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Enkenbach-Alsenborn

Gemeinde in Deutschland
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Enkenbach-Alsenborn
Enkenbach-Alsenborn
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Enkenbach-Alsenborn hervorgehoben
Koordinaten: 49° 29′ N, 7° 54′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Kaiserslautern
Verbandsgemeinde: Enkenbach-Alsenborn
Höhe: 289 m ü. NHN
Fläche: 30,04 km2
Einwohner: 7086 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 236 Einwohner je km2
Postleitzahl: 67677
Vorwahl: 06303
Kfz-Kennzeichen: KL
Gemeindeschlüssel: 07 3 35 004
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Hauptstraße 18
67677 Enkenbach-Alsenborn
Website: www.enkenbach-alsenborn.de
Ortsbürgermeister: Jürgen Wenzel
Lage der Ortsgemeinde Enkenbach-Alsenborn im Landkreis Kaiserslautern
Karte

Enkenbach-Alsenborn ist eine Ortsgemeinde im rheinland-pfälzischen Landkreis Kaiserslautern, innerhalb dessen sie gemessen an der Einwohnerzahl die viertgrößte Ortsgemeinde darstellt. Sie entstand 1969 durch Zusammenlegung der Gemeinden Enkenbach und Alsenborn. Sie gehört der gleichnamigen Verbandsgemeinde an, deren Verwaltungssitz sie zusätzlich ist. Bis zu seinem Tod war die Gemeinde Wohnort des Pfälzer Fußballspielers Fritz Walter. Seit 2012 ist Enkenbach-Alsenborn außerdem Masterplan-Kommune und gemäß Landesplanung als Mittelzentrum ausgewiesen.

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

LageBearbeiten

Enkenbach-Alsenborn liegt 15 Kilometer östlich von Kaiserslautern am nordwestlichen Rand des Pfälzerwaldes. Der Osten der Gemarkung liegt in dessen Teilbereich Stumpfwald und der Südosten im Diemersteiner Wald. Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Enkenbach und Alsenborn, die baulich mittlerweile zusammengewachsen sind; entsprechend ist eine räumliche Trennung nicht mehr möglich. Hinzu kommt der zu Enkenbach gehörende Teilort Eselsmühle. Nachbargemeinden sind – im Uhrzeigersinn – Neuhemsbach, Sippersfeld, Kerzenheim, Ramsen, Wattenheim, Fischbach, Kaiserslautern, Mehlingen und Sembach.

ErhebungenBearbeiten

 
Felsformation am Schorlenberg

Östlich von Alsenborn erhebt sich der 402 Meter hohe Schorlenberg und südwestlich von diesem an der Gemarkungsgrenze zu Fischbach der 421 m hohe Nußknick sowie der 419 m hohe Schlagbaumkopf. Im äußersten Nordosten liegen der 370 m hohe Schelmenkopf, an der Grenze zu Kerzenheim der 353,5 m hohe Salweidenkopf und an der Grenze zu Ramsen der 358 m hohe Steinkopf. Im Westen der Gemarkung erhebt sich zudem der Breitenauer Kopf.

GewässerBearbeiten

Bedeutendstes Fließgewässer ist die Alsenz, die in der Ortsmitte von Alsenborn entspringt. Im Gemeindegebiet nimmt sie den Metzwiesengraben, den Hasselbrunnengraben, den Klosterbach und den Schwarzbach auf; letzterer wiederum nimmt von rechts den Maigraben auf. Im Nordosten der Gemarkung entspringt der Billesbach, der kurze Zeit später den Billesweiher durchfließt, danach über die Nachbargemeinde Neuhemsbach verläuft der ebenfalls Bestandteil des Flusssystems Alsenz ist. Am westlichen Ortsrand von Enkenbach nimmt der Eselsbach seinen Anfang, der nach Westen fließt und später in die Lauter mündet.

GeschichteBearbeiten

Die beiden Dörfer waren in ihrer Geschichte eng verflochten. Das zeigte sich durch einen gemeinsamen Schultheißen (bis 1795) und Bürgermeister, endete aber mit dem Jahr 1825. Sieben Jahre später, 1832, wurde auch der bis dahin gemeinsame Wald geteilt.

Die günstige Verkehrslage und der Anschluss an das Eisenbahnnetz im Jahr 1871 sowie die Ansiedlung von Betrieben ließen die Bevölkerungszahl trotz einer starken Auswanderung von 1095 Personen im Jahr 1800 auf 3326 im Jahr 1900 und 6900 im Jahr 1975 anwachsen. Dabei ging der Charakter von Bauerndörfern verloren und Enkenbach sowie Alsenborn wurden zu Wohngemeinden.

