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Die Liste der Rittersteine enthält alle bekannten Rittersteine des Pfälzerwald-Vereins e. V. (PWV) im Pfälzerwald (Rheinland-Pfalz).

1908 begann der PWV unter seinem Gründungsvorsitzenden Karl Albrecht von Ritter (1836–1917), der das Projekt maßgeblich förderte, an bemerkenswerten Örtlichkeiten im Pfälzerwald Weg- und Ortsmarken aus Sandstein zu errichten. Hierzu wurden teilweise Steinblöcke aufgestellt, teilweise ebenso vor Ort bereits vorhandene Felsen oder Mauern genutzt. Neben dem eingemeißelten Text findet sich – mit Ausnahmen – an jedem Ritterstein das Kürzel PWV für den Pfälzerwald-Verein.

1912 beschloss die Mitgliederversammlung des PWV, die Steinmarken nach Karl Albrecht von Ritter Rittersteine zu nennen.[1]

Inhaltsverzeichnis

Vorhandene RittersteineBearbeiten

Die in der Liste ausgewiesene Bedeutung ist der Literatur entnommen:

  • Forst/Jagd – Forst- und Jagdhäuser oder für Forst und Jagd bedeutende Orte
  • Hist. – Historisch oder durch Legenden bedeutsame Orte
  • Ind. – Industrieanlagen, Erzabbau
  • Orient. – Orientierungspunkte für Wanderer
  • Pers. – Ehrung von Persönlichkeiten
  • Siedl. – Historische Siedlungen und Höfe
  • Viehw. – Viehwirtschaft, Wolfbekämpfung
  • Waldw. – Waldwirtschaft, Holzwirtschaft, Trift
Nummer Name Bedeutung Lage, Beschreibung Foto
001 Trift-Holzhof Waldw. Oberer Mundatwald, südlich der Straße BobenthalSt. Germanshof. An der Siebenteilbrücke. Ehemaliger Holzlagerplatz für die Flößerei.  
002 Schanze 1704 Hist. Auf dem Probstberg. Schanze aus dem Spanischen Erbfolgekrieg (1701–1714).  
003 Löffels-Kreuz Hist. Nördlich der Straße Bobenthal–St. Germanshof. Erinnert an Ermordung des Herrn von Gundelfingen aus der Abtei Weißenburg.  
004 Eselsschleif Waldw. Nördlich der Straße Bobenthal–St. Germanshof. Rutsche, wo das Triftholz von Eseln in das Wieslautertal geschleift wurde. Falschschreibung auf dem Stein.  
005 Eselsschleifhäuschen Waldw. Mit Hilfe von Eseln wurde Triftholz bergab zur Wieslauter geschleift. Schutzhütte am oberen Ende von der Eselsschleif.  
006 Schanze 1704 Hist. . Auf dem Pitzberg, Schanze aus dem Spanischen Erbfolgekrieg (1701–1714).  
007 Wegscheid Orient. Am Weg von Schweigen zur Ruine Guttenberg. Treffpunkt von fünf Wegen aus Richtung Schweigen, Weiler, Langental, St. Germanshof und der Ruine Guttenberg.  
008 Mundathütte Siedl. . Nördlich des oberen Kirchbergs im Mundatwald. Ehemaliges Teilgebiet des Waldes, der dem Kloster Weißenburg vom Merowingerkönig Dagobert geschenkt wurde. Bestätigung durch Pippin.  
009 Glückauf L. v. G. 1838 Ind. Am Mundloch des ehemaligen Erzbergwerks St.-Anna-Stollen bei Nothweiler, das von Ludwig von Gienanth betrieben wurde.  
010 Glückauf L. v. G. 1838 Ind. Stein in der Nähe zum unteren Eingang des Bergwerks.  
011 R. Buchbacherhof Siedl. . Im Buchbachtal, südlich vom Zimmerhörnel, im Mundatwald. Reste des 1846 abgerissenen Hofs.  
012 Schanze 1704 Hist. Der Pfeil zeigt in Richtung der ehemaligen Schanze, am Westhang des Querenbergs, Schanze aus dem Spanischen Erbfolgekrieg (1701-1714)  
013 Hirschtränke Orient. . 150 m südlich vom Derstenhäuschen, große Sandsteinplatte mit einer Vertiefung in der sich Regenwasser sammelt.  
014 Drei Buchen Orient. . Im Sattel zwischen Schloßberg und Querenberg, an der Grenze zum Mundatwald. Standort von drei mächtigen Buchen.  
015 R. Schloßhütte Siedl. . 150 m nördlich der Ruine Guttenberg, im Sattel zwischen Kanzelberg und Schlossberg, an der Grenze zum Mundatwald, Standort einer ehemaligen Schutzhütte, in der Nähe der Schlossbrunnen.  
016 Krönungsbusch Pers. . Südöstlich des Stäffelsbergturmes bei Dörrenbach. Hier fanden Freudenkundgebungen statt anlässlich der Krönung von Napoleon II. zum König von Rom, Sohn von Napoleon I.  
017 Fundstelle Biberkopf 1902 Viehw. . 800 m nördlich der Einmündung des Portzbachtals auf die Straße nach Bobenthal. Hier wurde in einer Felsspalte beim Straßenbau ein vermuteter Biberkopf gefunden.  
018 Hühnerfels Orient. . Am Westhang der Hohen Derst, vermutlich ein Balzplatz von Auerhähnen  
019 Pfälzer Unger Viehw. . Neben einer Schutzhütte an der Straße von Reisdorf in das Portzbachtal, Rastplatz der Schweine in der Zeit der Waldweide. Ungern ist ein altes Wort für rasten.  
020 Tisch Orient. . Tischfelsen auf dem Kamm der Hohen Derst  
021 Drei Eichen Orient. . Nordöstlich der Hohen Derst, zwischen Farrenberg und Schulzenberg. Standort von drei alten Eichen, die im Zweiten Weltkrieg zerschossen wurden. Heute stehen dort drei junge Eichen.  
022 Glückauf L. v. G. 1835 Ind. . In der Gartenmauer des Forsthauses Erzgrube. Eingang zum Stollen den Ludwig von Gienanth 1835 auffahren ließ.  
023 Am Bild Orient. . In der Kurve der Straße von Drei Eichen zur Hohen Derst: ehemaliger Standort einer Bildstocksäule  
024 Am Bild Orient. . Im Sattel zwischen dem Stäffelsberg und dem Kohlbrunnberg, Hinweisstein auf die wenige Schritte westlich stehende Bildstocksäule.  
025 Bild 1756 Orient. . Die alte Bildstocksäule auf die Nr. 24 hinweist.  
026 An der Bildeiche Orient. . An der Straße von Birkenhördt nach Lindelbrunn. Alte Bildstocksäule.  
027 Signal Orient. . Auf der Hohen Derst, am Ende der Fahrstraße, Standort eines optischen Telegrafen in der napoleonischen Zeit.  
028 Ehem. Eisenerzgruben Ind. . Am Waldweg gegenüber der Straße von Böllenborn nach Bad Bergzabern. Am Taleingang zum Eißerstal.  
029 Ehem. Bleierzgrube Ind. . Im Portzbachtal am Südende des Seehofweihers. Standort einer ehemaligen Bleierzgrube.  
030 Ehem. Eisenerzgruben Ind. . An der Ostspitze des Petronells bei Bad Bergzabern.  
031 Neues Landlöchel Orient. . In der Felswand im Scheitelpunkt der Straße von Birkenhördt nach Lauterschwan. Landlöchel ist ein volkstümlicher Ausdruck für den Straßendurchbruch.  
032 Altes Landlöchel Orient. . In der Felswand im Scheitelpunkt der Straße von Birkenhördt nach Vorderweidenthal, sonst wie 31.  
033 Oberrot Waldw. . Am Weg zwischen dem Querenberg und dem Spitzenberg. Der Name kommt vom Roden.  
034 Silzer Linde Orient. Bezeichnung des Lindenbaums (Volksmund). Am Höhenweg im Abtswald zwischen Silz und Birkenhördt. Standort einer alten Linde.  
035 Am Holderbild Orient. . Am Waldweg zwischen Spitzenberg und Abtskopf. Standort eines Bildstocks an einem Holunderbaum.  
036 Klosterbrunnen Orient. . In einem Seitental der Straße von Salzwoog nach Langmühle. Das Gebiet mit der Quelle gehörte dem Kloster Hornbach.  
037 R. Kaleseyerhof 1855 Siedl. . Ehem. Waldbauernhof in einem Seitental des Stüdenbachtals bei Eppenbrunn. Nach dem Besitzer benannter Hof, der 1867 niedergelegt wurde.  
038 Vogelshütte Siedl. . Ehem. Waldbauernhof an der Waldstraße im Zieglertal bei Hinterweidenthal. Nach dem Besitzer namens Vogel benannter Hof, der 1855 niedergelegt wurde.  
039 Kunzelmannsgut Siedl. . Ehemaliges herrschaftliches Gut an der Waldstraße im Zieglertal bei Hinterweidenthal, erstmals 1613 erwähnt.  
040 Granitzenhütte Siedl. . Im Horbachtal zwischen Großer Boll und Großem Horberg. Spärliche Reste eines Gehöfts, von Peter Granitz gegründet, 1845 niedergelegt.  
041 Prinzenweg Pers. . An der Straße von Eschbach zur Madenburg. Die Straße wurde 1889 zu Ehren von Prinzregent Luitpold angelegt.  
042 Cramer-Pfad Pers. . Am Pfad vom Trifels zur Madenburg. Von Heinrich Cramer einem tüchtigen Forstmann erbaut. Der Pfad wurde zu seinen Ehren benannt.  
043 Cramer-Pfad Pers. Am Wanderpfad von der Madenburg zum Trifels. Von Heinrich Cramer einem tüchtigen Forstmann erbaut. Der Pfad wurde zu seinen Ehren benannt.  
044 Am Tisch – Alte Geraide-Gerichtsstätte Waldw., Forst/Jagd . Im Sattel zwischen Wetterberg und Schletterberg. Gerichtsplatz über Angelegenheiten des sogenannten „Geraidewaldes“. Die Entscheidungen des Gerichts waren zwingend ohne Berufungsmöglichkeit. Es gab insgesamt 19 Geraiden, Landstücke, die jeweils mehreren Gemeinden gehörten.  
