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GeographieBearbeiten

Das Dorf Agny, das hauptsächlich von der Landwirtschaft lebt, liegt fünf Kilometer südwestlich von Arras.

VerkehrsanbindungBearbeiten

In Agny kreuzen sich die Départementsstraßen D3 und D60.

GeschichteBearbeiten

 
Der englische Soldatenfriedhof in Agny, wo auch der britische Dichter Edward Thomas begraben ist.

Erster WeltkriegBearbeiten

Nachdem der Erste Weltkrieg im August 1914 ausgebrochen war, marschierten bereits im September die ersten Truppen des Deutschen Heers in das Gebiet ein. Agny wurde bald zur Frontlinie. Da die Stadt an einer Eisenbahnlinie lag, wurde sie zu einem umkämpften Stützpunkt. Im Oktober 1914 rückten die deutschen Truppen aufgrund eines sehr aggressiven Kampfstils vor. Am 25. September 1915 fand in Agny eine blutige Schlacht statt. Die 135. Infanterie der französischen Armee, die im Verbund mit den britischen Armee kämpfte, verlor hier 38 Offiziere und 1162 Soldaten wurden getötet oder verwundet. Trotz des heftigen Kampfes blieb die 1860 errichtete Stadthalle unzerstört.

Zweiter WeltkriegBearbeiten

Als der Zweite Weltkrieg ausbrach, besetzten die eindringende Wehrmacht bald die Gemeinde. Die ersten Widerstandsgruppen wurden kurz danach ins Leben gerufen. Der damalige Bürgermeister Philibert Cleret führte damals einige riskanten Aktionen aus und wurde schließlich gefangen genommen. Er wurde verhaftet, interniert und anschließend deportiert. Er starb im KZ Buchenwald am 10. März 1945.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr Bevölkerungszahl
1962 1033
1968 1083
1975 1291
1982 1232
1990 1963
1999 1954
2006 1888

SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Kirche Saint-Laurent (wiederaufgebaut im 20. Jahrhundert)

WeblinksBearbeiten

  Commons: Agny – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien