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Liste von Zwischenfällen mit der Boeing 737

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Die Liste von Zwischenfällen mit der Boeing 737 zeigt eine Übersicht über Zwischenfälle mit Todesfolge oder Totalschaden von Flugzeugen des Typs Boeing 737.

Vom Erstflug im Jahr 1967 bis Februar 2019 kam es mit Boeing 737 zu 210 Totalschäden. Bei 91 davon kamen 5010 Menschen ums Leben.[1] Beispiele:

Inhaltsverzeichnis

Bis 1980Bearbeiten

  • Am 31. Mai 1973 unterschritt der Kapitän einer Boeing 737-200 der Indian Airlines (VT-EAM) im Landeanflug auf den Flughafen Delhi bei schlechter Sicht mit ausgefahrenen Störklappen die Mindestflughöhe, ohne die Landebahn in Sicht zu haben. Die Maschine verfing sich schließlich in Hochspannungsleitungen, stürzte zu Boden und ging in Flammen auf. Von den 65 Personen an Bord starben 48 (siehe auch Indian-Airlines-Flug 440).[5]
  • Am 17. Dezember 1973 wurde eine B737-130 der Lufthansa (D-ABEY) durch fünf palästinensische Terroristen vom Flughafen Rom-Fiumicino mit dem Ziel der Befreiung ihrer wegen Mordes in Wien inhaftierten Genossen El-Arid und Khanduran entführt. Zuvor hatten sie das Flugfeld gestürmt, eine Boeing 707-321B (N407PA Clipper Celestial) der Pan Am gesprengt[6] und insgesamt 32 Menschen ermordet.[7] Nach einem überstürzten Start landete die Maschine zunächst in Athen, wo eine italienische Geisel erschossen wurde. Am nächsten Tag erzwangen die Kidnapper den Weiterflug nach Kuwait, wo der Kapitän, trotz Versagung einer Landeerlaubnis, aus Treibstoffmangel zu einer Notlandung auf der durch Lastkraftwagen blockierten Piste gezwungen war. Die Entführer ergaben sich daraufhin den örtlichen Exekutivorganen, wurden in Kuwait aber wieder auf freien Fuß gesetzt und kamen in der Folge straffrei davon.[8]
  • Am 4. Dezember 1977 stürzte eine entführte Boeing 737-200 der Malaysia Airlines (9M-MBD) über Tanjung Kupang, Johor ab. Alle 100 Passagiere und Besatzungsmitglieder wurden getötet. Da auf dem Cockpit Voice Recorder Schüsse zu hören waren, kamen die Ermittlungen zu dem Ergebnis, dass der Entführer die Piloten im Flug erschossen hatte (siehe auch Malaysia-Airlines-Flug 653).
  • Am 17. Dezember 1978 waren an einer Boeing 737-200 der Indian Airlines (VT-EAL) beim Start vom Flughafen Hyderabad die Auftriebshilfen nicht ausgefahren. Das Flugzeug gewann kaum an Höhe und machte auf der Startbahn eine Bauchlandung mit eingezogenem Fahrwerk. Die Maschine rutschte durch die Flughafenumzäunung, über einen Kanal und kam in steinigem Gelände zum Stehen. Ein Feuer brach aus, das die Maschine vollständig zerstörte. Von den 132 Personen an Bord wurde ein Passagier getötet, außerdem starben drei Landschaftsgärtner, die zum Unfallzeitpunkt die Wiese nahe der Flughafenumzäunung mähten (siehe auch Flugunfall einer Boeing 737 der Indian Airlines 1978 auf dem Flughafen Hyderabad).[10]