Vor dem Ersten Weltkrieg wurde im Waldgebiet westlich von Mehlingen der Truppenübungsplatz Enkenbach-Alsenborn angelegt. Nach Ende der Nutzung wurde er zur Mehlinger Heide.[2]

Die heutige Ortsgemeinde Enkenbach-Alsenborn entstand im Zuge der ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform mit Wirkung vom 7. Juni 1969 durch Neubildung aus den zuvor eigenständigen Gemeinden Enkenbach (3922 Einwohner) und Alsenborn (2452 Einwohner).[3] Drei Jahre später wurde sie Sitz der neu entstandenen gleichnamigen Verbandsgemeinde. Die neu geschaffene Gemeinde hatte zunächst die Postleitzahl 6753, seit 1993 lautet diese 67677.

KonfessionenBearbeiten

 
Gottesdienstraum im mennonitischen Gemeindehaus, hier im Abendlicht

Am 31. Oktober 2014 waren 42,07 Prozent der Einwohner evangelisch und 29,77 Prozent katholisch. Die übrigen gehörten einer anderen Glaubensgemeinschaft an oder waren konfessionslos.[4] Im Ortsteil Enkenbach besteht seit 1956 eine Mennonitengemeinde. Im Jahr 2016 gehörten ihr 251 Mitglieder an; Kinder bleiben dabei in der Statistik unberücksichtigt, da Mennoniten Menschen erst nach ihrem persönlichen Glaubensbekenntnis im mündigen Alter taufen.[5]

In Enkenbach-Alsenborn hatte über Jahre die 1990 gegründete Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden in Deutschland ihren Sitz. Der damalige Enkenbacher Gemeindepastor Werner Funck war von 1999 bis 2007 deren ehrenamtlicher Vorsitzender.[6] Ihren Gottesdienst halten die Mitglieder mennonitischen Glaubens im 1957 errichteten Gemeindehaus ab. Der derzeitige Gemeindepastor, Rainer W. Burkart, war bis 2018 einer von zwei europäischen Mitgliedern des Exekutivkomitees der Mennonitischen Weltkonferenz.[7] Zudem besteht eine Zusammenarbeit mit dem Pflegeheim Menno-Heim.

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

 
Rathaus

Der Gemeinderat in Enkenbach-Alsenborn besteht aus 22 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem vorsitzenden ehrenamtlichen Ortsbürgermeister.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[8][9]

Wahl SPD CDU GRÜNE FDP FWG Gesamt
2019 6 9 3 2 2 22 Sitze
2014 8 9 2 1 2 22 Sitze
2009 6 11 1 1 3 22 Sitze
  • FWG = Freie Wählergruppe Enkenbach-Alsenborn e. V.

BürgermeisterBearbeiten

Ehrenamtlicher Ortsbürgermeister von Enkenbach-Alsenborn ist Jürgen Wenzel (CDU), er wurde bei der Kommunalwahl 2014 mit 57,3 Prozent der Stimmen direkt gewählt.[10]

WappenBearbeiten

Blasonierung: „Von Blau und Gold gespalten, links ein goldener Brunnen, daraus sich eine Brunnensäule mit zwei Röhren mit fließendem silbernem Wasser und einem linkshin gekehrten goldenen Löwen auf der Spitze erhebt, rechts eine blaugedeckte, mit silbernen Fenstern versehene rote Kirche mit blauem Kreuz.“[11]

Es wurde 1969 von der Bezirksregierung in Neustadt genehmigt.

GemeindepartnerschaftenBearbeiten

Mit Saint-Mihiel in Lothringen wird seit dem 9. Oktober 1983 eine Partnerschaft gepflegt. Daher gibt es im Ortsteil Enkenbach einen St.-Mihiel-Platz.[12]

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

BauwerkeBearbeiten

KulturdenkmälerBearbeiten

Der Daubenbornerhof ist als Denkmalzone ausgewiesen.

Hinzu kommen insgesamt 18 Einzeldenkmäler, darunter die Klosterkirche des ehemaligen Prämonstratenserinnenklosters in Enkenbach aus dem 13. Jahrhundert und die Protestantische Kirche in Alsenborn.