045 R. Neu-Falkenburg Siedl. Unterhalb der Ruine Falkenburg in Wilgartswiesen. Unterhalb der 1689 zerstörten Burg ließ die Herrschaft Leiningen ein neues Schloss, Neu-Falkenburg, erbauen, das 1793 ebenfalls zerstört wurde. Der ursprüngliche Stein stand unweit der heutigen Stelle. Bis 2016/2017 stand der jetzige Stein auf der gegenüberliegenden Seite der Tiergartenstraße. Der alte Vorgängerstein (s. Bild bei "Verschollene Rittersteine") wurde entfernt und mit neuer Inschrift 828 Rathausplatz 2003 an der Grünanlage in der Ortsmitte aufgestellt.  
046 Tiergarten Orient. . Nordwestlich Wilgartswiesen im Tal zwischen der Ruine Falkenburg und dem Großen Breitenberg. Graf Hanns Heinrich von Leiningen ließ hier 1553 einen Tiergarten anlegen.  
047 Grimmeisenpfad Pers. . Nördlich Annweiler am Fuße des Großen Adelsberges, am Pfadeingang hinter der Jugendherberge des Pfälzer Turnerbundes (PTB). Zu Ehren von Albert Grimmeisen, Mitbegründer des Pfälzerwald-Vereins, der 1908 bei einer Klettertour am Wetterhorn zusammen mit seinem Freund Heinrich Holder tödlich verunglückte. Siehe auch Ritterstein Nr. 228.  
048 Wolfsgrub 105 Schr. Viehw. Nördlich Wilgartswiesen, im Sattel zwischen dem Großen Breitenberg und Göckelberg. Die Inschrift an einem Felsen weist auf die noch erkennbare am Weg oberhalb des Felsens gelegene Wolfsgrube hin, in der früher die Wölfe gefangen wurden.  
049 R. Wiligartaburg Orient. . 49 Am Waldrand nördlich der Straße von Rinnthal nach Wilgartswiesen; Hinweisstein auf die oberhalb auf einem Felsmassiv gelegene Burgruine, der Wilgartaburg bei Wilgartswiesen  
050 Wildsauhütte Siedl. . Am Wanderweg von Hinterweidenthal zum Hermersbergerhof, im Sattel zwischen der Großen Boll und dem Haseneck. Standort einer ehemaligen Blockhütte für Forstleute und Waldarbeiter.  
051 Am Zwiesel Orient. Zusammenfluss von Kaltenbach und Wellbach. Heute Wertholzlagerplatz der Stadt Annweiler.  
052 Eußertaler Klostergut Siedl. Im Weiler Hermersbergerhof, der von 1165 bis 1467 Eigentum des Klosters Eußerthal war.  
053 Geschützt Orient. Die Wacholderbäume existieren nicht mehr. Stein auf Privatgelände!  
054 Schäferei Viehw. . Östlich von Merzalben, im Sattel zwischen der Ruine Gräfenstein und dem Vorderen Winschertkopf. Hier standen die Schäferei der Burg Gräfenstein und die Hütte des Schlossschäfers.  
055 Spalt Orient. . Im Sattel zwischen dem Wartenberg und Schmalem Hals. Der Sattel zwischen den beiden Bergen bildet eine enge Schlucht, die im Volksmund „Spalt“ genannt wurde.  
056 Königswoog Waldw. . Im Wartenbachtal, unterhalb der Ruine Gräfenstein. Alter Woog für die Holztrift.  
057 Dreiherrenstein Orient. . An der alten Hochstraße vom Hermersbergerhof zum Weißenberg. Der gewachsene Fels diente als Grenzstein. Auf dem Felsen sind die Grenzzeichen eingemeißelt, MB = Markgrafschaft Baden, PZ = Pfalz-Zweibrücken, PZFW = Zweibrückische Frankenweide, KW = königlicher Wald wurde 1816 von den Bayern eingemeißelt.  
058 Zimmer-Platz bei Erbauung der Burg Scharfeneck, später Schloßgarten Orient. An der Wegspinne Zimmerplatz südöstlich der Burg Neuscharfeneck in unmittelbarer Nähe der Pfälzerwald-Vereins-Hütte Landauer Hütte. Im Sattel zwischen der Ruine Neuscharfeneck und dem Orensberg. Der Platz war Richtplatz für die Bauhölzer bei der Errichtung der Burg Neuscharfeneck.  
059 R. Wüstmühle Siedl., Ind. . Nördlich vom Hermersbergerhof im Kaltenbachtal. In einer Mauer im eingezäunten Gelände eines Pumpwerks, nicht zugänglich. Hier stand einmal eine Säge- und Mahlmühle.  
060 R. Jagdhäuschen 20 Schr. Siedl., Forst/Jagd . Am Nordwesthang des Weißenberges, westlich vom Holländerklotz. Hier stand ein Häuschen für die Jäger.  
061 Schanze 1794 100 Schr. Hist. . An der Straße zwischen Johanniskreuz und Leimen, kurz vor dem Abzweig der Waldstraße zum Hermersbergerhof. Hinweis auf eine preußische Schanze aus der Zeit der Revolutionskriege (1793–1797).  
062 Hauptschanze I Hist. . Am Nordwesthang des Steigerkopfs am Weg vom Forsthaus Heldenstein zum Schänzelturm, eine halbmondförmige preußische Schanze aus der Zeit der Revolutionskriege (1793–1797).  
063 Schanze II Hist. . Am Südwesthang des Steigerkopfs zwischen Forsthaus Heldenstein und dem Benderplatz, preußische Schanze aus der Zeit der Revolutionskriege (1793–1797).  
064 Schanze III Hist. . Am Südosthang des Steigerkopfs zwischen Schänzelturm und Benderplatz, preußische Schanze aus der Zeit der Revolutionskriege (1793–1797).  
064a Schanze III Hist. Hinweis auf Schanze III mit Pfeil.  
065 Schanze IV Hist. . Am Nordwesthang des Steigerkopfs, an der Straße vom Forsthaus Heldenstein ins Edenkobener Tal, preußische Schanze aus der Zeit der Revolutionskriege (1793–1797).  
066 Verhau vor Schanze I Hist. . Am Westhang des Steigerkopfes, unterhalb der Hauptschanze I. Befestigung mit einer kleinen Brustwehr vor zwei Gräben aus der Zeit der Revolutionskriege (1793–1797)  
067 Verhau unter Schanze IV Hist. . Am Nordwesthang des Steigerkopfes, unterhalb der Schanze IV. Befestigung mit einer Brustwehr vor 2 Gräben aus der Zeit der Revolutionskriege (1793–1797).  
068 Stelle, an welcher General von Pfau am 13. Juli 1794 fiel Hist. Auch "Pfaustein" genannt. Etwa 100 m westlich vom Schänzelturm. Der Pfaustein bezeichnet die Stelle, an der General von Pfau fiel und wahrscheinlich auch begraben ist.  
069 Kohlplatz – Rückzugsgefecht des Batl. von Schladen unter Major von Borck am 13. Juli 1794 Hist. . Im Sattel Kohlplatz zwischen Kesselberg und Querenberg. Hinweis auf die Rückzugsgefechte des Bataillons von Schladen nach den Kämpfen um das Schänzel.  
070 Prinzregent Luitpold 12. März 1911 90 Jahre alt Pers. . An der Straße von Johanniskreuz zum Hermersbergerhof, südlich vom Luitpoldturm auf dem Weißenberg. Errichtet zum 90. Geburtstag des Prinzregenten Luitpold von Bayern.  
071 Am Holländerklotz Waldw. . Nordöstlich vom Weißenberg an der Straße von Johanniskreuz zum Hermersbergerhof. Im 17. Jahrhundert standen dort hohe Tannen, die von Holländern für den Schiffbau gekauft wurden.  
072 Schwörstein Orient., Forst/Jagd . Nordwestlich der Fachklinik Eußerthal im Sattel zwischen Harzofenberg, Kneipenkopf und Hermeskopf. Grenz- und Lagerstein. Hier wurden Förster verpflichtet.  
073 Am Essig Viehw. . An der Einmündung der Hochstraße von Heldenstein nach Taubensuhl. Wahrscheinlich ein alter Weideplatz. Etzen ist ein altes Wort für äsen machen, weiden.  
074 Fresswasen Orient., Viehw. . An der Hochstraße von Heldenstein nach Taubensuhl. Rastplatz von Fuhrleuten, die hier ihre Tiere trinken und weiden ließen.  
075 Todtermann Hist. . Neben der Hochstraße von Heldenstein nach Taubensuhl. Hier fand man einst einen toten Kräutersammler.  
076 Feuerplatz Orient. . Bei der Hochstraße von Heldenstein nach Taubensuhl. Zwischen Kirschbaum und Kieseleckerbild. Hinweis auf einen Feuerplatz für Waldarbeiter in früherer Zeit.  
077 Kirschbaum Orient., Waldw., Viehw. . An der Hochstraße von Heldenstein nach Taubensuhl. Hier bestand früher ein Forstgarten mit einem Kirschbaum.  
078 Mosisbruch Siedl. . Südlich vom Eschkopf, zwischen Mosisberg und Saukopf; Standort eines Waldbauernhofes am Rande eines sumpfigen Hochmoors  
079 Kapitainshuette Hist. . An der Straße von Johanniskreuz nach Leimen westlich vom Mosisberg, am Westhang des Langerkopfs; Standort der Hütte eines preußischen Kapitäns aus der Zeit der Revolutionskriege (1793–1797)  
080 Preussenstein Hist. . An der Straße von Johanniskreuz nach Leimen, westlich vom Mosisberg, am Westhang des Langerkopfs; Standort eines preußischen Wachtpostens, der in eine Felsplatte mit ungelenken Buchstaben das Wort „PREUSEN“ eingemeißelt hat  
081 Schanze 1794 Hist. . Östlich der Bundesstraße 48 von Johanniskreuz ins Wellbachtal. Circa 500 m vor der Abzweigung der Straße nach Leimen (L 496). Hinweis auf eine Schanze aus der Zeit der Revolutionskriege (1793–1797).  
082 Suppenschüssel Orient. . Nördlich der Hochstraße von Heldenstein nach Taubensuhl, nordwestlich vom Kieseleck. Mächtige, erdverbundene Felsplatte mit schüsselförmiger Mulde in der sich Regenwasser sammelt. Eingemeißelt sind alte Grenzzeichen.  
083 Boll Orient. . Nördlich der Hochstraße von Heldenstein nach Taubensuhl, am Südhang des Berges Kurzes Eck. Grenzstein, erdverbundene Felsplatte mit schüsselförmiger Mulde in der sich Regenwasser sammelt. Boll ist die Bezeichnung für einen großen Schöpflöffel.  
084 Weisserstein Orient. . Südlich der Straße von Johanniskreuz nach Schmalenberg. Falsch geschrieben, eigentlich Weiserstein, Dreimark: Lauberwald, Hornbacher Klosterwald und Meiserwald.  
085 An den drei Steinen Orient. . Nördlich der Straße von Johanniskreuz durch das Wellbachtal nach Rinnthal, nahe der Einmündung der Straße von Iggelbach. In der Nähe beim Birkeneck stehen die drei Grenzsteine.  
086 Schuhmacherstiefel Orient., Hist. . Am Waldfahrweg im Sattel zwischen Kühlkopf, Bösenberg und Flachkopf. Große Felsplatte in die ein Stiefel eingemeißelt ist. Die Bedeutung des Stiefels ist umstritten. Neben dem Stiefel finden sich die Buchstaben LD. Ein Leiner Daniel war Schuhmacher und zog 1763 von Hornbach in das nahe Edenkoben oder Zeichen des Bundschuhs dem Symbol der aufständischen Bauern 1525 oder ein Zeichen der französischen Revolutionstruppen 1794.  
087 Venninger Turm Orient., Viehw. . Beim Lambrechter Naturfreundehauses am Ende des Kohlbachtals. Zimmerplatz für Zimmerleute, in dieser Gegend wurde das Holz zum Bau des Venninger Kirchturms geschlagen.  
088 Bei den Windlöchern Orient. . Im oberen Helmbachtal am Waldweg am Nordwesthang zwischen dem Geißkopf und dem Hofberg. Untere Ausgang einer Felskluft aus der im Sommer die schwerere Kaltluft ausströmt, am oberen Ausgang der Kluft tritt im Winter die wärmere Luft der Kluft als Nebel ans Tageslicht.  
089 Immensack Orient. . Auf einem niederen Ausläufer des Miedersbergs, oberhalb des Jugendzeltplatzes auf der Geiswiese. Der Ausläufer des Miedersbergs hat die Form eines Sackes mit dem man früher einen am Baum festgesetzten Waldbienenschwarm gefangen hat (Biene = Imme).  
090 Zum Kanzelfelsen mit den Inschriften der Teilung der Haingeraide 108 Schr. Orient., Waldw., Forst/Jagd . In der Mitte des östlichen Berghangs vom Kanzelkopf, westlich der Totenkopfstraße. Hinweis auf den 108 Schritte entfernten Kanzelfelsen mit den Inschriften der Teilung eines Gemeinschaftswaldes 1823 der Dörfer Maikammer, St. Martin, Diedesfeld und Kirrweiler.  
091 Zum Kanzelfelsen 120 Schr. Orient. . Am Nordwesthang des Kanzelkopfs Hinweis auf den 120 Schritte entfernten Kanzelfelsen sonst wie Nr. 90.  
092 Zum Röhringsbrunnen 70 Schr. Rechts Orient. . Am mittleren Nordwesthang des Kanzelkopfes. Hinweis auf den 70 Schritte entfernten Röhringsbrunnen.  
093 Hexlerhütte Siedl. . Im hinteren Erlenbachtal beim Hof Erlenbach bei Speyerbrunn. In der Mauer am Fahrweg. Ehemaliges Gehöft aus dem sich die kleine Ortschaft Erlenbach entwickelt hat. Der Name geht wahrscheinlich auf einen Jakob Hexemer zurück. Er wohnt wohl in der Hexlerhütte, am Hexlerwoog in der Nähe vom Hexlereck.  
094 Erzgruben Ind. . An der Straße im Erlenbachtal, am Südosthang des Speyerbrunner Ecks. In der Nähe befanden sich zwei ehemalige Eisenerzgruben, die Förderung wurde Ende des 18. Jahrhunderts eingestellt.  
095 Alte Schmelz Ind. . Nördlich der Straße von Elmstein nach Speyerbrunn, an der Einmündung des Legelbachtal. Hier stand unter Kurfürst Karl Theodor 1780 eine Eisenschmelze. Der Betrieb wurde 1829 eingestellt, die Gebäude 1855 abgerissen.  
096 Ins Legeltal Orient. . Inschrift auf demselben Stein wie Ritterstein Nr. 95. Wegweiser in das schöne Legelbachtal.  
097 R. Jagdhaus Siedl., Hist., Forst/Jagd . Am Wanderweg am Nordwesthang des Brogbergs, südöstlich der Straße von Iggelbach zum Eschkopf. Standort eines von Pfalzgraf Johann Casimir erbauten Jagdhauses. Größere Fundamentreste sind erhalten.  
098 Speckhenrich Orient. . An der Straße von Iggelbach zum Eschkopf. Name einer Waldabteilung. Der Name geht entweder auf einen gut genährten Förster Heinrich zurück oder weil dort früher Kiefern gewachsen sind mit fettem harzigen Holz.  
099 Kohlbrunnen Orient. . Neben der Straße am Eingang zum Kohlbachtal, südöstlich vom Forsthaus Helmbach. Quelle an einem kleinen Waldweiher. Der Name deutet auf den früheren dortigen Köhlereibetrieb.  
100 Cramer Orient., Pers. . Wenige Meter hinter dem Forsthaus Helmbach an einem Felsen. Zu Ehren des Regierungsdirektors und Leiters der Kammer der Forsten Heinrich Cramer.  
101 Burgalbsprung Orient. . Südwestlich Johanniskreuz, im oberen Schwarzbachtal. Stelle, wo die Burgalb in einem kleinen Waldweiher entspringt, sie mündet kurz unterhalb in den Schwarzbach.  
102 Moosalbsprung 40 Schr. Orient. . Südwestlich Johanniskreuz, im oberen Ende der Mooster Halde. Hier entspringt die Moosalb, sie mündet bei Waldfischbach in den Schwarzbach.  
103 Zum großen Kanzelfelsen 330 Schr. Orient. . An den nach einem Förster namens Mantel benannten Mantelweg, südwestlich vom . 1912 wurde vom Pfälzerwald-Verein ein Pfad angelegt, der aufwärts zum Kanzelfelsen führt. Dort befindet sich eine Halbhöhle, zehn Meter lang und vier Meter tief, einst Schutz für die Bevölkerung in Kriegszeiten.  
104 Treffnix Orient., Forst/Jagd . Nordöstlich von Iggelbach, zwischen Kurzem Eck, Mönchberg und Grünberg. Standort eines ehemaligen Schießstandes für Förster und Jäger, im Volksmund scherzhalber „Treffnix“ genannt.  
105 Gratsohl Orient. . 200 Meter nördlich von Johanniskreuz, an der Straße von Johanniskreuz nach Hochspeyer. Früher befand sich hier eine Suhle auf dem Berggrat.  
106 Hochgericht 1767 Orient. . An der Straße von Trippstadt nach Kaiserslautern an der Einmündung der Straße zum Hof Langensohl. An dieser Stelle befand sich das Hochgericht der Herrschaft Wilenstein, in der Nähe stand der Galgen.  
107 Wolfsgrube Viehw. . Nordöstlich von Elmstein, an der Straße zwischen den Ortschaften Harzofen und Schwabenbach. Hier befand sich eine ehemalige Wolfsgrube, die noch erkennbar ist.  
108 Haidhaldbrunnen 220 Schr. Orient. . Östlich vom Stüterhof, zwischen Leiterberg und Hohlog. Hinweis auf den 220 Schritte tiefer gelegenen Brunnen, der früher als Viehtränke diente.  
109 Welterstal Orient. . Östlich vom Ort Mückenwiese, an der Straße von Elmstein nach Speyerbrunn, am Eingang des Welterstales. Inschrift am Felsen westlich am Taleingang.  
110 Welterstal Orient. . Wie Ritterstein Nr. 109. Inschrift am Felsen östlich am Taleingang.  
111 Johanniskreuz Orient., Hist., Forst/Jagd . Etwa 100 m nördlich von der Gaststätte, direkt an der B 48. Heute sind dort drei Kreuze unterhalb des Rittersteins. Das uralte Kreuz wurde 1769 durch ein neues ersetzt, das später vom Sockel gefallen ist. 1863 kam das dritte hinzu, dieses Mal aus Gusseisen. Wahrscheinlich ein Grenzkreuz. Auf dem Stein sind die Wappen der Hohenecker und der Wilensteiner zu sehen.  
112 R. Forsthaus Mückenwies Siedl. . An der Straße von Elmstein nach Speyerbrunn, an der Einmündung des Enkenbachtals in das Elmsteiner Tal. Hier stand das Forsthaus Mückenwies, 1883 aufgelassen. Keine Reste mehr.  
113 R. Breitenstein 500 Schr. Orient. . An der Straße von Elmstein nach Erfenstein. Hinweis auf die Burg Breitenstein bei Helmbach.  
114 R. F. Amsohl Siedl., Forst/Jagd Hier befindet sich die Ruine des Forsthauses Amsohl, aufgelassen 1874, direkt an der Bundesstraße 48.  
115 Glashütte 1767 Siedl., Ind. . Südlich von Mölschbach im Eulental. Hinweis auf den Standort einer ehemaligen Glashütte. Um 1600 errichtet 1767 aufgelassen.  
116 R. F. Wittgenberg Siedl., Forst/Jagd . 2 km nördlich von Trippstadt, zwischen dem Quellbachhübel und dem Wittgenberg. Das 1832 erbaute Forsthaus wurde 1873 aufgelassen.  
