Rahm (Dortmund)

Stadtteil von Dortmund

Rahm ist ein Stadtteil im Dortmunder Westen.

Rahm
Stadt Dortmund
Koordinaten: 51° 31′ 24″ N, 7° 23′ 14″ O
Höhe: 83 m ü. NHN
Fläche: 1,86 km²
Einwohner: 1131 (31. Dez. 2018)
Bevölkerungsdichte: 608 Einwohner/km²
Eingemeindung: 10. Juni 1914
Postleitzahlen: 44369, 44379
Vorwahl: 0231
Unterbezirk: 832
Haltepunkt Dortmund-Rahm der Emschertalbahn

GeschichteBearbeiten

In einer im Jahr 1267 durch die Äbtissin Berta von Arnsberg ausgestellten Urkunde wird der Ort Rahm, damals noch Rodehem genannt, erstmals erwähnt.

Das Wachstum des bis dahin ausschließlich landwirtschaftlich geprägten Ortes begann im Jahre 1796 mit der Gründung der Bergmannbrauerei.

Die in den Jahren 1854–1856 durchgeführten erfolgreichen Probebohrungen führten im Jahr 1856 zum Zusammenschluss mehrerer Rahmer Bergwerke. Mit der Eröffnung der Emschertalbahn durch die Köln-Mindener Eisenbahn im Jahre 1878 hielt das Industriezeitalter endgültig auch in Rahm Einzug.

Am 10. Juni 1914 wurde Rahm nach Dortmund eingemeindet.[1]

GeografieBearbeiten

Der Ort liegt auf einer Höhe von 83 m ü. NHN.

BevölkerungBearbeiten

Zum 31. Dezember 2018 lebten 1131 Einwohner in Rahm.[2]

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr 2003 2008 2013 2018
Einwohner 1098 1067 1039 1131

VerkehrBearbeiten

In Dortmund-Rahm befindet sich der Haltepunkt Dortmund-Rahm an der Bahnstrecke Dortmund–Herne der Emschertalbahn (RB 43). Sie verkehrt einmal in der Stunde zwischen Dortmund und Dorsten über Castrop-Rauxel Süd, Wanne-Eickel, Gelsenkirchen-Buer Süd und Gladbeck.
Über die Anschlussstelle Dortmund-Hafen der Bundesautobahn 45 ist Dortmund-Rahm an das Bundesfernstraßennetz angeschlossen.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8, S. 274.
  2. Einwohnerzahl am 31.12.2018 (Statistikatlas 2019) (PDF-Datei)