noch gültige Verträge mit anderen Herstellern). Dieser Kontrakt brachte der MLS zunächst in etwa 15 Millionen US-Dollar pro Saison ein, seit 2011 sind es nach einer Vertragsverlängerung bis 2018 sogar geschätzte 25 Millionen US-Dollar pro Saison.[30][31]

2006 machte die Liga den nächsten Schritt und erlaubte Trikotsponsoren. Real Salt Lake konnte für die Saison 2007 als erste Mannschaft der Liga einen Vertrag mit einem solchen abschließen. In anderen Fußball-Ligen der Welt bereits völlig normal, war diese Art der Werbung ein Novum für den US-amerikanischen Profisport.[32]

Team Sponsor (Trikot)
Atlanta United American Family Insurance
Chicago Fire Valspar
Colorado Rapids Transamerica
Columbus Crew Acura
D.C. United Leidos
FC Dallas AdvoCare
Houston Dynamo BHP Billiton
LA Galaxy Herbalife
Los Angeles FC YouTube
Minnesota United Target Corporation
Montreal Impact Bank of Montreal
New England Revolution United Healthcare
New York City FC Etihad Airways
New York Red Bulls Red Bull
Orlando City Orlando Health
Philadelphia Union Bimbo Bakeries USA
Portland Timbers Alaska Airlines
Real Salt Lake LifeVantage
San Jose Earthquakes Sutter Health
Seattle Sounders Microsoft (XBox)
Sporting Kansas City Ivy Funds
Toronto FC Bank of Montreal
Vancouver Whitecaps Bell Canada

MannschaftskaderBearbeiten

Eine Major-League-Soccer-Mannschaft kann aus bis zu 30 Spielern bestehen. Alle Spieler sind berechtigt an Spielen der Regular Season und der Playoffs teilzunehmen, wobei am Spieltag nur eine Auswahl von 18 Spielern in den Kader nominiert werden darf.[33]

Der Profikader darf ein bestimmtes Gesamtlimit an Spielergehältern, das sogenannte Salary Cap, nicht überschreiten (2011 liegt dieses bei 2,675 Mio. US-Dollar) und ein Spieler darf nicht mehr als 335.000 US-Dollar verdienen. Bei einem Spieler der unter die Designated Player Rule fällt, dessen Gehalt also oberhalb der Gehaltsobergrenze liegen darf, werden nur 335.000 US-Dollar gegen das Gesamtbudget gerechnet. Die weiteren Zahlungen haben keine Auswirkungen auf das Salary Cap. Sollte dieser Designated Player ab der Mitte der Saison zu der Mannschaft wechseln, werden nur 167.500 US-Dollar gegen das Salary Cap gerechnet. Alle Spieler, die einen Generation adidas-Vertrag mit der MLS unterzeichnet haben, werden auch nicht gegen das Gesamtbudget gerechnet. Sie liegen im sogenannten Off-Budget Bereich.[33]

Jede Mannschaft hat die Möglichkeit maximal acht Ausländer in ihrem Kader zu führen. Diese acht international Slots können auch an andere Mannschaften verkauft werden. Aufgrund dieser Regelung kann eine Mannschaft also auch mehr als acht ausländische Spieler im Kader haben. Die restlichen Plätze müssen von inländischen Spielern besetzt werden. In den USA gelten Spieler als inländische Spieler, wenn sie US-Staatsbürger sind, eine Green Card besitzen oder einen speziellen staatesrechtlichen Status besitzen, z. B. Asyl- oder Flüchtlingsstatus haben. Für die drei kanadischen Mannschaften in der Major League Soccer gilt eine leicht modifizierte Regelung. Diese können auch max. acht Ausländer in ihrem Kader führen, der restliche Kader muss mit Kanadiern oder US-Amerikanern besetzt sein, wobei jedes kanadische Team mindestens drei Kanadier unter Vertrag haben muss.[33]

