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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Geisig
Geisig
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Geisig hervorgehoben
Koordinaten: 50° 15′ N, 7° 47′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Lahn-Kreis
Verbandsgemeinde: Bad Ems-Nassau
Höhe: 250 m ü. NHN
Fläche: 3,91 km2
Einwohner: 352 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 90 Einwohner je km2
Postleitzahl: 56357
Vorwahl: 06776
Kfz-Kennzeichen: EMS, DIZ, GOH
Gemeindeschlüssel: 07 1 41 046
Adresse der Verbandsverwaltung: Am Adelsheimer Hof 1
56377 Nassau
Website: www.geisig.de
Ortsbürgermeister: vakant
Lage der Ortsgemeinde Geisig im Rhein-Lahn-Kreis
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Über dieses Bild

Geisig ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau an.

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

Geisig liegt im Taunus (westlichen Hintertaunus) im sogenannten Blauen Ländchen nordwestlich von Nastätten. Zu Geisig gehören auch die Wohnplätze Dickmühle, Habbesmühle und Weidenmühle.[2]

GeschichteBearbeiten

In unmittelbarer Nähe zu Geisig befand sich der römische Limes.

Geisig wurde um 1250 zunächst als Geisecho und um 1260 als Geiseche erstmals urkundlich erwähnt. Der Name des Ortes kommt von Geisaha und bedeutet so viel wie der sprudelnde Bach, wahrscheinlich die Bezeichnung für den Hombach.

Bis 1775 gehörte Geisig zum Vierherrischen Gericht auf dem Einrich (Nassau-Saarbrückisches Quartier) und danach zum Amt Nassau, das sich zu der Zeit im gemeinsamen Besitz von drei nassauischen Linien befand. Im Jahr 1806 kam Geisig zum Herzogtum Nassau, das 1866 infolge des sogenannten Deutschen Krieges vom Königreich Preußen annektiert wurde.

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat in Geisig besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[3]

WappenBearbeiten

Blasonierung: „Über blauem Wellenschildfuß in Gold ein schwarzes Giebelhaus, belegt unten mit einem an den blauen Wellenschildfuß stoßenden silbernen Mühlrad und oben im Giebel mit silbernem Fachwerk, ferner begleitet – jeweils schräg der Dachneigung folgend – oben rechts von einem grünen Lindenast mit drei fallenden Blättern und oben links von einer grünen Ähre.“

SehenswertesBearbeiten

  • Kapelle (Ersterwähnung 1480) und Kirche aus dem 16. Jahrhundert. Letztere wurde von einem Ahnherrn des Freiherrn vom und zum Stein erbaut.
  • Das alte Backhaus wurde renoviert und ist noch in Betrieb.
  • Als Denkmäler im UNESCO-Welterbe gelten auch der Obergermanisch-rätische Limes und einige Hügelgräber.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Geisig

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

VerkehrBearbeiten

Es besteht eine Anbindung an das Busnetz der RMV.

TourismusBearbeiten

Touristen finden in Geisig zahlreiche Möglichkeiten sich auf Wander- und Radwegen, wie dem Lahn-Taunus-Wanderweg durch das Mühlbachtal, dem Limeswanderweg, dem Deutschen Limes-Radweg zu erholen. Als besondere Feste im Ort gelten die Gaasjer Fasenacht und das traditionelle Erntedankfest.

Öffentliche EinrichtungenBearbeiten

An öffentlichen Einrichtungen besitzt der Ort das Feuerwehrhaus (Träger ist die Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau), ein eigenes Gemeindezentrum Hombachtal, den Kindergarten „Panama“ (Träger ist die Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau) und einen großen Kinderspielplatz „Unser kleines Fort“.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: Januar 2018[Version 2019 liegt vor]. S. 43 (PDF; 2,2 MB).
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen