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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Niedermohr
Niedermohr
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Niedermohr hervorgehoben

Koordinaten: 49° 27′ N, 7° 28′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Kaiserslautern
Verbandsgemeinde: Ramstein-Miesenbach
Höhe: 219 m ü. NHN
Fläche: 12,13 km2
Einwohner: 1467 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 121 Einwohner je km2
Postleitzahl: 66879
Vorwahl: 06383
Kfz-Kennzeichen: KL
Gemeindeschlüssel: 07 3 35 030
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Am Neuen Markt 6
66877 Ramstein-Miesenbach
Website: www.og-niedermohr.de
Ortsbürgermeister: Uli Zimmer (CDU)
Lage der Ortsgemeinde Niedermohr im Landkreis Kaiserslautern
Karte

Niedermohr ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach an.

GeographieBearbeiten

Die Gemeinde liegt ca. 30 km nordwestlich von Kaiserslautern zwischen dem Biosphärenreservat Pfälzerwald und dem Naturpark Saar-Hunsrück.

Ortsteile sind Niedermohr, Kirchmohr, Schrollbach und Reuschbach. Zur Gemeinde gehören auch die Wohnplätze Eilbacherhof und Lerchenhof.[2]

GeschichteBearbeiten

Die Gemeinde entstand am 7. Juni 1969 durch die Vereinigung der bis dahin selbständigen Gemeinden Niedermohr, Reuschbach und Schrollbach.[3]

PolitikBearbeiten

Bekanntheit erlangte Niedermohr durch einen Tagesthemen-Bericht vom 19. September 2005 als „Wahl-Orakel“. Von allen Gemeinden in Deutschland war das prozentuale Wahlergebnis in Niedermohr bei drei aufeinanderfolgenden Bundestagswahlen dem gesamtdeutschen prozentualen Ergebnis am nächsten.[4] Auch knapp vier Jahre später, am 24. September 2009, fand Niedermohr aufgrund der gleichen Thematik erneut Erwähnung. Bei den Ramstein-Miesenbacher Verbandsbürgermeisterwahlen 2007 lag Niedermohr von allen beteiligten Gemeinden ebenfalls am nächsten am amtlichen Endergebnis.

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat in Niedermohr besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:

Wahl SPD CDU FWG Gesamt
2019[5] 9 7 16 Sitze
2014[6] 7 9 16 Sitze
2009 6 10 16 Sitze
2004 3 7 6 16 Sitze
  • FWG = Freie Wählergruppe Niedermohr-Reuschbach-Schrollbach e. V.

BürgermeisterBearbeiten

Ortsbürgermeister von Niedermohr ist Uli Zimmer (CDU). Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 81,49 % gewählt und ist damit Nachfolger von Armin Rinder.[7] Rinder hatte 2014 den seitherigen Ortsbürgermeister Karl Wolf (FWG) abgelöst, der das Amt 20 Jahre ausübte.[8]

WappenBearbeiten

Blasonierung: „Unter goldenem, durch einen blauen Wellenbalken abgeteiltem Schildhaupt, darin ein wachsender rotbewehrter schwarzer Adler, von Silber und Schwarz gespalten, rechts ein durchgehendes schwarzes Kreuz, links ein rotbewehrter und -bezungter goldener Löwe, einen goldenen Schilfkolben haltend.“[9]
Wappenbegründung: Es wurde 1979 von der Bezirksregierung Neustadt genehmigt. Der Pfälzer Löwe erinnert an die ehemalige Zugehörigkeit der drei Ortsteile zur Kurpfalz.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

BauwerkeBearbeiten

siehe Liste der Kulturdenkmäler in Niedermohr

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

  • 1. Wochenende im Juli: Felsenkerwe
  • August: Open Air (Felsenrock)
  • September: Grumbeerfescht

VerkehrBearbeiten

Der Öffentliche Nahverkehr ist in den Verkehrsverbund Rhein-Neckar integriert. Der Ort besitzt einen Halt an der Bahnstrecke Landstuhl–Kusel.

Die Gemeinde ist durch die A 62 (Anschlussstelle: Glan-Münchweiler) an das Autobahnnetz angebunden.

Söhne und Töchter der GemeindeBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: 1. Januar 2017[Version 2019 liegt vor]. S. 96 (PDF; 1,9 MB).
  3. Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006 (Memento vom 22. Dezember 2017 im Internet Archive) (= Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz [Hrsg.]: Statistische Bände. Band 393). Bad Ems März 2006, S. 190 (PDF; 2,6 MB).   Info: Es liegt ein aktuelles Verzeichnis (2016) vor, das aber im Abschnitt „Gebietsänderungen – Territoriale Verwaltungsreform“ keine Einwohnerzahlen angibt.
  4. Tagesthemen-Bericht vom 24. September 2009
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Gemeinderatswahl 2019 Niedermohr. Abgerufen am 29. Oktober 2019.
  6. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Gemeinderatswahl 2014 Niedermohr. Abgerufen am 29. Oktober 2019.
  7. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. siehe Ramstein-Miesenbach, Verbandsgemeinde, dritte Ergebniszeile. Abgerufen am 29. Oktober 2019.
  8. Die Rheinpfalz: Armin Rinder legt den Amtseid ab. 26. Juni 2014, abgerufen am 29. Oktober 2019.
  9. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3.