MLS-SpielerauswahlprogrammeBearbeiten

MLS SuperDraftBearbeiten

Hauptartikel: MLS SuperDraft

Der MLS SuperDraft findet jedes Jahr, in der Regel im Januar, statt. Hier können die Mannschaften der MLS Spieler auswählen, welche vom College oder woanders herkommen. Die Spieler unterzeichnen hierbei keinen Vertrag mit der jeweiligen Mannschaft, sondern mit der Major League Soccer. Den SuperDraft gibt es seit der Saison 2000. Vorher wurden die College-Spieler über den MLS College Draft ausgewählt. Die anderen Spieler gelangten über den MLS Supplemental Draft in die Liga. Es können nur Spieler aus Colleges ausgewählt werden, welche auf einem College waren, welches der National Collegiate Athletic Association angeschlossen ist. Spieler aus Kanada, die auf einer Universität waren, die der Canadian Interuniversity Sport angeschlossen ist, werden nicht berücksichtigt. Diese haben nur die Chance direkt von den Mannschaften verpflichtet zu werden oder über einen anderen Weg in den SuperDraft zu gelangen.

MLS Re-Entry DraftBearbeiten

Den MLS Re-Entry Draft gibt es seit der Saison 2011. Er findet jährlich statt und bietet Spielern die Möglichkeit nach einem Vertragsende oder -auflösung wieder bei einem Franchise der MLS zu spielen. Alle Major League Soccer Klubs haben die Möglichkeit, Spieler die nicht mehr benötigt werden, freizustellen. Diese sind dann nicht im eigentlichen Sinne vereinslos, da sie ja noch bei der Liga angestellt sind. Über diesen Draft haben somit andere Mannschaften die Möglichkeit, diese Spieler aufzunehmen. Dieses Programm wurde in erster Linie eingeführt, damit Spieler, welche schon lange in der Liga spielen, auch weiterhin die Möglichkeit haben, dort zu bleiben. Der Draft findet in der Regel im Dezember nach den Play-offs statt.

MLS Expansion DraftBearbeiten

Wenn die Major League Soccer ein neues Franchise stellt, wird vor Saisonstart der sogenannte Expansion Draft veranstaltet. Hierbei kann jede bisherige Mannschaft maximal 11 Spieler vor einer Auswahl schützen. Spieler mit einem Generation Adidas-Vertrag sind automatisch geschützt. Das Expansionfranchise darf aus den restlichen Spielern, welche einen Vertrag mit der MLS geschlossen haben, wählen und diese bei sich aufnehmen. Insgesamt können somit 10 Spieler zu der neuen Mannschaft wechseln.

MLS Dispersal DraftBearbeiten

Sollte sich ein Franchise auflösen, wird der MLS Dispersal Draft abgehalten. Hier haben die anderen Mannschaften der MLS die Möglichkeit Spieler des aufzulösenden Franchise, aufzunehmen. Dieser Draft fand bislang erst zweimal statt und zwar 2002 und 2014.

Generation AdidasBearbeiten

Hauptartikel: Generation Adidas

Homegrown Player RuleBearbeiten

Hauptartikel: Homegrown Player Rule

Designated Player RuleBearbeiten

Einige Weltstars von heute haben sich in diversen Interviews über ein mögliches Karriereende in der MLS geäußert. Lange war unklar, wie die Gehälter für solche Spieler bei den knappen Gehaltsbudgets der Teams zu finanzieren sind. Doch nach der Saison 2006 wurde die Designated Player Rule von der Liga eingeführt, die es jeder Franchise ermöglicht, einen Spieler in den Kader aufzunehmen, der über der Gehaltsobergrenze liegt. Seitdem gab es einige Änderungen dieser Regel.

