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Albert Fritz (Radsportler)

deutscher Radrennfahrer
Albert Fritz Straßenradsport
Zur Person
Geburtsdatum 30. März 1947
Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Disziplin Bahn (Ausdauer) / Straße
Karriereende 1985
Verein(e)
Stuttgarter SC
Letzte Aktualisierung: 30. Dezember 2017

Albert Fritz (* 30. März 1947 in Jestetten) ist ein ehemaliger deutscher Radrennfahrer.

1968 wurde Albert Fritz mit der Mannschaft des Stuttgarter SC deutscher Meister der Amateure in der Mannschaftsverfolgung. Nachdem er nicht für die Olympischen Spiele 1968 in Mexiko-Stadt nominiert worden war, wurde er Profi.

1969 fuhr Fritz in Münster sein erstes Sechstagerennen und belegte gemeinsam mit dem Dänen Freddy Eugen den dritten Platz. Im selben Jahr wurde er Deutscher Meister in der Einerverfolgung. Sein geringer Erfolg auf der Straße bewog ihn, sich gänzlich auf den Bahnradsport zu konzentrieren, wenn er auch in den Jahren 1970 und 1971 bei der Tour de Suisse drei Etappensiege errungen hatte.

Bis 1984 startete Albert Fritz bei 198 Sechstagerennen, von denen er 34 gewinnen konnte. Damit wurde er einer der erfolgreichsten Sechstagefahrer Deutschlands, allein in Köln war er mit sieben Siegen bester Fahrer. In der „ewigen Rangliste“ belegt er Platz sieben, einziger Deutscher vor ihm ist Klaus Bugdahl auf Platz sechs. Die meisten Starts (78) und Siege (13) hatte er gemeinsam mit Wilfried Peffgen. Er fuhr jedoch auch mit anderen Fahrern, darunter Patrick Sercu und Dietrich Thurau.

Heute lebt Albert Fritz in der Schweiz und ist bei der Firma Bicycle Holidays tätig, das vom ehemaligen Steher-Weltmeister Max Hürzeler gegründet worden war (Stand 2015).[1]

ErfolgeBearbeiten

1968
1969
  •   Deutscher Meister – Verfolgung
1970
1971
1972
1973
1975
1976
1977
1978
1979
1980
1981
1982
1983
1984

Weblinks und QuellenBearbeiten

  • Albert Fritz in der Datenbank von Radsportseiten.net
  • Roger de Maertelaere: Mannen van de Nacht. Eeklo 2000, S. 263.
  • Jacq van Reijendam: 6-daagsen statistiken 2009.

Einzelnachweise und AnmerkungenBearbeiten

  1. Gruppenleiterausbildung bei Huerzeler Bicycle Holidays. In: Bike Performance. 18. April 2015, abgerufen am 30. Dezember 2017.
  2. Die Europameisterschaften vor Gründung der „Union Européenne de Cyclisme“ (UEC) im Jahre 1995 gelten als inoffiziell, da sie bis zu diesem Zeitpunkt in der Regel Einladungsrennen waren, an der auch nicht-europäische Fahrer teilnehmen konnten.