Hauptmenü öffnen

Rhein-Lahn-Kreis

Landkreis in Rheinland-Pfalz
Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Rhein-Lahn-Kreises Deutschlandkarte, Position des Rhein-Lahn-Kreises hervorgehoben

Koordinaten: 50° 20′ N, 7° 42′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Verwaltungssitz: Bad Ems
Fläche: 782,29 km2
Einwohner: 122.308 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 156 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen: EMS, DIZ, GOH
Kreisschlüssel: 07 1 41
Kreisgliederung: 137 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Insel Silberau 1
56130 Bad Ems
Website: www.rhein-lahn-kreis.de
Landrat: Frank Puchtler (SPD)
Lage des Rhein-Lahn-Kreises in Rheinland-Pfalz
NiederlandeBelgienFrankreichLuxemburgBaden-WürttembergHessenNordrhein-WestfalenSaarlandFrankenthal (Pfalz)KaiserslauternKoblenzLandau in der PfalzLandau in der PfalzLudwigshafen am RheinMainzPirmasensSpeyerTrierWormsZweibrückenLandkreis AhrweilerLandkreis Altenkirchen (Westerwald)Landkreis Alzey-WormsLandkreis Bad DürkheimLandkreis Bad KreuznachLandkreis Bernkastel-WittlichLandkreis BirkenfeldLandkreis Cochem-ZellDonnersbergkreisEifelkreis Bitburg-PrümLandkreis GermersheimLandkreis KaiserslauternLandkreis KuselLandkreis Mainz-BingenLandkreis Mayen-KoblenzNeustadt an der WeinstraßeLandkreis NeuwiedRhein-Hunsrück-KreisRhein-Lahn-KreisRhein-Pfalz-KreisLandkreis Südliche WeinstraßeLandkreis SüdwestpfalzLandkreis Trier-SaarburgLandkreis VulkaneifelWesterwaldkreisKarte
Über dieses Bild

Der Rhein-Lahn-Kreis ist eine Gebietskörperschaft im nördlichen Rheinland-Pfalz und liegt zwischen Koblenz und der Landeshauptstadt Mainz. Sitz der Kreisverwaltung ist Bad Ems, die bevölkerungsreichste Stadt ist Lahnstein. Der Landkreis entstand im Jahr 1969 im Rahmen der rheinland-pfälzischen Gebiets- und Verwaltungsreform aus den gleichzeitig aufgelösten Landkreisen Loreleykreis (mit Sitz in Sankt Goarshausen) und Unterlahnkreis (mit Sitz in Diez).

GeographieBearbeiten

Die Fläche des Rhein-Lahn-Kreises beträgt 782,34 Quadratkilometer.[2]

LageBearbeiten

Der Landkreis umfasst einerseits die Landschaft rechts des Mittelrheins zwischen den Städten Kaub und Lahnstein (etwa Stromkilometer 544 bis 587) und andererseits die Ausläufer des südlichen Westerwalds, des nordwestlichen Taunus und des westlichen Hintertaunus, wo er mit etwa 530 m ü. NN seine größte Höhe (beim Römerkastell Holzhausen an der Haide am Grauen Kopf) erreicht. Größter Fluss ist neben dem Rhein die Lahn, die von Limburg an der Lahn kommend den Kreis von Nordosten in westliche Richtung durchfließt und bei Lahnstein in den Rhein mündet. Für die deutsche Territorialgeschichte bedeutende Siedlungen im Kreisgebiet sind die Städte Nassau und Katzenelnbogen.

NachbarkreiseBearbeiten

Der Rhein-Lahn-Kreis grenzt im Uhrzeigersinn im Nordosten beginnend an die Landkreise Limburg-Weilburg und Rheingau-Taunus-Kreis (beide in Hessen) sowie an die Landkreise Mainz-Bingen, Rhein-Hunsrück-Kreis und Mayen-Koblenz, an die kreisfreie Stadt Koblenz und an den Westerwaldkreis.