Der aktuelle Stand ist folgender: Jede Mannschaft hat zwei Plätze, um Spieler mittels der Designated Player Rule unter Vertrag zu nehmen. Für jeden Designated Player wurde ein Gehaltsbudget von max. 335.000 US-Dollar festgelegt, welches gegen das Salary Cap gerechnet wird. Alle Zahlungen, die darüber hinausgehen, trägt das jeweilige Franchise selber und belastet nicht das von der MLS vorgegebene Gehaltsbudget der Mannschaft. Ein dritter Platz für einen Designated Player kann durch eine einmalige Gebühr von 225.000 US-Dollar erworben werden.[33]

Die Plätze für die Designated Player können nicht an andere Mannschaften veräußert werden. Keine Mannschaft darf also mehr als drei Spieler unter dieser Regel verpflichten.

Durch die Regel wurde der bis dahin spektakulärste Transfer der MLS-Geschichte ermöglicht, als David Beckham im Januar 2007 einen Fünfjahresvertrag ab Juli bei der LA Galaxy abschloss. Deswegen wird die Regel auch oftmals als Beckham Rule bezeichnet.

Aktuelle Designated PlayerBearbeiten

Seit[A 1] Spielername Nation Aktuelles Team Gehalt 2017[A 2][34]
2012 Federico Higuaín Argentinien  Columbus Crew $1.050.000
2013 Osvaldo Alonso Kuba  Seattle Sounders $1.141.667
2013 Diego Valeri Argentinien  Portland Timbers $550.000
2013 Clint Dempsey Vereinigte Staaten  Seattle Sounders $4.605.492
2014 Michael Bradley Vereinigte Staaten  Toronto FC $6.500.000
2014 David Villa Spanien  New York City FC $5.610.000
2014 Ignacio Piatti Argentinien  Montreal Impact $450.000
2014 Graham Zusi Vereinigte Staaten  Sporting Kansas City $757.102
2014 Fanendo Adi Nigeria  Portland Timbers $1.736.254
2015 David Accam Ghana  Chicago Fire $820.938
2015 Jozy Altidore Vereinigte Staaten  Toronto FC $4.875.000
2015 Sebastian Giovinco Italien  Toronto FC $7.115.556
2015 Giovani dos Santos Mexiko  LA Galaxy $4.100.008
2016 Bradley Wright-Phillips England  New York Red Bulls $1.635.000
2016 Jura Mowsisjan Armenien  Real Salt Lake $200.000
2016 Carlos Gruezo Ecuador  FC Dallas $686.500
2016 Shkelzen Gashi Albanien  Colorado Rapids $1.668.750
2016 Kei Kamara Sierra Leone  New England Revolution $1.000.000
2016 Róger Espinoza Honduras  Sporting Kansas City $800.000
2016 Tim Howard Vereinigte Staaten  Colorado Rapids $2.575.000
2016 Nicolás Lodeiro Uruguay  Seattle Sounders $1.743.429
2016 Alejandro Bedoya Vereinigte Staaten  Philadelphia Union $1.166.254
2016 Sacha Klještan Vereinigte Staaten  New York Red Bulls $787.500
2017 Miguel Almirón Paraguay  Atlanta United $n/a
2017 Nemanja Nikolics Ungarn  Chicago Fire $n/a
2017 Alberth Elis Honduras  Houston Dynamo $n/a
2017 Jonathan Mensah Ghana  Columbus Crew $n/a
2017 Gerso Fernandes Guinea-Bissau  Sporting Kansas City $n/a
2017 Albert Rusnák Slowakei  Real Salt Lake $n/a
2017 Bastian Schweinsteiger Deutschland  Chicago Fire $n/a
2018 Wayne Rooney England  D.C. United $n/a

Anmerkungen:

  1. Das Jahr des Vertragsabschlusses zeigt an, wann diese Spieler den Status als Designated Player erhalten haben.
  2. Normales Grundgehalt ohne Sondergehälter oder Bonuszahlungen

Persönliche RekordeBearbeiten

Most Valuable PlayerBearbeiten

Der MVP Award wird jährlich an den herausragendsten Spieler der Regular Season verliehen.[35] 2015 wurde er nach dem Karriereende von Landon Donovan nach ihm Landon Donovan MVP Award benannt.

