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Dorstfelder Brücke ist ein statistischer Bezirk des Stadtbezirks Innenstadt-West der Großstadt Dortmund. Es trägt die Kennziffer 02 und gliedert sich in die Unterbezirke Westpark (021), Dorstfelder Brücke (022) und Union (023).

Dorstfelder Brücke
Stadt Dortmund
Koordinaten: 51° 30′ 47″ N, 7° 26′ 29″ O
Höhe: ca. 80 m ü. NHN
Fläche: 2,12 km²
Einwohner: 12.362 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 5.845 Einwohner/km²
Vorwahl: 0231
Statistischer Bezirk: 02
Stadtbezirk AplerbeckStadtbezirk BrackelStadtbezirk EvingStadtbezirk HombruchStadtbezirk HördeStadtbezirk HuckardeStadtbezirk Innenstadt-NordStadtbezirk Innenstadt-OstStadtbezirk Innenstadt-WestStadtbezirk LütgendortmundStadtbezirk MengedeStadtbezirk ScharnhorstKarte
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Lage von Dorstfelder Brücke in Dortmund

LageBearbeiten

Der Stadtteil erstreckt sich, beiderseits der Hauptverkehrsader Rheinische Straße, westlich der Dortmunder Innenstadt von der von Norden nach Süden gerichteten Linie Brinkhoffstraße/Humboldtstraße/Alexanderstraße im Osten bis hin zur Emscher im Westen. Die nördliche und die südliche Grenze dieses Kiezes bilden die Bahnlinien, wobei die Hauptbahnlinie nach Bochum, die von der Rheinischen Straße über die auch „Dorstfelder Brücke“ genannte Eisenbahnbrücke überquert wird, den Bezirk in zwei Hälften teilt. Die Westhälfte nimmt der durch Industrie geprägte Unterbezirk Union mit dem Unionviertel im Süden ein und den Osten die Wohnviertel Dorstfelder Brücke und, zur Innenstadt hin, Westpark.

GeschichteBearbeiten

Namensgeber für den Stadtteil bzw. seine zentrale Brücke ist der sich westlich anschließende Stadtteil Dorstfeld, zu dem er, von der Innenstadt Dortmunds aus gesehen, eine Brücke bildet. Der Westteil ist geprägt durch Industrieanlagen der namensgebenden, ehemaligen Dortmunder Union, AG für Bergbau, Eisen- und Stahl-Industrie, der heutigen Hoesch Spundwand und Profil. Namensgeber des Ostteils, in dem auch das Dortmunder U der Dortmunder Union-Brauerei steht, ist der Westpark.

Im ehemaligen Verwaltungsgebäude der Dortmunder Union hatte das Versorgungsamt Dortmund einige Jahre seinen Sitz. Weiterhin bemerkenswert ist der Union Gewerbehof an der Huckarder Straße. Hier haben sich in einen vormals industriell genutzten Gebäudekomplex eine Reihe alternativer Unternehmen angesiedelt.

Seit 2000 wurde in dem multikulturellen Umfeld der Rheinischen Straße versucht, Läden und Kneipen mit neofaschistischer Ausrichtung aufzubauen. Bürgerproteste und Schließungen durch die Stadt Dortmund konnten lange nicht verhindern, dass an der Rheinischen Straße ein (mit Spanplatten verbarrikadierter) Laden existierte. Nach Ankauf der betreffenden Immobilie durch die Stadt Dortmund wurde der Laden 2012 geschlossen.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr 1987 2003 2008 2013 2016 2017 2018
Einwohner 12.426 12.208 11.864 11.882 12.407 12.458 12.362

StatistikBearbeiten

Strukturdaten der Bevölkerung in Dorstfelder Brücke:

  • Minderjährigenquote: 14,1 % (Dortmunder Durchschnitt: 19,4 % [2016])[2]
  • Altenquote: 16,4 % (Dortmunder Durchschnitt: 30,0 % [2016])[3]
  • Ausländeranteil: 25,7 % (Dortmunder Durchschnitt: 18,2 % [2018])[4]
  • Arbeitslosenquote: 12,9 % (Dortmunder Durchschnitt: 11,0 % [2017])[5]

Das Durchschnittseinkommen liegt ca. 30 % unter dem Dortmunder Durchschnitt.

Gliederung und DatenBearbeiten

Nummer (Unter-)Bezirk Einwohner
[6][7][8]
EW
/ km²
Siedlungs-
fläche
[8]
Anmerkung
[9]
02 Dorstfelder Brücke 11.825
021 Westpark 4.106 29.900 umfasst mit dem Unterbezirk Cityring-West das Klinikviertel
022 Dorstfelder Brücke 6.287 39.400
023 Union 1.432 28.700 umfasst das Unionviertel

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Stadt Dortmund: Bevölkerung nach Geschlecht und Staatsangehörigkeit in den Statistischen Bezirken am 31.12.2018. In: Stadt Dortmund. 31. Dezember 2018, abgerufen am 5. September 2019. (PDF-Datei)
  2. Bevölkerungsstrukturen Jahresbericht 2016 (Memento des Originals vom 16. September 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dortmund.de (PDF-Datei)
  3. Bevölkerungsstrukturen Jahresbericht 2016 (Memento des Originals vom 16. September 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dortmund.de (PDF-Datei)
  4. Stadt Dortmund: Bevölkerung nach Geschlecht und Staatsangehörigkeit in den Statistischen Bezirken am 31.12.2018. In: Stadt Dortmund. 31. Dezember 2018, abgerufen am 11. Juli 2019. (PDF-Datei)
  5. Arbeitslosenquoten nach statistischen Bezirken am 30.06.2017 (Memento des Originals vom 25. Juni 2018 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dortmund.de (PDF-Datei)
  6. Die Einwohnerzahlen der statistischen Unterbezirke stammen vom Statistikatlas und sind entsprechend 5 Jahre älter als die der Bezirke und Stadtbezirke, welche aus dem Jahresbericht stammen. Daher weichen insbesondere bei Unterbezirken, die gleichzeitig Bezirke sind, die Zahlen voneinander ab.
  7. Jahresbericht Dortmunder Statistik 2014 – Bevölkerung (Memento des Originals vom 6. März 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dortmund.de Stand 31. Dezember 2013 (PDF-Datei)
  8. a b Statistikatlas 2010. (PDF) Dortmunder Stadtteile. (Nicht mehr online verfügbar.) In: dortmund.de. Stadt Dortmund, Fachbereich Statistik, archiviert vom Original am 14. Dezember 2014; abgerufen am 16. Februar 2015 (Größe: 71,59 MB; Berichtsstand 31. Dezember 2008).   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dortmund.de
  9. Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)