Marvin Möller

deutscher Tennisspieler

Marvin Möller (* 18. Januar 1999 in Hamburg) ist ein deutscher Tennisspieler.

Marvin Möller Tennisspieler
Nation: Deutschland Deutschland
Geburtstag: 18. Januar 1999
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Preisgeld: 114.314 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 0:1
Höchste Platzierung: 287 (27. Mai 2024)
Aktuelle Platzierung: 293
Doppel
Karrierebilanz: 0:2
Höchste Platzierung: 618 (14. Januar 2019)
Aktuelle Platzierung: 868
Letzte Aktualisierung der Infobox:
10. Juni 2024
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA (siehe Weblinks)

Karriere

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Bis 2017: Juniorenkarriere

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Zwischen 2014 und 2017 nahm Möller regelmäßig an Juniorenturnieren teil und konnte in dieser Zeit sechs Turniere im Einzel sowie vier Turniere im Doppel gewinnen. Mit der deutschen Mannschaft wurde er 2015 im Winter und im Sommer Europameister bei den U16-Junioren,[1][2] im Oktober verlor er gemeinsam mit Nicola Kuhn das Finale des Junior-Davis-Cups in Madrid gegen die Kanadier Denis Shapovalov und Félix Auger-Aliassime.[3]

Insgesamt nahm er an fünf Junior-Grand-Slams teil. Bei den French Open 2016 kam er als Qualifikant bis ins Viertelfinale;[4][5] bei den US Open verlor er als bester Deutscher im Achtelfinale gegen den topgesetzten Stefanos Tsitsipas.[6] Bei den übrigen drei Turnieren schied er bereits in der ersten Runde aus – u. a. an Position 3 gesetzt bei den Australian Open 2017. Auch im Doppel erreichte er bei allen Turnieren nie mehr als die zweite Runde.

Die höchste Platzierung in der Juniorenweltrangliste belegte er mit Rang 9 am 9. Januar 2017.

Ab 2016: Profitour

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Ab 2016 startete Möller auf der Profitour und galt durch seine einigermaßen erfolgreiche Juniorenkarriere als kommende Hoffnung für das deutsche Herrentennis. Diese Erwartungen konnte er jedoch nicht erfüllen – unter anderem da er wegen einer Sehnenverletzung am rechten Handgelenk zwischen Juli 2018 und Januar 2020 mehr als anderthalb Jahre pausieren musste und keine Turniere spielen konnte.[7]

Die einzigen Matches auf der ATP Tour bestritt er 2016, 2018 und 2020 per Wildcard startend beim ATP-500-Turnier in seiner Heimatstadt Hamburg, die er jedoch allesamt verlor. Auch auf der Challenger Tour erreichte er weder einen Turniersieg noch ein Finale. Seine besten Ergebnisse dort waren zwei Halbfinals 2020 in Eckental[8] sowie 2021 in Braunschweig.

Die einzigen Turniersiege im Herrenbereich gelangen ihm auf der unterklassigen ITF Future Tour, als er vor seiner Verletzungspause 2017 in Bad Salzdetfurth im Einzel[9] sowie in Hamburg im Doppel gewann.[10] Zu Beginn des Jahres 2022 gewann er zudem zwei weitere Future-Turniere in Oberhaching und in Italien.

In der Weltrangliste konnte Möller sich ab März 2022 einige Wochen in den Top 400 platzieren, belegte insgesamt aber meist Ränge außerhalb der Top 500.

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Einzelnachweise

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  1. Tennis Europe Winter Cups: Deutsche U16 Junioren feiern Titelgewinn. In: dtb-tennis.de. 24. Februar 2015, abgerufen am 17. April 2021.
  2. U16 Junioren holen sich den European Summer Cup. In: dtb-tennis.de. 6. August 2015, abgerufen am 17. April 2021.
  3. Umkämpftes Finale – Deutsche Junioren verpassen Titelcoup. In: tennisnet.com. 4. Oktober 2015, abgerufen am 27. März 2021.
  4. Tim Böseler: Archivperle: Marvin Möller mit 14 – „Ich will Profi werden“. In: tennismagazin.de. 31. Mai 2016, abgerufen am 22. Oktober 2016.
  5. DTB: Marvin Möller erstmals im Grand Slam Viertelfinale. In: dtb-tennis.de. 2. Juni 2016, abgerufen am 22. Oktober 2016.
  6. Marvin Möller bester Deutscher bei den Junior US Open. In: dtb-tennis.de. 13. September 2016, abgerufen am 21. März 2021.
  7. Marvin Möller: Austritt aus dem Kreis der "Next Generation". In: www.abendblatt.de. 4. Juni 2020, abgerufen am 21. März 2021.
  8. Challengerturnier – Möller scheitert im Halbfinale. In: wochenblatt Eckental. 7. November 2020, abgerufen am 22. März 2021.
  9. Erster Future-Titel für Marvin Möller. In: tennisnet.com. 22. Oktober 2017, abgerufen am 21. März 2021.
  10. Tennis Future Hamburg: Daniel Masur besiegt Daniel Altmaier im Finale. In: hamburger-tennisverband.de. 28. Oktober 2017, abgerufen am 30. März 2021.