Saison Spieler Team
2017 Argentinien  Diego Valeri Portland Timbers
2016 Spanien  David Villa New York City FC
2015 Italien  Sebastian Giovinco Toronto FC
2014 Irland  Robbie Keane LA Galaxy
2013 Vereinigte Staaten  Mike Magee Chicago Fire
2012 Vereinigte Staaten  Chris Wondolowski San José Earthquakes
2011 Kanada  Dwayne De Rosario D.C. United
2010 Kolumbien  David Ferreira FC Dallas
2009 Vereinigte Staaten  Landon Donovan LA Galaxy
2008 Argentinien  Guillermo Barros Schelotto Columbus Crew
2007 Brasilien  Luciano Emilio D.C. United
2006 Argentinien  Christian Gómez D.C. United
2005 Vereinigte Staaten  Taylor Twellman New England Revolution
2004 Honduras  Amado Guevara MetroStars
2003 Vereinigte Staaten  Preki Kansas City Wizards
2002 Guatemala  Carlos Ruiz LA Galaxy
2001 Honduras  Alex Pineda Chacón Miami Fusion
2000 Vereinigte Staaten  Tony Meola Kansas City Wizards
1999 Vereinigte Staaten  Jason Kreis Dallas Burn
1998 Bolivien  Marco Etcheverry D.C. United
1997 Vereinigte Staaten  Preki Kansas City Wizards
1996 Kolumbien  Carlos Valderrama Tampa Bay Mutiny

TorschützenkönigBearbeiten

Seit der Saison 2005 verleiht die MLS den Golden Boot an den besten Torschützen der Regular Season. Sind zwei Spieler gleichauf, entscheidet die Anzahl der Vorlagen. Zuvor wurde der Scoring Champion geehrt, der durch ein Tor zwei Punkte und eine Torvorlage einen Punkt sammeln konnte.

In der folgenden Tabelle sind die Torschützenkönige aufgelistet, nachwirkend auch bis zur Premierensaison 1996.[35] Die Spieler, die in der folgenden Tabelle mit einem Stern markiert sind, hätten, aufgrund der heutigen Regeln bei Gleichstand, den Golden Boot gewonnen.

Saison Spieler Team Tore
2017 Ungarn  Nemanja Nikolic Chicago Fire 24
2016 England  Bradley Wright-Phillips New York Red Bulls 24
2015 Italien  Sebastian Giovinco Toronto FC 22
2014 England  Bradley Wright-Phillips New York Red Bulls 27
2013 Brasilien  Camilo Sanvezzo Vancouver Whitecaps 22
2012 Vereinigte Staaten  Chris Wondolowski San José Earthquakes 27
2011 Kanada  Dwayne De Rosario Toronto FC /
New York Red Bulls /
D.C. United
16
2010 Vereinigte Staaten  Chris Wondolowski San José Earthquakes 18
2009 Vereinigte Staaten  Jeff Cunningham FC Dallas 17
2008 Vereinigte Staaten  Landon Donovan LA Galaxy 20
2007 Brasilien  Luciano Emilio D.C. United 20
2006 Vereinigte Staaten  Jeff Cunningham Real Salt Lake 16
2005 Vereinigte Staaten  Taylor Twellman New England Revolution 17
2004 Vereinigte Staaten  Brian Ching* San José Earthquakes 12
Vereinigte Staaten  Eddie Johnson Dallas Burn 12
2003 Guatemala  Carlos Ruiz* LA Galaxy 15
Vereinigte Staaten  Taylor Twellman New England Revolution 15
2002 Guatemala  Carlos Ruiz LA Galaxy 24
2001 Honduras  Alex Pineda Chacón Miami Fusion 19
2000 Senegal  Mamadou Diallo Tampa Bay Mutiny 26
1999 Trinidad und Tobago  Stern John Columbus Crew 18
Vereinigte Staaten  Jason Kreis* Dallas Burn 18
Vereinigte Staaten  Roy Lassiter D.C. United 18
1998 Trinidad und Tobago  Stern John Columbus Crew 26
1997 Bolivien  Jaime Moreno D.C. United 16
1996 Vereinigte Staaten  Roy Lassiter Tampa Bay Mutiny 27

