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GeographieBearbeiten

Der Ort mit 2694 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) liegt zwischen Deauville und Cabourg auf einer bewaldeten Anhöhe in der Landschaft Pays d’Auge. Im Osten schließen sich 30 Hektar Moorfläche an, wo unter anderem Sumpfhühner vorkommen. Villers-sur-Mer ist der nördlichste Ort Festlandeuropas, durch den der Nullmeridian verläuft.

GeschichteBearbeiten

Funde an der nahen Vaches-Noires-Steilküste trugen zu den Dinosaurierfunden in Frankreich bei. Die Orientierung des Ortes auf den Tourismus begann 1852, als ein erstes Hotel gebaut wurde. 1901 gab es 1441 Einwohner. 1922 wurde der Ort als Luftkurort klassifiziert. Im Juni 1940 wurde Villers-sur-Mer von der Wehrmacht besetzt und im August 1944 durch die 1. belgische Infanteriebrigade unter General Jean-Baptiste Piron befreit. Daraufhin siedelten sich etliche Flüchtlinge in dem Ort an, so dass dessen Bevölkerung 1946 auf 1761 Einwohner anstieg.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2009 2016
Einwohner 1.608 1.669 1.769 1.853 2.019 2.318 2.707 2.694
Quellen: Cassini und INSEE

GemeindepartnerschaftenBearbeiten

Partnerstädte sind Boffzen und Wickham (Hampshire).

SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Villa Durenne, 1854 erbaut, mit Tourismusbüro und Paläontologiemuseum
  • neugotische Kirche Saint Martin, 1872 erbaut
  • Pastorenhaus im normannischen Stil des 18. Jahrhunderts

PersönlichkeitenBearbeiten

  • Félix Godefroid (1818–1897), Harfenist und Komponist
  • Louis Armand (1905–1971), Bergbauingenieur, Eisenbahner und Präsident der Europäischen Atomgemeinschaft (EURATOM)

WeblinksBearbeiten

  Commons: Villers-sur-Mer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien