France Gall

französische Sängerin (1947-2018)

France Gall ([fʁɑ̃s gal]) (* 9. Oktober 1947 als Isabelle Geneviève Marie Anne Gall in Paris; † 7. Januar 2018 in Neuilly-sur-Seine[1]) war eine französische Pop- und Schlagersängerin. Nach einem erfolgreichen Karrierestart in Frankreich gewann sie 1965 für Luxemburg den Grand Prix Eurovision de la chanson mit dem Titel Poupée de cire, poupée de son. Von 1966 bis 1972 sang sie unter anderem auf Deutsch. 1988 hatte sie mit Ella, elle l’a einen Nummer-eins-Hit in Deutschland.

France Gall, 1965
France Gall, 1968

Leben und LaufbahnBearbeiten

Isabelle Galls Familie war stark in der Musik verwurzelt: Ihr Vater Robert Gall schrieb unter anderem Chansons für Charles Aznavour und Édith Piaf, auch ihr Bruder komponierte Songs. Unterstützt von ihren Eltern, brach Isabelle im Alter von 15 Jahren die Schule ab und nahm ihre ersten Lieder auf. Auf Rat ihres Managers wählte sie den Künstlernamen France Gall, da ihr bürgerlicher Vorname, Isabelle, schon von der Sängerin Isabelle Aubret bekannt war.

Bereits Galls erste Single, Ne sois pas si bête (Sei nicht so dumm), war ein kommerzieller Erfolg. Ihre frühe Karriere wurde besonders durch die Bekanntschaft mit dem Sänger und Songschreiber Serge Gainsbourg gefördert.[2]

Erster Höhepunkt der Karriere: Grand Prix Eurovision de la ChansonBearbeiten

France Gall wurde 1965 auserkoren, um beim Grand Prix Eurovision de la Chanson in Neapel für Luxemburg aufzutreten. Man präsentierte ihr eine Auswahl von zehn Liedern, aus der sie Poupée de cire, poupée de son von Serge Gainsbourg wählte. Mit diesem Lied gewann sie den Wettbewerb. Ebenfalls aus der Feder Gainsbourgs stammte Les sucettes, der von süßen Dauerlutschern handelte und bald als mehrdeutig galt, da der Text eine Anspielung auf Oralsex zu enthalten schien.[2] France Gall beteuerte später, sie hätte dieses Lied nie aufgenommen, wenn sie die schlüpfrige Anspielung verstanden hätte.

Zu dieser Zeit unterhielt Gall eine Liebesbeziehung mit dem Sänger und Komponisten Claude François. 1966 schrieb François eine Ballade mit dem englischen Titel For You, in der er die gescheiterte Verbindung zu Gall musikalisch verarbeitete. Unter Mitwirkung des Komponisten Jacques Revaux und des Trompeters und Texters Gilles Thibault entstand daraus 1967 in leichter Abwandlung der ursprünglichen Melodie Comme d’habitude, das François in Frankreich sang und das unter dem Titel My Way internationale Berühmtheit erlangte.

Von 1969 bis 1974 war France Gall mit dem Sänger und Komponisten Julien Clerc liiert.

Karriere in der Bundesrepublik DeutschlandBearbeiten

France Gall nahm von 1966 bis 1972 in der Bundesrepublik Deutschland auf Deutsch gesungene Schallplatten auf. Für Zwei Apfelsinen im Haar (deutsche Version von A Banda) erhielt sie 1968 eine Goldene Schallplatte.[3] Mit Der Computer Nr. 3 nahm sie am Deutschen Schlager-Wettbewerb 1968 teil und belegte den dritten Platz. Beim Deutschen Schlager-Wettbewerb 1969 wurde sie erneut Dritte mit Ein bißchen Goethe, ein bißchen Bonaparte. Der Titel erreichte Platz 14 der westdeutschen Charts und war damit ihre bis dahin höchste deutschsprachige Hitparadennotierung. Beim Deutschen Schlager-Wettbewerb 1970 landete sie mit Dann schon eher der Piano-Player auf dem vorletzten Platz.

Zu ihren bekanntesten Liedern in deutscher Sprache zählen außerdem Zwei Verliebte zieh’n durch Europa, Kilimandscharo, Mein Herz kann man nicht kaufen, Ali Baba und die 40 Räuber, Links vom Rhein und rechts vom Rhein, Das war eine schöne Party (Poupée de cire, poupée de son), Wir sind keine Engel. In Deutschland interpretierte sie unter anderem Stücke von Werner Müller, Heinz Buchholz und Giorgio Moroder. Aufgrund ihrer großen Popularität insbesondere beim jungen Publikum erhielt sie 1969 und 1971 den bronzenen sowie 1970 den silbernen Bravo Otto der Jugendzeitschrift Bravo.