GeschichteBearbeiten

Das Gebiet des heutigen Rhein-Lahn-Kreises gehörte ungefähr seit dem 9. Jahrhundert[3] zu großen Teilen zum Herrschaftsbereich der Abtei Prüm. Im 13. Jahrhundert ging die Herrschaft durch Lehensvergabe an die Grafen von Katzenelnbogen über. Nach dem Aussterben des Grafengeschlechts 1479 im Mannesstamme ging die Herrschaft über die Niedergrafschaft Katzenelnbogen, die ungefähr dem heutigen Gebiet des Kreises entspricht, an die Landgrafen von Hessen. Nach der Teilung der Landgrafschaft im Jahr 1567 ging das Gebiet an Hessen-Rheinfels, nach dem Aussterben dieser Linie wechselte das Gebiet mehrmals zwischen Hessen-Darmstadt und Hessen-Kassel aufgrund von Erbstreitigkeiten (Hessenkrieg), ab 1648 (Westfälischer Friede) verblieb es bei Hessen-Kassel.

Infolge der napoleonischen Herrschaft wurden die meisten Gebiete 1806 Bestandteil des Herzogtums Nassau. Ausgenommen war zunächst das französisch verwaltete Pays réservé, das im Wesentlichen identisch war mit dem Gebiet der Niedergrafschaft Katzenelnbogen. Dieses Gebiet wurde erst nach dem Wiener Kongress nassauisch.

Das Herzogtum Nassau wurde im Jahr 1866 von Preußen annektiert und als Regierungsbezirk Wiesbaden Teil der preußischen Provinz Hessen-Nassau. Preußen schuf im Rhein-Lahn-Gebiet mit Wirkung ab 1. April 1886 den Kreis Sankt Goarshausen und den Unterlahnkreis mit Sitz in Diez.

Nach dem Zweiten Weltkrieg lagen beide Kreise in der Französischen Besatzungszone und wurden so von den Hessen-Nassauischen Verwaltungsstrukturen getrennt. Sie wurden als Teil des neu gebildeten Regierungsbezirks Montabaur dem Land Rheinland-Pfalz zugeschlagen. 1968 wurden sie dem Regierungsbezirk Koblenz zugeordnet. Der Landkreis Sankt Goarshausen wurde 1962 in Loreleykreis umbenannt und bei der Kreisreform, die am 7. Juni 1969 in Kraft trat, zusammen mit dem Unterlahnkreis zum neuen Rhein-Lahn-Kreis vereinigt; Kreisstadt wurde Bad Ems; erster Landrat war Rudolf Rumetsch. Am 16. März 1974 wurde dem Landkreis die Gemeinde Arzbach aus dem ehemaligen Unterwesterwaldkreis angegliedert, die jedoch bereits zwei Jahre zuvor der Verbandsgemeinde Bad Ems zugeordnet worden war.[4]

BevölkerungBearbeiten

Jahr Einwohner Quelle
1970 118.200 [5]
1980 118.000 [6]
1990 121.000 [7]
2000 129.100 [8]
2010 123.601
2016 122.553

Per 31. Dezember 2018 zählte der Rhein-Lahn-Kreis 122.308 Einwohner.[1] Die Bevölkerungsdichte bezifferte sich am Stichtag auf 156 Einwohner pro Quadratkilometer. Ende 2013 gab es im Landkreis mehr Frauen (50,8 Prozent) als Männer (49,2 Prozent).[2] Der Altersquotient übertrifft mit 37,2 Prozent den Jugendquotienten (29,7 Prozent).

Der Ausländeranteil (gemeldete Einwohner ohne deutsche Staatsangehörigkeit) belief sich am 31. Dezember 2013 auf 5,3 Prozent (6.479 Personen).[2] Zu den am stärksten vertretenen Nationalitäten zählen vornehmlich Einwohner aus der Türkei, Polen, Italien, Rumänien, Serbien, Russland, dem Kosovo, Kroatien, Bulgarien und Österreich.

