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Stadtbezirk Scharnhorst

Stadtbezirk von Dortmund

Scharnhorst ist ein Stadtbezirk in Dortmund.

Stadtbezirk Scharnhorst
Stadt Dortmund
Wappen von Stadtbezirk Scharnhorst
Koordinaten: 51° 33′ 0″ N, 7° 32′ 0″ O
Höhe: 71 m ü. NN
Fläche: 31,44 km²
Einwohner: 46.128 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 1.467 Einwohner/km²
Postleitzahlen: 44139, 44319, 44328, 44329
Vorwahl: 0231
Stadtbezirk AplerbeckStadtbezirk BrackelStadtbezirk EvingStadtbezirk HombruchStadtbezirk HördeStadtbezirk HuckardeStadtbezirk Innenstadt-NordStadtbezirk Innenstadt-OstStadtbezirk Innenstadt-WestStadtbezirk LütgendortmundStadtbezirk MengedeStadtbezirk ScharnhorstKarte
Über dieses Bild
Lage des Stadtbezirks Scharnhorst innerhalb Dortmunds.

StatistikBearbeiten

Zum 31. Dezember 2018 lebten 46.128 Einwohner im Stadtbezirk Scharnhorst.

Struktur der Bevölkerung:

  • Minderjährigenquote: 24,3 % [Dortmunder Durchschnitt: 19,4 % (2016)][2]
  • Altenquote: 34,0 % [Dortmunder Durchschnitt: 30,0 % (2016)][3]
  • Ausländeranteil: 17,7 % [Dortmunder Durchschnitt: 18,2 % (2018)][4]
  • Arbeitslosenquote: 12,1 % [Dortmunder Durchschnitt: 11,0 % (2017)][5]

Der Stadtbezirk weist in sozio-ökonomischer Hinsicht sehr unterschiedliche Stadtteile auf. Als Teil des tendenziell ärmeren Dortmunder Nordens umfasst der Stadtbezirk, ähnlich wie die anderen äußeren nördlichen Dortmunder Stadtbezirke Eving und Mengede viele Stadtteile mit hohen Arbeitslosenquoten und niedrigen Einkommensdurchschnitten. Dies trifft insbesondere auf die Großwohnsiedlung Scharnhorst-Ost und den Stadtteil Derne zu. Jedoch liegen mit den Stadtteilen Kurl, Husen und Grevel, sowie dem Süden von Lanstrop auch einige wohlhabende Gebiete im Stadtbezirk, mit relativ niedrigen Arbeitslosenquoten und hohen Einkommensdurchschnitten.

 
Im Zentrum von Neu-Scharnhorst

Geographische LageBearbeiten

Der Stadtbezirk Scharnhorst befindet sich im Nordosten Dortmunds auf einer Höhe von 71 m ü. NN und grenzt im Norden an die Stadt Lünen sowie im Osten an die Stadt Kamen. Scharnhorst grenzt an die Stadtbezirke Eving im Westen, Innenstadt-Nord im Südwesten und Brackel im Süden.

Der Stadtbezirk Scharnhorst umfasst folgende Stadtteile:

Mit 31,44 km² Fläche ist Scharnhorst der zweitgrößte Dortmunder Stadtbezirk, jedoch weist er mit 45.464 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2007) vergleichsweise wenig Bewohner auf. Daher ist die Einwohnerdichte mit 1446 Einwohner/km² für Dortmund gering.

NamensherkunftBearbeiten

Der Name leitet sich von der alten Zeche Scharnhorst ab, und damit indirekt von General Gerhard von Scharnhorst, dem Namensgeber der Zeche, welche im August 1901 mit der Förderung von Steinkohle begann.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

BauwerkeBearbeiten

 
Triptychon zu Ehren des Generals Gerhard Johann David von Scharnhorst.

Die Denkmalliste der Stadt Dortmund umfasst im Stadtbezirk Dortmund-Scharnhorst 34 Baudenkmale, darunter zehn landwirtschaftliche Gebäude, je fünf Wohnhäuser oder Wohnsiedlungen und Wohn- und Geschäftshäuser, je vier Sakralbauten, Kleindenkmale und Industrieanlagen sowie je einen Adelssitz und eine Verkehrsanlage.[6]

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Anlässlich des 250. Geburtstags des Namensgebers des Stadtbezirk Scharnhorst wurde ihm zu Ehren ein Triptychon geschaffen, welches am 12. November 2005 im Rahmen eines Festakts im Trauzimmer des Stadtbezirk Scharnhorst enthüllt wurde und dort seinen Platz hat.

PersönlichkeitenBearbeiten

  • Kurt Goldstein (geb. 1914 in Scharnhorst; gest. 2007 in Berlin), Journalist und Rundfunkintendant

WeblinksBearbeiten

  Commons: Stadtbezirk Dortmund-Scharnhorst – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  Portal: Dortmund – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Dortmund

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bevölkerungszahlen in den statistischen Bezirken am 31.12.2018 (PDF)
  2. Bevölkerungsstrukturen Jahresbericht 2016 (PDF-Datei)
  3. Bevölkerungsstrukturen Jahresbericht 2016 (PDF-Datei)
  4. Staatsangehörigkeiten in den statistischen Bezirken am 31. Dezember 2018 (PDF-Datei)
  5. Arbeitslosenquoten nach statistischen Bezirken am 30. Juni 2017 (PDF-Datei)
  6. Denkmalliste der Stadt Dortmund. (PDF) (Nicht mehr online verfügbar.) In: dortmund.de – Das Dortmunder Stadtportal. Denkmalbehörde der Stadt Dortmund, 14. April 2014, archiviert vom Original am 15. September 2014; abgerufen am 18. Juni 2014 (Größe: 180 KB).   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dortmund.de