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Neue Zürcher Zeitung

Schweizerische Tageszeitung und Unternehmen

Die Neue Zürcher Zeitung (NZZ), im Zürcher Dialekt Zürizytig genannt, ist eine Schweizer Tageszeitung des Medienunternehmens NZZ-Mediengruppe mit Sitz in Zürich. Als traditionsreiche Zeitung ist sie überregional bekannt, wird zu den Leitmedien im deutschsprachigen Raum gezählt und vertritt gemäss ihrem Leitbild eine «freisinnig-demokratische Ausrichtung».[3]

Neue Zürcher Zeitung
Logo
Beschreibung Schweizer Tageszeitung
Verlag Neue Zürcher Zeitung
Erstausgabe 12. Januar 1780
Gründer Salomon Gessner
Erscheinungsweise werktäglich
Verkaufte Auflage 100'421 (Vj. 103'794) Exemplare
(WEMF-Auflagebulletin 2018[1], inkl. «Int. Ausgabe»)
Verbreitete Auflage 111'023 (Vj. 113'073) Exemplare
(WEMF-Auflagebulletin 2018, inkl. «Int. Ausgabe»)
Reichweite 0,253 (Vj. 0,239) Mio. Leser
(WEMF Total Audience 2018-2[2])
Chefredaktor Eric Gujer
Herausgeber Aktiengesellschaft für die Neue Zürcher Zeitung
Weblink www.nzz.ch
ISSN (Print)
CODEN NZZTA

GeschichteBearbeiten

 
Titelseite der Erstausgabe vom 12. Januar 1780
 
Namensaktie über 1000 Franken der AG für die Neue Zürcher Zeitung vom 16. März 1906

Salomon Gessner gab das Blatt erstmals am 12. Januar 1780 unter dem Namen Zürcher Zeitung heraus. Sie ist damit die älteste heute noch erscheinende Zeitung der Schweiz. Seit 1821 trägt sie den Namen Neue Zürcher Zeitung. 1868 wurde eine Aktiengesellschaft gegründet, die die NZZ bis heute herausgibt. Keiner der 1400 Aktionäre besitzt mehr als 1 Prozent am Aktienkapital.[4]

Die weltanschaulich kritischste Phase erlebte die Zeitung, als sie bei den Zürcher Gemeinderatswahlen 1933 eine Listenverbindung der Frontisten mit den bürgerlichen Parteien guthiess. Der Historiker Thomas Maissen spricht von einer «ambivalenten Haltung gegenüber der lokalen Frontenbewegung», die die NZZ, ebenso wie der Zürcher Freisinn, einnahm.[5] Mit der Wahl Willy Bretschers zum Chefredaktor im Herbst 1933 schlug die Zeitung jedoch einen klar antifaschistischen Kurs ein. Am 18. Juli 1934 wurde als Reaktion auf die Berichterstattung zum Röhm-Putsch der Vertrieb der Zeitung im Deutschen Reich verboten.[6]

Unter Chefredaktor Markus Spillmann vollzog die Zeitung ab 2006[7] ein Redesign und reorganisierte das Online-Angebot. Im Juni 2012 wurden die Online-Redaktion sowie die Print-Redaktion zusammengeschlossen und die Website unter dem Label «Neue Zürcher Zeitung» (nicht mehr wie bisher «NZZ Online») neu lanciert. Nachrichten, die von der Print-Redaktion geschrieben werden, finden sich seither unmittelbar nach der Fertigstellung auf der Website. Gleichzeitig wurde eine Paywall eingeführt, worauf die Seitenaufrufe zurückgingen.[8]

Im Dezember 2014 gab Spillmann die publizistische Leitung wegen Meinungsverschiedenheiten mit dem Verwaltungsrat ab.[9] Er trat als erster NZZ-Chefredaktor der jüngeren Geschichte unfreiwillig von seinem Posten zurück.[10] Sein Nachfolger wurde Eric Gujer, der seit 1986 für die NZZ tätig ist.[11][12] Die ursprünglich geplante Berufung von Markus Somm als Chefredaktor wurde, unter anderem nach einer Protestnote durch die Redaktion, verworfen.[13][14][15] Befürchtet wurde ein „Rechtsputsch“ durch den „der rechten SVP nahestehende[n]“ Journalisten Somm, der sich als „Statthalter Blochers“ sah.[16][17][18] Zuvor hatten die Handelszeitung, der Tages-Anzeiger und die Schweiz am Wochenende darüber berichtet, dass „zurzeit Personen Aktien erwerben, die SVP-Volkstribun Christoph Blocher nahe stehen“, um eine „unfreundliche Übernahme [der NZZ] herbeizuführen“.[19][20][21] Blocher selbst bestritt diese Aussagen im Interview mit Persönlich.[22]

Ende Juni 2015 stellte die Druckerei der NZZ, NZZ Print in Schlieren, den Betrieb ein. Die NZZ wird seither im Druckzentrum Zürich von Tamedia gedruckt.[23]

Aufmachung und ErscheinungsweiseBearbeiten

 
Zentrale der NZZ-Gruppe an der Falkenstrasse 11 in Zürich

Die NZZ erscheint im üblichen Schweizer Zeitungsformat, das in Deutschland gelegentlich auch als «Format NZZ» bezeichnet wird. Die NZZ selbst hat diese Bezeichnung aufgenommen und bestreitet ein wöchentliches Fernseh-Magazin unter dem Titel NZZ Format. Der gedruckten NZZ ist jeweils in der ersten Montag-Ausgabe jedes Monats das Magazin NZZ Folio beigelegt, das sich zur Hauptsache einem Schwerpunkt-Thema widmet. Wie bei allen führenden Schweizer Tageszeitungen werden auch bei der NZZ die Beilagen von bedeutend mehr Personen gelesen als das Blatt selbst. So stehen den 274'000 Lesern der NZZ 375'000 Folio-Leser gegenüber (WEMF MACH Basic 2015-II)[24].

Nach der Layout-Revision von 2009 gliederte sich die NZZ nur noch in drei Bünde. Am 21. August 2015 erschien die NZZ in einem wiederum in Zusammenarbeit mit Meiré und Meiré entwickelten neuen Layout. Die Zeitung gliedert sich seither wieder in vier Bünde mit einem fünften am Freitag. Der Inlandteil befindet sich damit neu am Beginn eines Bundes (des zweiten). Der Sport ist statt am Ende des zweiten Bundes (Wirtschaft) am Ende des vierten (Feuilleton) zu finden. Der zusätzliche fünfte Bund am Freitag (Wochenende) enthält einen Schwerpunkt als Auftakt, dazu die Spezialressorts «Forschung und Technik», «Reisen» und «Mobil/Digital» sowie grosse Reportagen, Porträts und Gesellschaftsthemen.

Bis zum 6. Dezember 1869 erschien die NZZ einmal, danach zweimal, vom 3. Januar 1894 an dreimal täglich. Am 29. September 1969 kehrte man wieder zu zwei Ausgaben zurück. Seit dem 30. September 1974 erscheint nur noch eine Tagesausgabe. Als ergänzenden Beinamen erhielt die NZZ auch die Bezeichnung «Schweizerisches Handelsblatt».

Die NZZ setzt die neue Rechtschreibung nicht vollständig um. So wird etwa Greuel anstelle von Gräuel und sich in acht nehmen anstelle von sich in Acht nehmen verwendet. Einen Leitfaden dazu bietet das von «NZZ Libro» verlegte NZZ-Vademecum.[25][26]

Im Jahre 2005 digitalisierte die NZZ alle bisherigen Ausgaben seit 1780, insgesamt ca. zwei Millionen Seiten, was Dateien im Umfang von 70 Terabyte erzeugte.[27] Das Archiv ist online zugänglich.[28]

Ab 1893 führte die Zeitung eine Partie- und Problemschach-Rubrik, die 2016, nach über 120 Jahren, eingestellt wurde.[29]

AuflageBearbeiten

Die NZZ hat eine WEMF-beglaubigte Gesamtauflage von 100'421 (Vj. 103'794) verkauften bzw. 111'023 (Vj. 133'073) verbreiteten Exemplaren pro Tag; davon «Internationale Ausgabe» 7'409 (Vj. 7'812) verkaufte bzw. 8'593 (Vj. 8'767) verbreitete Exemplare pro Tag[1] und eine Reichweite von 253'000 (Vorjahr 239'000) Lesern.[2] Ihre internationale Ausgabe «NZZ International» ist ein zumeist etwa 40 Seiten umfassendes, werktäglich erscheinendes Zeitungsformat. Die Ausgabe ist speziell für Leser aus dem deutschsprachigen Ausland konzipiert, weshalb sie sich durch einen verminderten Anteil an Schweizer Meldungen auszeichnet und einen dementsprechend stärkeren Fokus auf internationale Politik.