Im März 2015 verzeichnete der Landkreis eine Arbeitslosenquote von 4,6 Prozent (2.998 Personen).[9]

Im Jahr 2011 gaben 19,4 % der Bevölkerung des Rhein-Lahn-Kreises an, römisch-katholischen Glaubensbekenntnisses zu sein, sowie 49,2 % dem evangelischen und 21,4 % keinem Glaubensbekenntnis anzugehören.[10]

PolitikBearbeiten

Kreistagswahl im Rhein-Lahn-Kreis 2019
 %
30
20
10
0
28,1
27,0
13,5
10,6
7,9
5,8
3,9
3,3
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014z
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
-10,5
-6,7
+7,2
+0,3
+3,0
+3,2
+3,9
-0,1
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
z gewichtetes Ergebnis aufgrund personalisierter Verhältniswahl

KreistagBearbeiten

Der Kreistag des Rhein-Lahn-Kreises besteht aus 42 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählten Kreistagsmitgliedern und dem Landrat als Vorsitzendem. Nach der letzten Kreistagswahl am 26. Mai 2019 ergibt sich folgende Sitzverteilung:[11]

Parteien und Wählergemeinschaften %
2019
Sitze
2019
%
2014
Sitze
2014
%
2009
Sitze
2009
%
2004
Sitze
2004
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 28,1 12 38,6 17 37,7 17 35,4 16
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 27,0 12 33,7 14 32,5 15 41,5 19
Grüne Bündnis 90/Die Grünen 13,5 6 6,6 3 6,3 3 5,8 3
FWG Freie Wählergruppe Rhein-Lahn 10,6 4 10,3 4 12,7 6 12,2 6
AfD Alternative für Deutschland 7,9 3 4,9 2
FDP Freie Demokratische Partei 5,8 2 2,6 1 7,5 3 5,1 2
FW Freie Wähler 3,9 2
Linke Die Linke 3,3 1 3,4 1 3,2 2
Gesamt 100,0 42 100,0 42 100,0 46 100,0 46
Wahlbeteiligung in Prozent 63,7 58,4 56,6 59,0

LandratBearbeiten

 
Frank Puchtler, amtierender Landrat des Rhein-Hunsrück-Kreises

Nachdem der bisherige Landrat Günter Kern (SPD) zum 1. Februar 2014 als Staatssekretär in das Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur Rheinland-Pfalz wechselte, war die Position des Landrates vakant. Die Amtsgeschäfte führte bis 2014 die Erste Beigeordnete Gisela Bertram.[12] Im Rahmen der Kommunalwahlen am 25. Mai 2014 wurde der bisherige Landtagsabgeordnete Frank Puchtler (SPD) mit 55,5 Prozent zum neuen Landrat gewählt.[13]

Wappen und FlaggeBearbeiten

Der Rhein-Lahn-Kreis führt ein Wappen sowie eine Hiss- und Bannerflagge.

Blasonierung: „Von Blau und Rot schräggeteilt, belegt mit einem goldenen Löwen.“
Wappenbegründung: Die Farben Blau und Gold sind die Farben von Nassau, Rot ist die Farbe der Kurfürstentümer Kurmainz und Kurtrier, welche früher Anteile am heutigen Kreisgebiet hatten. Der Löwe steht für die zahlreichen Wappenlöwen in diesem Gebiet, u. a. von Nassau, Katzenelnbogen, Diez und Kurpfalz.

Das Wappen wurde per 26. Januar 1970 genehmigt.

VerkehrBearbeiten

StraßenverkehrBearbeiten

Das Kreisgebiet wird von mehreren Bundesstraßen, Landesstraßen und Kreisstraßen erschlossen, darunter die rechtsrheinische B 42, die B 54 im Aartal von Diez nach Wiesbaden, ferner die B 260 von Lahnstein bis nach Wiesbaden, die B 274 von Holzhausen a. d. Haide bis Sankt Goarshausen und die B 417 von Nassau nach Diez.

Zwischen Eppenrod und Nentershausen (Westerwald), knapp westlich der Anschlussstelle Diez der Bundesautobahn 3, führt diese auf dem Weg von Frankfurt nach Köln durch einen Nordostzipfel des Kreisgebietes, wenn auch nur für wenige Hundert Meter, und dient so dem Anschluss des Rhein-Lahn-Kreises an das Autobahnnetz.