1981–1990Bearbeiten

 
Gedenkstätte für die Opfer des Unfalls auf dem Far-Eastern-Air-Transport-Flug 103
  • Am 13. Januar 1982 stürzte eine Boeing 737-222 (N62AF) der Air Florida kurz nach dem Start vom Washington National Airport auf der Höhe des Pentagon in den Potomac River. Dabei starben 74 von 79 Insassen sowie vier Personen am Boden. Grund für den Absturz war, dass die Piloten nach Schneefall die Staurohrheizung für die Triebwerksstaurohre nicht anschalteten, sodass diese vereisten. Zudem waren die Tragflächen mit Schnee bedeckt, da zwischen Enteisung und Start zu viel Zeit verstrichen war (siehe auch Air-Florida-Flug 90).
  • Am 25. Mai 1982 setzte eine Boeing 737-200 der VASP (PP-SMY) während der Landung auf dem Flughafen Brasília bei Regenwetter mit dem Bugfahrwerk zuerst auf. Das Bugfahrwerk brach, wodurch die Maschine von der Rollbahn abkam und der Rumpf auseinanderbrach. Von den 118 Personen an Bord kamen zwei Passagiere ums Leben (siehe auch VASP-Flug 234).[12]
  • Am 22. Februar 1983 stürzte eine Boeing 737-200 der VASP (PP-SNC) während eines Trainingsflugs am Flughafen Manaus ab, wobei die beiden an Bord befindlichen Besatzungsmitglieder starben. Es sollte ein Start mit asymmetrischer Triebwerksleistung simuliert werden, bei dem der Pilot die Kontrolle über die Maschine verlor. Bei der Erhöhung des Schubs kam es zu einem Flammabriss am Triebwerk, woraufhin die Maschine abstürzte.[13]
  • Am 11. Juli 1983 streifte eine Boeing 737-200 der TAME Ecuador (HC-BIG) im Landeanflug auf den Flughafen Cuenca einen Gebirgskamm und stürzte 1,5 Kilometer vor der Landebahn in hügeliges Gelände. Alle 119 Personen an Bord kamen ums Leben. Berichten zufolge verfügte der Pilot über eine unzureichende Flugkompetenz für diesen Flug.[14]
  • Am 8. November 1983 stürzte eine Boeing 737-200 der TAAG Angola Airlines (D2-TBN) unmittelbar nach dem Start in Lubango ab. Alle 130 Insassen kamen ums Leben. Unmittelbar nach dem Abheben brach das Flugzeug nach links aus und ging in einen Sinkflug über, wobei die linke Tragfläche den Boden berührte. Die Maschine schlug rund 800 Meter hinter der Startbahn auf und brannte vollständig aus. Nach Angaben der angolanischen Regierung war die Absturzursache ein technischer Defekt. UNITA-Rebellen gaben an, die Maschine mit Raketen abgeschossen zu haben (siehe auch TAAG-Angola-Airlines-Flug 462)[16]
  • Am 30. August 1984 brach an einer auf dem Flughafen Douala rollenden Boeing 737-200 der Cameroon Airlines TJ-CBD die Verdichterschaufel des linken Pratt & Whitney JT8D-Triebwerks. Umherfliegende Trümmerteile durchschlugen Flügel und Tank, wodurch die Maschine in Brand geriet. Bei der darauffolgenden Evakuierung konnten sich 114 der 116 Personen an Bord aus der Maschine retten, zwei Passagiere kamen in dem Brand um (siehe auch Cameroon-Airlines-Flug 786).[17]
  • Am 15. April 1985 kollidierte eine Boeing 737-200 der Thai Airways (HS-TBB) beim Landeanflug auf den Flughafen Phuket nach einem Ausfall beider Triebwerke mit einem Berghang. Alle elf Menschen an Bord kamen ums Leben.[18]
  • Am 22. August 1985 musste eine Boeing 737-236 Advanced (G-BGJL) den Start vom Manchester Airport abbrechen. Das linke Triebwerk war in Brand geraten. Die Besatzung steuerte das Flugzeug an den Rand des Rollfeldes. Durch den Wind wurde das Feuer weiter angefacht, es griff nach einer Minute auf die Kabine über. Weil sie die Maschine nicht rechtzeitig verlassen konnten, kamen 55 Personen ums Leben, 82 Menschen überlebten (siehe auch British-Airtours-Flug 28M).
  • Am 23. November 1985 wurde eine Boeing 737-266 (SU-AYH) auf dem Flug von Athen nach Kairo durch Angehörige der Abu-Nidal-Organisation entführt. Neben den Entführern wurden dann auf dem Flughafen Malta von den 98 Insassen auch 57 Geiseln durch Rauchvergiftung und Schussverletzungen getötet. Die Maschine wurde zerstört (siehe auch Egypt-Air-Flug 648).[19]
  • Am 28. Januar 1986 versuchten die Piloten einer Boeing 737-200 der VASP (PP-SME) irrtümlich, von einer Rollbahn zu starten, da sie diese im Nebel mit der Startbahn verwechselt hatten. Als sie ihren Fehler bemerkten, brachen sie den Start ab, die Maschine überrollte jedoch die Bahn, prallte gegen einen Damm und brach auseinander. Von den 72 Personen an Bord kam ein Passagier ums Leben (siehe auch VASP-Flug 210).[20]
  • Am 25. Dezember 1986 versuchten auf dem Flug einer Boeing 737-200 der Iraqi Airways (YI-AGJ) von Bagdad nach Amman etwa 55 Minuten nach dem Start in einer Höhe von ungefähr 8000 Meter (FL260) vier Terroristen, in das Cockpit einzudringen. Während Flugsicherheitsbegleiter versuchten, die Situation unter Kontrolle zu bringen, wurde eine Handgranate in die Passagierkabine geworfen, woraufhin umgehend ein Notabstieg eingeleitet wurde. Etwa bei Erreichen von 5000 Meter Höhe (FL160) explodierte im Bereich des Cockpits eine Handgranate. Beim Versuch einer Notlandung in Arar kam es zum Kontrollverlust. Dabei kamen 63 der 106 Menschen an Bord ums Leben (siehe auch Iraqi-Airways-Flug 163).[23]
  • Am 4. August 1987 setzte eine Boeing 737-200 der LAN Chile (CC-CHJ) im Landeanflug auf den Flughafen Calama-El Loa 520 Meter vor der versetzten Landebahnschwelle auf, da der Kapitän durch die Sonne geblendet wurde. Der Rumpf zerbrach. Von den 33 Insassen an Bord kam ein Passagier ums Leben. Eine halbe Stunde nach der Landung kam es zu einem Brand, das Flugzeug brannte komplett aus. Die Landebahn war wegen Bauarbeiten um 880 Meter versetzt worden, was sich der Kenntnis des Kapitäns entzogen hatte (siehe auch Flugunfall einer Boeing 737 der LAN Chile).[24]
  • Am 31. August 1987 stürzte eine Boeing 737-200 der Thai Airways (HS-TBC) während des Anflugs ins Meer, wobei alle 83 Insassen getötet wurden. Untersuchungen ergeben einen Strömungsabriss auf Grund menschlichen Versagens als Ursache (siehe auch Thai-Airways-Flug 365).[25]
  • Am 28. April 1988 ereignete sich ein sehr spektakulärer Zwischenfall einer Boeing 737-200 (N73711) der Aloha Airlines auf dem Flug von Hilo nach Honolulu. Während des Fluges wurde durch einen Ermüdungsbruch ein großer Teil der vorderen Kabine und des Daches aufgerissen. Eine Flugbegleiterin kam ums Leben, doch die Piloten konnten das Flugzeug sicher notlanden. Das Flugzeug wurde danach verschrottet (siehe auch Aloha-Airlines-Flug 243).
  • Am 15. September 1988 hob eine Boeing 737-200 der Ethiopian Airlines (ET-AJA) in Bahir Dar gerade ab, als einige Tauben in beide Triebwerke gesaugt wurden. Beide Triebwerke verloren durch den Vogelschlag an Schubkraft. Der Cockpit-Besatzung gelang trotzdem noch eine Notlandung in der Nähe des Flughafens, bei der jedoch 35 der 98 Passagiere ums Leben kamen (siehe auch Ethiopian-Airlines-Flug 604).[27]
  • Am 19. Oktober 1988 unterschritten die Piloten einer Boeing 737-200 der Indian Airlines (VT-EAH) bei schlechter Sicht im Landeanflug auf den Flughafen Ahmedabad die Mindestflughöhe. Die Maschine streifte einen Hochspannungsmast, stürzte auf ein Reisfeld und ging in Flammen auf. 133 der 135 Menschen an Bord starben (siehe auch Indian-Airlines-Flug 113).[28]
 
Unfallstelle von British-Midland-Flug 92 vom 8. Januar 1989
  • Am 8. Januar 1989 kam es an einer Boeing 737-400 der British Midland Airways (G-OBME) auf dem Flug 92 von London Heathrow nach Belfast zu einem Triebwerksschaden. Die Maschine stürzte ab, nachdem die Piloten infolge mangelhafter Ausbildung für die neue -400 irrtümlich das intakte Triebwerk abgeschaltet hatten, woraufhin das beschädigte kurz vor Erreichen des für eine Notlandung vorgesehenen East Midlands Airport explodiert war. 47 der 126 Menschen an Bord kamen ums Leben.[29]
  • Am 3. September 1989 kam es mit einer Boeing 737-241 der VARIG (PP-VMK) zu einer Bruchlandung im zentralen Amazonas-Regenwald, nachdem die Piloten den Flughafen Belém nicht finden konnten und der Maschine der Treibstoff ausgegangen war. Sie wurde erst 2 Tage später gefunden, rund 1100 Kilometer von ihrem eigentlichen Flugziel entfernt. Ursächlich war, dass die Piloten aufgrund einer missverständlich dargestellten Kursangabe auf dem Flugplan einen falschen Kurs in den Autopiloten eingaben, der sie, in der Finsternis unbemerkt, bis zum Ausgehen des Treibstoffs auf einen westlichen Kurs brachte. Von den 54 Insassen überlebten 41, jedoch kamen 13 ums Leben (siehe auch VARIG-Flug 254).[30]
  • Am 20. September 1989 schoss eine Boeing 737-400 der USAir (N416US) nach dem Abbruch des Starts auf dem Flughafen New York-LaGuardia über das Bahnende hinaus und stürzte in den East River. Die Maschine zerbrach dabei in drei Stücke; zwei Passagiere kamen ums Leben. Ursachen waren ein entgegen den Checklisten vertrimmtes Seitenruder sowie unverständliche und missverständliche Kommandos des Kapitäns.[31]
  • Am 26. Oktober 1989 wurde eine Boeing 737-209 der China Airlines (B-180) drei Minuten nach dem Start vom Flughafen Hualien etwa 5,5 Kilometer nördlich davon in einer Höhe von etwa 2100 Metern gegen den Berg Chiashan geflogen. Dabei wurden alle 54 Flugzeuginsassen (7 Besatzungsmitglieder, 47 Passagiere) getötet. Als Unfallursache wurde ermittelt, dass die Piloten irrtümlich das falsche Abflugverfahren gewählt und statt einer Rechtskurve eine Linkskurve geflogen hatten. Die Unfallart war somit ein Controlled flight into terrain (CFIT).[32]
  • Am 11. Mai 1990 explodierte vor dem Start in Manila der mittlere Tank einer Boeing 737-300 der Philippine Airlines (EI-BZG). Die Maschine brannte aus, noch bevor sie vollständig geräumt werden konnte. Von den 120 Personen an Bord kamen 8 ums Leben (siehe auch Philippine-Airlines-Flug 143).[33]
  • Am 2. Oktober 1990 kollidierte auf dem Flughafen Guangzhou-Baiyun (alt) eine entführte Boeing 737-247 der Xiamen Airlines (B-2510) mit zwei anderen Flugzeugen. Als der Kapitän wegen Treibstoffmangels notlanden wollte, kam es in der Landephase zu einem Handgemenge mit dem Entführer, worauf die Maschine hart aufsetzte und von der Landebahn abkam. Sie kollidierte mit einer geparkten Boeing 707 der China Southwest Airlines (B-2402) und einer Boeing 757-21B der China Southern Airlines (B-2812), deren Piloten auf die Startfreigabe warteten. In der außer Kontrolle geratenen Boeing 737 wurden 82 der 102 Menschen an Bord getötet, in der Boeing 757 kamen 46 von 122 Insassen ums Leben. In der Boeing 707 überlebte das einzige an Bord befindliche Besatzungsmitglied (siehe auch Xiamen-Airlines-Flug 8301).[34][35][36]

