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Husen ist ein nordöstlich gelegener Stadtteil von Dortmund und gehört zum Stadtbezirk Scharnhorst. Er liegt östlich von Kurl und ist mit diesem eng verbunden. Landläufig spricht man auch von Husen-Kurl. Wie sein Nachbarort Kurl hat auch Husen seinen ländlichen Charakter bewahrt. Im Osten grenzt Husen an den Kamener Stadtteil Methler. Der Ort liegt auf einer Höhe von 67 m ü. NHN.

Husen
Stadt Dortmund
Koordinaten: 51° 33′ 39″ N, 7° 36′ 1″ O
Höhe: 67 m ü. NHN
Fläche: 1,62 km²
Einwohner: 3693 (31. Dez. 2013)
Bevölkerungsdichte: 2.280 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. April 1928
Postleitzahl: 44319
Vorwahl: 0231
Unterbezirke: 243 und 244
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Über dieses Bild
Lage von Husen in Dortmund

Urkundlich um 1300 erstmals erwähnt, blieb Husen bis zur Gründung der Zeche Kurl eine kleine Bauerschaft. In wenigen Jahren entstand dann mit der Zeche Kurl auf Husener Gebiet eine der größten Bergwerksanlagen des Ruhrgebiets. Durch die Bebauung beiderseits des Körnebachs hat sich die Einwohnerzahl stark erhöht. In Husen ansässig sind der Bergbauzulieferer dh mining systems GmbH und das Schachtbauunternehmen Deilmann-Haniel GmbH.

Am 1. April 1928 wurde Husen nach Dortmund eingemeindet.[1]

Im Jahre 2000 entstand im Ort ein neues Einkaufszentrum. Mit der Renaturierung des Körnebachs im Jahre 1998 stieg der Freizeitwert des Stadtteils.

BevölkerungBearbeiten

Der Stadtteil Husen gehört zum statistischen Bezirk Kurl-Husen.

Bevölkerungsstruktur im statistischen Bezirk Kurl-Husen:

  • Minderjährigenquote: 22,2 % [Dortmunder Durchschnitt: 19,4 % (2016)][2]
  • Altenquote: 34,6 % [Dortmunder Durchschnitt: 30,0 % (2016)][3]
  • Ausländeranteil: 6,8 % [Dortmunder Durchschnitt: 18,2 % (2018)][4]
  • Arbeitslosenquote: 7,2 % [Dortmunder Durchschnitt: 11,0 % (2017)][5]

Das durchschnittliche Einkommen in Kurl-Husen liegt etwa 15 % über dem Dortmunder Durchschnitt.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr 2003 2008 2010 2013
Einwohner 3678 3806 3808 3693

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8, S. 251.
  2. Bevölkerungsstrukturen Jahresbericht 2016 (PDF-Datei)
  3. Bevölkerungsstrukturen Jahresbericht 2016 (PDF-Datei)
  4. Staatsangehörigkeiten in den statistischen Bezirken am 31. Dezember 2018 (PDF-Datei)
  5. Arbeitslosenquoten nach statistischen Bezirken am 30. Juni 2017 (PDF-Datei)