117 Daemmchen Orient. . Nordwestlich der alten Hochstraße, unterhalb der großen Wegspinne im Sattel zwischen dem Leiterberg und dem Hohen Oselkopf. Vermutlich war die alte Hochstraße auch eine Römerstraße. Die Erdaufschüttung war Grund zur Annahme, dass es sich um einen Damm handelt.  
118 Dicke Eiche 600 Schr. Orient. . Nordöstlich am Waldweg von Schwarzsohl nach Schwabenbach. Hinweis auf eine Jahrhunderte alte Eiche. Ungefähr 5 m Stammumfang, Naturdenkmal.  
119 Eiche Orient. . Etwa 300 m nordöstlich vom Ritterstein Nr. 118 am Waldweg, der um das Bremeneck führt. Von hier führt ein Trampelpfad zur Dicken Eiche.  
120 R. Jagdhaus Breitscheid Siedl., Forst/Jagd . Etwa 2 km südwestlich von Schwarzsohl, auf der Höhe zwischen Legelberg und Heidelbeereneck. Erbaut von Pfalzgraf Johann Casimir (1543 – 1592), später Forsthaus bis 1831. Heute steht dort das Nibelungenhaus, 1929 von einer Wandervogelgruppe erbaut.  
121 Frh. v. Haacke Holsriese Waldw. . Neben den östlichen Ende der Mauer an der Kirche von Speyerbrunn. Hier befand sich eine Holzriese aus der Zeit der Holztrift, unter dem Freiherrn Ludwig Anton von Hacke angelegt. Über die Holzriese wurde das Holz an den flößbaren Speyerbach gebracht.  .
122 Weg erbaut Frh. v. Hacke 1737 Waldw. . Am Südwesthang des südlichen Ausläufers des Riesenbergs. Die Inschrift ist am sogenannten Pestfelsen am Waldfahrweg vom Stüterhof nach Speyerbrunn. Der Weg wurde von Ludwig Anton von Hacke 1737 erbaut.  
123 Augustenköpfchen Orient., Pers. . Südlich von Mölschbach im Eulental. Die heute noch erkennbare Waldanlage wurde vom Freiherrn Karl Theodor von Hacke erbaut. Er benannte sie nach seiner Schwester Auguste Elisabetha.  
124 R. Amoenenhof Siedl. . Im oberen Moosalbtal, östlich vom Gutenbrunnerhof. Die kleine Hofanlage wurde vom Freiherrn Karl Theodor von Hacke erbaut, er benannte sie nach seiner Mutter Amöna Maria Karolina. Die Standortangaben in den Quellen stimmen nicht genau überein.  
125 Eisenschmelze Ind. . Im unteren Karlstal, an der Eckmauer an der Einmündung der Straße von Stelzenberg ins Karlstal. Ehemalige Eisenschmelze westlich vom Trippstadter Unterhammer.  
126 Altes Forsthaus 15 Schr. Siedl. . An der Straße von Hochspeyer nach Johanniskreuz, zwischen Schwanenberg, Großem Scheidtaler Eck und Schweidwald. Forsthaus der Freiherrn von Hacke, 1852 abgerissen.  
127 Erlenbrunnen 140 Schr. Orient. . Am Waldweg vom Stüterhof nach Schwarzsohl, zwischen Hohem Oselkopf, Krottenbuckel und Erlenbrunneck. Hinweis auf die weiter unten liegende Quelle, die als Viehtränke diente.  
128 Krottenbuckel Orient. . Am Waldweg vom Stüterhof nach Schwarzsohl, etwa 250 m nördlich vom Erlenbrunnen, zwischen Erlenbrunneck und Krottenbuckel. Am Fuße des Berges sollen kleine Suhlen gewesen sein, sogenannte Krottenpfühle.  
129 Am Herrentisch Orient. . Westlich von Neidenfels, zwischen Kleinem Pflasterberg und Zigeunerkopf. Förster und Jäger sollen hier an einem steinernen Tisch gerastet haben, weshalb Forstarbeiter ihn Herrentisch nannten.  
130 Ins Legeltal Orient. . Südwestlich Schwarzsohl zwischen Heidelbeereneck und Rumpelseck. Wegweiser ins Legelbachtal am oberen Taleingang.  
131 Schoenlaub-Linden Orient. . Südwestlich Schwarzsohl zwischen Heidelbeereneck und Rumpelseck. Förster Schönlaub vom nahen Forsthaus Schwarzsohl soll dort sieben Linden gepflanzt haben.  
132 Steinernes Kreuz 1910 Orient. . An der alten Hochstraße südwestlich von Schwarzsohl. Keine besondere Bedeutung. Vom Pfälzerwald-Verein 1910 in seiner jetzigen Form errichtet.  
133 Mooswieserhof 1767 Siedl. . Südlich der Straße vom Aschbacherhof nach Mölschbach in der Nähe einer Wanderhütte. 1767 gegründet, zeitweise als Forsthaus genützt, wurde er 1833 abgerissen.  
134 Balkenbrunnen 160 Schr. Orient. . In einer Felsplatte wenige Meter nördlich der Einmündung der Straße von Mölschbach in die B 48. In der Nähe des Brunnens sollen vorderpfälzische Winzer Hölzer zu Weinbergbalken zugerichtet haben.  
135 Leimersohl Orient. . An der Hochstraße vom Stüterhof nach Schwarzsohl, zwischen Legeleck und Wolfeneck. Vermutlich eine alte Lehmgrube in der sich später Wasser gesammelt hatte.  
136 Prinzregent Luitpold Linde 12. März 1911 Pers. . An der Straße von Weidenthal nach Schwarzsohl, zwischen Meisenrain und Salzlecker Berg. Der Ritterstein wurde errichtet zur Feier des 90. Geburtstags des Prinzregenten Luitpold von Bayern.  
137 Kath. dann Luth. Kirche 12.–18. Jh. Siedl., Hist. . An der Zufahrt zum alten Aschbacherhof, die Inschrift befindet sich auf der Südseite der Kirchturmruine. Kirche St. Blasius erstmals 1215 erwähnt, war Kirche für die Dörfer Trippstadt, Stelzenberg, Mölschbach und den Stüterhof. Sie war in der Reformationszeit die erste lutherische Kirche der Pfalz.  
138 Seewog Orient. . An der Straße von Waldleiningen nach Johanniskreuz, am Fuße des nördlichen Schlossberghangs. Hinweis auf den schönen Seewoog an der Leinbachquelle. Woog westlich von Waldleiningen.  
139 Otterbergersohl Orient. . Am Waldweg von Mölschbach zur B 48, zwischen Brotpfadkopf und Hellerwald. Ehemalige Viehtränke, der umliegende Wald gehörte dem Kloster Otterberg.  
140 Stall Orient., Siedl., Waldw. . An der Kreuzung der Straßen Kaiserslautern – Waldleiningen und Hochspeyer – Johanniskreuz. Hier oben stand ein Haus mit einem Stall. Man brachte das Holz aus dem Kaiserslauterer Wald über den Pass ins Leinbachtal zur Trift. Um die Tiere zu schonen wurden hier die Pferde gewechselt. Der Stall war für die Vorspannpferde erbaut.  
141 Schwarzer Stock Orient. . Etwa 500 m nördlich der Straße von Waldleiningen nach Schwarzsohl, an einem Waldweg am Nordosthang vom Wolfeneck. Der Name ist schwer deutbar, vielleicht befand sich hier ein hohler Baumstumpf, der einmal ausgebrannt war.  
142 Heidenbrunnen 100 Schr. Orient. . Unterhalb des Waldwegs von Schwarzsohl nach Esthal, zwischen Erdbeerenkopf und Heidenkopf. Hinweis auf den weiter unten entspringenden Heidenbrunnen, dabei noch in alter Steintrog der ehemaligen Viehtränke.  
143 Eselsohl Orient. . Auf dem Höhenrücken des Eselsohler Berges, nordwestlich der Hochstraße von Weidenthal nach Schwarzsohl. Hinweis auf die dabei liegende Suhle, in der sich wohl die als Lasttiere dienenden Esel gesuhlt haben.  
144 Schanze 1793/94 360 Schr. Hist. . Nördlich der Straßenkreuzung am Stall, am Westhang des Harten Kopf am Waldweg zum Dammbrunnen. Hinweis auf eine preußische Schanze aus der Zeit der Revolutionskriege (1793–1797).  
145 Horterkopf Schanze 1793–94 Hist. . Nordwestlich der Straße von Hochspeyer nach Johanniskreuz auf dem Harten Kopf, preußische Schanze aus der Zeit der Revolutionskriege (1793–1797), teilweise noch erkennbar. Schanze aus dem Ersten Koalitionskrieg auf dem Horterkopf.  
146 Dammbrunnen Orient. . Nordwestlich vom Horterkopf, auf der Hochfläche des Dammbergs. Hier befand sich früher eine Viehtränke mit einer künstlich angelegten Suhle und eine Unterstellmöglichkeit.  
147 Wolfskaut Viehw. . Im Sattel zwischen Mittlerem und Großem Krebser. Standort einer ehemaligen Wolfsgrube. Siehe auch Rittersteine 48 und 107.  
148 Protztalbrunnen Orient. . In einem südlichen Seitentälchen des Leinbachtals zwischen Schüsseleck und Protztaleck. Inschrift in der Felswand über der Quelle.  
149 Pechhütte Siedl. . Im Ungertal, einem südlichen Seitental vom Leinbachtal, zwischen Schüsseleck, Wassersteinberg und Großem Berg. Hier stand einst eine Pechhütte mit einem Harzofen. Das Harz der Kiefern wurde an Ort und Stelle zu Pech verarbeitet.  
150 Hohlog Orient. . Auf der Höhe Hohe Loog südlich vom Leinbachtal, beim Wassersteinberg. Mit Loog bezeichnete man früher eine Grenze. Hinweisstein auf eine dort über die Höhe verlaufende Grenze.  
151 Wasserstein Orient. . Am Waldweg von Schwarzsohl ins Leinbachtal, zwischen Eselsohler Berg, Hohe Loog und Wassersteinberg. Mächtige noch erdverbundene Felsplatte mit schüsselförmigen Vertiefungen, in denen sich das Regenwasser sammelt.  
152 Jungfernstein Orient. . In einem Wegedreieck an der Grenze des Kaiserslauterer Stadtwalds, zwischen Kleinem Humberg und Kleinem Krebser. Bei dem etwa alle 10 Jahre stattfindenden Waldumgang werden hier die Mädchen gepritscht, das heißt es wird ihnen mit einer Fasnachtspritsche leicht über den verlängerten Rücken gefahren. Bei den Knaben an den anderen Grenzsteinen fallen die Schläge etwas härter aus.  
153 Hungerbrunnen Orient. . Im Hungerbrunnental an der Straße von Kaiserslautern nach Waldleiningen. Hinweis auf die nur periodisch schüttende Quelle der Lauter.  
154 Griesenfels Orient. . Im Leinbachtal, nördlich der Straße von Waldleiningen nach Weidenthal, zwischen Schloßberg, Eisenkeil, Hoher Loog und Hohem Kopf. Überhängender Felsen. Der Ursprung des Namens ist unbekannt.  
155 Wasserstein Orient. . An der Hochstraße auf dem Schlossberg, südwestlich von Frankenstein. Erdverbundene horizontale Platte mit einer schüsselförmigen Vertiefung. Siehe auch Rittersteine Nr. 13,82,83 und 151.  
156 Biedenbacherwoog Waldw. . Im Leinbachtal zwischen Schloßberg und Eisenkeil. Eine der Triftklausen zu Holzflößerei im Leinbachtal. Die Inschrift ist am Wehr Woog im Verlauf des Leinbachs, südwestlich von Frankenstein.  
157 Axershäuschen 1824–1951 Siedl. . Am Wanderweg im Hungerbrunnental gegenüber dem großen Tor der Einzäunung des Wasserschutzgebietes, zwischen Spitzrain und Großem Steinberg. Ehemaliger Standort eines Wohnhauses, das Christian Axer 1811 erbaute und 1824 erweiterte, 1951 abgerissen.  
158 Meisenkopfersohl Orient. . Nördlich der alten Hochstraße im Frankensteiner Wald, zwischen Sindelsberg, Franzosenkopf und Langem Eck. Ehemalige Suhle.  
159 Drei Linden Orient. . An der alten Hochstraße im Frankensteiner Wald, im Sattel zwischen Hohem Kopf und Schlossberg. Standort von drei Linden.  
160 Hochstraße Orient. . Rücken an Rücken mit dem Ritterstein Nr. 159. Alter Verkehrsweg auf dem schon die Ureinwohner, später Kelten, Römer und Germanen zogen.  
161 R. F. Stiftswald Orient., Siedl., Forst/Jagd . Westlich an der Straße im Hungerbrunnental südöstlich von Kaiserslautern. Das Forsthaus, 1813 erbaut und 1848 abgerissen, ist die Geburtsstätte des Reg. Dir. Karl Albrecht von Ritter, dem Namensgeber der Rittersteine und Hauptvorsitzenden des Pfälzerwald-Vereins.  
162 Beilstein 300 Schr. Orient. . An der Wegspinne zwischen Rummelberg und Totenköpfchen, 200 m südlich der Straße von Hochspeyer nach Kaiserslautern. Hinweis auf die westlich auf dem Beilsteiner Kopf gelegene Burgruine Burg Beilstein östlich von Kaiserslautern.  
163 Franzosenwoog Orient., Viehw. . Südlich der Straße und Eisenbahnlinie von Frankenstein nach Hochspeyer, am Bahnübergang vor dem Tunnel. Ehemalige Triftklause für die Holzflößerei auf dem Hochspeyerbach. Inschrift auf dem Wehr.  
164 Rattenfels Orient. . Auf dem südöstlichen Ausläufer des Schlossberges bei Diemerstein, zwischen Glastal und Diemersteiner Tal. Felsen mit Auswitterungen, die wie Rattenhöhlen aussehen.  
165 Hungerbrunnen Orient. . Im Diemersteiner Tal, zwischen Schlossberg und vorderem Langenberg. Quelle, die nur nach starken Regenfällen schüttet.  
166 Hundsbrunnen Orient. . Nordwestlich von Hochspeyer im Hundsbrunner Tal, zwischen Mitteleck, Hundsbrunnerkopf und Mehlweiler Kopf. Wahrscheinlich benannt nach einem Hundo, wie man einen Hundertschaftsführer in merowingisch-karolingischer Zeit nannte.  
167 Weidsohl Orient., Viehw. . Nördlich der Straße von Hochspeyer nach Kaiserslautern, auf der Hochfläche im Sattel zwischen Queitersberg und Mitteleck. Die Suhle war Treffpunkt der Hirten aus der Gegend und diente auch als Viehtränke.  
168 An der dicken Eiche Orient., Hist. . Nordwestlich von Hochspeyer an der alten Hochstraße am Nordwesthang des Harzkopfes. Hier stand eine mächtige uralte Eiche, 1921 vom Sturm geworfen, wurde 1925 eine neue Eiche gepflanzt.  
169 Müllerstisch Orient., Hist. . Am Höhenweg von Kleinen Kieneck über den Großen Hetzelkopf zum Steinkopf. Sitzgruppe mit Bänken und steinerner Tischplatte am sogenannten Brotpfad von Enkenbach nach Diemerstein.  
170 Schanze 1 1793/94 Hist. . Westlich des Weges im Langenthal, zwischen dem Großen Kieneck und dem Krummen Eck. Preußische Schanze aus der Zeit der Revolutionskriege (1793–1797) Ersten Koalitionskrieg. Östlich von Fischbach.  
171 Schanze 2 1793/94 Hist. . Auf dem südlichen Berggipfel des Großen Kienecks. Preußische Schanze aus der Zeit der Revolutionskriege (1793–1797).  
172 Schanze 3 1793/94 Hist. . Am westlichen Berghang vom Großen Kieneck zu den Buchelköpfen. Preußische Schanze aus der Zeit der Revolutionskriege (1793–1797).  
173 Schanze 4 1793/94 Hist. . Auf dem Kleinen Kieneck. Preußische Schanze aus der Zeit der Revolutionskriege (1793–1797).  
174 Schanze 5 1793/94 Hist. . Auf dem Großen Hetzelkopf, westlich vom Höhenweg von Kleinen Kieneck über den Großen Hetzelkopf zum Steinkopf. Preußische Schanze aus der Zeit der Revolutionskriege (1793–1797), auch Blücherschanze genannt.  
175 Schanze 6 1793/94 Hist. . Auf dem südwestlichen Bergvorsprung des Kleinen Hetzelkopfs, oberhalb dem Altenhof. Preußische Schanze aus der Zeit der Revolutionskriege (1793–1797).  
176 Schorlenberger Sohl Orient. . Etwa 1km südwestlich vom Forsthaus Schorlenberg, auf der Hochfläche zwischen Nußknick und Kleinem Kieneck, Suhle Suhle auf der Hochfläche des Schorlenberges.  
177 Schmugglersdell Orient. . Am mittleren Osthang des Großen Kienecks, am Weg vom Langenthal zum Schorlenberg. Bezeichnung des Schmugglergebiets in der Nähe des Schlagbaums, Ritterstein 180.  
178 Buchelbrunnen Orient. . Etwa 400 m östlich vom Forsthaus Schorlenberg, am Südhang vom Schlagbaumkopf, in einer Talmulde, die zum Langenthal führt. Hinweis auf eine Felsenquelle.  
179 F. Schorlenberg Siedl., Forst/Jagd . An der alten Hochstraße auf dem Schorlenberg, zwischen Nußknick und Schlagbaumkopf. Inschrift im Türsturz des Forsthauses Schorlenberg an der Autobahn A6.  
180 Schlagbaum Orient. . An der alten Hochstraße auf dem Schorlenberg, zwischen Salzleckerberg und Schlagbaumkopf. Ehemalige Wegezollstelle an der Hochstraße von Worms nach Kaiserslautern.  
181 Wasserscheide Rhein-Mosel Orient. . Nördlich der Straße von Fischbach nach Eppenbrunn, zwischen Eselskopf, Christkind-Felsen und Hollergrube. Hinweis auf eine Stelle der Wasserscheide, die von Norden nach Süden durch den Pfälzerwald läuft.  
182 St. Pirmansborn Orient., Hist. . Etwa 50 m westlich der Straße von Spirkelbach nach Lug, zwischen Höllenberg und Auf der Kipp. Der hlg. Pirminius soll hier 3000 Heiden getauft haben.  
183 Dagobert-Hecke Orient., Hist., Waldw., Forst/Jagd . Östlich der Straße von Frankweiler nach Siebeldingen an einem Seitenweg. Standort eines ungewöhnlich großen Weißdornbusches. Im Jahre 1823 durch ein Gewitter zerstört. Unter ihm soll sich der Merowinger König Dagobert vor seinen Feinden versteckt haben. Die treuen Bauern haben ihm geholfen. Aus Dankbarkeit schenkte er ihnen die Geraidewaldungen.  
184 Grimmeisenpfad Pers. . Am Südwesthang des Kehrenkopfes, am Wanderpfad von Annweiler nach Taubensuhl. Siehe Ritterstein Nr. 47.  
185 Dr.-Sprater-Pfad Erbaut 1953 Pers. . Am Beginn des vom Fahrweg aus über den Südwesthang des Kesselberges auf den Gipfel führt. Erinnerung an den Historiker Friedrich Sprater, unterhalb des Gipfels des Kesselbergs.  
186 R. Geiskopferhof Siedl. . Auf dem Geißkopf zwischen Erdbirnkopf und Hofberg. Kaum noch sichtbare Ruinen von fünf Wohnhäusern. 1852 untergegangene Waldbauernsiedlung südlich von Iggelbach  
187 R. Geiswieserhof Siedl. . Nordwestlich am Fuß des Geiskopfs. Hinweis auf den ehemaligen Standort des Geiswieserhofs.  
188 Siebenbrunnen Orient. . Im Langental südöstlich vom Forsthaus Schorlenberg. Aus sieben Röhren stark schüttende Quelle. 1927 neu gefasst, Naturdenkmal.  
189 Emil-Ohler-Pfad Pers. . Pfad am Südwesthang der Platte, zwischen Sternberg und Platte. Gründungsmitglied des PWV, welches sich besonders um die Errichtung des Hellerplatzhauses und des Pfades verdient gemacht hat.  