1991–2000Bearbeiten

  • Am 1. Februar 1991 gab eine Fluglotsin auf dem Flughafen Los Angeles International nachts den Piloten einer Boeing 737-300 der USAir (N388US) die Landefreigabe, wobei sie aufgrund der Sicht vom Tower eine Fairchild Swearingen Metro III der Skywest Airlines (N683AV), welcher in der Mitte der Startbahn wartete, nicht sehen konnte. Die beiden Flugzeuge kollidierten. Dabei kamen alle 12 Insassen der Metro sowie 22 Personen an Bord der Boeing ums Leben. Als Unfallursache erwies sich neben der ungenügenden Beleuchtung der Metro in erster Linie menschliches Versagen der zuständigen Fluglotsin (siehe USAir-Flug 1493).[37][38]
  • Am 3. März 1991 stürzte eine 737-200 der United Airlines mit 20 Passagieren und fünf Besatzungsmitgliedern im Landeanflug auf Colorado Springs ab, wobei alle 25 Insassen starben (siehe auch United-Airlines-Flug 585). Der Absturz wurde durch einen plötzlichen unkontrollierten Ausschlag des Seitenruders verursacht, was jedoch erst nach weiteren Zwischenfällen dieser Art festgestellt werden konnte (siehe etwa USAir-Flug 427).
  • Am 6. Juni 1992 stürzte eine Boeing 737-200 der Copa Airlines ( HP-1205CMP) mit 40 Passagieren und 7 Besatzungsmitgliedern an Bord in der Provinz Darién an der Grenze zwischen Panama und Kolumbien ab. Es gab keine Überlebenden. Ermittler fanden heraus, dass eines der Kreiselinstrumente der Boeing 737 ausgefallen war, die Piloten aber nicht richtig reagiert und in Folge die Kontrolle über das Flugzeug verloren hatten (siehe auch Copa-Airlines-Flug 201).[40][41]
  • Am 22. Juni 1992 befand sich die Besatzung einer Boeing 737-200C der VASP (PP-SND) im Sinkflug auf Cruzeiro do Sul (Acre), als wiederholt das Warnsignal für das Frachtabteil ertönte. Derart abgelenkt, steuerte die Besatzung die Maschine in den Regenwald. Alle drei Besatzungsmitglieder kamen bei dem Unfall ums Leben (siehe auch VASP-Flug 780).[42]
  • Am 30. März 1993 wurde eine Boeing 737-300 der Thailändischen Luftwaffe (33-3333) zurück zu ihrer Eigentümerin überführt, nachdem sie sich für Wartungsarbeiten bei Thai Airways befunden hatte. Während des Fluges meldete die Besatzung Triebwerksprobleme. Kurz darauf neigte sich das Flugzeug zur Seite und stürzte bei Mueang Khon Kaen ab.[43]
  • Am 26. April 1993 hob eine stark beladene Boeing 737-200 der Indian Airlines (VT-ECQ) erst am Ende der Startbahn des Flughafens Aurangabad ab. Die Maschine stieß mit ihrem Fahrwerk gegen einen LKW, der Baumwollernte transportierte, flog dann in eine Hochspannungsleitung und stürzte zu Boden. Von den 118 Menschen an Bord starben 55 (siehe auch Indian-Airlines-Flug 491).[44]
  • Am 26. Juli 1993 flog eine Boeing 737-500 der Asiana Airlines (HL7229) von Seoul-Gimpo im Landeanflug auf Mokpo bei Regen und schlechter Sicht zu tief und kollidierte mit einem Berg. Irrtümlich waren die Piloten davon ausgegangen, den Berg bereits überflogen zu haben. 66 Passagiere und zwei Crewmitglieder starben; nur 48 der 116 Menschen an Bord überlebten.[45]
  • Am 8. März 1994 führte eine Boeing 737-200 der indischen Sahara Airlines (VT-SIA) Testflüge am Indira Gandhi International Airport durch. Fünf Touch-n-go-Anflüge erfolgten ohne besondere Vorkommnisse, beim sechsten neigte sich die Maschine plötzlich stark nach rechts und stürzte auf das Vorfeld des internationalen Terminals. Die brennenden Trümmer der Maschine rutschten gegen eine Iljuschin Il-86 der Aeroflot, welche daraufhin ebenfalls in Brand geriet. Bei dem Unfall starben alle vier Besatzungsmitglieder der Boeing, in der Iljuschin vier weitere Menschen sowie eine weitere Person auf dem Rollfeld.[46]
Verlauf des Absturzes der Boeing 737 auf dem USAir-Flug 427
  • Am 8. September 1994 stürzte eine Boeing 737-300 der USAir (N513AU) bei Aliquippa (Pennsylvania) im Landeanflug auf den Pittsburgh International Airport aus einer Höhe von 1100 m fast senkrecht ab. Ursache war ein Defekt am Seitenruder, der zum Vollausschlag und Kontrollverlust führte. Alle 132 Menschen an Bord wurden getötet (siehe auch USAir-Flug 427).[47][48]
  • Am 9. August 1995 verunglückte eine Boeing 737-200 der Aviateca (N125GU) auf einem Flug von Guatemala-Stadt nach San Salvador. Als die Maschine auf ein Gewitter zuflog, entschloss man sich, dieses zu umfliegen. Während dieses Manövers erklang eine GPWS-Warnung. Obwohl die Besatzung nach dem Ertönen des Warntons vollen Schub gab, konnte sie den Zusammenstoß mit dem Vulkan Chichontepec in 1800 Metern Höhe nicht mehr abwenden. Alle 65 Insassen der Maschine starben.[51]
  • Am 13. November 1995 kam eine Boeing 737-200 nach einem extrem instabilen Anflug in Kaduna, Nigeria erst sehr spät auf der Landebahn auf. Beim Überschießen der Landebahn brach die Maschine auseinander und geriet in Brand. Von 138 Menschen an Bord starben 11 (siehe auch Nigeria-Airways-Flug 357).[52]
  • Am 3. Dezember 1995 stürzte eine Boeing 737-200 der Cameroon Airlines TJ-CBE bei der Landung in Douala in einen Mangrovenwald. Kurz vor dem Absturz hatte die Besatzung ein Durchstartemanöver eingeleitet und von Problemen mit dem Flugzeug berichtet. Wie später festgestellt wurde, war die Verdichterschaufel des linken Triebwerks wegen Materialermüdung gebrochen, wodurch die Flugbahn beeinträchtigt wurde. Die Besatzung hatte das Durchstartemanöver zu spät eingeleitet und dabei nicht erkannt, dass zu dem Zeitpunkt nur ein Triebwerk verfügbar war. Dies führte zu einem Geschwindigkeitsverlust und einem Strömungsabriss, durch den es letztlich zum Absturz kam (siehe auch Cameroon-Airlines-Flug 3701).[53]
  • Am 3. April 1996 wurde eine Boeing CT-43A (eine Militärversion der Boeing 737-200) der US-amerikanischen Luftstreitkräfte beim Landeanflug auf den Flughafen Dubrovnik, Kroatien, in einen Berg geflogen. Alle 35 Menschen an Bord starben. Als Hauptgründe führte der Untersuchungsbericht „Versagen auf der Kommandoebene, Fehler der Cockpitbesatzung und ein ungeeignetes Design des Landeanflugs nach Instrumentenflugregeln“ an (siehe auch Flugunfall IFO-21).
  • Am 14. Februar 1997 knickte das Bugfahrwerk einer Boeing 737-200 der VARIG (PP-CJO) während der Landung auf dem Flughafen Carajás, Brasilien, nach hinten um. Die Maschine kam nach rechts von der Rollbahn ab und rutschte in einen Wald. Unter den 52 Personen an Bord war der Erste Offizier das einzige Todesopfer.[55]
  • Am 8. Mai 1997 erlitt eine Boeing 737-300 der China Southern Airlines (B-2925) nach einem Flug aus Chongqing eine Bruchlandung auf dem Flughafen Shenzhen. Die Maschine überschoss beim zweiten Anflug unter Gewitterbedingungen das Landebahnende, nachdem sie durch das harte Aufsetzen bei einem vorangegangenen Landeversuch bereits beschädigt wurde. Von den an Bord befindlichen 65 Passagieren und neun Besatzungsmitgliedern kamen 33 Passagiere und zwei Besatzungsmitglieder ums Leben.[56]
 
Wrackteile von Silk-Air-Flug 185 – die Maschine wurde wahrscheinlich in suizidaler Absicht in den Boden gelenkt
  • Am 19. Dezember 1997 stürzte eine Boeing 737-300 der Silk Air (9V-TRF) auf dem Flug von Jakarta nach Singapur aus einer Höhe von 10.000 Metern senkrecht in den Fluss Musi auf Sumatra und zerschellte, wobei alle 104 Personen an Bord starben. Weil das gesamte Flugzeug zerstört war und beide Flugschreiber, die alle wichtigen Daten und Gespräche im Cockpit aufzeichnen, noch vor dem Sturzflug ausgefallen waren, konnten die indonesischen Ermittler nicht erklären, was geschehen war. In ihrem Abschlussbericht schlossen sie weder einen technischen Defekt noch einen Pilotenfehler aus.[57] Das US-amerikanische NTSB sah es dagegen als wahrscheinlich an, dass einer der beiden Piloten (vermutlich der Kapitän selbst) die Boeing mit Absicht hatte abstürzen lassen.
  • Am 5. Mai 1998 wurde eine Boeing 737-282 Adv. der Peruanischen Luftwaffe (FAP-351), die sich auf einem Charterflug für Occidental Petroleum befand, im Anflug auf den Flughafen Andoas drei Kilometer vor der Landebahn bei Regenwetter in einen Berg geflogen. Von den 88 Personen an Bord starben 75.[58]
  • Am 4. März 1999 geriet eine Boeing 737-228 der Air France (F-GBYA) auf dem Flug von Paris-Charles de Gaulle am Flughafen Biarritz seitlich von der Landebahn ab, wobei das Bugfahrwerk einknickte. Nach weiteren 400 Metern kam das Flugzeug zum Stehen. Von den 97 Insassen kam niemand zu Schaden, die Maschine musste jedoch als Totalverlust abgeschrieben werden.[59]
  • Am 7. April 1999 stürzte eine Boeing 737-400 der Turkish Airlines bei schlechtem Wetter bei Ceyhan beim Steigflug ab. Weshalb die Piloten die Kontrolle über das Flugzeug verloren, ist unbekannt. Die 737 befand sich auf einem Überführungsflug, es waren keine Passagiere an Bord. Alle sechs Besatzungsmitglieder kamen ums Leben (siehe auch Turkish-Airlines-Flug 5904).[60]
  • Am 31. August 1999 verunglückte eine Boeing 737-200 der Líneas Aéreas Privadas Argentinas (LV-WRZ) beim Start vom Flughafen Buenos Aires-Jorge Newbery. Die Flugbesatzung übersah aufgrund ihres allgemein disziplinlosen Verhaltens im Cockpit, dass sie vergessen hatte, die Auftriebshilfen für den Start korrekt einzustellen. Obwohl beim Beschleunigen ein schrilles Warnsignal ertönte, das die Besatzung auf ihren Fehler aufmerksam machte, brach diese den Startvorgang nicht ab. Die Maschine hob kaum vom Boden ab, schoss über das Startbahnende hinaus, riss mit dem Triebwerk einen vorbeifahrenden PKW mit und raste in eine Industriegasanlage, die daraufhin explodierte. 63 der 103 Insassen der Maschine sowie die beiden Personen im Auto kamen ums Leben (siehe auch LAPA-Flug 3142).[61]
  • Am 19. April 2000 stürzte eine Boeing 737-200 der Air Philippines (RP-C3010) in der Nähe von Davao City ab, wobei alle 131 Menschen an Bord ums Leben kamen.[62]
  • Am 26. Juni 2000 verließ eine Boeing 737-200 der Yemenia (7O-ACQ) bei der Landung auf dem Flughafen Khartum seitlich die Landebahn und wurde irreparabel beschädigt. Alle Insassen überlebten die Bruchlandung.[63]
  • Am 17. Juli 2000 erlitt eine Boeing 737-200 der Alliance Air (VT-EGD) einen Strömungsabriss, als die Maschine im Landeanflug auf den Flughafen Patna eine Linkskurve flog. Die Maschine streifte mehrere Häuser, stürzte zu Boden und ging in Flammen auf. Bei den Unfall starben 55 der 58 Personen an Bord sowie fünf Menschen am Boden.[64]

