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Andreas Müller (Radsportler)

österreichischer Bahn- und Straßenradrennfahrer
Andreas Müller Straßenradsport
Andreas Müller (2015)
Andreas Müller (2015)
Zur Person
Spitzname
Geburtsdatum 25. November 1979
Nation OsterreichÖsterreich Österreich
Disziplin Straße/Bahn
Wichtigste Erfolge
UCI-Bahn-Weltmeisterschaften
2013 Silber – Scratch
2008 Bronze – Scratch
UEC-Bahn-Europameisterschaften
2014 Europameister – Zweier-Mannschaftsfahren
Team(s) als Trainer
2017– Bahnnationalmannschaft Österreich
Letzte Aktualisierung: 8. Juni 2019

Andreas Müller (* 25. November 1979 in Berlin, Deutschland) ist ein österreichischer Bahn- und Straßenradrennfahrer.

Sportliche LaufbahnBearbeiten

Andreas Müller besitzt einen deutschen sowie einen österreichischen Pass. Seit 2008 fährt er für den österreichischen Radsportverband; vorher fuhr er für Deutschland.

Auf der Bahn wurde Müller im Jahr 2000 Deutscher Meister in der Mannschaftsverfolgung. Im Punktefahren wurde er 2001, 2002 und 2005 nationaler Meister. In der Saison 2003 gewann er zusammen mit Guido Fulst die Madison-Wettbewerbe bei den Weltcups in Moskau und Sydney. Als Österreicher wurde er 2008 nationaler Meister im Punktefahren, im Madison und im Scratch. Bei der Bahnrad-Weltmeisterschaft 2009 in Pruszków gewann er die Bronzemedaille im Scratch.

Auf der Straße gewann Müller 2001 eine Etappe bei der Berlin-Rundfahrt. In der Saison 2006 war er beim Grand Prix Buchholz erfolgreich. Ein Jahr später konnte er die 15. Etappe beim International Cycling Classic für sich entscheiden.

Nach seinem Wechsel nach Österreich wurde Andreas Müller auf Anhieb dreifacher österreichischer Meister auf der Bahn, im Punktefahren, im Scratch sowie im Zweier-Mannschaftsfahren, gemeinsam mit Andreas Graf. Diese Erfolge konnte er 2010 wiederholen. 2013 errang er bei den Bahn-Weltmeisterschaften in Minsk die Silbermedaille im Scratch; in dieser Disziplin hatte er 2008 schon eine Bronzemedaille errungen. Bei den UEC-Bahn-Europameisterschaften 2015 im schweizerischen Grenchen belegte er Platz fünf im Scratch, Platz sechs im Ausscheidungsfahren sowie gemeinsam mit Andreas Graf Rang sechs im Zweier-Mannschaftsfahren. Nachdem er 2015 zum Hrinkow Advarics Cycleangteam gewechselt war, gelang ihm mit dem Gewinn einer Etappe von An Post Rás sein erster Sieg auf der Straße nach 14 Jahren.

Beim Lauf der Bahn-Weltcups 2017/18 in Santiago de Chile gewann Müller gemeinsam mit Andreas Graf das Zweier-Mannschaftsfahren. Im Januar 2019 bestritt er in seiner Geburtsstadt Berlin sein 100. Sechstagerennen und belegte gemeinsam mit Graf Rang drei.[1]

BeruflichesBearbeiten

Im Mai 2017 übernahm Müller zusätzlich die Funktion des Sportlichen Leiters für die Bahnteam Elite/U23 des österreichischen Radsportsportverbandes.[2]

ErfolgeBearbeiten

2000
2001
  •   Deutscher Meister – Punktefahren
2002
  •   Deutscher Meister – Punktefahren
2003
  • Weltcup Moskau – Madison (mit Guido Fulst)
  •   Deutscher Meister – Madison (mit Guido Fulst)
  • Weltcup Sydney – Madison (mit Guido Fulst)
2005
2008
2010
  •   Österreichischer Meister – Punktefahren
  •   Österreichischer Meister – Madison (mit Andreas Graf)
  •   Österreichischer Meister – Scratch
2013
2014
2015
  • eine Etappe An Post Rás
  •   Österreichischer Meister – Madison (mit Andreas Graf)
2016
  •   Österreichischer Meister – Madison (mit Andreas Graf)
2017
  •   Österreichischer Meister – Madison (mit Andreas Graf)
2018
  •   Weltcup Gesamtwertung – Zweier-Mannschaftsfahren (mit Andreas Graf)
  •   Österreichischer Meister – Punktefahren, Madison (mit Andreas Graf)
2019
  •   Österreichischer Meister – Punktefahren

TeamsBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Andreas Müller – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Marcel Stein: Ein Berliner Lokalheld aus Österreich. In: morgenpost.de. 25. Januar 2019, abgerufen am 26. Januar 2019.
  2. Rudolf Massak: Andreas Müller übernimmt die sportliche Leitung für den Bahn-Rennsport Elite/U23. In: Österreichischer Radsportverband. 4. Mai 2017, abgerufen am 20. Mai 2017.