EisenbahnverkehrBearbeiten

Die Nassauische Rhein- und Lahn-Eisenbahn-Gesellschaft, ab 1861 Nassauische Staatsbahn, erbaute die erste Bahnlinie in diesem Gebiet von Oberlahnstein im Lahntal aufwärts unter erheblichen Schwierigkeiten 1858 bis Bad Ems, 1860 weiter bis Nassau und 1862 schließlich bis Limburg. Im selben Jahr erreichte auch die von Wiesbaden rheinabwärts führende Strecke die Station Oberlahnstein und 1864 Niederlahnstein. Heute verkehren auf der Lahntalbahn die Züge der Linie RB 23 Lahn-Eifel-Bahn (Limburg - Diez - Bad Ems - Niederlahnstein - Koblenz Hbf - Koblenz Stadtmitte - Andernach - Mendig - Mayen-Ost).

In Niederlahnstein fand sie 1869 den Anschluss an die Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft weiter nach Neuwied–Köln. Den Übergang über den Rhein von Niederlahnstein nach Koblenz und die Umgehung von Oberlahnstein fügte erst 1879 die Preußische Staatsbahn hinzu.

Diese Gesellschaft nahm auch 1870 die Aartalbahn Diez–Zollhaus in Betrieb, die 1894 in Richtung Bad Schwalbach verlängert wurde. Im Jahre 1888 entstand der Bahnhof Diez Ost durch eine Verlegung der Trasse zwischen Limburg und Staffel, auf der die Züge in den Westerwald nach Westerburg und Montabaur fuhren.

In den Jahren 1900 bis 1903 wurde der Landstrich zwischen Rhein und Lahn von der Nassauischen Kleinbahn AG durch drei Schmalspurbahnen erschlossen. Das Netz von 77 km Länge hatte seinen Mittelpunkt in Nastätten, von wo aus die Staatsbahnlinien in Braubach, Sankt Goarshausen und Zollhaus zu erreichen waren.

Wenige Jahre lang verkehrten die Kleinbahnzüge sogar von Braubach bis Oberlahnstein. Diese – damals selbstständige – Stadt war von 1933 bis 1956 durch eine Linie der Coblenzer Straßenbahn AG mit Koblenz über Niederlahnstein verbunden, das schon 1902 an das Straßenbahnnetz angeschlossen worden war.

Das Gesamtnetz der normalspurigen Eisenbahnen mit Personenverkehr im heutigen Kreisgebiet erreichte im Jahre 1894 mit 110 km seine größte Ausdehnung; dazu kam bis 1903 noch das gesamte Schmalspurnetz der Nassauischen Kleinbahn AG im Umfang von 77 km. Hier kam es schon am Ende des Ersten Weltkrieges (1917–1920) zu ersten Betriebseinstellungen. Bis 1952/53 wurde noch ein recht bescheidener schmalspuriger Personenverkehr angeboten.

Hingegen blieb das Bundesbahnnetz, bis auf 13 km der „Aartalbahn“ und die 3 km lange Verbindungsbahn bei Oberlahnstein, voll in Betrieb.

Der Rhein-Lahn-Kreis ist Mitglied im Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM), dessen ÖPNV-Tarifgebiet einen großen Teil des nördlichen Rheinland-Pfalz umfasst.

Verbands- und OrtsgemeindenBearbeiten

Der Rhein-Lahn-Kreis umfasst eine verbandsfreie Gemeinde und 137 Ortsgemeinden, von denen letztere sechs Verbandsgemeinden zugehörig sind. Die größte Stadt ist Lahnstein mit 18.067 Einwohnern, die kleinste Ortsgemeinde ist Ehr mit 64 Einwohnern. Im Folgenden sind die verbandsfreie Gemeinde und die Verbandsgemeinden mit ihren verbandsangehörigen Ortsgemeinden mitsamt Einwohnerzahlen am 31. Dezember 2018 aufgelistet.[14] (Die Verwaltungssitze der Verbandsgemeinden sind mit einem Stern markiert.)

