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Yannick Hanfmann

Deutscher Tennisspieler
Yannick Hanfmann Tennisspieler
Yannick Hanfmann
Yannick Hanfmann bei den French Open 2019
Nation: DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag: 13. November 1991
Größe: 193 cm
Gewicht: 86 kg
1. Profisaison: 2015
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Lars Uebel, Lukas Wolff
Preisgeld: 484.561 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 8:13
Höchste Platzierung: 99 (16. Juli 2018)
Aktuelle Platzierung: 187
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 0:1
Höchste Platzierung: 240 (16. April 2018)
Letzte Aktualisierung der Infobox:
12. August 2019
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Yannick Hanfmann (* 13. November 1991 in Karlsruhe) ist ein deutscher Tennisspieler.

KarriereBearbeiten

CollegetennisBearbeiten

Nachdem Hanfmann am Otto-Hahn-Gymnasium Karlsruhe mit Abitur abschloss, studierte er an der University of Southern California das Studienfach International Relations, was er 2015 abschloss. Von 2012 bis 2015 spielte er in der NCAA College Tennis.[1]

ProfitourBearbeiten

Hanfmann spielte bislang vor allem auf der ITF Future Tour und der ATP Challenger Tour. Auf der Future Tour konnte er bislang fünf Titel im Einzel und zwei im Doppel gewinnen.[2] In Ismaning konnte er 2017 seinen ersten Titel auf der Challenger Tour gewinnen, indem er im Finale Lorenzo Sonego in drei Sätzen bezwang. Seinen ersten Durchbruch auf der ATP World Tour schaffte Hanfmann mit dem Einzug als Qualifikant ins Viertelfinale bei den BMW Open 2017.[3] Nach dem Erreichen des Achtelfinals in München – erneut aus der Qualifikation und mit Siegen über einige weit besser platzierte Spieler der Weltrangliste – konnte er bei seinem dritten ATP-World-Turnier in Gstaad abermals aus der Qualifikation startend bis ins Finale vordringen, in dem er aber Fabio Fognini in zwei Sätzen unterlag. Nach seinem Triumph in Braunschweig im Juli 2018 schaffte er mit dem 99. Rang zum ersten Mal den Sprung in die Top 100 der Welt.

BundesligaBearbeiten

In der 2. Tennis-Bundesliga trat Hanfmann 2014 und 2015 für den TC Weinheim 1902 an, nachdem er für Weinheim bereits seit 2010 in der Regionalliga Süd-West antrat. 2016 spielte er in der 1. Bundesliga ein Jahr für den TK Kurhaus Aachen. Seit 2017 schlägt er in der 1. Tennis Bundesliga wieder für seinen langjährigen Verein TC Weinheim 1902 auf.

Davis CupBearbeiten

Hanfmann debütierte 2017 für die deutsche Davis-Cup-Mannschaft. In der Relegationspartie gegen Portugal kam er im vierten Einzel zum Einsatz, die Partie war zu diesem Zeitpunkt zugunsten Deutschlands bereits entschieden. Er unterlag João Domingues in zwei Sätzen.

SonstigesBearbeiten

Hanfmann ist von Geburt an schwerhörig.[4]

ErfolgeBearbeiten

Legende (Anzahl der Titel)
Grand Slam
ATP World Tour Finals
ATP World Tour Masters 1000
ATP World Tour 500
ATP World Tour 250
ATP Challenger Tour (7)
Titel nach Belag
Sand (0)
Hartplatz (0)
Rasen (0)

EinzelBearbeiten

TurniersiegeBearbeiten

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 22. Oktober 2017 Deutschland  Ismaning Hartplatz (i) Italien  Lorenzo Sonego 6:4, 3:6, 7:5
2. 9. Juni 2018 Kasachstan  Schymkent Sand Dominikanische Republik  Roberto Cid Subervi 7:63, 4:6, 6:2
3. 14. Juli 2018 Deutschland  Braunschweig Sand Slowakei  Jozef Kovalík 6:2, 3:6, 6:3
4. 7. Juli 2019 Deutschland  Ludwigshafen Sand Slowakei  Filip Horanský 6:3, 6:1
5. 11. August 2019 Deutschland  Augsburg Sand Finnland  Emil Ruusuvuori 2:6, 6:4, 7:5

FinalteilnahmenBearbeiten

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 30. Juli 2017 Schweiz  Gstaad Sand Italien  Fabio Fognini 4:6, 5:7

DoppelBearbeiten

TurniersiegeBearbeiten

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 7. April 2018 Panama  Panama-Stadt Sand Deutschland  Kevin Krawietz Vereinigte Staaten  Nathan Pasha
Ecuador  Roberto Quiroz
7:64, 6:4
2. 15. April 2018 Mexiko  Mexiko-Stadt Sand Deutschland  Kevin Krawietz Vereinigtes Konigreich  Luke Bambridge
Vereinigtes Konigreich  Jonny O’Mara
6:2, 7:63

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Profil auf der Seite der USC. In: usctrojans.com. Abgerufen am 2. Mai 2017 (englisch).
  2. Yannick Hanfmann bringt so schnell nichts aus der Ruhe. In: hna.de. 24. Juli 2016, abgerufen am 3. Mai 2017.
  3. Hanfmann zieht sensationell ins Viertelfinale ein. In: rp-online.de. 3. Mai 2015, abgerufen am 3. Mai 2015.
  4. Yannick Hanfmann auf dem Weg nach oben. In: spox.com. 4. Mai 2017, abgerufen am 4. Mai 2017.