Die Klosterkirche in Enkenbach, erbaut im spätromanischen und gotischen Stil, wurde später mehrfach umgebaut. Von den übrigen Klostergebäuden ist ebenfalls nichts mehr erhalten. Von überregionaler Bedeutung ist jedoch das Bildprogramm des Westportals. Weitere Kulturdenkmäler sind unter anderem das Orthsche Haus in Alsenborn sowie im Bereich Enkenbach der Hahnerhof und die Obere Eselsmühle.

Sonstige BauwerkeBearbeiten

 
Rathausbrunnen

Vor Ort befindet sich das Provinzkino; dabei handelt es sich um ein Programmkino mit langer Tradition. Im Nordosten der Gemarkung befindet sich das Stumpfwaldgericht. In der Nähe des Daubenbornerhofes existierte vom 12. bis zum 15. Jahrhundert die sogenannte Burg Breidenborn. Östlich des Alsenborner Ortskern lag eine gleichnamige Burg. Vor dem 1987 errichteten Rathaus steht der im selben Jahr entstandene Rathausbrunnen. Im Schwimmbad in der Alsenborner Ortsmitte befindet sich eine Kneipp-Anlage.

Natur und RittersteineBearbeiten

Auf Gemarkung der Gemeinde befinden sich insgesamt 17 Naturdenkmale, darunter der Billesweiher. Zudem befinden sich vor Ort die Rittersteine 285 und 289; ersterer trägt die Bezeichnung Alsenz-Ursprung und befindet sich unmittelbar am örtlichen Schwimmbad an der Quelle der Alsenz. Letzterer hat die Aufschrift Hier befand sich das Landgericht auf dem Stampe – Gerichtsstätte der Grafen von Leiningen – später Rügegericht Neun Stühle und befindet sich auf der Waldgemarkung am einstigen Stumpfwaldgericht.

SportBearbeiten

Größter Verein ist der Turn- und Polizeisportverein – abgekürzt TPSV – Enkenbach. Er bietet Handball, Volleyball, Leichtathletik und weiteres an. Momentan existieren im Bereich Reiten/Voltigieren eine M*- und A-Turniergruppe. Bundesweit in den Blickpunkt geriet der Stadtteil Alsenborn in den 1960er und 1970er Jahren durch die Erfolge des SV Alsenborn, der in diesem Zeitraum eine der besten Fußballmannschaften Südwestdeutschlands hatte und dreimal in Folge um den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga spielte. Seine Begegnungen trägt er im Stadion an der Kinderlehre aus.

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

Als traditionelle Eigentümlichkeit des Ortes fällt insbesondere der „Peterstag“ am 22. Februar auf, an dem aus Erinnerung an die Befreiung von der Hornviehseuche im Jahr 1776 zum Teil bis heute in vielen Familien kein Fleisch verzehrt wird.

MuseenBearbeiten

Fritz-Walter-MuseumBearbeiten

 
Fritz-Walter-Haus in Alsenborn

Nach über zweijährigen Bau- und Sanierungsmaßnahmen am Anwesen von Italia und Fritz Walter in der Leininger Straße in Enkenbach-Alsenborn wurden am 20. Mai 2004 die Pforten der Privat-Ausstellung Fritz Walter – in memoriam für die Öffentlichkeit geöffnet.

Circusmuseum BajasseumBearbeiten

Alsenborn ist in der Umgebung als „Heimat der Seiltänzer“ bekannt, scherzhaft werden die Einwohner bis n die Gegenwart „Bajasse“ genannt. Die Artistengeschichte des Ortes hat ihren Ursprung in den Krisen des 19. Jahrhunderts. Auswege aus Verarmung und Hunger, Alternativen zur Auswanderung waren gefragt. Initiiert von Familie Schramm entwickelte sich hier eine besondere Art des Wandergewerbes. Als Musikanten, Marionettenspieler und Akrobaten zogen einige Alsenborner im Sommer umher und lebten im Winter vom eingespielten Geld. Die Artistengruppe erweitere sich schnell und hatte in der typischen Form der wandernden Familienunternehmen bis zum Zweiten Weltkrieg Bestand. Danach waren die Alsenborner vor allem noch in der Varietéwelt bekannt. Die „Glanzzeit“ zwischen 1870 und dem Ersten Weltkrieg sah viele bekannte Künstlerfamilien wie Bügler, Traber, Althoff oder Rosenberg in Alsenborn, die der Ortsgeschichte ihr besonderes Kolorit gaben.