190 Karl Wertz Neujahr 1960/1961 Pers. . Hinter dem Hellerplatzhaus. Zum Gedenken an den ehrenamtlichen Helfer, Hüttenwart Karl Wertz, der in der Neujahrsnacht 1960/61 von Lutz Cetto, einem Mitglied der Kimmel-Bande erschossen wurde.  
191 Ehem. Silbergrube Ind. . Nördlich Bobenthal, am Weg vom Mattental zur Wieslauter. Eingang zum Stollen eines Silberbergwerks.  
192 Ruine Roesselsbrunner Hof Siedl. . Südwestlich Ludwigswinkel, zwischen Guckenbühl und Rösselsberg. Hinweis auf den ehemaligen Rösselsbrunnerhof.  
193 Drei Männer Weg Orient. . Südwestlich Niederschlettenbach, zwischen Großem Humberg und Teilberg. Weg von drei Arbeitslosen erbaut.  
194 Am alten Bild Orient. . Südlich Dörrenbach, zwischen Springenberg und Stäffelsberg. Hier stand früher eine Bildstocksäule.  
195 Ehemals Erlenkopfer-Hof Siedl. . Südlich Eppenbrunn am Nordwesthang des Erlenkopfes. Untergegangene Siedlung am Erlenkopf südlich von Eppenbrunn.  
196 Ehem. Eisenerzgrube Ind. . 100 m nördlich hinter dem Forsthaus Erzgrube. Hinweis auf das ehemalige Eisenerzbergwerk.  
197 Hier stand das Reissler-Forsthaus Siedl., Forst/Jagd . Nördlich Ludwigswinkel, am Parkplatz am Schöntalweiher. Im Zweiten Weltkrieg zerstört und später abgetragen.  
198 Saarbach-Ursprung Orient. . Westlich der Straße nach Eppenbrunn, zwischen Großem Biesenberg und Hesselspfuhl. Quelle des Saarbachs östlich von Eppenbrunn.  
199 Birkenhördter Linde Orient. . Südwestlich Birkenhördt, zwischen Hohem Kopf und Hoher Tanne. Standort einer alten Linde.  
200 Ruine Gruenbacher-Hof Siedl. . Im Saarbachtal, am Waldweg, zwischen Welchkornweg und Brechkaut, ursprünglich eine Pottaschhütte, später Hofgut, 1854 abgerissen.  
201 Ruine Faunerhof Siedl. . Nordöstlich Ludwigswinkel, zwischen Fauner-Hang und Großebet. Ehemaliger Außenhof des Klosters Stürzelbronn aus dem 12. Jahrhundert, 1869 abgerissen.  
202 Hier stand der Wolfsaegerhof Siedl. . Nordwestlich Fischbach bei Dahn, zwischen Lemberger Kessel und Mückenberg. Der Hof auf dem Gelände eines heutigen Zeltplatzes bei Fischbach aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts bestand bis ins 20. Jahrhundert.  
203 Am Mücken-Plätzel Orient. . Südwestlich Dahn, zwischen Kaletschkopf, Kleinem Mückenkopf und Ederberg. Orientierungspunkt für Wanderer.  
204 Am Seicheneck Orient. . Westlich Gleishorbach. Orientierungspunkt für Wanderer. Der Name bedeutet „Feuchtes Eck“.  
205 Moosbach Quelle Orient. . Südwestlich Dahn, zwischen Kaletschkopf und Großem Mückenkopf. Orientierungspunkt für Wanderer, Quelle des Moosbachs  
206 Katzeneiche Orient. . Nordwestlich Blankenborn, zwischen Abtskopf und Katzeneck. Der Name der Eiche bei Blankenborn weist auf Wildkatzen hin.  
207 Langentaler Hals Orient. . Südwestlich Dahn, zwischen Kaletschkopf und Kleinem Mückenkopf. Orientierungspunkt für Wanderer.  
208 Insel Suhl Orient. . Südwestlich Dahn, zwischen Kaletschkopf und Insel. Hinweis auf die dortige Suhle.  
209 Rodalb-Ursprung Orient. . Quelle der Rodalb bei Erlenbrunn (Pirmasens). Südwestlich vom Rodalberhof, am Hang im hinteren Talabschnitt.  
210 Ruine Storrwoogerhof – Forsthaus Siedl., Waldw., Forst/Jagd . Südwestlich Salzwoog, im mittleren Storrbachtal, zwischen Aspen-Dell und Storreck. Ehemaliger Standort von Pottaschhütten (18. Jahrhundert), später Waldbauernhof, bis 1892 Forsthaus, danach abgerissen.  
211 Wolfsdeller Hals Orient. . Nordwestlich Dahn, zwischen Lehmberg und Mehrsberg. Orientierungspunkt für Wanderer an einer Siebenwegespinne.  
212 Am Sack Orient. . Westlich Dahn, zwischen Bichtenberg bei Dahn und Geißkopf. Orientierungspunkt für Wanderer. Sack bedeutet: Sackartige Talmulde.  
213 Drei Buchen Orient. . Nordwestlich Dahn, zwischen Bichtenberg und Lehmberg. Orientierungspunkt für Wanderer an einer Sechswegespinne.  
214 Queich-Ursprung Orient. . Südlich Hauenstein, zwischen Hohem Kopf und Mittel-Schachen. Quelle der Queich südlich von Hauenstein.  
215 Große Hasselskehl – Drei Buchen Orient. . Nordwestlich Dahn, zwischen Eselsbühl, Lehmberg und Großem Hellenberg. Orientierungspunkt für Wanderer.  
216 Dunkelskehl Orient. . Nordwestlich Dahn, zwischen Eselsbühl, Lehmberg und Großem Hellenberg. Orientierungspunkt für Wanderer.  
217 Hier stand der Schwanhof Siedl., Forst/Jagd . Zwischen Hauenstein und Lug, am Parkplatz gegenüber dem Sportplatz. Ehemaliger Hof des Klosters Klingenmünster, 1908 abgerissen.  
218 Ruine Karolingisches Gehöft, 750–850, jetzt im Weiher Siedl. . Im Stephanstal an der westlichen Böschung des Paddelweihers. Reste einer karolingischen Siedlung, die im Weiher versunken sind.  
219 Burghalder Fels Orient., Siedl., Hist. . Auf einem Felsenriff südlich Hauenstein am Nordausläufer des Berges Benz. Ehemalige Abschnittsbefestigung auf dem Burghalder Fels bei Hauenstein.  
220 Backelstein – Fruehmittelalterliche Holzburg Orient., Siedl., Hist. . Südlich Hauenstein, auf einem Felsenriff am Westhang des Weimersberges. Geringe Reste einer frühmittelalterlichen Holzburg.  
221 Am Windhof Orient. . Am Parkplatz an der Trifelsstraße, zwischen Ruine Scharfenberg und Wetterberg. Wüstung eines Hofes.  
222 Ahlmühle Orient. . Zwischen der Ruine Scharfenberg und Föhrlenberg bei einem Parkplatz an der Trifelsstraße. Orientierungspunkt für Wanderer.  
223 Starkenbrunnen Orient. . Nördlich von Pirmasens-Ruhbank zwischen Großem Arius und Sengelsberg. Mit Buntsandsteinen gefasste Quelle mit starker Schüttung.  
224 Alte Straße – Falkenburger Steige Orient. . Westlich von Wilgartswiesen am Waldrand zwischen Ruine Falkenburg und Am Esel. Beginn der Steigung einer Altstraße über den Hermersbergerhof zur alten Hochstraße nach Johanniskreuz.  
225 Spurrillen – Damm Orient. . Nordwestlich von Wilgartswiesen zwischen Kleinem Breitenberg und Großem Distel. Spurrille einer Altstraße im Felsboden.  
226 Alte Straße – Keltenzeit – Mittelalter – Spurrillen – Damm Orient. . Nordwestlich von Wilgartswiesen zwischen Kleinem Breitenberg und Großem Distel. Hinweis auf eine Altstraße mit Spurrillen und Damm.  
227 Alte Straße – Keltenzeit – Mittelalter Orient. . Nordwestlich von Wilgartswiesen zwischen Staufelkopf, Am Steinweg und Steckeneck. Hinweis auf die Altstraße Hauenstein – Johanniskreuz.  
228 Holderquelle Orient., Pers. . Nördlich von Annweiler zwischen Kehrenkopf und Großem Adelberg. Benannt zu Ehren von Heinrich Holder, der zusammen mit Grimmeisen am Wetterhorn abstürzte. Siehe auch Ritterstein Nr. 47.  
229 Stahlbuehl – Ehem. Speyergau-Thingstaette Orient. . An der Südseite der Straße von Frankweiler nach Nußdorf. Versammlungsort und Gerichtsplatz des Speyergaues.  
230 Wieslauter-Ursprung Orient. . Nördlich von Hinterweidenthal, im hinteren Zieglertal, hinter dem Wieslauterhof. Quelle der Wieslauter bei Hinterweidenthal.  
231 An der Karlsmühle Ind. . An der Straße von Leimen nach Merzalben. Standort der ehemaligen Karlsmühle. 1869 abgerissen.  
232 Gambsklause Waldw., Pers. . Südöstlich von Leimen, alternativ Gambswoog genannt, ehemalige Klause zur Holztrift in der Nähe der Quelle des Floßbachs oder Wartenbachs (Zufluss der Wieslauter), benannt nach dem Forstrat Gambs.  
233 Fritz Claus Weg Pers. . Südlich von Leimen, im oberen Schamborner Tal. Zur Erinnerung an den Schriftsteller Fritz Claus (bürgerlich Johann Martin Jäger), südlich von Leimen.  
234 Drei Buchen Orient. . Orientierungspunkt für Wanderer, Hinweis zum Waldhaus des Pfälzerwald-Vereins.  
235 Huettenbrunnen Orient. . Im Edenkobener Tal, an der Schänzelstraße. Quelle, als Hinweis auf das Haus des Pfälzerwald-Vereins.  
236 Haingeraide – Loogfelsen Orient. . Westlich von Edenkoben an der Straße zur Kropsburg. Grenzstein, auch Loogfelsen genannt mit gut erhaltenen Grenzzeichen.  
