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Missionsemblem
Emblem der Mission
Missionsdaten
Mission: Sojus MS-13
Raumfahrzeug: Sojus 7K-MS (GRAU-Index 11F747)
Seriennummer 746[1]
Trägerrakete: Sojus FG (GRAU-Index 11A511FG)
Rufzeichen: Утёс („Felsen“)[2]
Besatzung: 3
Start: 20. Juli 2019, 16:28 UTC[3]
Startplatz: Baikonur 1/5
Raumstation: ISS
Andockplatz: Swesda, Poisk
Ankopplung: 20. Juli 2019, 22:47 UTC
Dauer auf ISS: ca. 163 Tage (geplant)
Landung: 6. Februar 2020 (geplant)[4]
Landeplatz: Kasachstan
Mannschaftsfoto
Andrew Morgan, Alexander Skworzow und Luca Parmitano
Andrew Morgan, Alexander Skworzow und Luca Parmitano
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Sojus MS-12
(bemannt)
Sojus MS-14
(unbemannt)
Nächste bemannte Mission:
Sojus MS-15

Sojus MS-13 ist ein Flug des russischen Sojus-Raumschiffs zur Internationalen Raumstation. Im Rahmen des ISS-Programms trägt der Flug die Bezeichnung ISS AF-59S. Es ist der 59. Besuch eines Sojus-Raumschiffs an der ISS und der 165. Flug im Sojusprogramm.

Der Start erfolgte planmäßig am 20. Juli 2019 mit einer Rakete des Typs Sojus-FG vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan. Es handelte sich um den vorletzten Flug dieser Raketenversion, die mit der Mission Sojus MS-15 außer Dienst gestellt wurde.

BesatzungBearbeiten

HinflugBearbeiten

HauptbesatzungBearbeiten

ErsatzmannschaftBearbeiten

Rückflug (geplant)Bearbeiten

MissionsbeschreibungBearbeiten

Die Mission brachte drei Besatzungsmitglieder der ISS-Expeditionen 60 und 61 zur Internationalen Raumstation. Andrew Morgan soll zusätzlich auch an der Expedition 62 teilnehmen. An seiner Stelle soll die mit Sojus MS-12 angekommene Christina Koch mit MS-13 zurückkehren.[6]

Sojus MS-13 dockte planmäßig im „Express-Modus“, d. h. nach sechs Stunden und vier Erdumläufen, am russischen Wohn- und Arbeitsmodul Swesda an. Am 26. August wurde das Schiff zum Poisk-Modul umgeparkt, um Platz für die unbemannte Sojus MS-14 zu machen. Zuvor war ein Kopplungsversuch von MS-14 an Posik wegen eines Elektronikdefekts im dortigen Kurs-Dockingsystem gescheitert. Sojus-Raumschiffe können nicht ferngesteuert werden, sodass ein unbemanntes Schiff auf das automatisch arbeitende Kurs-System angewiesen ist. MS-13 wurde hingegen für das Umparkmanöver manuell von Alexander Skworzow geflogen.[7] Luca Parmitano und Andrew Morgan begleiteten ihn dabei, da MS-13 ihr gemeinsames Rettungsschiff ist. Im Notfall hätten sie den Flug abgebrochen und wären dann gelandet.

GalerieBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Sojus MS-13 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Anatoly Zak: Russian space activities in 2019. In: Russian Space Web. Abgerufen am 5. März 2019.
  2. Позывные экипажей советских/российских космических кораблей. astronaut.ru, 14. März 2019, abgerufen am 20. April 2019 (russisch).
  3. Live coverage: U.S.-Russian-Italian crew arrives at space station. Spaceflight Now, Juli 2019, abgerufen am 20. Juli 2019.
  4. Источник: американский астронавт Кук проведет на орбите около года. In: RIA Novost. 16. April 2019, abgerufen am 17. April 2019.
  5. Экипажи на подготовке. Центр подготовки космонавтов имени Ю. А. Гагарина, abgerufen am 7. Dezember 2018 (russisch).
  6. NASA Announces First Flight, Record-Setting Mission. NASA, 17. April 2019, abgerufen am 17. April 2019.
  7. Stephen Clark: Soyuz capsule swaps docking ports on space station, clearing way for new arrival. In: Spaceflight Now. 26. August 2019, abgerufen am 26. August 2019.