Rekord-TorschützenBearbeiten

Regular Season[36]
Rang Spieler Tore
1 Vereinigte Staaten  Landon Donovan 145
2 Vereinigte Staaten  Chris Wondolowski 142
3 Vereinigte Staaten  Jeff Cunningham 134
4 Bolivien  Jaime Moreno 133
5 Vereinigte Staaten  Ante Razov 114
6 Vereinigte Staaten  Jason Kreis 108
7 Kanada  Dwayne De Rosario 104
8 Vereinigte Staaten  Taylor Twellman 101
9 Vereinigte Staaten  Edson Buddle 100
10 Guatemala  Carlos Ruiz 89

Rekord-SpielerBearbeiten

Regular Season[36]
Rang Spieler Spiele
1 Vereinigte Staaten  Nick Rimando 424
2 Vereinigte Staaten  Kevin Hartman 416
3 Vereinigte Staaten  Kyle Beckerman 406
4 Vereinigte Staaten  Brad Davis 392
5 Vereinigte Staaten  Steve Ralston 378
6 Vereinigte Staaten  Brian Carroll 370
7 Vereinigte Staaten  Jeff Cunningham 365
8 Vereinigte Staaten  Bobby Boswell 355
9 Vereinigte Staaten  Jack Jewsbury 352
10 Vereinigte Staaten  Davy Arnaud 351

Stand Regular Season: 24. Oktober 2016, fett hervorgehobene Spieler sind noch aktiv

Sonstige WettbewerbeBearbeiten

MLS Rivalry Cups

In der Major League Soccer tragen diverse Mannschaften innerhalb einer Regular Season verschiedene Pokale aus. Sieger ist, wer am Ende die direkten Vergleiche für sich entscheiden konnte. Je nach Cup ändert sich diese Regelung, teilweise werden auch Playoff-Spiele sowie Spiele im U.S. Open Cup mit einbezogen.

  • Atlantic Cup — D.C. United und New York Red Bulls (direkter Vergleich in allen Pflichtspielen)
  • Brimstone Cup — Chicago Fire und FC Dallas (direkter Vergleich in allen Pflichtspielen)
  • California Clasico — LA Galaxy und San José Earthquakes (direkter Vergleich in der regulären Saison)
  • Cascadia Cup — Seattle Sounders FC, Portland Timbers und Vancouver Whitecaps (direkter Vergleich in der regulären Saison)
  • Heritage Cup — San José Earthquakes, Seattle Sounders FC, Portland Timbers und Vancouver Whitecaps (direkter Vergleich der beiden letzten Begegnungen in der regulären Saison)
  • Lamar Hunt Pioneer Cup — FC Dallas und Columbus Crew (direkter Vergleich in der regulären Saison)
  • Rocky Mountain Cup — Colorado Rapids und Real Salt Lake (direkter Vergleich in der regulären Saison)
  • Texas Derby — FC Dallas und Houston Dynamo (direkter Vergleich in der regulären Saison)
  • Trillium Cup — Columbus Crew und Toronto FC (direkter Vergleich in der regulären Saison)
  • 401 Derby – Montreal Impact und Toronto FC (direkter Vergleich in der regulären Saison und Spiele der Canadian Championship)

