Der DHB-Pokal der Frauen 2017/18 war die 44. Austragung des wichtigsten deutschen Hallenhandball-Pokalwettbewerbs für Frauen. DHB-Pokalsieger 2018 wurde der VfL Oldenburg, der im Finale die SG BBM Bietigheim mit 29:28 bezwang. Titelverteidiger war der Buxtehuder SV.

DHB-Pokal der Frauen 2017/18
DHB-Pokalsieger VfL Oldenburg (4. Titel)
Beginn 2. September 2017
Ende 20. Mai 2018
Finale 20. Mai 2018
Mannschaften 52
DHB-Pokal 2016/17

Teilnehmende Mannschaften Bearbeiten

Folgende Mannschaften waren für den DHB-Pokal der Frauen 2017/18 qualifiziert:

Bundesliga 2. Bundesliga 3. Liga Oberligen 5. Liga und tiefer

Staffel Nord:

Staffel Ost:

Staffel West:

Staffel Süd:

Baden-Württemberg-OL:

Bayernliga:

OL Hamburg – Schleswig-Holstein:

OL Hessen:

Mitteldeutsche OL:

OL Niedersachsen:

Nordseeliga:

OL Mittelrhein:

RPS-Liga:

OL Westfalen:

Badenliga:

Mecklenburg/Vorpommern-Liga:

Die aufgeführten Ligazugehörigkeiten entsprechen denen der Saison 2016/17.

Hauptrunden Bearbeiten

1. Runde Bearbeiten

An der 1. Runde nahmen noch keine der zwölf Bundesligisten der Saison 2016/17 teil, die nicht abgestiegen sind. Die Auslosung fand am 24. Juni 2017 im Rahmen der Mitgliederversammlung der Handball-Bundesliga Frauen in Rotenburg an der Fulda statt,[1] wobei die einzelnen Partien aus vier regional aufgeteilten Losgruppen gezogen wurden. Die Spiele der 1. Runde fanden am Wochenende 2./3. September 2017 statt; die Gewinner zogen in die 2. Runde ein.

Datum Uhrzeit Heimmannschaft Gastmannschaft Ergebnis
Losgruppe Süd:
2. September 2017 17:30 Uhr TV Schriesheim TG Nürtingen 17:47 (10:23)
18:00 Uhr HSV Püttlingen SG BBM Bietigheim II 27:29 (9:18)
3. September 2017 15:00 Uhr TS Herzogenaurach SG H2Ku Herrenberg 17:36 (6:20)
16:00 Uhr Kurpfalz Bären TSV Haunstetten 28:20 (14:10)
18:00 Uhr SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam TV Brombach 30:19 (18:8)
Losgruppe Nord:
2. September 2017 16:00 Uhr Ibbenbürener Spvg. SVG Celle 2:0 (1:0)1
16:30 Uhr VfL Stade SV Henstedt-Ulzburg 20:26 (10:17)
18:30 Uhr SV Werder Bremen HL Buchholz 08-Rosengarten 26:27 (13:15)
3. September 2017 16:00 Uhr Hannoverscher SC HSG Hannover-Badenstedt 20:44 (8:22)
16:00 Uhr SV Grün-Weiß Schwerin II SC Alstertal-Langenhorn 31:25 (16:10)
Losgruppe West:
2. September 2017 16:00 Uhr TV Hüttenberg FSG Mainz 05/Budenheim 15:39 (9:23)
19:00 Uhr HC TuRa Bergkamen HSV Solingen-Gräfrath 24:31 (11:12)
3. September 2017 16:00 Uhr TuS Lintfort DJK/MJC Trier 33:34 n. V. (14:10, 27:27)
16:00 Uhr HSV Frechen HSG Bensheim/Auerbach 8:36 (5:15)
17:00 Uhr HSG Wittlich TV Beyeröhde 20:46 (8:22)
Losgruppe Ost:
2. September 2017 18:00 Uhr BSV Sachsen Zwickau SV Union Halle-Neustadt 26:30 (12:16)
19:30 Uhr MTV Altlandsberg Füchse Berlin 21:29 (9:17)
3. September 2017 15:00 Uhr Thüringer HC II HC Rödertal 20:36 (9:12)
16:30 Uhr HC Burgenland HC Leipzig 25:29 (13:14)
17:00 Uhr HSG Plesse-Hardenberg SC Markranstädt 18:27 (11:15)
1 
SVG Celle zog seine Mannschaft zurück.[2][3]

2. Runde Bearbeiten

An der 2. Runde nahmen neben den Siegern der 1. Runde auch die 12 Bundesligisten der Saison 2016/17 teil, die nicht abgestiegen sind. Die Auslosung[4] der Partien fand am 5. September 2017 auf der HBF-Geschäftsstelle in Dortmund statt und erfolgte in zwei Losgruppen, die nach geographischen Gesichtspunkten eingeteilt waren. Die 2. Runde wurde zwischen dem 3. und 8. Oktober 2017 ausgetragen. Die Gewinner der einzelnen Partien zogen in das Achtelfinale ein.

Datum Uhrzeit Heimmannschaft Gastmannschaft Ergebnis
Losgruppe 1:
3. Oktober 2017 11:00 Uhr Ibbenbürener Spvg. Thüringer HC 13:44 (8:27)
7. Oktober 2017 16:00 Uhr Füchse Berlin BV Borussia 09 Dortmund 10:35 (2:16)
18:00 Uhr SV Union Halle-Neustadt HSG Blomberg-Lippe 27:28 (14:14)
19:00 Uhr SC Markranstädt Buxtehuder SV 20:44 (10:21)
19:30 Uhr SV Henstedt-Ulzburg HSG Bad Wildungen Vipers 26:36 (8:18)
8. Oktober 2017 15:00 Uhr HC Leipzig A VfL Oldenburg 22:35 (8:18)
16:00 Uhr SV Grün-Weiß Schwerin II HSG Hannover-Badenstedt 22:31 (11:17)
16:00 Uhr HL Buchholz 08-Rosengarten HC Rödertal 27:21 (17:7)
Losgruppe 2:
4. Oktober 2017 20:00 Uhr HSV Solingen-Gräfrath SG BBM Bietigheim 16:41 (8:22)
6. Oktober 2017 19:30 Uhr Neckarsulmer Sport-Union TuS Metzingen 25:45 (11:23)
7. Oktober 2017 17:00 Uhr TV Beyeröhde TSV Bayer 04 Leverkusen 19:28 (8:14)
19:30 Uhr TG Nürtingen Frisch Auf Göppingen 28:33 (16:16)
8. Oktober 2017 13:00 Uhr DJK/MJC Trier SG H2Ku Herrenberg 24:19 (12:10)
16:00 Uhr FSG Mainz 05/Budenheim HSG Bensheim/Auerbach 28:30 (14:15)
16:00 Uhr SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam TV Nellingen 16:37 (9:14)
16:30 Uhr SG BBM Bietigheim II Kurpfalz Bären 22:23 (12:15)
A 
Der VfL Oldenburg gab das ursprünglich zugeloste Heimrecht an Leipzig ab.[5]

Achtelfinale Bearbeiten

Für das Achtelfinale, das an Allerheiligen und am Wochenende 4./5. November 2017 ausgetragen wurde,[6] konnten sich zwölf Erst- und vier Zweitligisten qualifizieren. Der ehemalige Nationalspieler Florian Kehrmann loste die Achtelfinalpartien am 11. Oktober 2017 im Anschluss an das Bundesligaspiel der HSG Blomberg-Lippe gegen den Thüringer HC aus.[7] Dabei kam es mit der Begegnung Buxtehuder SV gegen TuS Metzingen zu einer Neuauflage des Pokalfinales 2017. Die Sieger der einzelnen Partien zogen in das Viertelfinale ein.

Datum Uhrzeit Heimmannschaft Gastmannschaft Ergebnis
1. November 2017 16:00 Uhr DJK/MJC Trier TV Nellingen 25:35 (12:15)
19:30 Uhr Thüringer HC HSG Blomberg-Lippe 24:16 (13:8)
4. November 2017 17:30 Uhr HSG Bensheim/Auerbach TSV Bayer 04 Leverkusen 21:25 (11:14)
19:00 Uhr HSG Bad Wildungen Vipers Frisch Auf Göppingen 25:20 (14:10)
19:30 Uhr Buxtehuder SV TuS Metzingen 25:26 (15:11)
5. November 2017 16:00 Uhr BV Borussia 09 Dortmund SG BBM Bietigheim 25:29 (12:11)
16:00 Uhr HL Buchholz 08-Rosengarten Kurpfalz Bären 33:23 (17:10)
16:00 Uhr HSG Hannover-Badenstedt VfL Oldenburg 27:41 (12:22)

Viertelfinale Bearbeiten

Das Viertelfinale wurde am 8. November 2017 im Anschluss an das Bundesliga-Spitzenspiel des Thüringer HC gegen SG BBM Bietigheim ausgelost.[8] Die Spiele selbst wurden zwischen dem 10. und 14. Januar 2018 ausgetragen. Die Sieger der Viertelfinalpartien zogen in das Final Four ein.[9]