Wie alle gedruckten Tageszeitungen muss die NZZ seit einigen Jahren eine stark sinkende Auflage hinnehmen. Die verkaufte Auflage fiel seit 2008 um 42'588 von 143'009 auf 100'421 Exemplare. Das entspricht einem Rückgang um 29,78 %.

 
Entwicklung der verkauften Auflage nach WEMF-Auflagebulletins (s. Details 2008[30] und 2018[1])

AusrichtungBearbeiten

Die NZZ geniesst einen Ruf als Qualitätszeitung.[31] Dazu trägt neben dem Wirtschaftsteil vor allem die Auslandsberichterstattung bei, die auf ein dichtes Korrespondentennetz zurückgreift.[32]

Politisch steht die NZZ der FDP Schweiz nahe; sie vertritt eine liberal-bürgerliche Haltung. Um Aktionär der NZZ zu werden, muss eine Person Mitglied der FDP sein oder aber sich zur freisinnig-demokratischen Grundhaltung bekennen, ohne Mitglied einer anderen Partei zu sein.[33] Der in vielen Belangen konservative Stil der Zeitung hat ihr in Journalistenkreisen auch den Spitznamen «Alte Tante»[34] eingetragen.

RezeptionBearbeiten

Der ehemalige deutsche Bundeskanzler Helmut Schmidt meinte einmal, dass er doch lieber gleich die NZZ lese als die Berichte seines Auslandsgeheimdienstes BND.[35] Rainer Link stellte 2019 im Deutschlandfunk fest, dass die „Qualitätszeitung […] zu einer intellektuellen Kulturlandschaft“ in der deutschen Presse zählt und laut Thomas Bernhard „ein Geistesmensch nicht an einem Ort existieren kann, in dem er die ‚Neue Zürcher Zeitung‘ nicht bekommt“.[36]

Im Dezember 2016 verlieh die Reinhold-Maier-Stiftung der NZZ die renommierte Reinhold-Maier-Medaille, die Chefredaktor Eric Gujer stellvertretend entgegennahm. Die Stiftung ehrte die Zeitung damit für ihr unermüdliches Eintreten für den Liberalismus und die Autonomie des Einzelnen, für freiheitliche Bürgerrechte und den Meinungspluralismus.[37]