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. NYTimes.com: Barcelona Makes Bid for Team in M.L.S., 15. Oktober 2008
  2. CBC.ca: Portland beats out Ottawa for MLS franchise, 20. März 2009
  3. mlssoccer.com: „Passionate“ Montreal named as 19th MLS city, 9. Mai 2010
  4. mlssoccer.com: Major League Soccer announces New York expansion team: New York City Football Club, 21. Mai 2013
  5. mlssoccer.com: Major League Soccer to expand to 24 teams by 2020 season, says Commissioner Don Garber, 21. Juli 2013
  6. a b WELCOME TO MLS NEXT (Englisch) MLS. Abgerufen am 4. Oktober 2014.
  7. mlssoccer.com: MLS announces new strategy for Los Angeles market, 2015 conference alignment, 27. Oktober 2014
  8. MLS announces possible plans to expand league to 28 teams, 2016 scheduling updates. 6. Dezember 2015. Abgerufen am 28. Dezember 2015.
  9. 12 Groups Submit MLS Expansion Applications. In: oursportscentral.com. OurSports Central, 31. Januar 2017, abgerufen am 18. Mai 2017.
  10. Cincinnati awarded MLS expansion club, will start play in 2019. In: mlssoccer.com. Major League Soccer, 29. Mai 2018, abgerufen am 16. August 2018.
  11. chron.com: Goodbye 1836, hello Houston Dynamo, 6. März 2006
  12. mlssoccer.com: Kansas City rebrands as Sporting KC, 18. November 2010
  13. Simon Borg: Columbus Crew unveil new logo, brand identity with nods to team’s heritage, city, supporters. Major League Soccer. 8. Oktober 2014.
  14. Nicholas Rosano: Nashville awarded MLS expansion club. 20. Dezember 2017. Abgerufen am 17. Mai 2018.
  15. MLS: League 'Conference' system explained. Abgerufen am 27. Juni 2016.
  16. a b https://www.mlssoccer.com/league/official-rules/competition-rules-and-regulations MLS Competition Guidelines
  17. concacaf.com: Qualifying 2011/2012, Stand: 20. November 2010
  18. CanadaSoccer.com: Canada to create new club championship, 31. Januar 2008
  19. NYTimes.com: M.L.S. Is Making Changes, 18. November 1999
  20. thisisamericansoccer.com: Updating the hardware, 29. Oktober 2008
  21. MLSnet.com: Teams & adidas unveil new uniforms and ball, 20. Januar 2006
  22. sportsbusinessdaily.com: Leiweke Says Galaxy Are First MLS Team Ever To Make A Profit, 21. November 2003
  23. Official 2012 Major League Soccer Fact & Record Book. MLSsoccer.com, S. 50, archiviert vom Original am 24. Dezember 2012; abgerufen am 5. Januar 2013 (PDF; 1,2 MB, englisch).
  24. a b c d e f Official 2015 Major League Soccer Fact & Record Book. MLSsoccer.com, S. 54, abgerufen am 17. November 2015 (PDF; 1,3 MB, englisch).
  25. a b MLS Communications Department und Elias Sports Bureau (Hrsg.): Official 2016 MLS Fact & Record Book. New York 2016 (mlssoccer.com [PDF]).
  26. Daniel Wojczewski, Michael Weilguny: Fußball in Nordamerika: MLS will durchstarten. In: Spiegel Online. 12. Juni 2008, abgerufen am 16. Februar 2014.
  27. sportsbusinessdaily.com: Galaxy MLS’ Most Valuable Franchise At Estimated $100M, 16. September 2008
  28. sportschau.de: Fußball in Nordamerika hat mehr Zuschauer als die Serie A Artikel vom 13. Dezember 2016
  29. weltfussball.de: Zuschauerzahlen der MLS
  30. sportsbusinessdaily.com: Adidas ups MLS bet with $200M deal, 30. August 2010
  31. washingtonpost.com: MLS Reaches Sponsorship Agreement With Adidas, 5. Oktober 2004
  32. sportsbusinessdaily.com: Toronto FC keeps bank’s name on jerseys, 28. Juni 2010
  33. a b c d mlssoccer.com: 2011 MLS Roster Rules, abgerufen am 9. Februar 2011
  34. 2017 MLS Player Salaries. In: 2016 MLS Player Salaries. Major League Soccer Players Union.
  35. a b MLS Factbook 2012. MLSsoccer.com, S. 118, archiviert vom Original am 24. Dezember 2012; abgerufen am 5. Januar 2013 (PDF; 1,2 MB, englisch).
  36. a b All-Time Leaders. Abgerufen am 12. September 2018.