Datum Uhrzeit Heimmannschaft Gastmannschaft Ergebnis
10. Januar 2018 20:00 Uhr HL Buchholz 08-Rosengarten VfL Oldenburg 24:30 (12:12)
13. Januar 2018 19:00 Uhr TV Nellingen TuS Metzingen 22:23 (10:14)
20:00 Uhr TSV Bayer 04 Leverkusen HSG Bad Wildungen Vipers 19:21 (8:12)
14. Januar 2018 14:00 Uhr Thüringer HC SG BBM Bietigheim 26:31 (11:13)

Final Four Bearbeiten

Das Final Four fand unter der Bezeichnung OLYMP Final4 am Wochenende 19./20. Mai 2018 in der Stuttgarter Porsche-Arena statt.[10] Mit dem Sponsorennamen des Unternehmens Olymp Bezner trug das Final Four erstmals in der Geschichte der Handball Bundesliga Frauen einen eigenen Namen, zudem wurde die Veranstaltung erstmals seit 2013 wieder fest vergeben, zuvor stellte stets einer der vier Halbfinalisten mit seiner Heimspielstätte den Ort der gesamten Veranstaltung. Die Stuttgarter Arena wurde vertraglich für mindestens drei Jahre festgelegt.[11]

Halbfinale Bearbeiten

Die Halbfinalspiele wurden am 7. Februar 2018 im Anschluss an die Bundesliga-Partie zwischen der SG BBM Bietigheim und der TuS Metzingen in Ludwigsburg ausgelost.[12]

Datum Uhrzeit Heimmannschaft Gastmannschaft Ergebnis
19. Mai 2018 15:00 Uhr HSG Bad Wildungen Vipers VfL Oldenburg 29:33 (14:16)
17:30 Uhr SG BBM Bietigheim TuS Metzingen 24:23 (12:10)

Spiel um Platz 3 Bearbeiten

Datum, Uhrzeit Heimmannschaft Gastmannschaft Ergebnis
20. Mai 2018, 12:30 Uhr HSG Bad Wildungen Vipers TuS Metzingen 27:29 (14:16)

Finale Bearbeiten

Datum, Uhrzeit Heimmannschaft Gastmannschaft Ergebnis
20. Mai 2018, 15:00 Uhr VfL Oldenburg SG BBM Bietigheim 29:28 (12:16)

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Erste Runde des DHB-Pokals ausgelost. In: HBF-info.de. Handball Bundesliga Frauen, 24. Juni 2017, abgerufen am 19. Juli 2017.
  2. DHB Pokal – 1. Spielrunde fällt für uns leider aus. In: ibb-sv.de. Ibbenbürener Spvg., 13. August 2017, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 18. August 2017; abgerufen am 17. August 2017.
  3. Nach Rückzug: Celle verzichtet auf Pokalspiel. In: HBF-info.de. Handball Bundesliga Frauen, 13. August 2017, abgerufen am 31. August 2017.
  4. DHB-Pokal 2017/18: Partien der 2. Runde stehen fest. In: HBF-info.de. Handball Bundesliga Frauen, 5. September 2017, abgerufen am 6. September 2017.
  5. Bernd Teuber: VfL Oldenburg im Pokal zu Gast in Leipzig, Heimrecht musste getauscht werden. In: HBF-info.de. Handball Bundesliga Frauen, 8. September 2017, abgerufen am 13. September 2017.
  6. Achtelfinals im DHB-Pokal der Frauen terminiert. In: HBF-info.de. Handball Bundesliga Frauen, 19. Oktober 2017, abgerufen am 19. Oktober 2017.
  7. DHB-Pokal Frauen: Auslosung des Achtelfinals bringt ein Deja-vu und einen Zweitligisten ins Viertelfinale. In: HBF-info.de. Handball Bundesliga Frauen, 11. Oktober 2017, abgerufen am 11. Oktober 2017.
  8. Christian Ciemalla: Auslosung DHB-Pokal Frauen: Viertelfinale bringt Knaller zwischen THC und Bietigheim. In: HBF-info.de. Handball Bundesliga Frauen, 8. November 2017, abgerufen am 8. November 2017.
  9. HBF kompakt: Erstligaspitzenreiter und Rekordtitelträger verpassen OLYMP Final4. In: HBF-info.de. Handball Bundesliga Frauen, 15. Januar 2018, abgerufen am 17. Januar 2018.
  10. OLYMP Final4 2018: Anwurfzeiten stehen fest. In: HBF-info.de. Handball Bundesliga Frauen, 27. März 2018, abgerufen am 28. März 2018.
  11. www.hbf-info.de, abgerufen am 15. Juni 2021
  12. Regina Halmich hat zugeschlagen: Halbfinals im DHB-Pokal ausgelost. In: HBF-info.de. Handball Bundesliga Frauen, 7. Februar 2018, abgerufen am 9. Februar 2018.