Sky Airlines

türkische Fluggesellschaft

Sky Airlines war eine türkische Charterfluggesellschaft mit Sitz in Antalya und Basis auf dem Flughafen Antalya.

Sky Airlines
Logo der Sky Airlines
Boeing 737-900ER der Sky Airlines
IATA-Code: ZY
ICAO-Code: SHY
Rufzeichen: SKY POWER
Gründung: 2000
Betrieb eingestellt: 2013
Sitz: Antalya, TurkeiTürkei Türkei
Heimatflughafen: Flughafen Antalya
Leitung: Tahir Görgülü (Vorstandsvorsitzender)
Mitarbeiterzahl: ca. 600
Fluggastaufkommen: 0,9 Millionen
Flottenstärke: 5
Ziele: national und international
Sky Airlines hat den Betrieb 2013 eingestellt. Die kursiv gesetzten Angaben beziehen sich auf den letzten Stand vor Einstellung des Betriebes.

UnternehmenBearbeiten

Sky Airlines wurde im Jahr 2000 gegründet und nahm am 12. April 2001 den kommerziellen Flugbetrieb auf. Die Gesellschaft war ein Tochterunternehmen des türkischen Touristikkonzerns Kayi Group, zu dem auch das deutsche Unternehmen GTI Travel gehört.

Im November 2008 hat Sky Airlines erfolgreich das zwei Jahre gültige Operational Safety Audit (IOSA) der IATA bestanden.[1]

Im Dezember 2012 gab die Gesellschaft ihre drei Boeing 737-800 an den Leasinggeber zurück[2], im Februar 2013 folgte ihr einzelner Airbus A321-200[2], sowie im April 2013 schließlich ihr einzelner Airbus A320-200.[3]

Im Juni 2013 stellte die Airline wegen Zahlungsunfähigkeit den Betrieb ein.[4]

FlugzieleBearbeiten

Sky Airlines führte Charterflüge zu etwa 50 Zielen in Europa, dem Balkan und dem Nahen Osten durch. 2011 wurden auch Linienflüge innerhalb der Türkei angeboten. In Österreich wurden Graz und Linz angeflogen, in Deutschland wurde Düsseldorf mit der Tochtergesellschaft German Sky Airlines angeflogen.

FlotteBearbeiten

 
Ein Airbus A320-200 der Sky Airlines

Mit Stand Juni 2013 bestand die Flotte der Sky Airlines aus fünf Flugzeugen[2] mit einem Durchschnittsalter von 12,1 Jahren[5]:

Jedes Flugzeug in der Flotte verfügte über eine andersfarbige Bemalung des Seitenleitwerks und des Firmenschriftzuges am Rumpf.[6][7]

Vor der Betriebseinstellung wurden auch andere Flugzeugmodelle eingesetzt.

ZwischenfälleBearbeiten

  • Am 10. Oktober 2011 verunglückte eine Boeing 737-400 der Sky Airlines mit dem Luftfahrzeugkennzeichen TC-SKF auf dem Flughafen Antalya. Bei der Landung brach das rechte Hauptfahrwerk ein und in der Folge schlug das Flugzeug mit dem rechten Triebwerk auf die Landebahn auf und blieb schließlich in Schräglage stehen. Grund dafür soll ein geplatzter Reifen gewesen sein. Alle 156 Insassen blieben unverletzt[8], das betroffene Flugzeug wurde jedoch ausgemustert.[2]

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. skyairlines.net: IOSA-Sicherheitszertifikat (Memento des Originals vom 11. Juni 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.skyairlines.net 27. September 2010
  2. a b c d ch-aviation.ch – Sky Airlines (Memento des Originals vom 30. September 2007 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ch-aviation.ch (englisch) abgerufen am 28. April 2013
  3. Sky Airlines returns its only remaining A320-200 (englisch) vom 27. April 2013, abgerufen am 4. Juni 2013
  4. FOCUS online: Urlauber sitzen fest, abgerufen am 4. Juni 2013.
  5. airfleets.net - Fleet age Sky Airlines (englisch) abgerufen am 28. April 2013
  6. airliners.net: Bilder von Flugzeugen der Sky Airlines in unterschiedlichen Farbgebungen
  7. skyairlines.net: Flotte der Sky Airlines (Memento des Originals vom 11. Juni 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.skyairlines.net 27. September 2010
  8. Fliegen - Reisen. In: Focus Online. 14. Oktober 2018, abgerufen am 14. Oktober 2018.

WeblinksBearbeiten