2001–2010Bearbeiten

  • Am 3. März 2001 explodierte eine Boeing 737-400 der Thai Airways International (HS-TDC), während sie an einem Flugsteig des Flughafens Bangkok-Don Mueang für den nächsten Flug vorbereitet wurde. Als wahrscheinlichste Ursache gelten entzündete Kerosindämpfe, die durch die starke Aufheizung der Tanks durch die direkt daneben befindlichen Aggregate der Klimaanlage entstanden. Die Maschine stand zuvor mit laufender Klimaanlage etwa 40 Minuten bei 35 Grad Celsius in der Sonne. An Bord befanden sich acht Besatzungsmitglieder, von denen eine Stewardess durch die Explosion ums Leben kam (siehe auch Thai-Airways-Flug 114).[65]
  • Am 7. Mai 2002 machte eine mit 55 Passagieren und zehn Crew-Mitgliedern besetzte Boeing 737-500 der Egyptair (SU-GBI) auf dem Weg von Kairo nach Tunis sechs Kilometer vor dem Flughafen eine Bruchlandung. Bei dem Unfall starben 11 der 56 Passagiere sowie drei der sechs Besatzungsmitglieder.[66]
  • Am 6. März 2003 verunglückte eine Boeing 737-200 der Air Algérie (7T-VEZ) auf dem Flug von Tamanrasset nach Algier auf Grund eines Triebwerksausfalls kurz nach dem Start. Von den 103 Menschen an Bord überlebte nur ein Passagier den Unfall (siehe auch Air-Algérie-Flug 6289).[67]
  • Am 8. Juli 2003 kehrte eine Boeing 737-200C der Sudan Airways (ST-AFK) nach dem Start vom Flughafen Port Sudan wegen eines Triebwerksausfalls zurück. Da die Landebahn 35 beim Anflug auf Grund von aufgewirbeltem Sand nicht gesehen werden konnte, wurde durchgestartet. Dabei sank die Maschine wieder ab, geriet zu tief, schlug etwa fünf Kilometer östlich des Flughafens auf und zerbrach. Von den 116 Insassen starben 115; 1 Kind überlebte.[68]
  • Am 3. Januar 2004 stürzte in den frühen Morgenstunden eine Boeing 737-3Q8 (SU-ZCF) der Flash Airlines auf dem Flug nach Paris-Charles de Gaulle kurz nach dem Start vom Flughafen Scharm El-Scheich ins Rote Meer. Bei dem Unfall kamen alle 135 Passagiere und alle 13 Besatzungsmitglieder ums Leben (siehe auch Flash-Airlines-Flug 604).
  • Am 3. Februar 2005 stürzte eine Boeing 737-242, die von Phoenix Aviation für Kam Air betrieben wurde (EX-037), wegen eines zu früh eingeleiteten Sinkflugs bei schlechten Sichtverhältnissen nahe Kabul ab. Alle 105 Insassen kamen ums Leben.[69]
  • Am 5. September 2005 raste eine Boeing 737-200 der Mandala Airlines (PK-RIM) beim Start vom Polonia Flughafen in Medan über das Startbahnende hinaus und in ein Wohngebiet. Dabei fanden 149 Personen den Tod, inkl. 49 Menschen am Boden. Die Piloten hatten vergessen, die Auftriebshilfen für den Start korrekt einzustellen. Beim Startvorgang versagte ferner das Warnsignal, das die Besatzung auf ihren Fehler aufmerksam machen sollte (siehe auch Mandala-Airlines-Flug 91).[71]
  • Am 8. Dezember 2005 kam eine aus Baltimore (Maryland) kommende Boeing 737-7H4 der Southwest Airlines mit 103 Personen an Bord bei dichtem Schneetreiben von der Landebahn des Flughafens Chicago-Midway ab. Das Flugzeug durchbrach einen Zaun und kam erst auf einer dicht befahrenen Straße zum Stehen. Alle 103 Personen an Bord überlebten den Unfall leichtverletzt oder sogar unverletzt. Allerdings wurde eine Person am Boden getötet, als das Flugzeug ein Auto unter sich begrub (siehe auch Southwest-Airlines-Flug 1248).
     
    Unfallhergang von Gol-Transportes-Aéreos-Flug 1907
  • Am 29. September 2006 streifte eine B737-800 der brasilianischen Fluggesellschaft Gol in 11.000 Metern Höhe ein US-amerikanisches Geschäftsreiseflugzeug des Typs Embraer Legacy 600 und stürzte in den Urwald. Dabei starben alle 154 Insassen an Bord der Boeing. Die Embraer verlor dabei das Winglet der linken Tragfläche sowie einen Teil des linken Höhenleitwerks, konnte jedoch auf einem Militärstützpunkt notgelandet werden (siehe auch Gol-Transportes-Aéreos-Flug 1907).
  • Am 1. Januar 2007 stürzte eine Boeing 737-400 der Adam Air mit 96 Passagieren und sechs Besatzungsmitgliedern an Bord auf dem Flug von der Insel Java nach Sulawesi ins Meer, nachdem sie mit technischen Problemen und deaktiviertem Autopilot im Sinkflug immer schneller wurde und in der Luft zerbrach. Es wurden nur wenige Teile des Wracks geborgen und weitere in größerer Tiefe geortet; alle Personen an Bord wurden nach Einstellung der Suche für tot erklärt (siehe auch Adam-Air-Flug 574).
  • Am 21. Februar 2007 wurde eine Boeing 737-300 der Adam Air (PK-KKV) auf dem Flug von Jakarta nach Surabaya durch eine harte Landung schwer beschädigt. Die Struktur des Flugzeuges wurde durch das Aufsetzen auf der Landebahn des Flughafens Surabaya so stark belastet, dass es direkt hinter den Tragflächen zu einer starken Verformung des Rumpfes kam. Bei dem Zwischenfall wurde keine der 155 Personen an Bord ernsthaft verletzt (siehe auch Adam-Air-Flug 172).
  • Am 5. Mai 2007 verloren bei einem Unfall der Kenya Airways alle 114 Menschen an Bord ihr Leben: Aufgrund räumlicher Desorientierung der Piloten verunglückte eine B737-800 (5Y-KYA) unmittelbar nach dem Start in Douala, Kamerun (siehe auch Kenya-Airways-Flug 507).[74]
  • Am 28. Juni 2007 raste eine Boeing 737-200 der TAAG Angola Airlines (D2-TBP) von Luanda nach M'banza Kongo mit 78 Passagieren bei einer Notlandung im Norden der angolanischen Stadt M’banza Kongo in ein Gebäude. Dabei gab es sechs Tote und mehrere Schwerverletzte.[75]
 
Wrack von China-Airlines-Flug 120 – nach einem Flug ohne besondere Vorkommnisse brannte die Maschine beim Parken auf dem Rollfeld aus
  • Am 20. August 2007 fing die Maschine des China-Airlines-Flugs 120 von Taipeh nach Okinawa, eine Boeing 737-800, nach der Landung auf dem Flughafen von Naha Feuer und brannte aus.[76] Es gab zwei Leichtverletzte. Als Unfallursache gilt ein gelockerter Stift, der den Tank beschädigte (siehe auch China-Airlines-Flug 120).[77]
  • Am 30. Dezember 2007 kollidierte eine Boeing 737-300 der TAROM (YR-BGC) in Bukarest während des Startlaufs in dichtem Nebel mit einem auf der Startbahn zurückgelassenen Baufahrzeug. Die Maschine wurde irreparabel beschädigt, unter den 123 Insassen gab es jedoch keine Todesopfer.[78]
  • Am 24. August 2008 stürzte eine Boeing 737-200 der Itek Air (EX-009) beim Anflug in der Nähe der kirgisischen Hauptstadt Bischkek ab. Die Maschine war nach dem Start wegen eines technischen Problems umgekehrt. Bei dem Absturz kamen 65 der 90 Menschen an Bord ums Leben.[79]
 
Wrack der verunglückten Maschine der Sriwijaya Air
  • Am 27. August 2008 verunglückte eine Boeing 737-200 der Sriwijaya Air (PK-CJG) mit 124 Passagieren und sechs Mann Besatzung an Bord unterwegs von Jakarta nach Jambi. Beim Anflug auf Jambi fiel in 1600 Fuß Höhe das Hydrauliksystem A aus, und obwohl genügend Zeit für einen Fehlanflug zur Verfügung stand, um das zugehörige Notverfahren abzuarbeiten und die Landestrecke zu berechnen, entschied sich der Pilot für eine direkte Landung. Die Boeing 737-200 kam 120 Meter hinter dem Ende der Landebahn zum Stillstand. Dabei wurden zwei Bauern, die dort arbeiteten, verletzt und ein dritter getötet. Das Flugzeug wurde irreparabel beschädigt.[80]
  • Am 30. August 2008 verunglückte eine Boeing 737-200 der Conviasa mit dem Kennzeichen YV102T beim Landeanflug auf Latacunga in Ecuador. Die Maschine befand sich aus Caracas kommend auf einem Überführungsflug und kollidierte vermutlich aufgrund der Missachtung von Regularien des Anflugverfahrens durch die Piloten mit dem Vulkan Illiniza. Alle drei Menschen an Bord – die Besatzung – kamen ums Leben.[81]
  • Am 14. September 2008 stürzte eine Boeing 737-500 der russischen Fluggesellschaft Aeroflot Nord (VP-BKO) während des Landeanflugs auf den Flughafen von Perm ab. Alle 88 Insassen kamen dabei ums Leben. Der Flug wurde laut Flugplan von Aeroflot betrieben. Die Untersuchung ergab, dass der übermüdete und unter Alkoholeinfluss stehende Kapitän nach räumlicher Desorientierung die Kontrolle verloren hatte (siehe auch Aeroflot-Flug 821).[82]
  • Am 20. Dezember 2008 wurde eine Boeing 737-500 der Continental Airlines (N18611) beim Start vom Flughafen Denver von einem starken Seitenwind erfasst. Die Maschine brach nach links aus, wobei sie kurz vom Boden abhob und dann wieder aufschlug. Beim Aufschlag brach der Rumpf, das Fahrwerk und das linke Triebwerk wurden abgerissen. Im Bereich des rechten Triebwerks brach ein Brand aus, durch den die Maschine stark beschädigt wurde. Es befanden sich 115 Menschen an Bord, von denen 47 verletzt wurden.[83]
     
