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Missionsemblem
Emblem der Mission
Missionsdaten (geplant)
Mission: Sojus MS-15
Raumfahrzeug:  Sojus 7K-MS (GRAU-Index 11F747)
Seriennummer 744[1]
Trägerrakete:  Sojus FG (GRAU-Index 11A511FG)
Rufzeichen:  Сармат („Sarmat“)
Besatzung:  3
Start: 25. September 2019 UTC[2]
Startplatz:  Baikonur LC-1
Raumstation:  ISS
Landung: 1. April 2020 (geplant)[3]
Landeplatz: Kasachstan
Bahnneigung 51,6°
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Mission:
Sojus MS-14
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Mission:
Sojus MS-16

Sojus MS-15 ist ein geplanter Flug des russischen Sojus-Raumschiffs zur Internationalen Raumstation. Im Rahmen des ISS-Programms trägt der Flug die Bezeichnung ISS AF-61S. Es soll der 61. Besuch eines Sojus-Raumschiffs an der ISS und der 167. Flug im Sojus-Programm werden.

Inhaltsverzeichnis

MissionsbeschreibungBearbeiten

Die Mission bringt zwei Mitglieder der ISS-Expeditionen 61 und 62 zur Internationalen Raumstation. Zusätzlich ist ein Kurzzeitteilnehmer aus den Vereinigten Arabischen Emiraten an Bord, der nach einer Woche mit Sojus MS-12 zurückkehren soll. Es handelt sich um den ersten Weltraumflug eines Astronauten aus den Emiraten.

Mit Sojus MS-15 soll letztmals die Rakete Sojus-FG zum Einsatz kommen, die im Mai 2001 ihren Erststart absolvierte. Die nachfolgenden bemannten russischen Raumflüge sind mit der neueren Sojus-2.1a geplant.[4]

Besatzung (geplant)Bearbeiten

HinflugBearbeiten

HauptbesatzungBearbeiten

Ursprünglich war für den Astronaut aus den Emiraten ein Platz bei Sojus MS-12 reserviert. Der Fehlstart von Sojus MS-10 hatte jedoch Änderungen in der ISS-Missionsplanung zur Folge. Zuletzt hatten die USA versucht, wegen Verzögerungen bei der Entwicklung der neuen US-Raumschiffe Crew Dragon und CST-100 Starliner den dritten Sitz von Sojus MS-15 zu kaufen, was den ISS-Aufenthalt von al-Nejadi beziehungsweise al-Mansuri erneut aufgeschoben hätte.[6]

ErsatzmannschaftBearbeiten

RückflugBearbeiten

MissionsverlaufBearbeiten

Der Flug soll am 25. September 2019 vom Kosmodrom Baikonur starten. Nach zwei Tagen soll das Raumschiff am Poisk-Modul der ISS andocken. Das Abdocken ist für den 31. März oder den 1. April 2020 geplant; anschließend erfolgt die Landung der Raumkapsel in Kasachstan. Anstelle von Hassa al-Mansuri aus den Emiraten, der bereits mit Sojus MS-12 zurückkehrt, soll der mit Sojus MS-13 gestartete Andrew Morgan mit Sojus MS-15 landen.[7]

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Sojus MS-15 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Anatoly Zak: Russian space activities in 2019. In: Russian Space Web. Abgerufen am 9. März 2019 (englisch).
  2. Запуски. Roskosmos, abgerufen am 9. März 2019 (russisch).
  3. Upcoming ISS Expeditions auf spacefacts.de, abgerufen am 21. Juli 2019, und NASA-TV-Kommentar vom 21. Juli 2019.
  4. Источник: на Байконур отправили последний "Союз" с украинскими деталями. In: RIA Novosti. 17. April 2019, abgerufen am 5. April 2019 (russisch).
  5. a b MBRSC selects Hazzaa Al Mansoori as Prime Astronaut for ISS Mission. Emirates News Agency, 12. April 2019, abgerufen am 12. April 2019.
  6. Chris Bergin: NASA set to purchase more Soyuz seats to ensure uninterrupted access to the ISS. In: Nasaspaceflight. 15. Februar 2019, abgerufen am 5. März 2019 (englisch).
  7. US to Extend Use of Russia's Soyuz for ISS Missions Until April 2020 - Source. In: Sputnik News. 12. Februar 2019, abgerufen am 9. März 2019 (englisch).