LahnsteinLahnsteinArzbachBad EmsBechelnDausenauFachbachFrüchtKemmenauMiellenNievernBraubachDachsenhausenFilsenKamp-BornhofenOsterspaiBurgschwalbachFlachtHahnstättenKaltenholzhausenLohrheimMudershausenNetzbachNiederneisenOberneisenOberneisenSchiesheimAuelBornichDahlheimDörscheidDörscheidKaubKestertLierschiedLykershausenNochernPatersbergPrathReichenberg (Rheinland-Pfalz)Reitzenhain (Taunus)Sankt GoarshausenSauerthalWeisel (Rhein-Lahn-Kreis)Weyer (Rhein-Lahn-Kreis)AltendiezAullBalduinsteinBirlenbachCharlottenbergCrambergDiezDörnberg (Lahn)EppenrodGeilnauGückingenHambach (bei Diez)HeistenbachHirschberg (Rhein-Lahn-Kreis)HolzappelHolzheim (Aar)Horhausen (Nassau)IsselbachLangenscheidLaurenburgScheidt (Rhein-Lahn-Kreis)Steinsberg (Rheinland-Pfalz)WasenbachAllendorf (Rhein-Lahn-Kreis)Berghausen (Einrich)BerndrothBiebrich (bei Katzenelnbogen)Bremberg (Rhein-Lahn-Kreis)DörsdorfEbertshausenEisighofenErgeshausenGutenackerHerold (Rheinland-Pfalz)KatzenelnbogenKlingelbachKördorfMittelfischbachNiedertiefenbachOberfischbachReckenrothRettertRoth (Rhein-Lahn-Kreis)Schönborn (Rhein-Lahn-Kreis)AttenhausenDessighofenDienethalDornholzhausen (Rhein-Lahn-Kreis)GeisigHömbergLollschiedMisselbergNassau (Lahn)ObernhofOberwiesPohl (Nassau)Pohl (Nassau)SchweighausenSeelbach (Nassau)SinghofenSulzbach (Rhein-Lahn-Kreis)WeinährWinden (Nassau)ZimmerschiedZimmerschiedBerg (Taunus)Bettendorf (Taunus)BogelBuch (Taunus)DiethardtEhrEndlichhofenEschbach (bei Nastätten)GemmerichHainauHimmighofenHolzhausen an der HaideHunzelKasdorfKehlbach (Rheinland-Pfalz)LautertLippornMarienfelsMiehlenNastättenNastättenNiederbachheimNiederwallmenachOberbachheimObertiefenbach (Taunus)OberwallmenachOelsbergRettershainRuppertshofen (Rhein-Lahn-Kreis)StrüthStrüthWeidenbach (Taunus)WelterodWinterwerbHessenLandkreis Mainz-BingenRhein-Hunsrück-KreisLandkreis Mayen-KoblenzWesterwaldkreisKoblenzLandkreis Mayen-Koblenz 
Ortsgemeinde Einwohner
Verbandsfreie Stadt
Lahnstein, Große kreisangehörige Stadt 18.067
Verbandsgemeinde Aar-Einrich
Allendorf 621
Berghausen 289
Berndroth 384
Biebrich 319
Bremberg 285
Burgschwalbach 1.041
Dörsdorf 423
Ebertshausen 120
Eisighofen 270
Ergeshausen 148
Flacht 1.031
Gutenacker 351
Hahnstätten 2.934
Herold 423
Kaltenholzhausen 580
Katzenelnbogen, Stadt * 2.230
Klingelbach 722
Kördorf 529
Lohrheim 582
Mittelfischbach 128
Mudershausen 429
Netzbach 372
Niederneisen 1.400
Niedertiefenbach 188
Oberfischbach 159
Oberneisen 752
Reckenroth 203
Rettert 422
Roth 202
Schiesheim 246
Schönborn 720
Ortsgemeinde Einwohner
Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau
Arzbach 1.664
Attenhausen 414
Bad Ems, Stadt * 9.681
Becheln 654
Dausenau 1.221
Dessighofen 168
Dienethal 218
Dornholzhausen 197
Fachbach 1.227
Frücht 547
Geisig 352
Hömberg 327
Kemmenau 491
Lollschied 184
Miellen 347
Misselberg 88
Nassau, Stadt 4.513
Nievern 992
Obernhof 370
Oberwies 151
Pohl 339
Schweighausen 218
Seelbach 392
Singhofen 1.730
Sulzbach 184
Weinähr 438
Winden 704
Zimmerschied 92
Verbandsgemeinde Diez
Altendiez 2.195
Aull 412
Balduinstein 598
Birlenbach 1.570
Charlottenberg 150
Cramberg 483
Diez, Stadt * 11.074
Dörnberg 465
Eppenrod 700
Geilnau 352
Gückingen 1.077
Hambach 466
Heistenbach 1.051
Hirschberg 372
Holzappel 1.026
Holzheim 878
Horhausen 302
Isselbach 358
Langenscheid 507
Laurenburg 321
Scheidt 297
Steinsberg 234
Wasenbach 308
Ortsgemeinde Einwohner
Verbandsgemeinde Loreley
Auel 186
Bornich 933
Braubach, Stadt 3.038
Dachsenhausen 987
Dahlheim 812
Dörscheid 382
Filsen 638
Kamp-Bornhofen 1.559
Kaub, Stadt 839
Kestert 577
Lierschied 483
Lykershausen 227
Nochern 500
Osterspai 1.258
Patersberg 364
Prath 294
Reichenberg 172
Reitzenhain 330
Sankt Goarshausen, Loreleystadt * 1.280
Sauerthal 156
Weisel 1.062
Weyer 469
Verbandsgemeinde Nastätten
Berg 243
Bettendorf 313
Bogel 777
Buch 596
Diethardt 247
Ehr 64
Endlichhofen 156
Eschbach 152
Gemmerich 537
Hainau 164
Himmighofen 319
Holzhausen an der Haide 1.182
Hunzel 258
Kasdorf 234
Kehlbach 163
Lautert 248
Lipporn 287
Marienfels 293
Miehlen 1.934
Nastätten, Stadt * 4.199
Niederbachheim 278
Niederwallmenach 425
Oberbachheim 208
Obertiefenbach 385
Oberwallmenach 188
Oelsberg 517
Rettershain 331
Ruppertshofen 342
Strüth 304
Weidenbach 113
Welterod 472
Winterwerb 164