    Unfallstelle der Maschine auf dem Turkish-Airlines-Flug 1951
  • Am 25. Februar 2009 stürzte eine Boeing 737-800 (TC-JGE) der Turkish Airlines beim Landeanflug auf Schiphol ab. Dabei zerbrach die Maschine in drei Teile. An Bord der Boeing 737-800 waren 135 Menschen; es gab neun Tote und 86 Verletzte. Im abschließenden Untersuchungsbericht sieht die niederländische Flugsicherheitsbehörde die Ursache in einem Defekt im Radar-Höhenmesser, auf den die Besatzung fehlerhaft reagierte (siehe auch Turkish-Airlines-Flug 1951).[84]
  • Am 13. Juli 2009 musste eine Boeing 737-300 der Fluggesellschaft Southwest Airlines mit 131 Menschen an Bord in Charleston (West Virginia) notlanden, nachdem im Flug ein Loch in der Größe eines Fußballs in das Dach der Kabine gerissen worden war, wodurch es zu einem Druckabfall kam. Southwest-Airlines-Flug 2294 befand sich auf dem Weg von Nashville nach Baltimore. Bei dem Zwischenfall wurden keine Menschen verletzt.
 
American-Airlines-Flug 331 vom 22. Dezember 2009
  • Am 22. Dezember 2009 schoss eine Boeing 737-800 der American Airlines (N977AN) bei der Landung auf dem Flughafen von Kingston (Jamaika) über das Landebahnende hinaus. Das Flugzeug zerbrach in drei Teile. An Bord waren 154 Insassen, davon wurden 91 Personen verletzt; sie erlitten meist Knochenbrüche sowie Schnitt- und Schürfverletzungen, niemand schwebte in Lebensgefahr (siehe auch American-Airlines-Flug 331).[85]
  • Am 25. Januar 2010 stürzte eine Boeing 737-800 der Fluggesellschaft Ethiopian Airlines (ET-ANB) fünf Minuten nach dem Start in Beirut, Libanon ins Mittelmeer. Die Maschine sollte 90 Menschen, davon acht Besatzungsmitglieder, nach Addis Abeba, Äthiopien bringen. Alle 90 Menschen an Bord wurden bei diesem Kontrollverlust getötet (siehe auch Ethiopian-Airlines-Flug 409).[86]
  • Am 22. Mai 2010 schoss eine 737-800 der Air India Express (VT-AXV) bei der Landung auf dem Flughafen Bajpe im indischen Mangalore über das Landebahnende hinaus und ging in Flammen auf. Von den 166 Insassen (160 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder) wurden 158 getötet (siehe auch Air-India-Express-Flug 812).[87]
  • Am 16. August 2010 zerbrach eine Boeing 737-700 der kolumbianischen Fluggesellschaft Aires (HK-4682) bei der Landung auf der Insel San Andrés in drei Teile. Zwei der insgesamt 131 Insassen kamen ums Leben.[88]

Seit 2011Bearbeiten

  • Am 1. April 2011 entstand bei einer Boeing 737-300 der Fluggesellschaft Southwest Airlines, die sich auf dem Weg von Phoenix (Arizona) nach Sacramento befand, in einer Höhe von 10.360 Metern ein etwa 1,5 Meter langes und 23 cm breites Loch im Kabinendach. Dies führte zu einem unmittelbaren Druckverlust in der Kabine. Eine sofortige Notlandung des Flugs 813 in Yuma (Arizona) war erfolgreich, Passagiere wurden nicht verletzt. Die Ursache war Materialermüdung an der überlappenden Beplankung des Stringer 4L bei der 15 Jahre alten Maschine mit knapp 40.000 Flugzyklen. Die FAA ordnete daraufhin die Überprüfung sämtlicher Boeing 737-300 mit mehr als 30.000 Flugzyklen an.[89] Die Überprüfung der Maschine ergab Mängel bei den Nietbohrungen der Beplankung (Löcher lagen nicht genau übereinander und waren zum Teil nicht ganz rund), die auf Qualitätsmängel bei der Fertigung hindeuten.[90]
  • Am 20. August 2011 flog eine Boeing 737-200 der Fluggesellschaft First Air (C-GNWN) beim Anflug auf den Flughafen Resolute Bay 1,8 Kilometer entfernt von der Landebahn in hügeliges Gelände. Von elf Passagieren und vier Besatzungsmitgliedern starben zwölf Menschen, drei überlebten verletzt. Als Ursache werden unter anderem im Abschlussbericht nicht ausreichend kalibrierte Kompasse, ein unbemerkt abgeschalteter Autopilot sowie nicht genügend Beachtung des Kapitäns über geäußerte Bedenken seines Copiloten hinsichtlich des falschen Kurses angegeben[92][93] (siehe auch First-Air-Flug 6560).
  • Am 10. Oktober 2011 verunglückte eine Boeing 737-400 der Sky Airlines mit dem Kennzeichen TC-SKF auf dem Flughafen Antalya. Bei der Landung des vom Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden kommenden Flugzeugs brach das rechte Hauptfahrwerk ein und in der Folge schlug das Flugzeug mit dem rechten Triebwerk auf die Landebahn auf und blieb schließlich in Schräglage stehen. Alle 162 Insassen überlebten den Unfall, das Flugzeug wurde ausgemustert.[94]
  • Am 20. April 2012 wurde eine Boeing 737-200 der Bhoja Air (AP-BKC) auf dem Flug von Jinnah nach Islamabad 4 Kilometer südöstlich des Zielflughafens während eines Gewitters in den Boden geflogen. Alle 127 Menschen an Bord kamen ums Leben (siehe auch Bhoja-Air-Flug 213).[95][96]
 
Wrack nach Lion-Air-Flug 904
  • Am 13. April 2013 flog die Boeing 737-800 mit dem Kennzeichen PK-LKS der indonesischen Fluggesellschaft Lion Air beim Anflug auf den Flughafen der Insel Bali 300 Meter vor der Landebahn ins Meer. Dabei brach die Maschine im hinteren Drittel des Rumpfes auf.[97] Ein Teil der 101 Passagiere und 7 Besatzungsmitglieder wurde verletzt und 18 Passagiere mussten in Krankenhäuser eingeliefert werden. Todesopfer gab es nicht. Im vorläufigen Untersuchungsbericht der indonesischen Behörden vom 15. Mai 2013 wurde bekannt gegeben, dass die Piloten trotz Erreichens der Entscheidungshöhe bei fehlender Sicht auf die Landebahn kein Durchstartemanöver einleiteten.[98][99] Es herrschte für die Jahreszeit normales Wetter.
  • Am 10. Januar 2015 verunglückte eine Boeing 737-400F der Ethiopian Airlines (ET-AQV) bei der Landung auf dem Flughafen Accra. Alle drei Crewmitglieder überlebten den Unfall, die Maschine musste allerdings als Totalverlust abgeschrieben werden.[103]
  • Am 5. August 2016 verunglückte eine aus Paris kommende Boeing 737-400 (HA-FAX) Frachtmaschine mit der Flugnummer QY7332 der ASL Airlines Hungary bei der Landung am Flughafen Bergamo Orio al Serio. Die Maschine rutschte über das Landebahnende hinaus. Es kam nur zu Sachschäden.[107]
  • Am 13. Januar 2018 verunglückte eine aus Ankara kommende Boeing 737-800 der Pegasus Airlines auf dem Flughafen Trabzon. Die Maschine kam nach der Landung von der Landebahn ab und rutschte einen Teil des Uferabhangs zum Schwarzen Meer hinunter. Das Flugzeug wurde schwer beschädigt und in der Folge als Totalverlust abgeschrieben, Personen wurden nicht verletzt.[108][109][110]
  • Am 17. April 2018 versagte auf dem Flug WN1380 von New York LaGuardia[111] nach Dallas das linke der CFM56-Triebwerke. Durch umherfliegende Metallsplitter wurde die Triebwerksummantelung zerstört, der Flügel, der Rumpf der Boeing 737-700 und ein Kabinenfenster wurden beschädigt. Eine Passagierin starb, nachdem sie teilweise durch das zerstörte Fenster hinausgerissen wurde, sieben weitere Passagiere wurden verletzt.[112] Die Maschine konnte in Philadelphia notlanden.[113]
  • Am 18. Mai 2018 verunglückte eine Boeing 737-200 Advanced (XA-UHZ) der Global Air, gechartert von der kubanischen Fluggesellschaft Cubana, beim Start zum Flug von Havanna nach Holguín im östlichen Kuba. Die Unfallursache war zunächst unklar. Ein Mitarbeiter des Flughafens berichtete später, das Flugzeug sei nur rund 10 Sekunden in der Luft gewesen und habe sich dabei nach rechts gedreht. Anderen Augenzeugen zufolge habe das Flugzeug kurz vor dem Absturz gewendet, um zum Flughafen zurückkehren. Dabei habe sich die Maschine in Stromkabeln verfangen, sei auf ein Feld gestürzt und habe Feuer gefangen. An Bord befanden sich 107 Passagiere und sechs Crewmitglieder. 112 Menschen kamen ums Leben, eine Passagierin wurde schwer verletzt (siehe auch Cubana-Flug 972).[114][115][116]
  • Am 1. September 2018 schoss eine Boeing 737-8AS der UTair (VQ-BJI) bei der Landung auf dem Flughafen Sotschi über das Landebahnende hinaus. Das linke Triebwerk fing Feuer und das Flugzeug wurde dabei zerstört. Alle Insassen überlebten, wobei 18 verletzt wurden. Ein Bodenmitarbeiter kam, während die Rettungsarbeiten liefen, aufgrund eines Herzinfarktes ums Leben.[117]
 
Rettungsaktion nach Air-Niugini-Flug 73 am 28. September 2018
  • Am 28. September 2018 verfehlte eine 13 Jahre alte Boeing 737-800 (P2-PXE) der Air Niugini auf einem innermikronesischen Flug von Pohnpei kommend bei Starkregen und schlechter Sicht am Flughafen Chuuk die Landebahn und landete in einer Lagune. An Bord waren 35 Passagiere und 12 Besatzungsmitglieder, die sich aus dem noch etwa eine Stunde nach der Wasserung schwimmenden Flugzeug in herbeigeeilte Boote retteten. Der Leichnam eines vermissten Passagiers wurde am 1. Oktober 2018 durch Taucher geborgen. Unter den Überlebenden gab es mehrere zum Teil schwer Verletzte. Das Flugzeug ist ein wirtschaftlicher Totalschaden.[118][119][120]
  • Am 29. Oktober 2018 stürzte eine Boeing 737 MAX 8 (PK-LQP) der Lion Air am frühen Morgen vor der Küste Javas ins Meer. Die mit 189 Personen voll besetzte Maschine war auf dem Weg nach Pangkal Pinang; alle Insassen wurden getötet. Um 06:33 Uhr Ortszeit, dreizehn Minuten nach dem Start vom Flughafen Soekarno-Hatta in Jakarta, verlor die indonesische Flugsicherung den Kontakt zu der Maschine. Es handelte sich um den ersten Totalverlust einer Boeing 737 der MAX-Familie sowie um den Unfall mit den meisten Todesopfern der gesamten 737-Familie.[121][122] In Folge der Unfallermittlungen veröffentlichte die Bundesluftfahrtbehörde der Vereinigten Staaten am 7. November eine Lufttüchtigkeitsanweisung mit der höchsten Dringlichkeitsstufe (Emergency Airworthiness Directive (AD), Nr. 2018-23-51) für die Boeing Modelle 737 MAX 8 und MAX 9, in der Flugzeugbetreiber aufgefordert werden, die Flugzeug-Handbücher der betreffenden Modelle binnen drei Tagen entsprechend einem von Boeing erst kurz vorher veröffentlichten Sicherheitsbulletin zu aktualisieren,[123][124] in dem Boeing auf den Umgang mit fehlerhaften Daten des Anstellwinkelsensors AoA aufmerksam gemacht hatte.[125] Unter anderem betrifft die dringliche Lufttüchtigkeitsanweisung das Verhalten des Maneuvering Characteristics Augmentation Systems (MCAS), welches bei den MAX-Modellen der Boeing 737 kritische Flugsituationen erkennen und korrigieren soll. Dieses bezieht seine Daten unter anderem vom Anstellwinkel-Sensor und greift automatisch über die Trimmung massiv in die Steuerung des Flugzeugs ein, indem es die Höhenflosse so verstellt, dass das Flugzeug die Nase nach unten nimmt. Das System beendet diese Trimmung aber nur, wenn einer der Piloten manuell über Schalter am Steuerhorn in die andere Richtung trimmt, beginnt aber nach 5 Sekunden immer wieder mit Trimmversuchen; dieser Eingriff kann dauerhaft nur beendet werden, wenn die elektrische Trimmung ganz abgeschaltet wird. Trotzdem hatte Boeing die Existenz des MCAS-Systems – und dessen mögliche Fehlfunktionen – bewusst verschwiegen, um die Umschulung der NG-Piloten auf die MAX-Modelle zu vereinfachen. Nach Angaben von Piloten wurde das MCAS nicht einmal in den Handbüchern erwähnt (siehe auch Lion-Air-Flug 610).[126]
 
Betriebsverbote nach Ländern:
rot: durch Behörden erklärt
gelb: nur durch Airlines erklärt

