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Kemminghausen ist ein Dortmunder Stadtteil im Stadtbezirk Eving. Die ehemalige Gemeinde wurde am 10. Juni 1914 nach Dortmund eingegliedert.[1]

Kemminghausen
Stadt Dortmund
Koordinaten: 51° 33′ 27″ N, 7° 28′ 49″ O
Höhe: ca. 100 m ü. NHN
Fläche: 1,79 km²
Einwohner: 1662 (31. Dez. 2013)
Bevölkerungsdichte: 928 Einwohner/km²
Eingemeindung: 10. Juni 1914
Postleitzahlen: 44239, 44339
Vorwahl: 0231
Unterbezirk: 124

Geschichte und StrukturellesBearbeiten

Der nördlich von Eving und östlich von den Waldgebieten Grävingholz und Süggel gelegene Stadtteil ist vorwiegend ländlich geprägt. Kemminghausen hat 1662 Einwohner, davon sind etwa 13,2 % Ausländer. Der Stadtteil ist eng mit Eving verbunden. Beide Stadtteile gehen nahtlos ineinander über.

Sehenswert ist der Schacht 5, ein ehemaliger Wetterschacht der Zeche Minister Stein. Der Schacht hat eine Teufe von 952 Metern und einen Durchmesser von 7,60 Meter. Der Wetterschacht wurde 1987 außer Betrieb genommen und 1988 zum Denkmal erklärt. Heute ist in den Gebäuden über Tage eine Gaststätte und ein Biergarten untergebracht.

Aushängeschild Kemminghausens ist der örtliche Sportverein VfL Kemminghausen.

BevölkerungBearbeiten

Zum 31. Dezember 2013 lebten 1662 Einwohner in Kemminghausen.[2]

Struktur der Kemminghausener Bevölkerung:

  • Bevölkerungsdichte: 164 Einwohner pro ha Siedlungsfläche.
  • Minderjährigenquote: 19,5 %, liegt leicht unter dem Dortmunder Durchschnitt von 20,1 %.
  • Altenquote: 22,5 %, liegt deutlich unter dem Dortmunder Durchschnitt von 31,3 %.
  • Ausländeranteil: 13,2 %, liegt leicht über dem Dortmunder Durchschnitt von 12,8 %.
  • Arbeitslosenquote: 20,8 %, liegt deutlich über dem Dortmunder Durchschnitt von 13,4 %.

Das durchschnittliche Einkommen in Kemminghausen liegt etwa 10 % unter dem Dortmunder Durchschnitt.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr Einw.
2003 1807
2008 1738
2010 1624
2013 1662

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8, S. 252.
  2. Statistikatlas 2015. (PDF; 24,2 MB) (Nicht mehr online verfügbar.) Stadt Dortmund – Stabsstelle Dortmunder Statistik, Juli 2015, S. 15, archiviert vom Original am 14. September 2016; abgerufen am 29. Juni 2016.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dortmund.de

WeblinksBearbeiten