Rückblickend äußerte France Gall, die Zeit ihrer Karriere in Deutschland sei nicht die schönste ihres Lebens gewesen, denn durch ihren Bekanntheitsgrad und die ständigen Reisen und Auftritte habe sie keine normale Jugend gehabt. Ihre deutschen Schlager stehen stilistisch in starkem Kontrast zu ihrer späteren Karriere in Frankreich.

„Zweite“ Karriere ab 1973Bearbeiten

Im Jahr 1973 hörte France Gall während einer Autofahrt im Radio ein Lied von Michel Berger. Sie sagte später, sie habe angehalten, um das Lied auf sich wirken zu lassen. Zu dieser Zeit waren ihre Plattenverkäufe rückläufig und sie selbst in einem Alter, in dem sie sich nicht mehr als „kleines Mädchen“ präsentieren wollte, sondern als erwachsene Frau. Sie bat Berger, für sie zu arbeiten. 1974 schrieb Berger für Gall La déclaration (d’amour), das zum ersten Hit der „neuen“ France Gall wurde. Gall sagte später, sie hätte ihre Karriere beendet, wenn Berger für sie nicht Lieder in einem neuen Stil komponiert hätte. 1976 heirateten die beiden in Paris und bekamen zwei Kinder, Pauline Isabelle und Raphaël Michel. Galls Karriere erlebte neue Höhepunkte. Lieder in deutscher Sprache nahm sie fortan nicht mehr auf.

In den 1980er Jahren hatte Gall in Frankreich Top-10-Erfolge mit Liedern wie Hong Kong Star und Débranche. Der Titelsong ihres 1987 erschienenen Albums Babacar war von einer Begebenheit während einer Reise in den Senegal inspiriert. Sie lernte dort eine mittellose junge Mutter mit einem Baby, einem Jungen namens Babacar, kennen. France Gall blieb mit der Familie bis Anfang der 1990er Jahre in Kontakt und unterstützte sie finanziell.[4] Auch später kehrte Gall regelmäßig zu längeren Aufenthalten in den Senegal zurück. Sie erwarb ein Feriendomizil auf der Insel Ngor im Norden von Dakar.

1988 feierte Gall nach mehr als 15 Jahren Abwesenheit ihren größten Hit in Deutschland: Der Titel Ella elle l’a (‚Ella, sie hat es‘), eine Hommage an die Jazz-Sängerin Ella Fitzgerald, war vier Wochen auf Platz 1. Er war in diesem Jahr die in der Bundesrepublik fünftmeistverkaufte Single und sogar erfolgreicher als in Frankreich. Coverversionen von Ella elle l’a, u. a. von Alizée und Kate Ryan, wurden später ebenfalls Hits in Frankreich.

Am 2. August 1992 starb Michel Berger im Alter von 44 Jahren während einer Tennispartie an einem Herzinfarkt. 1993 erkrankte Gall an Brustkrebs.

Im Jahr 1994 wurde sie zum Ritter der französischen Ehrenlegion (Chevalier de la Légion d’honneur) ernannt.[5]

Rückzug, Nachruhm und TodBearbeiten

Nach der Veröffentlichung ihres Studioalbums, France (1995), in dem sie etliche Hits (auch solche von Berger) neu interpretierte, wurde es ruhiger um sie. Ihre Tochter Pauline starb 1997 im Alter von 19 Jahren an Mukoviszidose. Gall zog sich aus der Öffentlichkeit zurück und lebte nach längeren Aufenthalten im Senegal zuletzt wieder in Paris.