Die Ausstellung ist nach Epochen gegliedert und führt von der Gegenwart zurück in die Vergangenheit. Ausschließlichwenige Requisiten, Gegenstände des alltäglichen Bedarfs und sonstige Objekte überstanden das Wanderleben. Die Ausstellung konzentriert sich aus diesem Grund auf Bilder der Alsenborner Artisten.

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

WirtschaftBearbeiten

Die Gemeinde ist Sitz des Eisenguss-Unternehmens HegerGuss.

VerkehrBearbeiten

SchieneBearbeiten

 
Der Bahnhof in Enkenbach

Die Gemeinde hat in Enkenbach einen Bahnhof an der Alsenztalbahn, die in den Jahren 1870 und 1871 eröffnet wurde. Der nördliche Teil des Altenhof-Tunnels befindet sich im Süden der Gemeindegemarkung. Seit 1875 besteht die Zweigstrecke nach Kaiserslautern, die am südlichen Siedlungsrand von Enkenbach den Schützenkanzel-Tunnel passiert. Die 1876 eröffnete Eistalbahn wurde 1932 bis nach Enkenbach durchgebunden, womit Alsenborn am nördlichen Siedlungsrand ebenfalls einen Bahnhof erhielt. Der Westen des Stempelkopf-Tunnel, den die Strecke durchquert, liegt auf Gemarkung von Enkenbach-Alsenborn; westlich von ihm entstand der Betriebsbahnhof Stempelbrunnen, der Zugkreuzungen und der Verladung von Holz diente. Der Personenverkehr wurde 1976 eingestellt.

StraßeBearbeiten

Durch Enkenbach-Alsenborn verlaufen die Bundesstraße 48 und die Landesstraße 395. Die Gemeinde ist über die unter anderem Saarbrücken und Mannheim passierende Bundesautobahn 6 an das überregionale Straßennetz – von Frankreich bis Tschechien – angeschlossen, die am südlichen Rand der Gemarkung verläuft; dort befindet sich die Anschlussstelle Enkenbach-Alsenborn. Außerdem wird die Gemeinde an Wochenenden und Feiertagen vom Nachtbus Kaiserslautern bedient.

TourismusBearbeiten

Enkenbach-Alsenborn liegt an der Deutschen Schuhstraße. Zudem verläuft der Barbarossa-Radweg durch die Gemeinde. Sie ist darüber hinaus Ausgangspunkt des Alsenz-Radwegs und eines Wanderweges, der mit einem weiß-grünen Balken markiert ist.

BildungBearbeiten

 
Integrierte Gesamtschule

Vor Ort existieren die Josef-Guggenmos-Grundschule, eine Integrierte Gesamtschule, die Hans-Zulliger-Schule; bei letzterer handelt es sich um eine Sonderschule L. Die Gemeinde ist einer von zwei Standorten der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz. Sie bildet als Teil der Bereitschaftspolizei des Landes eine von vier Einsatzhundertschaften.

Feuerwehr Enkenbach-AlsenbornBearbeiten

Die Freiwillige Feuerwehr in Enkenbach-Alsenborn ist eine von vier örtlichen Einheiten in der Verbandsgemeinde. Bis zur Zwangsfusion mit der Verbandsgemeinde Hochspeyer 2014 war sie die einzige Feuerwehreinheit der Verbandsgemeinde. Der Einsatzabteilung gehören etwa 70 Männer und Frauen an. Die Freiwillige Feuerwehr ist auch im Bereich des Katastrophenschutzes des Landkreises tätig und führt dort die Einheit „Dekon-P“ an.[13] Seit 2005 existiert zudem eine Jugendfeuerwehr in Enkenbach-Alsenborn, der zurzeit in etwa 40 Jugendliche angehören.[14]

KlimaschutzBearbeiten

 
Biomasseheizkraftwerk Enkenbach-Alsenborn
 
Solardachkataster Enkenbach-Alsenborn

Im Mai 2012 wurde die Ortsgemeinde Enkenbach-Alsenborn im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit mit einem beachtlichen Zuschuss für ihr Projekt als „Masterplan 100% Klimaschutz“-Kommune ausgezeichnet.[15] Im Jahr 2014 wurde die Gemeinde als „Energie-Kommune“ ausgezeichnet.[16]

Insgesamt wurden 19 Kommunen ausgezeichnet, darunter ebenso Großstädte wie Frankfurt am Main, Hannover oder Rostock.