Debatte um politische PositionierungBearbeiten

Seit der Ernennung von Eric Gujer als Chefredaktor im März 2015 und von René Scheu 2016 als Feuilletonchef zeichnet sich nach Ansicht mancher Publizisten nach Abgängen mehrerer Redaktoren eine Verschiebung der NZZ nach rechts ab, während andere Publizisten dies bestreiten.[38][39] Angesprochen auf den «Rechtsruck» erläuterte Eric Gujer im Dezember 2015 den SZ-Redakteuren Charlotte Theile und Marc Felix Serrao – heute Leiter der Berliner NZZ-Redaktion – das redaktionelle Profil der NZZ sei keine «Einheitsmeinung», aber die Linie «ein elastisches Band, keine Gerade». Gujer betonte: «Ein Medienunternehmen darf von seinen Mitarbeitern erwarten, dass sie sich dessen politische Linie bei ihrer Arbeit zu eigen machen. […] Zeitungen, die in ihrer Haltung beliebig sind, haben keine Zukunft.»[11] Er erläuterte, man tue sich «[i]n der Bundesrepublik […] bis heute schwer, bestimmte Positionen auszusprechen» aufgrund der dort geltenden Leitkultur: «Etwa, dass Deutschland ein Recht hat, seine eigene Kultur so zu bestimmen, wie es die Mehrheit des Staatsvolks wünscht. Das ist im Rest Europas eine Trivialität; Begriffe wie Nation und Volk sind überall positiv besetzt. Nicht aus Arroganz, sondern weil man das Eigene als schützenswert erachtet.»[11] Im Juni 2017 folgerte die SZ daher, dass sich die NZZ speziell für den deutschen Markt «publizistisch rechts von der FAZ» ansiedelt, um das «Marktpotenzial einer Publizistik mit bürgerlich rechtskonservativer Weltsicht» zu beschwören.[40] Gujer hingegen erläuterte, die Linie sei bürgerlich-liberal und äusserte: «In der Schweiz ist vieles Mainstream, was in Deutschland schon als rechts gilt.»[40] Im Oktober 2017 attestierte die WOZ der NZZ einen «repetitiven Rechtskurs» und das Bestreben, sich auf dem deutschen Pressemarkt von anderen Zeitungen abzuheben, was René Scheu jedoch im Interview mit dem Verweis auf die Eröffnung von Denkräumen und einer ernst gemeinten Streitkultur bestritt.[41] René Zeller bemängelte eine Einschränkung der Eigenständigkeit der Redaktion.[41] Der Tages-Anzeiger stellte im November 2017 fest, «Gujer positioniert sich und die ausgebaute Berliner NZZ-Vertretung deutlich rechts der Mitte.»[42] Eine Studie des dem Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich assoziierten Forschungsbereich Öffentlichkeit und Gesellschaft (fög) erläuterte im Dezember 2017, die NZZ erreiche «mit Artikeln zur deutschen Innenpolitik und der Flüchtlingsthematik viele rechtskonservative User im Umfeld der AfD[43] In einem Brief an die NZZ von rund 70 Intellektuellen (darunter Jan-Werner Müller, Jan Assmann, Caspar Hirschi und Sibylle Lewitscharoff) wurden die Entlassungen kritisiert und die Entwicklungen von einigen als «politische Öffnung am rechten Rand des Liberalismus oder hin zu einem bemüht unkonventionellen Libertarismus» gedeutet.[44] Die Zeit resümierte diesbezüglich im Dezember 2017 unter dem Titel Druck von rechts, die NZZ arbeite «sich inzwischen geradezu obsessiv an konservativen Reizthemen ab: an der Geschlechterfrage, an der politischen Korrektheit, am angeblich alles dominierenden sozialdemokratischen Mainstream» und irritiere mit dem «Schaum vor dem Mund, den einige NZZ-Autoren neuerdings tragen.»[45] René Scheu hat diese Einschätzung in einem Interview mit dem Branchenmagazin Persönlich im Dezember 2017 bestritten.[46] Ebenso widersprach Eric Gujer diesem Vorwurf in einem SRF-Radiointerview zuvor im August 2017.[47] Auch bestritt Frank A. Meyer einen Rechtsruck innerhalb der NZZ und lobte sie als «Westfernsehen» für ihre liberale Haltung in einem Zapp-Beitrag im März 2018.[48][49][50] Zuvor hatte der Spiegel davon berichtet, die NZZ bekäme in «AfD-nahen Kreisen […] Applaus: als neutrale ‹Stimme der Vernunft› oder gar ‹neues Westfernsehen›.»[51] Gujer selbst erklärte daraufhin dem Spiegel, diesen Beifall nicht anzustreben, wenngleich er ihn auch nicht fürchte.[51] Von einem Aufruf auf Twitter der AfD-Politikerin Beatrix von Storch, sich bei der NZZ auf ein Volontariat zu bewerben, distanzierte sich die NZZ jedoch im Juli 2018 explizit mit der Erklärung, es handele sich «um eine Desinformationskampagne der AfD», allerdings würde in diesem «verschärften Umfeld» umso deutlicher, dass es eine «liberale, neutrale Stimme wie diejenige der NZZ» auch in Deutschland brauche.[52][53] Der Financial Times erläuterte Gujer, viele Journalisten hätten einen stark links-liberalen Hintergrund, der sich nicht mit dem der Mehrheit der Bevölkerung decke.[54]