Im Juni 2013 nahm Jenifer Bartoli das Album Ma déclaration auf, in dem sie zwölf Titel Galls coverte und dies als Hommage an sie verstanden wissen wollte. Gall reagierte verärgert: «Ces hommages, c’est comme si j'étais morte» (Eine Hommage an mich? Das ist, als wäre ich tot!).[6][7]

Im November und Dezember 2015 wurde im Palais des Sports de Paris (Pariser Sportpalast) Résiste, ein Musical mit Stücken von Michel Berger und Bruck Dawit nach einem Libretto von France Gall und Laetitia Colombani, uraufgeführt, das die Laufbahn Bergers und seine Zusammenarbeit mit Gall nachvollzieht. Gall übernahm darin eine Nebenrolle. Das Musical tourte 2016 durch Frankreich, Belgien und die Schweiz; die letzte Vorstellung war am 23. Dezember 2016 in Lille.[8]

Am 7. Januar 2018 erlag France Gall einer zwei Jahre zuvor wieder aufgetretenen Krebserkrankung.[9] Der französische Staatspräsident, Emmanuel Macron, und sein Vorgänger, Nicolas Sarkozy, würdigten sie in Nachrufen.[10] Sie wurde auf dem Cimetière de Montmartre (Division 29) im Familiengrab an der Seite ihres Mannes und ihrer Tochter Pauline bestattet.[11]

DiskografieBearbeiten

AlbenBearbeiten

StudioalbenBearbeiten

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[12][13]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen [↑]: gemeinsam behandelt mit vorhergehendem Eintrag;
[←]: in beiden Charts platziert
  DE   CH   FR   BEW   BEFTemplate:Charttabelle/Wartung/Charts inexistent
1964 N’écoute pas les idoles [BEF: ↑]
Mes premières vraies vacances FR50
 
Gold

(1 Wo.)FR
[BEF: ↑]
Sacré Charlemagne [BEF: ↑]
1965 Poupée de cire, poupée de son [BEF: ↑]
1966 Baby Pop [BEF: ↑]
Les Sucettes FR55
(1 Wo.)FR
[BEF: ↑]
1968 1968 [BEF: ↑]
1976 France Gall FR4
 
Platin

(48 Wo.)FR
[BEF: ↑]
1977 Dancing disco FR2
 
Platin

(103 Wo.)FR
[BEF: ↑]
1980 Paris, France FR1
 
Platin

(68 Wo.)FR
[BEF: ↑]
1981 Tout pour la musique FR2
 
Platin

(72 Wo.)FR
[BEF: ↑]
1984 Débranche! FR1
 
×2
Doppelplatin

(39 Wo.)FR
[BEF: ↑]
1987 Babacar DE7
(17 Wo.)DE
CH25
(5 Wo.)CH
FR2
 
Diamant

(68 Wo.)FR
[BEF: ↑]
1992 Double jeu CH
 
Gold
CH
FR1
 
×2
Doppelplatin

(62 Wo.)FR
[BEF: ↑]
1996 France FR2
 
Platin

(25 Wo.)FR
BEW11
(21 Wo.)BEW

grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfügbar

LivealbenBearbeiten

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[12][13]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen [↑]: gemeinsam behandelt mit vorhergehendem Eintrag;
[←]: in beiden Charts platziert
  DE   CH   FR   BEW   BEFTemplate:Charttabelle/Wartung/Charts inexistent
1982 France Gall / Palais des sports FR21
 
Gold

(8 Wo.)FR
[BEF: ↑]
1988 Le Tour de France 88 FR7
 
Platin

(14 Wo.)FR
[BEF: ↑]
1993 Simple je – Débranchée à Bercy FR18
 
×2
Doppelgold

(9 Wo.)FR
BEW56
(4 Wo.)BEW
BEF153
(1 Wo.)BEF
in Belgien erst bei kombinierter Wiederveröffentlichung 2012 platziert (Simple je – L’Intégrale Bercy)
1994 Simple je – Rebranchée à Bercy FR10
 
×2
Doppelgold

(8 Wo.)FR[BEW: ↑][BEF: ↑]
1997 Concert public Olympia / Concert acoustique M6 FR16
(7 Wo.)FR
2004 Best of Live BEW87
(7 Wo.)BEW
in Belgien erst 2012 platziert

grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfügbar

Weitere Livealben

  • 1978: France Gall / Live Théâtre des Champs-Élysées
  • 1985: France Gall au Zénith (FR:  Gold)
  • 2005: Pleyel

KompilationenBearbeiten

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[12][13]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen [↑]: gemeinsam behandelt mit vorhergehendem Eintrag;
[←]: in beiden Charts platziert
  DE   CH   FR   BEW   BEFTemplate:Charttabelle/Wartung/Charts inexistent
1968 Le disque d’or de France Gall FR15
(1 Wo.)FR
[BEF: ↑]
1990 Les années musique FRa
 
×2
Doppelplatin
FR
[BEF: ↑]
1990 Platz 5 der Kompilationscharts in Frankreich (24 Wochen platziert)
2004 Évidemment CH15
(13 Wo.)CH
FR41a
 
