Hauptmenü öffnen

Hacheney ist der Statistische Bezirk 52 und zugleich ein südlicher Stadtteil der kreisfreien Großstadt Dortmund. Er liegt im Stadtbezirk Hörde.

Hacheney
Stadt Dortmund
Koordinaten: 51° 28′ 37″ N, 7° 29′ 7″ O
Höhe: ca. 110 m ü. NHN
Fläche: 1,29 km²
Einwohner: 1565 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 1.209 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Mai 1922
Eingemeindet nach: Wellinghofen
Postleitzahl: 44265
Vorwahl: 0231
Statistischer Bezirk: 52
Stadtbezirk AplerbeckStadtbezirk BrackelStadtbezirk EvingStadtbezirk HombruchStadtbezirk HördeStadtbezirk HuckardeStadtbezirk Innenstadt-NordStadtbezirk Innenstadt-OstStadtbezirk Innenstadt-WestStadtbezirk LütgendortmundStadtbezirk MengedeStadtbezirk ScharnhorstKarte
Über dieses Bild
Lage von Hacheney in Dortmund

GeschichteBearbeiten

 
Der Hoesch-Gasometer auf Phoenix-West

Hacheney hat eine Bergbauvergangenheit. Auf dem Gebiet des heutigen Stadtteils gab es schon früh Stollenbergbau. Später entwickelten sich hieraus die Tiefbauzechen:

In Norden des Stadtteils befand sich das Stahlwerk Phoenix-West der Hoesch AG. Noch immer überstrahlt der ehemalige Gasometer mit den großen HOESCH-Lettern den Stadtteil.

Am 1. Mai 1922 wurde Hacheney nach Wellinghofen eingemeindet.[2][3]

BevölkerungBearbeiten

Am 31. Dezember 2018 lebten in Hacheney 1.565 Einwohner.

Struktur der Hacheneyer Bevölkerung:

  • Minderjährigenquote: 16,3 % [Dortmunder Durchschnitt: 19,4 % (2016)][4]
  • Altenquote: 37,5 % [Dortmunder Durchschnitt: 30,0 % (2016)][5]
  • Ausländeranteil: 12,0 % [Dortmunder Durchschnitt: 18,2 % (2018)][6]
  • Arbeitslosenquote: 9,0 % [Dortmunder Durchschnitt: 11,0 % (2017)][7]

Das durchschnittliche Einkommen in Hacheney liegt ca. 20 % oberhalb des Dortmunder Durchschnittes.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr 1987 2003 2008 2010 2013 2016 2018
Einwohner 2090 1543 1690 1602 1595 1591 1565

Öffentliche EinrichtungenBearbeiten

Im Westen des Stadtteils in unmittelbarer Nähe des Rombergparks und des Dortmunder Zoos findet sich ein Schulzentrum mit den folgenden Einrichtungen:

  • Gisbert-von-Romberg-Berufskolleg
  • Paul-Ehrlich-Berufskolleg
  • Berufsförderungswerk Dortmund

An der Grenze zu Hörde und Wellinghofen liegt ein Hallenbad, welches seit 2003 durch den Verein SSC Hörde betrieben wird.

VerkehrsanbindungBearbeiten

An die Dortmunder Innenstadt ist Hacheney über die Stadtbahnlinie U 49 der DSW21 angebunden. An dieser Endhaltestelle beginnen dann die Buslinien 438, 443 und 447.

Durch den Stadtteil führt die Bundesstraße 54 mit einer eigenen Ausfahrt Dortmund-Hacheney.

Im Norden von Hacheney gab es bis 1924 einen Bahnhof "Hörde-Hacheney" an der 1957 stillgelegten Bahnstrecke Dortmund-Süd - Brünninghausen, der ehemaligen Rheinischen Bahn. Heute liegt dort das Gewerbegebiet Phoenix-West auf dem Gelände des ehemaligen Hochofenwerks, genauer gesagt die Robert-Schuman-Straße.

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bevölkerungszahlen in den statistischen Bezirken am 31.12.2018 (PDF)
  2. Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8, S. 239.
  3. Eingliederung von vier Gemeinden in die Gemeinde Wellinghofen
  4. Bevölkerungsstrukturen Jahresbericht 2016 (PDF-Datei)
  5. Bevölkerungsstrukturen Jahresbericht 2016 (PDF-Datei)
  6. Staatsangehörigkeiten in den statistischen Bezirken am 31. Dezember 2018 (PDF-Datei)
  7. Arbeitslosenquoten nach statistischen Bezirken am 30. Juni 2017 (Memento des Originals vom 25. Juni 2018 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dortmund.de (PDF-Datei)