Im Juni 2019 folgten weitere Kommentare in deutschsprachigen Medien zur Positionierung der Zeitung: So wurden ein Gastkommentar von Klaus-Rüdiger Mai – in dem er die Fridays-For-Future-Bewegung mit der Hitlerjugend verglich – und ein Gastkommentar von Wolfgang Bok, dem ehemaligen Chefredakteur der Heilbronner Stimme, über «deutsche Mainstream-Medien» inhaltlich wie handwerklich kritisiert.[55][56][57][58][59] Im Juli 2019 beschrieb der ehemalige Präsident des deutschen Bundesamts für Verfassungsschutz Hans-Georg Maaßen die Zeitung in einem Tweet als «Westfernsehen» in Zusammenhang mit einem NZZ-Artikel über das «Ende der Mehrheitsgesellschaft in Frankfurt».[60][61] Die NZZ distanzierte sich von Maaßens Äußerung, wenngleich Eric Gujer es als Kompliment an die NZZ als Zeitung mit einem «nüchternen, kritischen Blick auf Deutschland aus dem Ausland» interpretierte.[62][63][64][65] Die FAZ verurteilte sein Resüme als «Irrsinn».[66] In einer ersten Fassung des zitierten Artikels erschien der Begriff «Biodeutscher», dessen Verwendung in diesem Kontext auf den sozialen Netzwerken als fremdenfeindlich kritisiert wurde.[67][68][69][70] Die NZZ teilte mit, dass der Artikel „in unredigierter Fassung“ publiziert worden sei, und passte ihn daraufhin entsprechend an.[71] Willi Winkler urteilte über diese Reaktion der NZZ für die Süddeutsche Zeitung: „Die Zürcher ist doch eine grundsolide Zeitung.“[72] Eric Gujer bestätigte, dass die «Wortwahl für sozusagen deutsche Augen problematisch» sei, aber betonte, dass es «[i]n der Schweiz […] jetzt nicht so Aufsehen erregt» hätte, da man dort unterdessen durch die «rechtspopulistische SVP ganz andere Vokabeln gewöhnt» sei.[73] In der Republik hingegen zog Daniel Binswanger den Schluss, die NZZ diene sich «einer bestimmten AfD» an und zwar derjenigen «von Beatrix von Storch und Alice Weidel». Man habe, so Binswanger, den Eindruck, die NZZ sei «nicht mehr eine Publikation mit klaren publizistischen Linien, sondern ein Unternehmen zum Austesten der Grenzen des politischen Anstands».[74] Hans Brandt schrieb im Tages-Anzeiger, die NZZ nehme «diese rechte deutsche Leserschaft billigend in Kauf». Sie wolle «von der rechtspopulistischen Welle im Nachbarland profitieren» und bewerbe «eine politische Linie, die den ‹linken Mainstream› geisselt».[75] Gujer hingegen behauptete als Antwort auf die Kritik, die NZZ vertrete «klar bürgerlich-liberale Positionen» und sei gegenüber «rechts wie links gleichermassen kritisch».[76][77] Diese Position vertrat er auch in @mediasres, wo er von einer Profilschärfung des Blattes sprach und sich erneut vom Begriff des Westfernsehens distanzierte.[73] Gegenüber Kurt W. Zimmermann resümierte Gujer in der Weltwoche: «Wir sind völlig auf dem richtigen Weg.»[78] Der Medienwissenschaftler Linards Udris von der Universität Zürich bestätigte, die NZZ habe «in manchen Bereichen mit rechten Positionen ihr Profil geschärft», aber ein Rechtsrutsch passe begrifflich nicht zur Entwicklung: Die NZZ bleibe die beste Qualitätszeitung der Schweiz, die durch eine relevante, vielfältige Berichterstattung überzeuge.[73] Das Echo der Zeit resümierte in einem Beitrag, die NZZ nutze ihre grössere Ellbogenfreiheit in Deutschland, «um pointierter über die deutsche Politik zu berichten – mit einem anderen Blick eben».[65] Die Basler Zeitung attestierte der NZZ, dass sie sich für eine echte Debattenkultur einsetze, die viele Politiker und Journalisten verachteten; die heftige Kritik an ihrer Haltung sei deshalb als «Ritterschlag» zu verstehen.[79] Daniela Janser stellte in der WOZ zu Gujers Äusserung, die «Deutschen bräuchten keine Gouvernanten, die ihnen vorgeben, wie sie mit der AfD umgehen sollen», fest, dass die NZZ mit ihrer Deutschlandstrategie genau das mache: «Als AfD-Gouvernante beackert sie dieselben Themen wie die Rechtsaussenpartei und erörtert in zahlreichen Artikeln, wie die AfD sich normalisieren könnte: damit sie als seriöse Rechtspartei statt als wilder, teils rechtsextremer Haufen noch wählbarer wird».[80]

ImpressumBearbeiten

Weitere ProdukteBearbeiten

 
Schriftzug der NZZ am Sonntag

Der Name NZZ wird neben der Zeitung selbst auch für viele andere Produkte verwendet. Die wichtigsten:

  • NZZ am Sonntag, Sonntagsausgabe
  • NZZ Folio, Monatsmagazin
  • NZZ Fokus, Schwerpunktdossier
  • NZZ Campus, Magazin für Studierende
  • NZZ Geschichte, historisches Magazin
  • Z – Die schönen Seiten, Lifestyle-Magazin im Spezialformat
  • NZZ Format, Fernsehsendung
  • NZZ Standpunkte, Fernsehsendung[88][89]
  • NZZ Libro, Buchverlag Neue Zürcher Zeitung
  • NZZexecutive.ch, Stellenportal der NZZ für Kader und Fachspezialisten
  • NZZdomizil.ch, Immobilienplattform
  • NZZ-Vademecum, sprachlich-technischer Leitfaden der NZZ

