Hauptmenü öffnen

Eving

Stadtteil von Dortmund im gleichnamigen Stadtbezirk

Eving ist ein Stadtteil im gleichnamigen Stadtbezirk im Norden der Stadt Dortmund.

Eving
Stadt Dortmund
Koordinaten: 51° 33′ 10″ N, 7° 28′ 28″ O
Höhe: ca. 90 m ü. NHN
Fläche: 7,44 km²
Einwohner: 22.235 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 2.988 Einwohner/km²
Eingemeindung: 10. Juni 1914
Postleitzahlen: 44239, 44339
Vorwahl: 0231
Statistischer Bezirk: 12
Stadtbezirk AplerbeckStadtbezirk BrackelStadtbezirk EvingStadtbezirk HombruchStadtbezirk HördeStadtbezirk HuckardeStadtbezirk Innenstadt-NordStadtbezirk Innenstadt-OstStadtbezirk Innenstadt-WestStadtbezirk LütgendortmundStadtbezirk MengedeStadtbezirk ScharnhorstKarte
Über dieses Bild
Lage von Eving in Dortmund

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

 
Hammerkopfturm der Zeche Minister Stein in Dortmund. Im nachträglich angebauten, länglichen Unterbau befinden sich Büroeinrichtungen.
 
Kolonie Kirdorf in Dortmund-Eving

In Eving begann 1870 mit der Teufe der ersten Schächte auf den Steinkohlenzechen Zeche Minister Stein und Zeche Fürst Hardenberg der Wandel zur Industriegesellschaft. Die Zechen waren bis zur Stilllegung 1987 der Haupterwerbszweig im Stadtbezirk. Die Belegschaft der Bergwerke betrug in Spitzenzeiten bis fünftausend Beschäftigte.

Das ehemalige Betriebsgelände der Zeche Minister Stein bildet heute die Grundlage der Neuen Mitte Eving, dessen Wahrzeichen der sanierte Hammerkopfturm des Bergwerks ist.

Am 10. Juni 1914 wurde Eving nach Dortmund eingemeindet.[2]

Durch den Zuzug von Bergleuten und Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg wohnten bis zu 41.000 Einwohner in Eving. Heute beträgt die Zahl der Einwohner 22.235.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr Einw.
1987 20.185
2003 21.093
2008 21.298
2013 21.635
2016 22.330
2018 22.235

StatistikBearbeiten

Am 31. Dezember 2018 lebten 22.235 Einwohner in Eving (mit Kemminghausen).

Strukturdaten der Bevölkerung Evings:

  • Minderjährigenquote: 20,9 % [Dortmunder Durchschnitt: 19,4 % (2016)][3]
  • Altenquote: 26,9 % [Dortmunder Durchschnitt: 30,0 % (2016)][4]
  • Ausländeranteil: 29,8 % [Dortmunder Durchschnitt: 18,2 % (2018)][5]
  • Arbeitslosenquote: 14,7 % [Dortmunder Durchschnitt: 11,0 % (2017)][6]

Das Durchschnittseinkommen liegt ca. 20 % unter dem Dortmunder Durchschnitt.

VerkehrsbindungBearbeiten

Eving besitzt mit zwei Stadtbahnlinien einen guten Anschluss an die Dortmunder Innenstadt, welche von der DSW21 betrieben werden. Die U41 fährt vom Lüner Stadtteil Brambauer in Eving auf der Evinger Straße, der Bundesstraße 54, durch die Neue Evinger Mitte über die City zum Dortmunder Stadtteil Hörde. Die U42 hingegen fährt vom Dortmunder Stadtteil Grevel durch Obereving über die City zum Stadtteil Hombruch. Neben den Stadtbahnlinien verkehren sieben Buslinien in Eving, wovon fünf (410, 411, 412, 414, 473) von der DSW21 betrieben werden. Diese verkehren in die benachbarten Stadtteile City, Brechten, Derne, Mengede und Huckarde. Die VKU betreibt zusätzlich zwei Buslinien (C5, S30), die nach Lünen und Bergkamen verkehren. Nachts wird der Stadtteil durch vier NachtExpresse bedient, wovon drei durch die DSW21 (NE1, NE2, NE22) und eine durch die VKU (N10) betrieben werden.

Neben der B 54, welche Eving mit der Innenstadt verbindet besitzt der Stadtteil im Norden eine Autobahnanschlussstelle an die A 2.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Dortmund-Eving – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bevölkerungszahlen in den statistischen Bezirken am 31.12.2018 (PDF)
  2. Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8, S. 233.
  3. Bevölkerungsstrukturen Jahresbericht 2016 (PDF-Datei)
  4. Bevölkerungsstrukturen Jahresbericht 2016 (PDF-Datei)
  5. Staatsangehörigkeiten in den statistischen Bezirken am 31. Dezember 2018 (PDF-Datei)
  6. Arbeitslosenquoten nach statistischen Bezirken am 30. Juni 2017 (PDF-Datei)