237 Innungsstein Orient. . Im Edenkobener Tal, an der Schänzelstraße, am Nordhang des Querenberges. Recht großer Stein mit Initialen und Zeichen der Zunftmeister und Amtsträger aus Edenkoben von 1770–1773.  
238 Lolosruhe – Fünf Steine Orient. . An der Schänzelstraße, im Sattel zwischen Morschenberg und Steigerkopf. Felsplatte, umgeben von fünf in die Platte eingelassenen Steinen. In der Mitte ein aufgestellter Stein mit Grenzzeichen. Lolos Ruhebank stand einige Meter weiter nördlich.  
239 Huettenhohl – Ruine Alte Huette Orient. . Nordwestlich von St. Martin an der Totenkopfstraße, zwischen Kalmit und Totenkopf. Altstraßenknotenpunkt, Standort einer Schutzhütte für Fuhrleute. Stein an der Passhöhe Hüttenhohl.  
240 Höhle – Bürgermeisterstein – Spätmittelalter – Hausmarken Orient. . Am Südosthang des Zwergberges, unterhalb des Weges zum Hohe-Loog-Haus des Pfälzerwald-Vereins, Bezeichnung einer kleinen Höhle bei Hambach, in der im 17. Jahrhundert Hausmarken eingehauen worden sind.  
241 Bender-Platz – Friedrich Bender Pers. . Westlich von Edenkoben, zwischen Steigerkopf und Kesselberg. Grabstein von Friedrich Bender, Mitbegründer des Pfälzerwald-Vereins.  
242 Ruine Badisch Jagdhaus Forst/Jagd . Unterhalb der Straße von Johanniskreuz nach Leimen, zwischen Ramscheleck und Heltersberg. Hinweis auf ein ehemaliges Jagdhaus der Markgrafen von Baden.  
243 Wetzbrunnen Orient. . Westlich von St. Martin, an der Südseite der Straße zum Totenkopf. Brunnen mit Rillen oben am Brunnentrog, hier sollen Sicheln Äxte und Sensen gewetzt worden sein.  
244 Hunds-Straße – Grabhügelfeld Orient. . An der Südseite von Johanniskreuz nach Heltersberg, zwischen Hornbacher Eck und Steinhübel. Am Pass einer Altstraße, die bis in keltische Zeit zurückreicht.  
245 Schwarzbach-Ursprung Orient. Quelle des Schwarzbachs südlich von Johanniskreuz
Die Standortangaben in den Quellen stimmen nicht genau überein.
 
246 Straßendamm – Römerzeit – Mittelalter – Strecke Speyer–Metz Orient. . Am Parkplatz gegenüber dem Totenkopfhaus des Pfälzerwald-Vereins. Der Stein steht vor dem noch gut erhaltenen Damm einer Römerstraße.  
247 Hellerplatz Orient. . Südwestlich von Neustadt vor der Hellerhütte des Pfälzerwald-Vereins. Orientierungspunkt für Wanderer.  
248 Speyerheld Orient. . Westlich Neustadt-Hambach, am Wanderweg vom Nollensattel zur Hohe Loog-Hütte des Pfälzerwald-Vereins. Hinweis auf die Speyerhalde, eine Waldschneise, durch die sich die Grenze des Speyerer Haagwaldes steil zum Triftbrunnen zieht.  
249 Dr. Karl Bäßler Weg Pers. . Westlich Neustadt, hinter der Königsmühle, am Weg ins Kaltenbrunner Tal. Benannt zu Ehren von Dr. Karl Bäßler, langjähriger Vorsitzender der Pollichia.  
250 Dr. Karl Bäßler-Weg Pers. . Westlich Neustadt, im Kaltenbrunner Tal bei der Kaltenbrunner Hütte. Wie Ritterstein Nr. 249.  
251 Hecker-Brücke Orient., Pers. . Südöstlich Elmstein-Appenthal, zwischen Ehscheid und Mönchberg, jenseits des Speyerbachs und der Bahnlinie. Friedrich Hecker war badischer Freischarenführer 1848. Hier ging es um einen Brückenbau über den Speyerbach. Dafür gab es eine „Demo“ unter Führung eines Talbewohners, den man „Hecker“ nannte.  
252 Ringwall – Bergfestung – Hallstattzeit – Mittelalter – Gräberfelder Orient., Hist. . Westlich Neustadt, auf dem Kamm des Königsberges. Ringwall des 9. und 8. Jahrhunderts vor Christus am Königsberg westlich von Neustadt an der Weinstraße  
253 Kurfürstenstuhl Orient. . Nordwestlich Iggelbach, zwischen Klaffeneck, Bloskülb und Möllberg. Am Waldweg befindet sich ein Stein mit Krone und Hinweispfeil. Erdverbundener, gewölbter Felsen mit Vertiefungen wie ein Stuhl oder Thron.  
254 Speyerbach-Ursprung – Floßwoog mit Schleuse Orient., Viehw. . In Speyerbrunn bei der Einmündung des Erlenbachtales. Quelle des Speyerbachs  
255 Breite Loog Orient. . Westlich Neustadt, zwischen Kaisergarten und Überzwerchberg. Historischer Grenzpunkt aus fränkischer Zeit  
256 Kaisergarten Orient., Pers. . Westlich Neustadt, zwischen Schauerberg und Überzwerchberg. Hier feierten die Lambrechter ein befohlenes Fest zur Feier der Geburt des Sohnes von Napoleon I., dem König von Rom.  
257 Heidenburg 9.–10. Jahrhundert Orient., Hist. Ringwall Heidenburg westlich von Gimmeldingen.  
258 Alte Straße – Zollstation und Schanze 1794 Orient., Hist. . Südlich Forsthaus Silbertal, im Sattel zwischen Vorderem Stoppelkopf und Hinterem Langenberg. Altstraßenknotenpunkt. Hier stand eine Zollstation zwischen Bistum Speyer und Kurpfalz und eine preußische Schanze aus der Zeit der Revolutionskriege (1793–1997).  
259 Ungertal Orient. . Nordöstlich Waldleiningen, zwischen Mitteleck und Schlüsseleck, an der Brückenmauer über den Leinbach. Im Tal befand sich ein Weideplatz zur Zeit der Waldweide; „Unger“ ist ein altes Wort für „Weide“.  
260 Heidenlöcher – Fliehburg 9.–10. Jhd. Orient., Hist. Fliehburg Heidenlöcher nordwestlich von Deidesheim.  
261 An der Pottasch-Hütte Ind. . Südwestlich Bad Dürkheim, zwischen Drachenfels, Hohekopf und Steinkopf. Standort einer ehemaligen Pottaschhütte. Pottasche braucht man zur Herstellung von Glas.  
262 Wilhelm Merkel Hütte Pers. Gedenkstelle an einen ehemaligen Vorsitzenden des PWV Kaiserslautern auf dem Kleinen Humberg, vor Jahren abgebrannt.  
 
263 Forstmeister Emil Haupt Pers. Gedenkstelle an einen ehemaligen Forstmeister und Hauptvorstand des PWV im Leinbachtal, zwischen Sonneneck und Langeneck.  
264 Scheidhütte – Niliusburg Orient., Viehw. . Südöstlich von Kaiserslautern, östlich vom Hungerbrunnental, zwischen Kleinem Specht und Großem Steinberg. Standort einer ehemaligen Wolfsjägerhütte, erbaut 1739 von Cornelius (Nilius) Brügel. Ab 1761 wohnte dort Peter Scheid, 1793 wurde die Hütte zerstört.  
265 Ruinen alte Glashütte und Forsthaus alte Glashütte Orient., Siedl., Forst/Jagd, Ind. . Nördlich Weidenthal, zwischen Schafunter und Großem Pfaffenkopf im Glastal. Standort einer 1708 erbauten ehemaligen Glashütte, 1731 zerstört, später wurde auf den Trümmern ein Forsthaus erbaut, das 1875 abgerissen wurde. Seit 1951 steht dort eine Schutzhütte und eine Jagdhütte.  
266 Eichenkranz Orient., Viehw. . Südöstlich Kaiserslautern auf dem Spitzrain. Eigentlich Kranzeichen, weil hier mächtige alte Eichen im Kranz standen.  
267 Entersweiler-Mühle Orient., Viehw. . Südöstlich Kaiserslautern, nördlich der Bahnunterführung ins Hungerbrunnental. Vom 12-13. und später im 18. Jahrhundert Standort einer Mühle. Teile davon, als Ausflugsgaststätte genutzt, standen bis 1954. Bemerkenswert dort stehende schöne Winterlinden.  
268 Hexenstein Orient. . Zwischen Auf dem Röthel und Wachenheim. Der ursprüngliche Grabbekrönungsstein wurde in einen Hexenstein umgewandelt.  
269 Ebene Kehrdichannichts – Altstraße – Jagdgrenze – Ehem. Jagdschlößchen – jetzt Forsthaus Orient., Forst/Jagd . Südwestlich Bad Dürkheim, zwischen Dreispitz und Steinkopf. Hinweis auf das in der Nähe stehende ehemalige Schloss Kehrdichannichts.  
270 Ruine Jagdhaus Schaudichnichtum Orient., Forst/Jagd . Südwestlich Bad Dürkheim, zwischen Becherskopf und Steinkopf. Hier stand das ehemalige Schloss Schaudichnichtum.  
271 Ruine Wachturm Murrmirnichtviel Orient., Forst/Jagd . Südwestlich Bad Dürkheim, auf dem Südwestkamm des Dreispitz. Ruine des ehemaligen Wachtturms im Jagdgebiet der Grafen von Leiningen  
272 Hochspeyerbach-Ursprung im Bad Orient. . Südwestlich Hochspeyer, im Schwimmbad am Zaun. Der Hochspeyerbach entspringt in einem in ein Schwimmbad umgewandelten Weiher.  
273 Kelter Orient. . Westlich Wachenheim, am Schwabenbach, zwischen Ebersberg und Rindskehler Kopf. In die Oberfläche des erdverbundenen Felsblocks ist ein rechteckiges Tretbecken eingemeißelt, das als eine der ältesten Weinkeltern in der Pfalz anzusehen ist. Die eingetiefte Fläche auf der Oberseite wurde zum Keltern (auspressen/ausstampfen) von Weintrauben genutzt.  