Platin

(84 Wo.)FR
BEW1
(159 Wo.)BEW
BEF14
(23 Wo.)BEF
in FR erst 2011 platziert
2004 Platz 1 der Kompilationscharts in Frankreich (29 Wochen platziert)
2005 Quand on est ensemble FR90a
(4 Wo.)FR
BEW64
(11 Wo.)BEW
mit Michel Berger
in FR erst 2015 platziert
2005 Platz 12 der Kompilationscharts in Frankreich (12 Wochen platziert)
2011 Intégrale des albums studio + Palais des Sports, le Tour de France et Pleyel BEW118
(1 Wo.)BEW

grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfügbar

a Kompilationen konnten sich in Frankreich zeitweise nicht in den Albencharts platzieren. Daher ist die Platzierung in den Kompilationscharts in den Anmerkungen angegeben.

Weitere Kompilationen

  • 1968: Die großen Erfolge (nur DE)
  • 1969: Vive la France Gall (nur DE)
  • 1970: Die großen Erfolge 2 (nur DE)
  • 1972: Portrait in Musik (nur DE)
  • 1973: France Gall
  • 1976: Cinq minutes d’amour
  • 1981: France Gall 75 – Comment lui dire (FR:  Gold)
  • 1988: Les plus belles chansons de France Gall (FR:  Gold)
  • 1990: Best of (FR:  Gold)
  • 1998: En Allemand – Das Beste auf Deutsch
  • 2006: Opération Premium Toupargel (FR:  Gold)

SoundtracksBearbeiten

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[12][13]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
  DE   CH   FR   BEW   BEF
2004 Résiste FR13
(17 Wo.)FR
BEW21
(27 Wo.)BEW
Soundtrack zum gleichnamigen Musical von France Gall und Bruck Dawit

SinglesBearbeiten

Die Chartdaten für Frankreich für den Zeitraum bis 1983 sind derzeit nur kostenpflichtig abrufbar.

Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[12][13]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen [↑]: gemeinsam behandelt mit vorhergehendem Eintrag;
[←]: in beiden Charts platziert
  DE   AT   CH   FR   BEW   BEFTemplate:Charttabelle/Wartung/Charts inexistent
1964 Ne sois pas si bête
N’écoute pas les idoles
BEW24
(12 Wo.)BEW
N’écoute pas les idoles
N’écoute pas les idoles
BEW14
(20 Wo.)BEW
Les rubans et la fleur
N’écoute pas les idoles
[BEW: ↑]
Ne dis pas aux copains
N’écoute pas les idoles
[BEW: ↑]
Mes premières vraies vacances
Mes premières vraies vacances
BEW28
(12 Wo.)BEW
La cloche
Mes premières vraies vacances
[BEW: ↑]
Jazz à gogo
Mes premières vraies vacances
[BEW: ↑]
Laisse tomber les filles
Sacré Charlemagne
BEW9
(28 Wo.)BEW
Christiansen
Sacré Charlemagne
[BEW: ↑]
Sacré Charlemagne
Sacré Charlemagne
BEW4
(28 Wo.)BEW
France Gall et ses petits amis
1965 Poupée de cire, poupée de sonb
Poupée de cire, poupée de son
DE2
(20 Wo.)DE
AT10
(4 Wo.)AT
FR174
(1 Wo.)FR
BEW3
(24 Wo.)BEW
BEF4
(8 Wo.)BEF
in FR erst 2018 platziert
Dis à ton capitaine
Poupée de cire, poupée de son
[BEW: ↑]
Le cœur qui jazze
Poupée de cire, poupée de son
[BEW: ↑]
Un prince charmant
Poupée de cire, poupée de son
[BEW: ↑]
Attends ou va-t-en
Baby pop
BEW24
(12 Wo.)BEW
Et des Baisers
Baby Pop
DE34
(1 Wo.)DE
[BEW: ↑]
1966 L’Amérique
Baby pop
BEW32
(8 Wo.)BEW
Le temps de la rentrée
Baby Pop
[BEW: ↑]
Nous ne sommes pas des anges
Baby Pop
[BEW: ↑]
On se ressemble toi et moi
Baby Pop
[BEW: ↑]
Baby pop
Baby pop
BEW23
(12 Wo.)BEW
Faut-il que je t’aime
Baby Pop
[BEW: ↑]
Les Sucettes
Les Sucettes
BEW14
(12 Wo.)BEW
Quand on est ensemble
Les Sucettes
[BEW: ↑]
Je me marie en blanc
Les Sucettes
[BEW: ↑]
Bonsoir John-John
Les Sucettes
BEW15
(11 Wo.)BEW
La rose des vents
Les Sucettes
[BEW: ↑]
La guerre des chansons
Les Sucettes
[BEW: ↑]
1967 Tu n’as pas le droit
Les Sucettes
BEW41
(3 Wo.)BEW
Il neige
Les Sucettes
[BEW: ↑]
Polichinelle BEW48
(1 Wo.)BEW
La petite
1968
FR22
(13 Wo.)FR[BEW: ↑]
Bébé requin
1968
BEW15
(12 Wo.)BEW
Teenie Weenie Boppie
1968
[BEW: ↑]
Chanson pour que tu m’aimes un peu
1968
[BEW: ↑]
1968 Toi que je veux
1968
BEW36
(5 Wo.)BEW
La fille d’un garçon
1968
[BEW: ↑]
A Banda DE16
 