LiteraturBearbeiten

  • Neue Zürcher Zeitung und schweizerisches Handelsblatt (NZZ). Neue Zürcher Zeitung, Zürich 42.1821, 2. Juli-ff. ISSN 0376-6829.
  • Thomas Maissen: Die Geschichte der NZZ 1780–2005. NZZ Libro, Zürich 2005, ISBN 3-03823-134-7.
  • Thomas Maissen: Vom Sonderbund zum Bundesstaat. Krise und Erneuerung 1798–1848 im Spiegel der NZZ. Zürich 1998, ISBN 3-85823-742-6.
  • Conrad Meyer: Das Unternehmen NZZ 1780–2005. NZZ Libro, Zürich 2005, ISBN 3-03823-130-4.
  • Urs Hafner: Aus den Anfängen der NZZ. Texte und Kommentare. NZZ Libro, Zürich 2006, DNB 981445519.
  • Urs Hafner: Subversion im Satz. Die turbulenten Anfänge der «Neuen Zürcher Zeitung» (1780–1798). NZZ Libro, Zürich 2015, ISBN 3-03810-093-5.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c WEMF-Auflagebulletin 2018, S. 18 (PDF; 796 kB).
  2. a b WEMF Total Audience 2018-2 (Memento des Originals vom 15. Oktober 2018 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/wemf.ch, S. 10 (PDF; 609 kB).
  3. Leitbild der NZZ, abgerufen am 29. November 2016.
  4. «Interaktive Reise» durch die Geschichte der NZZ.
  5. Thomas Maissen: Geschichte der NZZ 1780–2005. NZZ-Verlag, Zürich 2005, S. 145.
  6. Adrian Sulc: Als Hitler den «Bund» verbieten liess. In: Der Bund (Online). 30. September 2010, abgerufen am 18. April 2013.
  7. Stabsübergabe in der NZZ-Chefredaktion. In: Neue Zürcher Zeitung. 1. April 2006.
  8. Das Sorgenkind der NZZ. In: Tages-Anzeiger. 10. Januar 2013, abgerufen am 10. Juli 2015.
  9. NZZ-Chefredaktor Markus Spillmann tritt zurück. NZZ-Mediengruppe, 9. Dezember 2014.
  10. NZZ opfert den Chefredaktor. In: Tages-Anzeiger. 10. Dezember 2014, abgerufen am 10. Juli 2015.
  11. a b c Interview von Marc Felix Serrao, Charlotte Theile: "Es gibt in Deutschland eine Lücke". In: sueddeutsche.de. 2015, ISSN 0174-4917 (sueddeutsche.de [abgerufen am 13. Juli 2019]).
  12. Süddeutsche de GmbH, Munich Germany, Charlotte Theile: Eric Gujer wird Chef der NZZ - Einer von ihnen. Abgerufen am 22. Juli 2019.
  13. Redaktion appelliert an Verwaltungsrat | NZZ. 16. Dezember 2014, ISSN 0376-6829 (Online [abgerufen am 13. Juli 2019]).
  14. «Für Markus Somm ist das eine gewaltige Niederlage». 27. Februar 2019, abgerufen am 13. Juli 2019.
  15. Die Händel des Martin Meyer. Abgerufen am 13. Juli 2019.
  16. "Neue Zürcher Zeitung": Markus Somm wird nicht Chefredakteur. Abgerufen am 22. Juli 2019.
  17. Neue Zürcher Zeitung - Verteidigung der liberalen Werte. Abgerufen am 22. Juli 2019.
  18. Süddeutsche de GmbH, Munich Germany, Thomas Kirchner: Spillmann verlässt "NZZ" - Vom digitalen Sturm zerzaust. Abgerufen am 22. Juli 2019.
  19. Leute aus Blochers Umfeld kaufen NZZ-Aktien. Abgerufen am 23. Juli 2019 (Schweizer Hochdeutsch).
  20. Blocher-Geist im Hause NZZ. Abgerufen am 23. Juli 2019.
  21. Philipp Loser: Der Kampf um die alte Schweiz. In: Tages-Anzeiger. 12. Dezember 2014, ISSN 1422-9994 (Online [abgerufen am 23. Juli 2019]).
  22. NZZ: Christoph Blocher sieht "keinen Sinn" in einer Beteiligung. Abgerufen am 23. Juli 2019 (englisch).
  23. NZZ schliesst Druckerei in Schlieren. In: Werbewoche. 25. November 2014.
  24. WEMF Total Audience 2015-2 (Memento vom 17. September 2016 im Internet Archive), S. 8 (PDF; 1 MB).
  25. Boas Ruh: Kennen Sie die besonderen Schreibweisen der «Neuen Zürcher Zeitung»? In: Neue Zürcher Zeitung. 3. Juni 2017.
  26. Urs Bühler: Wie man Plastik richtig platziert. In: Neue Zürcher Zeitung. 20. November 2018 (archiviert auf PressReader).
  27. 70 Terabyte Zeitgeschichte. In: Fraunhofer Magazin. 2. 2005.
  28. NZZ Archiv 1780.
  29. Richard Forster: Ein Abschied vom Schach. In: Neue Zürcher Zeitung. 23. Dezember 2016, S. 64.
  30. WEMF-Auflagenbulletin 2008 (Memento vom 21. Mai 2009 im Internet Archive), S. 12.
  31. Jürg Altwegg: Hinter uns brennen die Brücken. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 18. September 2014, abgerufen am 9. Juli 2018
  32. Thomas Wagner: «Kernmodell Journalismus» statt e-Commerce. In: Deutschlandfunk. 5. Juli 2017, abgerufen am 10. Juli 2018
  33. Vinkulierung gemäss § 3 Abs. 2 lit. c der Statuten der NZZ, vgl. Vinkulierung tut not (Memento des Originals vom 30. Januar 2012 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/ius.unibas.ch (PDF; 453 kB). In: Finanz und Wirtschaft. 11. Juli 2009, S. 22, mittlere Spalte, und Kritik dazu von der «IG Freunde der NZZ» auf freundedernzz.ch.
  34. «Alte Tante» in neuem Kl... Nein, wir verzichten zur Neulancierung der NZZ auf DIE Überschrift. In: Watson. 21. August 2015.
  35. Still in der Ackerfurche. In: Der Spiegel. 19. Dezember 1994, S. 25.
  36. Mit Strategie gegen die Zeitungskrise, In: Deutschlandfunk. 7. Mai 2019
  37. Die Neue Zürcher Zeitung wurde mit der Reinhold-Maier-Medaille ausgezeichnet. Reinhold-Maier-Stiftung, 12. Dezember 2015, abgerufen am 19. Juli 2017 (Pressemitteilung).
  38. Matthias Daum, Caspar Shaller: Druck von Rechts. In: Die Zeit. 14. Dezember 2017, S. 47, abgerufen am 17. Dezember 2017.
  39. Dauerempörte Deutsche. In: Übermedien. 8. August 2017, abgerufen am 13. Juli 2019.
  40. a b Charlotte Theile, Claudia Tieschky: Nordgelüste. In: sueddeutsche.de. 26. Juni 2017, ISSN 0174-4917 (Online [abgerufen am 22. Juli 2019]).
  41. a b NZZ: Die Angst geht um an der Falkenstrasse. 11. Oktober 2017, abgerufen am 17. Juli 2019.
  42. Dominique Eigenmann, Philipp Loser: Nach Deutschland, nach rechts. In: Tages-Anzeiger. 11. März 2017, ISSN 1422-9994 (Online [abgerufen am 13. Juli 2019]).
  43. Ein assoziiertes Institut der Universität Zürich: Auf zu neuen Märkten: Der Einfluss Schweizer Medien auf Twitter. Abgerufen am 13. Juli 2019.
  44. Edith Hollenstein: Neue Zürcher Zeitung: Akademiker protestieren bei Etienne Jornod. In: persoenlich.com. 13. Oktober 2017, abgerufen am 2. Juni 2018.
  45. Matthias Daum, Caspar Shaller: «Neue Zürcher Zeitung»: Druck von rechts. In: Die Zeit. 16. Dezember 2017, ISSN 0044-2070 (Online [abgerufen am 13. Juli 2019]).
  46. Scheu René/Dezember 2017: Scheu René, Ganz oben. In: persoenlich.com. Abgerufen am 10. Oktober 2018.
  47. Kulturjournalisten entlassen - NZZ-Chefredaktor: «Wir betreiben keinen Abbau». 18. August 2017, abgerufen am 13. Juli 2019.
  48. NZZ: Kurswechsel ist Thema in deutschen Medien. Abgerufen am 13. Juli 2019 (englisch).
  49. ZAPP – Das Medienmagazin: "Wie früher das Westfernsehen in der DDR" | ZAPP | NDR. 1. März 2018, abgerufen am 13. Juli 2019.