274 Stüterhof Leiningisches Gestüt Hofruinen 15.–18. Jhdt. Siedl., Viehw. . Westlich Bad Dürkheim, zwischen Stüterberg und Stüterkopf. Hinweis auf ein ehemaliges kleines Dorf, das aus einem leiningischen Gestüt hervorgegangen ist. Später stand dort auch ein Jagdhaus der Grafen von Leiningen.  
275 Ruine Frechtenthalerhof Siedl. . Östlich Hochspeyer an der Nordseite der B 37 im Hochspeyerbachtal. Reste sind noch vorhanden. Frecht bezeichnet eine Abgabe, die der Hofbeständer bezahlen musste. Der Hof bestand bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts.  
276 Heenes Monopol Orient., Pers. . Nordöstlich Frankenstein, am Waldweg von der Steig zum Galgen. Zu Ehren des Forstwarts Karl Theodor Heene, ab 1838 Förster im Forsthaus Isenach, der hier einen Durchstich des Bergrückens zur Erleichterung der Holzabfuhr durchgeführt hat.  
277 Isenach-Ursprung Orient. . Quelle der Isenach nordöstlich von Frankenstein. In einem kleinen Seitental des hinteren Isenachtals, westlich der Felsenköpfe. Die Isenach entspringt in einer kleinen Waldmulde.  
278 Obere Isenach – Ruine Wolfenhütte Siedl. . Westlich vom Isenachweiher, zwischen Schützenfelderberg und Schnapphahnberg. Hier wohnten Holzmacher und Köhler, benannt nach einem Holzmacher Franz Wolf.  
279 Hier stand Forsthaus Mittlere Isenach – Matternshuette Siedl. . Im mittleren Isenachtal hinter dem Isenachweiher, zwischen Klausenberg und Schnapphahnberg. Hier stand seit 1822 ein Forsthaus, das 1871 abgerissen wurde. Davor stand hier nur eine Hütte, die von einem Heinz Mattern bewohnt war.  
280 Heidenmauer – Hallstatt-/Latènezeit Orient., Hist. . Westlich von Bad Dürkheim, auf dem südlichen Ausläufer des Teufelssteins. Standort eines Ringwalls von dem noch etliche Reste vorhanden sind.  
281 Leiningische Hofruine Siedl. . Nordwestlich Bad Dürkheim Bad Dürkheim, westlich Forsthaus Weilach . Hof der Leininger Grafen, 1381 erstmals erwähnt. 1790 von Räubern angezündet, seither Ruine.  
282 Rote Hohl – Altstraße – Kreuzsteig Orient. . Nordwestlich Bad Dürkheim, an der Straße von Leistadt nach Höningen. Kreuzungspunkt zweier Altstraßen.  
283 Ruinen Langenthaler Hof Siedl. . Südöstlich Alsenborn, im Tal zwischen Salzleckerberg, Heidenberg und Steinkopf. Der Hof gehörte zur Gemeinde Wattenheim, 1853 abgerissen. Mauerreste noch vorhanden.  
284 Julius Schmitt, dem Verfasser des Wonnegau gewidmet Pers. . Südöstlich Höningen, am Pfad zum Rahnfels. Gedenkstelle an einen ehemaligen Vorsitzenden des PWV Frankenthal, der ein Buch zum Leiningerland („Der Wonnegau der Pfalz“) veröffentlicht hat.  
285 Alsenz-Ursprung Orient. . Quelle der Alsenz direkt am Schwimmbad in Alsenborn.  
286 Eckbach-Ursprung Orient. . Westlich Hertlingshausen. Quelle des Eckbachs.  
287 Eis-Ursprung Orient. . Südwestlich Ramsen, südlich des Eiswoogs. Quelle des Eisbachs bei Ramsen.  
288 Hier stand das Dorf Zwingweiler – Zwingerstein – Waldgericht Siedl. . Nordöstlich Höningen. Standort des untergegangenen Dorfes Zwingweiler beim ehemaligen Kloster Höningen.  
289 Hier befand sich das Landgericht auf dem Stampe – Gerichtsstätte der Grafen von Leiningen – später Rügegericht Neun Stühle Orient. . Südöstlich Neuhemsbach, zwischen Schelmenkopf und Steinkopf. Ehemalige Gerichtsstätte im Stumpfwald Nähe Neuhemsbach, jedoch auf Gemarkung Enkenbach-Alsenborn.  
290 Pfrimm-Ursprung 1927 Orient. . Im Tal südlich des Pfrimmerhofs. Quelle der Pfrimm bei Sippersfeld.  
291 Ehemaliger Grafenthaler Hof Siedl. . Nordwestlich von Otterberg, im Grafenthal zwischen Knieberg, Andreasberg und Bruchberg. Erbaut 1712, später Forsthaus 1977 abgerissen, heute Park- und Grillplatz.  
292 Burg und Dorf Rothenberg 11.–14. Jh. Siedl. . Südlich der Siedlung Auf der Füllenweide. Hier sollen Burg und/oder Dorf Rotenberg/Rothenburg gestanden haben.  
293 Hohfels Urgeschichtliche Wohnhöhle 300 m Siedl. . 1 km westlich von Asselheim, zwischen Hochberg, Langental und Höllenberg. Hinweis auf die in der Nähe liegende Höhle.  
294 Lauterspring Grund Orient. . Südöstlich Kaiserslautern im Hungerbrunnental an der Straße von Kaiserslautern nach Waldleiningen. Hinweis auf die in der Nähe entspringende Lauter bei Kaiserslautern.  
295 Hasenbuehl – Zweikoenigsschlacht – am 2. Juli 1298 Hist. . In der Gutenbergstraße in Göllheim, vor den Verbandsgemeindewerken. Hinweis auf die Schlacht von König Adolf von Nassau gegen den Gegenkönig Albrecht von Österreich.  
296 Atlasfelsen – Loogfelsen – Mittelalter – 200 m Orient. . Südlich vom Leinbachtal auf dem Kammweg des Berges Hohe Loog. Sieben Meter hoher Fels, Naturdenkmal, diente als Grenzstein (Kulturdenkmal).  
297 Loogfels – Waechterstein mit Handgemal 12. Jh. 300 m Orient. . Am Waldhang nördlich des Cramerpfades vom Trifels zur Madenburg, am Ende der steil nach oben führenden Grenzschneise auf einer Felsplatte. Hinweis auf die Ritzzeichnung, die als Grenzmal diente. Hinweis auf den Wächterstein, mit irreführender Richtungsweisung.  
298 Am alten Glastalerhof Siedl. . Östlich Pirmasens, im Glastal, zwischen Glastal und Kleinem Arius. Hinweis auf den ehemaligen Hof bei Pirmasens, der von 1765 bis 1877 bestand.  
299 Rödelstein-Pfad erb. v. Pfälz. Wald-Verein 1927 Orient. . Nördlich Vorderweidenthal am Pfad hoch zum Felsen. Orientierungspunkt im Klettergebiet am Rödelstein bei Vorderweidenthal.  
300 Karlsplatz – Gleiszellen-Gleishorbach 10 Jahre PWV 1992 Orient. . Westlich Gleiszellen, zwischen Abtskopf, Hoher Tanne, Röhlberg und Spitzenberg. Orientierungspunkt.  
301 Hohe Derst 561 M ü N N Orient., Forst/Jagd . Auf dem Gipfel der Hohen Derst am Ende der Fahrstraße. Höchste Erhebung des südöstlichen Pfälzerwaldes, 1945 im Zweiten Weltkrieg hart umkämpft.  
302 Anno 1793 Schlacht am Mäuerle Hist. . Nördlich Nothweiler, zwischen Beißenberg und Mäuerle, am Wirtschaftsweg von Bundenthal nach Nothweiler. Kriegsschauplatz aus der Zeit der Revolutionskriege (1793–1797).  
303 Suppenschüssel Orient. . Südlich der Totenkopfstraße, im Sattel zwischen Rothsohlberg und Schafkopf. Sandsteinplatte mit Vertiefung, in der sich Regenwasser sammelt.  
304 Gewidmet dem Wald- und Wanderfreund Herrn Josef Fichtner Forstmeister in Elmstein 1936–1956 Pers. . Nordwestlich Elmstein an der Wegspinne zwischen Hohem Oselkopf und Niederem Oselkopf. Gedenkstelle an einen ehemaligen Vorsitzenden des PWV Elmstein.  
305 Lellebebbel-Pädel Pers. . Südlich Lambertskreuz, zwischen Flurberg, Steinberg und Hinterem Stoppelkopf. Orientierungspunkt am gleichnamigen Pfad zum Lambertskreuz.  
306 Ruine Langkehler Sägemühle 1769–1894 Waldw., Ind. . Östlich Langmühle, am Eingang zur Langkehl, am Waldweg nach Salzwoog. Hinweis auf eine ehemalige Mühle.  

Verschollene RittersteineBearbeiten

Name Bedeutung Lage, Beschreibung Vermutlicher Grund des Verschwindens Foto
Flößholzhof Waldw., Ind. Bei Bobenthal, wo Holz zur Trift auf der Wieslauter gesammelt wurde -
Melkerplätzel Viehw. Im Storrbachtal Westwallbau -
Eichertshals Orient. Östlich des Forsthauses Hohe List Westwallbau -
Teufelstisch Orient. Bei Kaltenbach -
Oberer Hammer Ind. Bei Trippstadt Straßenbau -
Ruine Jagdschloss Orient. Waldleiningen -
Ruine Neu-Falkenburg Orient. Wilgartswiesen, westlich an der Einmündung K56/Tiergartenstraße; neuer Ritterstein (45) westlich der Einmündung Gestaltung Rathausplatz 2003  
Nußknick Orient. Westlich des Forsthauses Schorlenberg Straßenbau -
Zollsträßchen Hist. Verbindung von St. Germanshof nach Schweigen -

Vergessene RittersteineBearbeiten

Name Bedeutung Lage, Beschreibung Foto
Gerbersdell - Tal des Glasbach im Diemersteiner Wald  

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Ritterstein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Rittersteine. Pfälzerwald-Verein Otterberg, abgerufen am 27. Dezember 2014.