ISS-Expedition 66

Missionsbeschreibung für die 66. Langzeitbesatzung der Internationalen Raumstation ISS
Missionsemblem
ISS Expedition 66 Patch.svg
Missionsdaten
Mission ISS-Expedition 66
Besatzung 7
Rettungsschiffe Sojus MS-19
SpaceX Crew-3
Raumstation ISS
Beginn 17. Oktober 2021, 01:14 UTC[1]
Begonnen durch Abkopplung von Sojus MS-18[2]
Ende 30. März 2022, 7:21 UTC[3][4]
Beendet durch Abkopplung von Sojus MS-19[3][4]
Dauer 164d 6h 7min
Mannschaftsfoto
v. l. n. r. Raja Chari, Thomas Marshburn, Matthias Maurer, Anton Schkaplerow, Pjotr Dubrow, Kayla Barron, Mark Vande Hei.
Navigation
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ISS-Expedition 66 ist die Missionsbezeichnung für die 66. Langzeitbesatzung der Internationalen Raumstation (ISS). Die Mission begann mit dem Abkoppeln des Raumschiffs Sojus MS-18 von der ISS am 17. Oktober 2021 und endete mit dem Abkoppeln von Sojus MS-19 am 30. März 2022.

BesatzungBearbeiten

Ankunft vor Expeditionsbeginn mit Sojus MS-18 am 9. April 2021:

Ankunft vor Expeditionsbeginn mit SpaceX Crew-2 am 24. April 2021 (Rückflug 8. November 2021):

Ankunft vor Expeditionsbeginn mit Sojus MS-19 am 5. Oktober 2021:

Ankunft mit SpaceX Crew-3 am 12. November 2021:

Vom 4. Oktober bis zum 8. November 2021 stellte Frankreich mit Thomas Pesquet erstmals den ISS-Kommandanten.[7]

Ankunft mit Sojus MS-21 am 18. März 2022:

ErsatzmannschaftBearbeiten

Seit Expedition 20 wird wegen des permanenten Trainings für die Besatzungen keine offizielle Ersatzmannschaft mehr bekanntgegeben. Inoffiziell gelten die Backup-Crews der jeweiligen Zubringerraumschiffe (siehe dort) als Ersatzmannschaft. In der Regel kommen diese Crews dann jeweils zwei Missionen später selbst zum Einsatz.

MissionsverlaufBearbeiten

Am 15. November 2021 wurde eine Teilevakuierung durchgeführt, nachdem Russland mit einer ASAT-Rakete einen ausgedienten sowjetischen Aufklärungssatelliten zerstört hatte und die mehr als 1500 auffindbaren Trümmer eine potentielle Bedrohung für die ISS und ihre Besatzung darstellten.[8] Zu einem Zusammenstoß der ISS mit dem Weltraumschrott kam es aber nicht. Bei der Teilevakuierung wurden Türen zu verschiedenen Modulen der Station verschlossen und die Besatzungsmitglieder stiegen in die angedockten Raumschiffe (in dem Fall Crew-Dragon und Sojus), ohne aber abzudocken.[9][10]

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: ISS Expedition 66 – Sammlung von Bildern

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Anatoly Zak: Soyuz MS-17 delivers fresh ISS crew. Russian Space Web, abgerufen am 17. April 2021.
  2. Russian Station Veteran, Filmmakers Back on Earth Eintrag im NASA-Blog vom 17. Oktober 2021.
  3. a b Soyuz Crew Ship with Russian Trio Undocks from Station Eintrag im NASA-Blog vom 16. Oktober 2021.
  4. a b ISS: Expedition 66 bei spacefacts.de. Abgerufen am 31. März 2022.
  5. NASA Television Upcoming Events, abgerufen am 11. April 2021.
  6. Le Normand Thomas Pesquet deviendra le premier français à commander l’ISS. Paris Normandie, 16. März 2021.
  7. ESA: Thomas Pesquet takes commanding role on Space Station. 4. Oktober 2021, abgerufen am 16. Oktober 2021 (englisch).
  8. Christoph Seidler: Russland schießt Satelliten ab – Trümmer gefährden ISS. In: Der Spiegel. 16. November 2021, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 16. November 2021]).
  9. Raumstation ISS kurzzeitig wegen Gefahr durch Weltraumschrott geräumt. In: Der Spiegel. 15. November 2021, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 6. Februar 2022]).
  10. Christoph Seidler: (S+) Matthias Maurer, Esa-Astronaut auf der ISS: »Im All fühle ich mich sicherer als auf der Erde«. In: Der Spiegel. 6. Februar 2022, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 6. Februar 2022]).