  50. NDR: NZZ: Warum das Blatt sich wendet. Abgerufen am 16. Juli 2019.
  51. a b Isabell Hülsen: Misstrauen gegen Medien: «...dass ich ständig belehrt werde, was ich zu denken habe». In: Spiegel Online. 25. Februar 2018 (Online [abgerufen am 17. Juli 2019]).
  52. Neue Zürcher Zeitung: Verlag distanziert sich von AfD-Aufruf. Abgerufen am 17. Juli 2019.
  53. Neue Zürcher Zeitung: AfD-Politikerin hilft bei Personalsuche. Abgerufen am 17. Juli 2019 (englisch).
  54. Subscribe to read. Abgerufen am 17. Juli 2019 (englisch).
  55. Arno Orzessek – Die NZZ und die Mainstream-Phobie. Abgerufen am 13. Juli 2019.
  56. Foulen im Kampf gegen grüne «Mainstream-Medien». In: Übermedien. 24. Juni 2019, abgerufen am 13. Juli 2019.
  57. Aus den Feuilletons – Im Maschinenraum des Denkens. Abgerufen am 13. Juli 2019.
  58. Wolfgang Bok: Es grünt in den Redaktionen der deutschen Mainstream-Medien. 24. Juni 2019, ISSN 0376-6829 (Online [abgerufen am 13. Juli 2019]).
  59. Klaus-Rüdiger Mai: In Deutschland herrscht ein zunehmend repressives Klima. In: Neue Zürcher Zeitung. (Online [abgerufen am 13. Juli 2019]).
  60. Michael Rasch, Frankfurt: In deutschen Städten sieht die Mehrheitsgesellschaft ihrem Ende entgegen | NZZ. In: Neue Zürcher Zeitung. (Online [abgerufen am 13. Juli 2019]).
  61. Steingart-Podcast: Maaßen beklagt «Inzucht in den Redaktionsstuben». In: turi2. Abgerufen am 13. Juli 2019.
  62. Hans Brandt: Die NZZ umwirbt deutsche Rechtspopulisten. In: Tages-Anzeiger. 11. Juli 2019, ISSN 1422-9994 (Online [abgerufen am 13. Juli 2019]).
  63. Neue Zürcher Zeitung: Wir sind kein Westfernsehen. Dieser Vergleich ist unpassend und Geschichtsklitterung. Wir bitten Sie, in Zukunft davon abzulassen. Auch bei deutschen Medien arbeiten ausgezeichnete Journalisten und Journalistinnen. In: @NZZ. 10. Juli 2019, abgerufen am 13. Juli 2019.
  64. WELT: Maaßen vergleicht deutsche Verlage und Sender mit DDR-Medien. 10. Juli 2019 (Online [abgerufen am 13. Juli 2019]).
  65. a b Deutschland-Strategie der NZZ – «Von einem Rechtsrutsch ist nichts zu spüren». 18. Juli 2019, abgerufen am 19. Juli 2019.
  66. Werner D’Inka: Internationales Frankfurt: Irrtum ist korrigierbar, Irrsinn nicht. ISSN 0174-4909 (Online [abgerufen am 13. Juli 2019]).
  67. Maaßen provoziert mit Tweet über Medien. Abgerufen am 13. Juli 2019.
  68. Mit dem «Westfernsehen» sieht man schlechter. In: Übermedien. 10. Juli 2019, abgerufen am 13. Juli 2019.
  69. Alexandra Kedves: Biodeutsch. In: Tages-Anzeiger. 12. Juli 2019, ISSN 1422-9994 (Online [abgerufen am 13. Juli 2019]).
  70. Michael Rasch: Frankfurt ist erst der Anfang: In deutschen Städten sieht die #Mehrheitsgesellschaft ihrem Ende entgegen https://www.nzz.ch/international/in-deutschen-staedten-geht-die-mehrheitsgesellschaft-zu-ende-ld.1492568 via @nzz #urdeutsche #biodeutsche #Migration #Migrationshintergrund #Ausländer. In: @raschnzz. 9. Juli 2019, abgerufen am 13. Juli 2019.
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  88. srf.ch: NZZ Standpunkte
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Koordinaten: 47° 21′ 54,3″ N, 8° 32′ 51″ O; CH1903: 683760 / 246617