Ehemalige Gemeinden

Die folgenden Gemeinden verloren seit 1969 ihre Eigenständigkeit:

Listen zu dem Begriff „Gebietsveränderungen“ siehe Gebietsreformen in Rheinland-Pfalz

Kfz-KennzeichenBearbeiten

Bei der Bildung des neuen Landkreises wurde am 7. Juni 1969 das Unterscheidungszeichen EMS (Bad Ems) zugeteilt. Es wird bis heute ausgegeben. Seit dem 8. Juli 2013 sind im Rahmen der Kennzeichenliberalisierung auch die früheren ausgegebenen Unterscheidungszeichen DIZ (Diez) und GOH (Sankt Goarshausen) erhältlich.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. a b c Mein Kreis, meine kreisfreie Stadt – Rhein-Lahn-Kreis. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, abgerufen am 21. April 2015.
  3. Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises (Hrsg.): Der Rhein-Lahn-Kreis. S. 134 ff.
  4. Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006 (Memento vom 22. Dezember 2017 im Internet Archive) (= Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz [Hrsg.]: Statistische Bände. Band 393). Bad Ems März 2006, S. 165 (PDF; 2,6 MB).   Info: Es liegt ein aktuelles Verzeichnis (2016) vor, das aber im Abschnitt „Gebietsänderungen – Territoriale Verwaltungsreform“ keine Einwohnerzahlen angibt.
  5. Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1972
  6. Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1981
  7. Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1992
  8. Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 2002
  9. Berichtsmonat März 2015 – Rhein-Lahn-Kreis. Zentraler Statistik-Service der Bundesagentur für Arbeit, abgerufen am 27. April 2015.
  10. Ergebnis Zensus 2011 Rhein-Lahn-Kreis. (PDF) Abgerufen am 2. Januar 2018.
  11. Der Landeswahlleiter RLP: Rhein-Lahn-Kreis. Endgültiges Ergebnis der Kreistagswahl 2019. Abgerufen am 10. August 2019.
  12. Frank Puchtler ist seit 1. Juli 2014 Landrat des Rhein-Lahn-Kreises. Kreisverwaltung Rhein-Lahn, abgerufen am 27. April 2015.
  13. Direktwahlen der Landräte und hauptamtlichen Bürgermeister. (Nicht mehr online verfügbar.) Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, archiviert vom Original am 25. Oktober 2014; abgerufen am 27. April 2015.
  14. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).