Gold
[14]
(6 Wo.)DE
Computer Nr. 3 DE24
(3 Wo.)DE
Y’a du soleil à vendre BEW48
(1 Wo.)BEW
Mon p’tit Soldat [BEW: ↑]
24/36 FR49
(1 Wo.)FR
Merci, Herr Marquis DE39
(1 Wo.)DE
1969 L’orage BEW3
(21 Wo.)BEW
BEF17
(3 Wo.)BEF
La pioggia [BEW: ↑]
Homme tout Petit [BEW: ↑]
Les gens bien élevés [BEW: ↑]
Ein bißchen Goethe, ein bißchen Bonaparte DE14
(5 Wo.)DE
Links vom Rhein und rechts vom Rhein DE32
(1 Wo.)DE
1974 La déclaration d’amour
France Gall
FR124
(1 Wo.)FR
in FR erst 2018 platziert
1977 Musique
Dancing Disco
FR152
(1 Wo.)FR
in FR erst 2018 platziert
Si, maman si
Dancing Disco
FR99
(1 Wo.)FR
in FR erst 2018 platziert
1978 Ca balance pas mal à Paris FR25
(12 Wo.)FR
1980 Il jouait du piano debout
Paris, France
CH77
(1 Wo.)CH
FR57
 
Gold

(3 Wo.)FR
in CH und FR erst 2018 platziert
1981 Les aveux FR2
(15 Wo.)FR
BEF37
(1 Wo.)BEF
Donner pour donner FR4
(17 Wo.)FR
mit Elton John
Résiste
Tout pour la musique
CH93
(1 Wo.)CH
FR34
(4 Wo.)FR
in CH und FR erst 2018 platziert
1984 Débranche!
Débranche!
FR44
(2 Wo.)FR
Hong-Kong Star
Débranche!
FR6
(14 Wo.)FR
1985 Calypso
Débranche!
FR36
(6 Wo.)FR
1987 Babacar
Babacar
DE14
(11 Wo.)DE
CH27
(2 Wo.)CH
FR11
(17 Wo.)FR
Ella, elle l’a
Babacar
DE1
 
Gold

(20 Wo.)DE
AT1
(16 Wo.)AT
CH5
(16 Wo.)CH
FR2
 
Silber

(22 Wo.)FR
1988 Évidemment
Babacar
CH89
(1 Wo.)CH
FR6
(19 Wo.)FR
in CH erst 2018 platziert
Papillon de nuit
Babacar
FR23
(13 Wo.)FR
1989 La chanson d’Azima
Babacar
FR29
(8 Wo.)FR
1992 Laissez passer les rêves
Double jeu
FR37
(4 Wo.)FR
Superficiel et léger
Double jeu
FR42
(5 Wo.)FR
mit Michel Berger
1993 Mademoiselle Chang (live)
Simple je – Débranchée à Bercy
FR23
(3 Wo.)FR

grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfügbar

b Auch in italienischer Sprache unter dem Titel Io sì, tu no bzw. in deutscher Sprache unter dem Titel Das war eine schöne Party aufgenommen und veröffentlicht.

Weitere Singles

  • Wir sind keine Engel (1966)
  • Zozoi (1970)
  • Unga Katunga (1971)
  • Ali Baba und die 40 Räuber (1971, B-Seite)
  • Zwei Verliebte zieh’n durch Europa (1971)
  • Für dreißig Centimes (1972)
  • Lieber Leo (1972, B-Seite)
  • Ein bisschen mogeln in der Liebe (1972)
  • Komm mit mir nach Bahia (1972, B-Seite)
  • Ich bin zuckersüß (1972)
  • Kommst Du zu mir? (1972, B-Seite)
  • Mais, aime la (1974)
  • Comment lui dire? (1975)
  • Musique (1977)
  • Viens je t’emmène (1978)
  • Besoin d’amour (1978)
  • Tout pour la musique (1981) (FR:  Gold)
  • Laissez passer les rêves (1992)
  • Paradis blanc (1994)
  • Les princes des villes (1994)
  • Privée d’amour (1996)
  • Message personnel (1996)

VideoalbenBearbeiten

  • Bercy 93 (1994, FR:  Gold)

WeblinksBearbeiten

Commons: France Gall – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

LiteraturBearbeiten

  • France Gall, Thierry Boccon-Gibod: Michel Berger. Haute fidélité. Fetjaine, Paris 2012, ISBN 978-2-35425-377-6.
  • France Gall: Michel Berger. Si le bonheur existe. Cherche midi, Paris 2002, ISBN 2-7491-0012-7.
  • Jean-Éric Perrin: France Gall, de Baby pop à Résiste. GM éditions, Paris 2018, ISBN 978-2-37797-033-9.
  • Murielle Bisson, Patricia Martoglio: Sur les pas de France Gall et Michel Berger. Road-book d’une groupie. Descartes, Paris 2012, ISBN 978-2-84446-237-4.
  • Alain Wodrascka: France Gall, muse et musicienne. D. Carpentier, Paris 2010, ISBN 978-2-84167-691-0.
  • Grégoire Colard, Alain Morel: France Gall, le destin d’une star courage. Flammarion, Paris 2007, ISBN 978-2-08-120729-5.
  • Hugues Royer, Philippe Séguy: France Gall, Michel Berger. Deux destins pour une légende. Éditions du Rocher, Monaco 1994, ISBN 2-268-01873-3.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. France Gall a rejoint Michel Berger au “Paradis blanc”. Le Point, 7. Januar 2018, abgerufen am 7. Januar 2018 (französisch).
  2. a b Fabienne Hurst: Zweideutige Songtexte: Die Sache mit dem Dauerlutscher. einestages, 15. November 2012; abgerufen am 7. Januar 2018: „Als man France Gall erklärte, was es denn mit den Lutschern tatsächlich auf sich hatte, und dass das französische Wort ‚sucette‘ ein Synonym für Fellatio ist, war der Song längst ein Hit.“
  3. Hit Bilanz. Deutsche Chart Singles 1956–1980. Taurus Press, 1987, ISBN 3-922542-24-7.
  4. Rino Gallo: M6 a retrouvé Babacar. Le Figaro, 6. Februar 2018 (französisch).
  5. France Gall – Biography. (Nicht mehr online verfügbar.) LetsSingIt, 9. Februar 2012, archiviert vom Original am 5. September 2012; abgerufen am 7. Januar 2018 (englisch).
  6. France Gall: «Ces hommages, c’est comme si j'étais morte», Interview Galls mit Delphine Perez und Emmanuel Marolle, Le Parisien, 11. Juni 2013.
  7. France Gall rabibochée avec Jenifer: "Je n’ai aucun problème avec elle. Je lui garde mon amitié", programme-tv.net, 10. Dezember 2014.
  8. « Résiste »: la fin de la comédie musicale s’écrit cette semaine au Zénith. 19. Dezember 2016, abgerufen am 21. November 2022 (französisch).
  9. La chanteuse France Gall est morte. lemonde.fr, 7. Januar 2018, abgerufen am 7. Januar 2018 (französisch).
    Esther Widmann: France Gall ist tot. In: Neue Zürcher Zeitung, 7. Januar 2018, abgerufen am 7. Januar 2018.
  10. Décès de France Gall: une pluie d’hommages d’artistes et du monde politique lemonde.fr, 7. Januar 2018, abgerufen am 9. Januar 2018 (französisch).
  11. knerger.de: Das Grab von France Gall.
  12. a b c d e Chartquellen: DE AT CH Singles FR bis 1984 Alben FR bis 1996 Alben FR 1996 bis 2011, Singles FR 1984 bis 09/2014 BEW BEF
  13. a b c d e Auszeichnungen: DE CH FR
  14. Günter Ehnert: Hit Bilanz – Deutsche Chart Singles 1956–1980. 1. Auflage. Verlag populärer Musik-Literatur, Norderstedt 2000, ISBN 3-922542-24-7, S. 444.