Ziel des Masterplan-Projekts ist es, kommunale Maßnahmenstrategien mit hoher Übertragbarkeit zu entwickeln, die zu einer Verringerung der Treibhausgasemissionen um 80–95 % bis zum Jahr 2050 gegenüber dem Niveau von 1990 beitragen. Von 2012 bis 2016 fördert das Bundesumweltministerium in Enkenbach-Alsenborn in einer ersten Phase bis Anfang 2014 die Erstellung des „Masterplans 100% Klimaschutz“ sowie dessen Umsetzung in Phase 2 bis zum Ende des Projekts im Jahr 2016.

Schwerpunkt des Projekts ist die Entwicklung einer auf erneuerbaren Energien basierende Energieversorgung. Dazu gehören:

Der Anteil erneuerbarer Energien bezogen auf das Gesamt-Stromaufkommen im eigenen Stromnetz beträgt in Enkenbach-Alsenborn heute gemäß einer Prognose für das Jahr 2013 über 50 Prozent. Seit 2013 ist mit Hilfe eines internetbasierten Solardachkatasters die Maximalleistung und Wirtschaftlichkeit eines jeden Hauses abzuschätzen. Zur Vorbereitung von Entscheidungen in Fragen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Klimaschutz wurde in der Kommune ein Klimaschutzrat (Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz) eingerichtet.

Gegenüber dem Jahr 2010 konnten im Jahr 2013 fast 130.000 kWh Strom in der Kläranlage Enkenbach-Alsenborn eingespart werden. Dies bedeutet einen Rückgang des Stromverbrauchs von fast 2 Prozent.

PersönlichkeitenBearbeiten

EhrenbürgerBearbeiten

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  • 1931: Daniel Häberle (1864–1934), Heimatforscher und Hochschullehrer[17]
  • 1974, 19. Dezember: Franz Jacob († 5. April 1986)
  • 1974, 19. Dezember: Otto Bold († 26. Dezember 1990)
  • 1985, 9. September: Albert Bold († 22. Februar 1990)
  • 1992, 9. September: Friedrich Schneider († 17. März 2015)
  • 2007, 21. September: Hans Buch, Diplom-Ingenieur FH (Fachrichtung Vermessungstechnik), verliehen zur Anerkennung seiner Verdienste als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn von 1982–2001[18]

Söhne und Töchter der GemeindeBearbeiten

Personen, die vor Ort gewirkt habenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Enkenbach-Alsenborn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  Wikinews: Enkenbach-Alsenborn – in den Nachrichten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. Mehlinger Heide. In: Open Street Map. Abgerufen am 7. Mai 2019.
  3. Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006 (Memento vom 22. Dezember 2017 im Internet Archive) (= Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz [Hrsg.]: Statistische Bände. Band 393). Bad Ems März 2006, S. 176 (PDF; 2,6 MB).   Info: Es liegt ein aktuelles Verzeichnis (2016) vor, das aber im Abschnitt „Gebietsänderungen – Territoriale Verwaltungsreform“ keine Einwohnerzahlen angibt.
  4. Gemeindestatistik. In: KommWis. 31. Oktober 2014, abgerufen am 30. November 2014.
  5. Mennonitisches Jahrbuch 117 (2018), S. 162.
  6. Meldung bei Mennonews.de, abgerufen am 23. Dezember 2016.
  7. Exekutivkomitee der Mennonitischen Weltkonferenz, abgerufen am 23. Dezember 2016, in Verbindung mit Abruf am 13. Oktober 2018.
  8. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  9. Wahlergebnis Gemeinderat Enkenbach-Alsenborn 2019
  10. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Wahl der ehrenamtlichen Orts- und Stadtbürgermeister
  11. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3.
  12. St.-Mihiel-Platz in Enkenbach-Alsenborn. Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, abgerufen am 7. Mai 2019.
  13. Feuerwehr Enkenbach-Alsenborn - Dekon-P Einheit Enkenbach-Alsenborn
  14. Feuerwehr Enkenbach-Alsenborn - Jugendfeuerwehr
  15. Masterplan 100% Klimaschutz der Ortsgemeinde Enkenbach-Alsenborn. Abgerufen am 7. Mai 2019.
  16. Lokaler Wirtschaftsfaktor: Erneuerbare Energien. Agentur für Erneuerbare Energien, abgerufen am 7. Mai 2019.
  17. Lebenslauf von Prof. Dr. Daniel Häberle. Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, abgerufen am 30. Mai 2019.
  18. Ehrenbürger der Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn. Abgerufen am 30. Mai 2019.