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Unfallstatistik Boeing 737, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 4. März 2019.
  2. Unfallbericht B-737-100 D-ABEL, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 28. November 2017.
  3. Unfallbericht PA-28-140 EC-BRU, Aviation Safety Network WikiBase (englisch), abgerufen am 5. März 2019.
  4. Unfallbericht B-737-200 N9031U, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 21. Juni 2016.
  5. Unfallbericht B-737-200 VT-EAM, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 22. Februar 2019.
  6. Hijacking description. Auf aviation-safety.net, abgerufen am 10. Februar 2017
  7. Rome hijacking. In: FLIGHT International vom 27. Dezember 1973 (Online). Auf flightglobal.com, abgerufen am 10. Februar 2017 (PDF, ca. 1,39 MB)
  8. Peter Huemer in einem Beitrag des ORF-Fernsehmagazins Teleobjektiv vom 14. November 1974
  9. Unfallbericht B-737-200 C-FPWC, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 22. Februar 2019.
  10. Flugunfalldaten und -bericht Indian Airlines, Boeing 737-200 VT-EAL, 17. Dezember 1978 im Aviation Safety Network
  11. Flugunfalldaten und -bericht Indian Airlines, Boeing 737-200 VT-ECR, 26. April 1979 im Aviation Safety Network
  12. Unfallbericht B-737-200 PP-SMY, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 23. Februar 2019.
  13. Unfallbericht B-737-200 PP-SNC, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 23. Februar 2019.
  14. Unfallbericht B-737-200 HC-BIG, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 23. Februar 2019.
  15. Unfallbericht B-737-200 A4O-BK, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 17. August 2018.
  16. Flugunfalldaten und -bericht im Aviation Safety Network
  17. Unfallbericht B-737-200 TJ-CBD, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 23. Februar 2019.
  18. Unfallbericht B-737-200 HS-TBB, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 3. Dezember 2018.
  19. Unfallbericht B-737-200 SU-AYH, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 19. Januar 2016.
  20. Unfallbericht B-737-200 PP-SME, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 23. Februar 2019.
  21. Unfallbericht B-737-200 B-1870, Aviation Safety Network WikiBase (englisch), abgerufen am 16. Dezember 2017.
  22. Flugunfalldaten und -bericht B737-200 EP-IRG im Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 23. Februar 2019.
  23. Unfallbericht YI-AGJ, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 23. Januar 2016.
  24. Unfallbericht B-737-200 CC-CHJ, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 23. Februar 2019.
  25. Unfallbericht B-737-200 HS-TBC, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 3. Dezember 2018.
  26. Flugunfalldaten und -bericht des Unfalls der B737-200 D-ABHD der Condor nahe Izmir im Aviation Safety Network
  27. Unfallbericht B-737-200 ET-AJA, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 14. Juni 2016.
  28. Unfallbericht B-737-200 VT-EAH, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 22. Februar 2019.
  29. Unfallbericht B-737-400 G-OBME, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 21. Juni 2016.
  30. Unfallbericht B-737-200 PP-VMK, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 17. Januar 2019.
  31. Unfallbericht B-737-400 N416US, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 25. November 2017.
  32. Unfallbericht B-737-200 B-180, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 17. Dezember 2017.
  33. Unfallbericht B-737-300 EI-BZG, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 23. Februar 2019.
  34. Unfallbericht der Kollision von Guangzhou: B-707 B-2402, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 27. Januar 2019.
  35. Unfallbericht der Kollision von Guangzhou: B-737-200 B-2510, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 27. Januar 2019.
  36. Unfallbericht der Kollision von Guangzhou: B-757 B-2812, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 27. Januar 2019.
  37. Unfallbericht B-737-300 N388US, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 27. November 2017.
  38. Unfallbericht Metro III N683AV, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 27. November 2017.
  39. Unfallbericht B-737-200 VT-EFL, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 27. Januar 2019.
  40. Los Angeles Times47 Killed in Crash of Panama Airliner (englisch) abgerufen am 7. Februar 2015
  41. Flugunfalldaten und -bericht im Aviation Safety Network
  42. Unfallbericht B-737-200C PP-SND, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 23. Februar 2019.
  43. Unfallbericht B-737-300 33-3333, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 23. Februar 2019.
  44. Unfallbericht B-737-200 VT-ECQ, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 22. Februar 2019.
  45. Flugunfalldaten und -bericht des Asiana-Airlines-Flugs 733, B737-500 HL7229 im Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 23. Februar 2019
  46. Unfallbericht Boeing 737-200 VT-SIA, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 23. Februar 2019.
  47. Unfallbericht B-737-300 N513AU, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 26. November 2017.
  48. NTSB DCA94MA076, Unfall vom 8. September 1994 in Aliquippa, PA, Boeing B-737-300 (Memento vom 3. Juli 2009 im Internet Archive)
  49. Unfallbericht B-737-200 7T-VEE, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 10. November 2017.
  50. Flugunfalldaten und -bericht des Turkish-Airlines-Flugs 278 im Aviation Safety Network
  51. Unfallbericht B-737-200 N125GU, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 23. Februar 2019.
  52. Unfallbericht B-737-200 5N-AUA, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 23. Februar 2019.
  53. Unfallbericht B-737-200 TJ-CBE, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 23. Februar 2019.
  54. Unfallbericht B-737-200 OB-1451, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 23. Februar 2019.
  55. Unfallbericht B-737-200 PP-CJO, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 23. Februar 2019.
  56. Flugunfalldaten und -bericht B737-300, B-2925 im Aviation Safety Network
  57. Silk-Air-Flug 185, Offizieller Abschlussbericht des NTSC (PDF) (Memento des Originals vom 21. Juni 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/kemhubri.dephub.go.id
  58. Unfallbericht B-737-200 FAP-351, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 23. Februar 2019.
  59. Unfallbericht B-737-200 F-GBYA, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 23. Januar 2019.
  60. Flugunfalldaten und -bericht des Turkish-Airlines-Flugs 5904 im Aviation Safety Network
  61. Unfallbericht B-737-200 LV-WRZ, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 23. Februar 2019.
  62. Flugunfalldaten und -bericht B737-200 RP-C3010, 19. April 2000 im Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 23. Februar 2019
  63. Unfallbericht B-737-200 7O-ACQ, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 21. Juni 2016.
  64. Unfallbericht Boeing 737-200 VT-EGD, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 23. Februar 2019.
  65. Flugunfalldaten und -bericht B-737-400, HS-TDC im Aviation Safety Network
  66. Unfallbericht B-737-500 SU-GBI, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 23. August 2016.
  67. Unfallbericht B-737-200 7T-VEZ, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 10. November 2017.
  68. Unfallbericht B-737-200 ST-AFK, NTSB (englisch), abgerufen am 22. Juni 2016.
  69. Unfallbericht B--737-200 EX-037, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 23. Februar 2019.
  70. http://www.mtc.gob.pe/portal/transportes/aereo/ciaa/2005/OB-1809P.pdf (Memento vom 11. Mai 2012 auf WebCite)
  71. Unfallbericht B-737-200 PK-RIM, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 1. November 2018.
  72. Unfallbericht B-737-200 5N-BFN, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 23. Februar 2019.
  73. Unfallbericht B-737-200 5N-BFK, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 21. Juni 2016.
  74. Abschlussbericht der CCAA (Cameroon Civil Aviation Authority) (Memento vom 23. September 2015 im Internet Archive) (englisch 40 MB; PDF)
  75. Flugunfalldaten und -bericht im Aviation Safety Network
  76. Boeing auf Flughafen in Japan ausgebrannt – 165 Insassen gerettet. In: airliners.de. 20. August 2007, abgerufen am 10. März 2019.
  77. B737 – FAA verschärft Auflagen, EASA gibt AD heraus, aero.de, 30. August 2007.
  78. Flugunfalldaten und -bericht im Aviation Safety Network
  79. Unfallbericht B-737-200 EX-009, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 21. Juni 2016.
  80. Flugunfalldaten und -bericht Boeing 737-2H6 PK-CJG Jambi-Sultan Thaha Syarifudn Airport (DJB) im Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 23. Februar 2019
  81. Flugunfalldaten und -bericht im Aviation Safety Network B-737-200 YV102T
  82. Unfallbericht B-737-500 VP-BKO, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 14. Januar 2018.
  83. Unfallbericht B-737-500 N18611, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 25. Februar 2019.
  84. Abschlussbericht des Dutch Safety Board (PDF-Datei, englisch; 2,0 MB) 6. Mai 2010
  85. Unfallbericht B-737-800 N977AN, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 21. Juni 2016.
  86. Unfallbericht 737-800 ET-ANB, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 26. August 2017.
  87. Unfallbericht B-737-800 VT-AXV, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 4. März 2019.
  88. Unfallbericht B-737-700 HK-4682, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 21. Juni 2016.
  89. FAA Requires Boeing 737 Checks After Southwest’s Midair Split – Bloomberg
  90. FlugRevue Juni 2011, S. 88–89, Risse im Blech
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