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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Neuhemsbach
Neuhemsbach
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Neuhemsbach hervorgehoben
Koordinaten: 49° 31′ N, 7° 56′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Kaiserslautern
Verbandsgemeinde: Enkenbach-Alsenborn
Höhe: 261 m ü. NHN
Fläche: 6,66 km2
Einwohner: 876 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 132 Einwohner je km2
Postleitzahl: 67680
Vorwahl: 06303
Kfz-Kennzeichen: KL
Gemeindeschlüssel: 07 3 35 028
Adresse der Verbandsverwaltung: Hauptstraße 18
67677 Enkenbach-Alsenborn
Website: www.neuhemsbach.de
Ortsbürgermeisterin: Silke Brunck (SPD)
Lage der Ortsgemeinde Neuhemsbach im Landkreis Kaiserslautern
Karte
Südansicht

Neuhemsbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn an.

GeographieBearbeiten

Die Gemeinde liegt 18 km nordöstlich von Kaiserslautern am Rande des Naturparks Pfälzerwald. Neben dem Kernort umfasst sie die Wohnplätze Bahnhof Neuhemsbach, Hammermühle, Heinzental, Randeckerhof und Rotwiesenhof.[2]

GeschichteBearbeiten

Der heutige Ortsteil Heinzenthal wurde bereits 1019 in einer Urkunde erwähnt. Im 13. Jahrhundert wurde, anlässlich einer Schenkung an das Kloster Enkenbach, der Ort Hemsbach erstmals urkundlich erwähnt.

Aus dem 14. Jahrhundert stammt der auf der Höhe „Spitzer Hübel“ gelegene Rest der Anselburg.

Im Jahr 1662 kaufte Graf Friedrich Wilhelm zu Sayn-Wittgenstein-Homburg die Herrschaft Neuhemsbach. 1684 übertrug Graf Friedrich Wilhelm die Herrschaft an seinen Bruder Graf Christian. Dessen Sohn Friedrich Ludwig und seine Schwestern bewohnten das Schloss in Neuhemsbach. Das Wahrzeichen des Ortes ist die bedeutsame protestantische Schlosskirche auf dem Hügel, auf dem bis zum 18. Jahrhundert das Schloss der Grafen von Sayn-Wittgenstein-Homburg stand.

ReligionBearbeiten

Am 31. Oktober 2014 waren 47,666 Prozent der Einwohner evangelisch und 22,482 Prozent katholisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[3]

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat in Neuhemsbach besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzender.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:

Wahl SPD CDU FWG FDP Gesamt
2019[4] 4 3 4 1 12 Sitze
2014[5] 4 5 3 - 12 Sitze
2009 2 6 4 - 12 Sitze
2004 2 5 5 - 12 Sitze

WappenBearbeiten

Blasonierung: „Gespalten und rechts von Blau und Silber und Rot zweimal geteilt, links in Rot ein blaubewehrter und -bezungter goldener Leopard.“[6]

Es wurde 1958 vom Mainzer Innenministerium genehmigt.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Der Billesweiher ist ein Naturdenkmal mit einem für Rollstuhlfahrer geeigneten Rundweg mit ca. 1 km Länge. Der Billesweiher ist von einem artenarmen Buchen-Hainsimsen-Mischwald umgeben. Die Wasserfläche wird von einer mehr oder weniger ausgeprägten Verlandungszone gesäumt. Durch den Damm sind zwei Amphibientunnel gebaut. Sowohl der Schilfgürtel im Norden, als auch die Erlenbruchfragmente im Osten und die Verlandungszone im Einlaufbereich sind Brut- und Nahrungsraum für verschiedene Vogelarten sowie Laichgebiet für Amphibien. Der Billesweiher ist kein Bade- oder Angelgewässer, ist aber ganzjährig frei zugänglich.

VerkehrBearbeiten

Zur Bundesstraße 48, die im Westen der Gemeinde verläuft, sind es etwa drei Kilometer.

PersönlichkeitenBearbeiten

Söhne und Töchter der GemeindeBearbeiten

Personen, die in der Gemeinde gewirkt habenBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: Januar 2018[Version 2019 liegt vor]. S. 95 (PDF; 2,2 MB).
  3. Gemeindestatistik. In: KommWis. 31. Oktober 2014, abgerufen am 30. November 2014.
  4. Wahlergebnis 2019 - OG-Rat Neuhemsbach. Abgerufen am 25. August 2019.
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  6. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3.