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Linden (Pfalz)

Ortsgemeinde im Landkreis Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Linden
Linden (Pfalz)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Linden hervorgehoben
Koordinaten: 49° 21′ N, 7° 39′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Kaiserslautern
Verbandsgemeinde: Landstuhl
Höhe: 293 m ü. NHN
Fläche: 5,1 km2
Einwohner: 1127 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 221 Einwohner je km2
Postleitzahl: 66851
Vorwahl: 06307
Kfz-Kennzeichen: KL
Gemeindeschlüssel: 07 3 35 023
Adresse der Verbandsverwaltung: Kaiserstraße 49
66849 Landstuhl
Website: www.gemeinde-linden.de
Ortsbürgermeister: Uwe Unnold
Lage der Ortsgemeinde Linden im Landkreis Kaiserslautern
Karte

Linden ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Landstuhl an.

Inhaltsverzeichnis

Geographische LageBearbeiten

Die Gemeinde liegt am Rand des Biosphärenreservats Pfälzerwald. Durch Linden fließt der Queidersbach, volkstümlich auch Steinalb genannt. Zu Linden gehören auch die Wohnplätze Ländler-Hof, Lindener Mühle und Weiherhof.[2]

GeschichteBearbeiten

Der Ort wurde 1363 erstmals urkundlich erwähnt.

Das Dorf Linden gehörte vom frühen 16. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zum sogenannten Großgericht der Herrschaft Landstuhl, das im Besitz der Freiherren von Sickingen der Linie zu Hohenburg war.

Im Jahr 1794 wurde das Linke Rheinufers im Ersten Koalitionskrieg besetzt. Von 1798 bis 1814 gehörte Linden zum Kanton Landstuhl im Departement Donnersberg.

Aufgrund der auf dem Wiener Kongress getroffenen Vereinbarungen kam das Gebiet im Juni 1815 zunächst zu Österreich und wurde 1816 auf der Grundlage eines Staatsvertrags an das Königreich Bayern abgetreten. Unter der bayerischen Verwaltung gehörte Linden von 1817 an zum Landkommissariat Homburg im Rheinkreis, ab 1862 zum Bezirksamt Homburg, wechselte 1929 zum Bezirksamt Kaiserslautern und gehört seit 1939 zum Landkreis Kaiserslautern.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Gemeinde Linden innerhalb der französischen Besatzungszone Teil des Regierungsbezirks Pfalz im damals neu gebildeten Land Rheinland-Pfalz.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Linden, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3][1]

Jahr Einwohner
1815 198
1835 314
1871 408
1905 501
1939 833
1950 923
Jahr Einwohner
1961 1.100
1970 1.268
1987 1.206
1997 1.321
2005 1.194
2018 1.127

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat in Linden besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[4]

Wahl SPD CDU FWG BFL Gesamt
2014 1 3 12 16 Sitze
2009 1 2 10 3 16 Sitze
2004 2 5 9 16 Sitze
  • FWG = Freie Wählergruppe Linden e. V.
  • BFL = Unabhängige Liste Bürger für Linden e. V.

WappenBearbeiten

Blasonierung: „In Gold auf gewölbtem grünem Grund eine grüne Linde, deren Laubdach in der Mitte belegt ist mit einem schwarzen Schild, darin fünf silberne Kugeln (Bollen) 2:1:2.“
Wappenbegründung: Die fünf silberne Kugeln weisen auf die früheren Ortsherren, die Freiherrn von Sickingen hin.

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

Alle 2 Jahre wird an einem Sonntag im Mai der autofreie Erlebnistag Radelspaß im Sickinger Land durchgeführt und die Hauptstraße für den motorisierten Verkehr gesperrt. Freie Bahn haben dann Radfahrer wie Inline-Skater von Landstuhl über Linden bis Waldfischbach-Burgalben.

VerkehrBearbeiten

Östlich der Gemeinde verläuft die Bundesstraße 270 die Kaiserslautern mit Pirmasens verbindet. Zur Bundesautobahn 62 (Landstuhl–Zweibrücken) mit der Anschlussstelle Bann sind es sieben Kilometer. Nächstgelegener Bahnhof ist Schopp an der Biebermühlbahn.

Söhne und Töchter der GemeindeBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: 1. Januar 2017[Version 2019 liegt vor]. S. 95 (PDF; 1,9 MB).
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen