Seurre

französische Gemeinde

Seurre ist eine französische Kleinstadt mit 2326 Einwohnern (Stand 1. Januar 2018) im Département Côte-d’Or in der Region Bourgogne-Franche-Comté und war bis 2015 Hauptort (chef-lieu) des gleichnamigen Kantons Seurre im Arrondissement Beaune.

Seurre
Wappen von Seurre
Seurre (Frankreich)
Seurre
Staat Frankreich
Region Bourgogne-Franche-Comté
Département (Nr.) Côte-d’Or (21)
Arrondissement Beaune
Kanton Brazey-en-Plaine
Gemeindeverband Rives de Saône
Koordinaten 47° 0′ N, 5° 9′ OKoordinaten: 47° 0′ N, 5° 9′ O
Höhe 176–192 m
Fläche 9,01 km²
Einwohner 2.326 (1. Januar 2018)
Bevölkerungsdichte 258 Einw./km²
Postleitzahl 21250
INSEE-Code
Website https://www.seurre.fr/

Am Ufer der Saône

In idyllischer Lage an der Saône gelegen, hat sie einen kleinen Yachthafen. Trotz einer bewegten Geschichte, in deren Verlauf Teile der Stadt zerstört wurden, stehen in der Altstadt noch mehrere sehenswerte Gebäude, unter anderem ein altes Hospiz (Hôtel-Dieu). In einem anderen dieser älteren Häuser befindet sich ein Heimatmuseum und ein Tourismusbüro. Die Kirche St. Martin ist sowohl durch ihre Architektur als auch durch ihre Julien-Tribuot-Orgel von 1699 und ihr Glockenspiel mit 47 Glocken bemerkenswert.

Am Rande der Stadt befindet sich das Freilichtmuseum L'étang rouge, das dort wiedererrichtete alte dörfliche Häuser des Saône-Tals zeigt.

Der Tourismus ist ein bedeutender Erwerbszweig in Seurre, es gibt zwei Hotels, zwei chambres d'hôte-Pensionen sowie drei Campingplätze. Gut ausgebaute Landstraßen führen von Seurre zu weiteren sehenswerten Orten, hervorzuheben sind Chalon-sur-Saône und Citeaux.

Hôtel-Dieu (Hospiz), 17. Jahrhundert

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2016
Einwohner 2396 2683 2822 2694 2728 2666 2473 2381
Quellen: Cassini und INSEE

Söhne und Töchter der StadtBearbeiten

  • Robert Blot (1907–1989) Geiger, Dirigent und Musikpädagoge

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Seurre – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien